Beiträge von CDL

    Das ist auch mein Motiv. Viele Lacher, die ich momentan so habe, verdanke ich @Lindbergh

    Ich nicht. Ich muss dabei nämlich beständig daran denken, was am Ende Schülerinnen und Schüler schon im Grundschulalter über die Relevanz von Fakten, über den Wert ernsthafter Reflexionen samt entsprechender Anstrengungsbereitschaft oder auch den Unterschied zwischen individueller Meinung und Sachurteilen oder Werturteilen alles zumindest von dieser Lehrkraft ebensowenig lernen, wie sie lernen dürften, dass persönliche Gefühle nicht alleiniger Maßstab aller Dinge sein können (Stichwort "Frustrationstoleranz"). Mich macht das traurig und wütend.

    Sowieso, hier gibt's auf dem Dorf gar noch Häuser ohne Zentralheizung und mit Sickergrube. Da zahlt man auch nur 30.000-70.000 und darf die Einrichtung von der verstorbenen Vormieterin übernehmen. Aber so leben Menschen in Deutschland tatsächlich heute noch.

    Ich weiß. Meine Großeltern haben bis zu ihrem Tod ihr Haus mit Kohleöfen geheizt und damit auch gekocht. Auch Heißwasser zum Waschen gab es nur, wenn vorher ein Feuer angemacht wurde unter dem Wasserpeicher im Bad oder in der Kücke der kleine Heizboiler eingeschaltet wurde, der eine kleine Menge Wasser aufkochen konnte zur Zugabe zum ansonsten kalten Spülwasser. Soooo fern ist das nicht in Deutschland.

    Man braucht halt Internet, Arbeit und vor allem Ärzte. Sonst ist auf dem Dorf sicher auch nett. Also wenn man schon seit mindestens 5 Generationen dort wohnt. Und wenn man nicht queer oder evangelisch oder sowas abartiges ist:zungeraus:

    Meine eine Schwester wohnt mit Familie auch im Dorf. Das ist manchmal erschreckend eng um sie herum, sie ist aber ein Mensch, der sich von so etwas nicht einengen lässt, sondern einfach ganz viel buntes Leben und für ihre Nachbarn ungewöhnliche Haltungen, Ansichten, Überzeugungen und Herangehensweisen hereinspült ins Dorfleben. Das scheint einige Nachbarn zu ermutigen, selbst mehr zu dem zu stehen, wie sie wirklich sind und sich sichtbarer zu machen, statt sich dem "so war das immer schon"-Trott weiter anpassen zu wollen, um nur ja nicht aufzufallen. Am Ende geht es denke ich egal wo man ist einfach nur darum, was man für sich daraus macht. Eng kann es im Zweifelsfall nämlich auch in der Stadt werden, wenn man einfach anders ist, als eine Mehrheitsströmung um einen herum vorzugeben scheint.

    Unter 1.000 Einwohnern wäre für mich eigentlich auch Ausschlusskriterium. Ausnahme: Die Immobilie wäre super schön für einen niedrigen Preis und/oder mein Partner wäre emotional sehr an den Ort gebunden.

    Und natürlich ohne Internetanschluss, damit das böse digitale Leben erfolgreich exorziert werden kann. :doc: Sonst schaffst du es ja nie, deinen eigenen Ansprüchen (bzw. Verlautbarungen) gerecht zu werden...:computerrache:

    Und warum auch nicht? Leisten können wir es uns allemal.

    Also ich kann mir das nicht leisten, werde ich auch nie können. OK, ich kann durch meine Schwerbehinderung nicht einmal annähernd in Vollzeit arbeiten, trotzdem bin ich auch Lehrerin. Etwas weniger pauschal wäre der Debatte förderlich. (Und ja, ich verdiene hervorragend, bitte nicht falsch verstehen. Ich habe eine großartige Mietwohnung mit großer Terrasse und riesigem Garten zur Mitnutzung in einem Mehrfamilienhaus in einer hervorragenden, ruhigen, grünen Wohngegend. Ein Haus werde ich dennoch niemals besitzen. "Wir" können uns also nicht alle ein EFH "qua Berufsstand" leisten. Was aber völlig ok ist: Ich kann arbeiten und meinen Lebenunterhalt verdienen statt von Transferleistungen in Form einer Frühberentung abhängig zu sein. Das ist großartig! Mein Leben ist sehr gut.)

    Mal zurück um Ausgangsthema: Bei uns im Kollegium haben sich inzwischen bereits zwei Kollegen aus dem "digitalen Lehrerzimmer" zurückgezogen, weil ihnen Hinweise bzw. ein Austausch zu aktuellen Ansteckungszahlen, bzw. gemeinsame Überlegungen, wie bei uns an der Schule eine sichere Präsenz gestaltet sein könnte und müsste nicht einfach nur zuviel sind, sondern eine einseitige Debatte befördern würden, die man auch in der einseitigen Berichterstattung der Medien wiederfinde. Was genau sie als einseitig empfinden bzw. was sie sich wünschen/erwarten würden möchten sie dann lieber nicht weiter ausführen (was ehrlich gesagt einige Befürchtungen befördert, in welche Richtung das womöglich gehen könnte). Genau diese beiden KuK haben zuletzt auch schon die Vollpräsenz von 5/6 ohne Einhaltung von Mindestabständen und ohne die Auflage medizinische Masken zu tragen vollumfänglich begrüßt und als einzig richtigen Schritt beschrieben. Das sind gerade beunruhigende Gräben die sich auftun bei uns.

    Wird schon alles gut gehen, Leute. Wir schaffen das schon! Corona ist ja im Vergleich zu anderen Krankheiten für einen Großteil der Bevölkerung eine harmlose Krankheit.

    :autsch:

    Hirn, könnte bitte mal jemand eine Großration gut verknüpftes, aktiv eingedachtes Hirn senden oder alternativ lebensrettende Maßnahmen für des Studenten Hirn einleiten, damit dieses sich von seinem akuten Dauerinfarkt erholen möge? Danke im Voraus!

    Ich empfinde Lockdown als eine Art Kapitulation, von daher bin ich natürlich nicht zufrieden mit dem Vorschlag Distanzunterricht. Davon abgesehen, finde ich es schade, dass wir jetzt bei der 3. (!) Welle immer noch so herummachen wie bei der 1. und der 2. Welle. Kamen im Laufe der ganzen Zeit keine besseren Alternativen als Lockdown zustande?

    Solange noch lediglich eine Minderheit geimpft ist ist Kontakvermeidung das Nonplusultra, alle weiteren Maßnahmen wie Masken, Lüften und Co. kommen nun einmal erst mit weitem Abstand. Und nur, damit du nicht gleich wieder meinst in das "hätten wir mal mehr Impfstoff bestellt/gehortet/nationalistisch mit Exportstopp belegt/whatever"- Horn tröten zu müssen: Das Impfen hilft uns erst dann nachhaltig, wenn es nicht nur uns lokal Herdenimmunität und damit ganz ganz kurzfristig ein Gefühl der Erleichterung ermöglicht, sondern wenn weltweit ausreichend geimpft werden konnte und Auffrischungsimpfungen laufen können, um sich ständig neu entwickelnden Mutationen (die Neueste von der man die Tage lesen konnte scheint eine beunruhigende Kombination aus B117 und Südafrika-Variante zu sein, bei der befürchtet wird, dass sie nicht nur ansteckender und tödlicher sei, sondern auch komplett immun sein könnte gegen die aktuellen Impfstoffvarianten) das Wasser abgraben zu können. Aktuell ist die am stärksten hospitalisierte Gruppe unter den Corona-Infizierten in Deutschland ja in der Altersgruppe bis 55 zu finden, sprich es trifft jetzt vor allem die Erwerbstätigen mit voller Wucht, die ohne weiterreichende Maßnahmen zur Kontaktbegrenzung noch massiver betroffen wären. Bis wir diese Gruppe ausreichend durchimpfen konnten müssen wir sie über flankierende Maßnahmen so gut als möglich schützen, ohne diese bricht unser Wirtschafts- und Sozialleben nämlich wirklich und nicht nur gefühlt zusammen.

    Bei einer hohen Zahl an B117-Infektionen möchte ich nur sehr ungern vor vielen Schülern ohne ein besseres Konzept stehen, wenn ich nicht geimpft bin.

    Das kann ich so gut nachvollziehen! Für mich war das vor zwei Wochen auch der Grund nach einem Impftermin zu schauen und im Zweifelsfall dann auch ungeachtet der ärztlichen Empfehlungen gegen AZ in meinem Fall auch AZ im Zweifelsfall in Kauf zu nehmen. Der Gedanke ggf. nach Ostern in die Präsenz zu gehen ohne Impfung war zu erschreckend und auf ein Risikogruppenattest möchte ich nicht zurückgreifen wenn irgendwie vermeidbar. Ich hoffe sehr für euch alle in Bundesländern mit anderen Imfpregelegungen als z.B. BW, dass ihr auch schnellstmöglich Impfangebote erhaltet.

    Elijah Tee, rechter Corona-Leugner, sog. Querdenker und Youtube-Streamer, hat sich wohl das Virus selbst eingefangen, vielleicht auf der Querdenker Demo letzte Woche in Kassel?

    Er bekommt sehr schlecht Luft und der Sauerstoffmangel ist ihm direkt im Gesicht anzusehen (am besten einfach ganz am Schluss mal reinklicken, der Inhalt seiner Reden ist sowieso irrelevant, bzw. ultragruselig).

    [media Hetze und Fake-News, die ich nicht verlinken möchte /media]

    Das ist traurig und besorgniserregend für ihn, egal welche Hetze er ansonsten verbreiten mag. Ich frage mich an der Stelle 1. mit welcher Intention du das Video hier verlinkst und diese Mutmaßung zum Gesundheitszustand des Streamers anstellst und 2. ob es so sinnvoll ist, so jemandem durch eine solche Verlinkung und damit Videoaufrufe letztlich auch noch mit Einkommen (und Traffic) zu generieren, das er sicherlich für seine Videos über Youtube erlangen dürfte.

    Ich finde es sehr schade, dass es immer mehr um Polarisierung geht - ihr vs. wir. Können wir nicht grundsätzlich in unserer Unterschiedlichkeit ein "Wir" bilden? Es wird ja gerne über das Zweiparteiensystem in den USA geschimpft, aber sind wir davon so weit entfernt aus einem gesellschaftlichen Blickwinkel?

    Ja, davon sind wir sehr weit entfernt und nein, ich zumindest will nicht mit jedem in dieser Gesellschaft ein unkritisches "Wir" bilden, bei dir verzichte ich beispielsweise dankend. Kontroversität kann sehr attraktiv sein- zumindest wenn man zu differenzieren vermag.

    Dass 40% unter Risikogruppenangehörige fallen sollen? Da erzählte mir noch keiner, welche Personengruppen darunter alles fallen sollen. Ich kann es mir nicht vorstellen. Oder der Begriff wird sehr großzügig ausgelegt.

    Das muss dir auch keiner erzählen und was du dir am Ende vorstellst ist irrelevant. Lern lesen, dann kannst das selbst nachlesen. Ansonsten ist auch wurscht, wen du da dazurechnen oder auch herausrechnen magst, denn die Definition übernehmen Menschen, die anders als du wissen, was sie machen und schreiben. Ehrlich, das ist wie üblich erbärmlich, welches Bild du vom Berufsstand zeichnest.

    Gerade in der Corona-Krise hat sich doch gezeigt, dass wir medizinisch betrachtet vermutlich einen unsicheren Arbeitsplatz haben, dieser aber ansonsten vollkommen sicher ist.

    Ich weiß nicht, ob jemand das hier jemals in dieser Form hatte, aber existenzielle Sorgen zu haben, sich zu fragen, ob man seine Kinder noch aus eigener Kraft ernähren, kleiden, bilden kann, stelle ich mir wirklich schlimm vor. Das hatte glaube ich niemand von uns seit Antritt der ersten Planstelle.


    Aus dem Studium kenne ich diese Situation jedoch in abgeschwächter Form und sie hat mich nachhaltig geprägt. Man muss nicht seinem/r Schöpfer/in jeden Tag aufs Neue danken, dass man diese Sorgen nicht hat, aber seine Energie auf andere Dinge fokussieren zu können, ist schlichtweg unbezahlbar. Wenn man dann noch bei seinen Lebensverhältnissen bescheiden bleibt (durchschnittliche Bude, keine teuren Autos, wenige aber qualitativ hochwertige Kleidung, kein Luxusurlaub auf den Seychellen etc.), dann lebt man ein wirklich überwiegend sorgenfreies Leben. Das habe ich mit den Jahren sehr zu schätzen gelernt - in der Nachbarschaft gab es immer mal wieder Fälle, wo der Job weg war oder wegzufallen drohte - und das hat sich spürbar auf die betroffenen Personen ausgewirkt.
    Ob ich zu den reichsten 10% der Deutschen gehöre oder nicht, wird vor diesem Hintergrund Makulatur.

    Danke Bolzbold.

    (...)

    Und ich greife niemanden an. Ich behaupte schlicht, dass Sopä in der GS den einfacheren Job für mehr Geld haben. Thats it. Abgesehen davon gönne ich jedem sein A13. Ich will da keinen was wegnehmen, sondern alle anderen ebenfalls dort hin bekommen

    Aber du übergeneralisierst zum Glück ja nicht und behauptest, Lehrkräfte für Förderschulen würden weniger für mehr Geld als du machen. :essen:

    In Zeiten einer auseinandergehenden Einkommenschere leidet der Mittelstand. War schon immer so. Lehrergehälter fliegen dann auf lange Sicht aus den Top-Plätzen raus. So wird man als Lehrer Anhänger einer eher mirkigen Mittelschicht zwischen den ganzen Polos und Bentleys

    Ein Glück bist du wirklich gar nicht neidisch, sondern es geht dir erkennbar nur um (soziale) Gerechtigkeit. :cash:


    (Ja, A13 sollten Lehrkräfte aller Schularten erhalten, genauso wie Beförderungen nicht derart einseitig verteilt sein sollten auf die Schularten. Nichts wird aber davon besser die Arbeit anderer abzuwerten, nur um den eigenen Anspruch zu begründen und genau das machst du konstant in diesem Thread, egal was du behauptest. Ebenso unsinnig ist dein Versuch einer Delegitimierung von Diskussionsteilnehmern aufgrund eines von dir lediglich vermuteten aktuellen oder gar künftigen Gehaltsanspruchs. A12 für GS-Lehrkräfte ist nicht fair im Vergleich zu anderen Lehrkräften, aber man verarmt damit auch nicht und hat ein Gehalt, von dem sich gut leben lässt. Wenn dir derart die Galle übergeht von A12, dann engagier dich in der Realität für A13, statt hier zu polemisieren oder zieh in ein Bundesland mit A13.)

    Als vulnerabel würde ich mal alle Menschen mit besonders schwachem Immunsystem zählen, also Menschen mit bestimmten Erkrankungen, Behinderungen, über 70-jährige, vermutlich auch stark Über- und Untergewichtige. Würdest du den Begriff enger oder weiter fassen?

    Du kennst sicher die genauen Zahlen, aber wenn man nicht zu den vulnerablen Gruppen zählt, ist es äußerst unwahrscheinlich, einen schweren Krankheitsverlauf durchzumachen, oder?

    Was den Punkt "Arbeit" angeht: Ich weiß nicht, ob Menschen mit o.g. Eigenschaften überhaupt in Berufen mit regem Kundenkontakt eingesetzt werden, aber man könnte zumindest diese auf eigenen Wunsch stärker in Bereichen, ohne Kundenkontakt einsetzen, insofern diese Option besteht.

    Über 32 Millionen Menschen gehören in Deutschland zu den sogenannten vulnerablen Gruppen. Und ja, viele davon arbeiten natürlich auch weiterhin in Berufen mit starkem Menschenkontakt, denn nicht alle können sich einfach ins Homeoffice versetzen lassen. Oder hast du schon mal im Supermarkt eine Kassiererin gesehen, die nur digital zugeschaltet wäre um zu kassieren? Also: Fast die Hälfte der Bevölkerung hat ein erhöhtes Risiko auf einen schweren Krankheitsverlauf, die Mehrheit davon ist noch ungeimpft und kann sich natürlich nicht einfach ins Homeoffice versetzen lassen (oder will das vielleicht auch nicht, weil das andere Nachteile mit sich bringt...). Hör auf ständig solchen Unfug zu verzapfen!

    Da mit der britischen Variante nun auch vermehrt Jugendliche betroffen sind, ist auch bei diesen eine Zunahme des Krankeitsbildes Long Covid zu erwarten. Da schon die ersten Unfallanzeigen hierzu vorliegen, wird es interessant sein, ob es hier ggf. zu einer Beweislastumkehr kommt. Im schlimmsten Fall kann diese Erkrankung zur Berentung des Schülers führen.

    Wieso sollte es denn bitte zu einer "Beweislastumkehr" kommen? Auch eine Schulpflicht kann das nicht begründen, dazu ist die Lage letztlich viel zu unübersichtlich und zu umstritten.

    !!! Bitte Antwort häppchenweise lesen,damit keine geistige Überforderung eintritt. Themen sind fett hervorgehoben!!!


    Dieser Umstand ist natürlich nicht in meinem Interesse, aber ich nehme mal an, dass du mir das auch nicht unterstellst ;) .

    Es ist einfach ärgerlich, dass aktuell alles von den Impfungen abhängt und Deutschland dabei so schlecht abschneidet. AZ hat ja offiziell Lieferengpässe, beliefert aber Großbritannien wie regulär und lagert Millionen von Impfdosen ungenutzt in Italien :/ .

    Also dir geht es nur darum wie Deutschland in der Impfstatistik dransteht? Denn dort steht Deutschland bei den absoluten Impfdosen die überhaupt schon verabreicht werden konnten an die Bevölkerung stabil in den Top10 weltweit. Könnte man jetzt natürlich differenzierter betrachten und runterbrechen auf x Dosen pro y Einwohner, aber warum sich unnötig mit Details aufhalten, das machst du doch sonst auch nicht.

    ALSO: Deutschland ist Teil der weltweiten Impf-Top 10. :party: Impfthema durch.

    Krankenhäuser: Menschen sterben, wenn infolge einer Überlastung des medizinischen Personals wichtige OPs verschoben werden müssen, Menschen sterben, wenn die hohen Ansteckungszahlen sie davon abhalten sich rechtzeitig Hilfe zu suchen (ganz gleich, ob das dann die Suchtberatung ist, ein Frauenhaus, die Polizei, Therapeuten oder auch ganz direkt die nächste Notaufnahme bei einem ernsthaften gesundheitlichen Problem). Deine Vorschläge helfen beiden Problemen- überlastetes Personal samt fehlender Kapazitäten wie auch Ängsten vor Ansteckung und deshalb keine rechtzeitige Inanspruchnahme von Hilfe- NICHT weiter, sondern verschärfen diese Probleme. Also leb deinen Frust "in deinem anderen Forum" aus, nicht hier.

    Corona: Ja, Menschen sterben, auch wenn du das noch nicht miterlebt hast in deinem Umfeld. Ja, Menschen werden auch wieder gesund, haben aber unter Umständen mit schweren Langzeitfolgen zu kämpfen deren Tragweite sich noch immer nicht vollständig abschätzen lässt. Ja, auch junge, gesunde Menschen können schwere Langzeitfolgen einer Coronainfektion haben. Zuletzt wurden einige Fälle von Profisportlern bekannt, die sich Monate nach einer Infektion mit leichtem Verlauf noch immer nicht vollständig erholt haben.

    Ethik und Co.: Schließ nicht von deiner stark reduzierten Wahrnehmung auf den Rest der Gesellschaft oder von deinem persönlichen Umfeld auf Moralvorstellungen, Wahrnehmungen, Haltungen oder auch die gesundheitliche Lage des Restes der Republik. Du bist nicht repräsentativ, dein Umfeld ist nicht repräsentativ. Gefühle sind wertvoll an ihrem eigenen Platz, hebeln Fakten aber NIEMALS aus.

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