Beiträge von CDL

    Keine Ahnung, ob man das von Erziehern erwarten kann, aber dann kommt vermutlich das Gegenargument, dass es in anderen Berufen auch gehe.

    Ja, kann man. Meine Nachbarin ist Erzieherin im Kindergarten. Ihr größtes Problem sind nicht die Kinder bei der Arbeit mit Maske, sondern die Kolleginnen, die meinen Corona sei Fake oder zumindest nicht so wild, weshalb Masken nun wirklich komplett unnötig seien, Kindern nicht zugemutet werden dürften etc.

    Danke für den Input. Klar, gibt auch Kindergartenkinder mit Großeltern in den 40ern und 50ern. Ich versuche halt, in der blöden Situation wenigstens irgendetwas Positives zu sehen.

    (...)

    Es geht um Fakten, die du in deinen Beiträgen mal wieder ignorierst, nicht darum, sich die Welt nur als Bullerbü vorzustellen, egal wie sie wirklich ist. Wenn du Märchenstunde veranstalten willst, weil es dir dadurch mental besser geht, dann bitte, mach dafür einen eigenen Thread auf. Hier im Hauptthread sollte es bitte etwas näher an der Realität bleiben.

    Kindergartenkinder haben im Regelfall nur Urgroßeltern jenseits der 80. Punkt.

    Habt Ihr auch das Massenphänom des klein geschriebenen "I" im Englisch-Unterricht? Bis in die Oberstufe kriegen die das nicht gebacken.

    Ha, das können dafür meine 7er wie die Profis, die schreiben mir sogar im Deutschen teilweise jedes "i" am Wortanfang in der Satzmitte groß ("Um glücklich zu sein rate Ich dir..."). ^^

    Ha! Aber sie wissen, was BUCHSTABEN sind! Ha!

    Meine nicht.

    Einige meiner auch nicht (Klasse 8)... :autsch:

    (Die krakeln sich unleserlichen Kram zusammen, der nicht mal annähernd einem bekannten Buchstaben ähnelt. Habe in der Klassenarbeit bei einem Schüler bei jeder Aufgabe wenigstens 3 Worte gehabt, bei denen ich auch mit rätseln nicht vorankam. Ich habe dann einfach die Buchstaben drüber geschrieben, denen das Gekrakel am ähnlichsten sah "prafigrn" "orbtnig" "grnalg" und ähnliche "Worte" kamen da zusammen, die dann halt im Zweifelsfall null Punkte in der Aufgabe zur Folge hatten (wenn ich dadurch die zentrale Aussage des Satzes nicht mehr erkennen konnte, Verben korrekt zu schreiben scheint besonders schwierig zu sein).)

    (...)

    Es gab 2 Impfstoffe. Nach kurzer Anamnese sagte die Ärztin, dass ich den AZ bekomme. Das war mir sowieso klar und ich bin ja auch damit zufrieden.

    Das finde ich aber eine wirklich gute und hilfreiche Info, dass es unter Umständen doch noch die Option auf etwas anderes auf AZ geben kann. Bei mir verdichten sich nämlich grad so die Hinweise, dass ich AZ besser auslassen sollte (einfach weil nicht ausreichend abschätzbar ist, ob und in welchem Umfang ich allergisch reagieren könnte), die erste Ärztin hat mir heute tendenziell abgeraten zumindest von AZ, weil die Reaktion auf den Vektor sich nicht sicher genug einschätzen lässt in meinem Fall, nächste Woche kommt noch eine zweite Beratung bei der Hausärztin.:weissnicht:

    Biontech hat gestern eine Studie zum Test einer Boosterimpfung gestartet, keine Zulassung.

    Und die US-Zulassungsbehörde hat diese Woche beschlossen, dass für diese keine Phase 3 Studien mehr notwendig sind, sondern eine Zulassung ähnlich wie bei jährlich angepassten Grippeimpfstoffen mit kleineren Studien möglich ist.

    Boosterimpfung als Auffrischung für AZ-Impflinge gegen die Mutationen oder als mRNA-Auffrischung gegen die Mutationen (beides?)?

    DAs ist in Berlin anders, bei mir war das sogar ein Formfehler, womit ich die Staatsexamensprüfung hätte anfechten können, dass sie ich Beurteilungen nicht alle zum Halbjahr und zum Ende zur Unterschrift vorgelegt bekommen habe, sondern die aus dem Fachseminar erst zum Ende gebündelt.

    Finde ich auch nicht gut, dass man die in BW - war früher vielleicht anders aktuell aber eben- nicht einfach direkt ausgehändigt bekommt, sondern gezielt anfordern muss (und über dieses Recht noch nicht einmal offiziell informiert wird- da haben manche Mitanwärter Bauklötze gestaunt, als ich denen gesagt habe, sie hätten ein Recht das zu sehen und könnten/sollten es anfordern). Ich finde es aber auch nicht gut, dass es bei den Kolloquien anders als im Abi keine nicht an der Notenfindung beteiligten Protokollanten gibt, die einfach das Prüfungsgespräch etwas detaillierter festhalten, als das am Ende der Vorsitzende macht. Widerspruch gegen Noten kann so nämlich niemand begründet einlegen, denn in den Protokollen steht genau das, was zur Note passt und das ist -leider- in Ausnahmefällen nicht ganz das, was in der Prüfung passiert ist, sondern entsprechend nuanciert, damit sich die Notenbegründung direkt ableiten lässt. Dass das nur die absoluten Ausnahmen sind weiß ich. Ich habe genügend Seminardozenten in der Familie und weiß, wie die vorgehen, weiß aber auch, was die erzählen, wie vereinzelte Prüfer das gerne handhaben wollen würden und hatte eine wirklich fiese Lehrprobe + Kolloquium, wo mir der Gebrauch des Rügerechts vorab gegenüber der besten Freundin der Fachleiterin ziemliche Probleme verschafft hat: "Welche Themen sollen wir jetzt im Kolloquium ansprechen." - "A, B, und C."- "Ah, sehr gut, damit bin ich einverstanden." --> Prüfung ging dann natürlich nicht um die Themen A, B, C, sondern um den ganzen Rest des Alphabets unter Ausklammerung der ersten drei Buchstaben. Wenn ich dazu etwas eingeflochten habe, wurde mir immer direkt der Saft abgedreht ("Wir wollen jetzt aber nicht ausschweifen."). Eigentlich soll es aber so sein, dass man über genau die Themen spricht, die man vorab miteinander festlegt zu Beginn des Prüfungsgesprächs plus die Lehrprobe an sich für die Hälfte der Prüfungszeit didaktisch analysiert (wurde ebenfalls komplett ausgeklammert bei mir). Na ja: Auch das war am Ende keinen Widerspruch wert, denn ich wusste, ich werde eingestellt ganz egal wieviel die mir ans Bein pinkeln (und zwar dank Mangelfach + entsprechender Noten im 1. und 2. Staatsexamen), weil sie der Ansicht sind, als Schwerbehinderte hätte ich per se und leistungsunabhängig/qualifikationsunabhängig nichts im Schuldienst verloren (das war nämlich die Grundlage des (erfolgreichen) Gebrauchs des Rügerechts und hatte durchaus unangenehme weitere Konsequenzen für Fachleiterin X).

    Habt ihr denn überhaupt dienstliche Beurteilungen ausgehändigt bekommen? Ich habe die nur zum Durchlesen erhalten; nun "ruhen" sie aber in meiner Personalakte in der Schule.

    Im Ref bekommt man die erstmal weder gezeigt noch ausgehändigt, sondern hat einfach eine unbegründete SL-Note im Zeugnis stehen. Wer will kann aber das Wortgutachten von seiner SL anfordern und muss es dann auch ausgehändigt bekommen (wissen viele Refs aber nicht meiner Erfahrung nach). Kann spannend sein, das durchzulesen. Bei mir stehen teilweise so absurde Sachen drinnen, dass es vor allem ein Armutszeugnis für die SL selbst ist. Nachdem mir mit völlig absurder Begründung ein Notenabzug ungerechtfertigt gegeben wurde habe ich das Wortgutachten meinen Bewerbungen immer direkt beigelegt, so konnten alle das einordnen, was sonst nur als Note dasteht. Nachdem ich wusste, dass ich eh direkt eine Stelle bekommen würde, hätte es sich nicht gelohnt auf ein rechtssauberes Gutachten zu bestehen, so hat das auch funktioniert (die hochgezogenen Augenbrauen der SLen beim Durchlesen waren Balsam für die Seele :victory:).

    Jein. Auf der Terrasse gab es bislang nur diese Woche ein paar neue Kräuter. Für den angrenzenden Allgemeingarten habe ich aber u.a. Primeln und Schlüsselblumen besorgt und direkt an meine Terrasse gepflanzt. Das sind schöne Farbflecken und sie sind mehrjährig und verteilen sich nach und nach im ganzen Garten, was wunderschön ist im Frühling. Außerdem habe ein bisserl was zum Futtern für die Bienen und Co. direkt bei mir gepflanzt, damit die sich auf und an meiner Terrasse direkt so willkommen fühlen, wie früher auf meinem Balkon. Erste Farbtupfer sind also gesetzt, mehr folgt.

    Wie sieht es bei dir aus: Was blüht gerade in deiner Sichtweite?

    Danke für die Erklärung.

    Ganz allgemein gefragt: Was wären denn mögliche medizinische Kontraindikationen für eine Impfung mit AZ resp. eine Coronaimpfung allgemein? Gerade Menschen mit - schweren - Vorerkrankungen sollen doch prioritär geimpft werden.

    Ich kann dir das ganz allgemein nicht beantworten, ganz persönlich vertrage ich aber viele Medikamente nicht so wie das vorgesehen ist, neige zu starken Nebenwirkungen, habe zuletzt auch auf eine Nachimpfung allergisch reagiert. Das bereitet mir einfach Sorgen, da ich nicht einschätzen kann, was das in Kombination mit den Corona-Impfstoffen bedeuten könnte. Zum Glück gibt es Menschen, die davon mehr verstehen als ich und von denen ich mich entsprechend beraten lassen kann. Ich würde mich sehr gerne impfen lassen, wenn ich grünes Licht dafür bekomme. Sollte ich nicht geimpft werden können wäre ich eben der klassische Fall, für den man einen Herdenschutz über Impfungen anstrebt. (Wer kann möge sich also impfen lassen dieses Jahr noch.)

    Abgesehen von den Berichten in den Medien kenne ich bisher niemanden, der schon mit Astra Zeneca geimpft wurde. Biontech haben mehrere ältere Verwandte schon bekommen. Wie sieht das denn bei euch aus? Irgendwelche Erfahrungen mit Astra Zeneca oder nur Informationen aus den Medien?

    Ein Kollege von mir war ganz rasant unterwegs und hat schon seinen ersten Termin mit AZ gehabt noch am Montag, bislang wohl keine Nebenwirkungen bei ihm. Einige weitere KuK haben nächste und übernächste Woche ihre Impftermine bekommen. Ich bin auch mal gespannt, wie das bei denen läuft. Nachdem ich eh noch keine ärztliche Freigabe für AZ habe (mich auch noch einmal innerfamiliär beim Arzt meines besonderen Vertrauens beraten lassen werde zu AZ generell, weil die ganzen Debatten darum mich doch auch verunsichern), warte ich mal ab, wie es bei denen letztlich läuft. Vor übernächster Woche habe ich sowieso keine Impffreigabe und muss dann auch erstmal einen Termin ergattern.

    Das ist sie auch. Zucker kann süchtig machen. Wer mal völlig auf zugesetzten Zucker und zuckerreiche Lebensmittel verzichtet wird merken, dass man einen echten Entzug durchmacht.

    "Hallo, mein Name ist CDL und ich bin süchtig nach flauschigen kleinen Hunden, Tee und Spaziergängen in der freien Natur." :victory: - Es gibt sooooooo vieles, was bei genauerer Betrachtung "Entzugserscheinungen" (nicht unbedingt physisch, aber zumindest psychisch) verursachen könnte. Aktuell vermisse ich schmerzlich Freunde in Südbaden, die ich erst wieder treffen werde, wenn die Nichtreiseempfehlung der Regierung fällt.

    Ich sehe das als eine Art Sucht (Fettsucht), wie Magersucht, Nikotinsucht, Alkoholsucht. Also eine Suchterkrankung, die ihre Ursache irgendwo tief drinnen hat und oft nicht einfach zu finden ist.

    Essucht (wenn das denn tatsächlich die Ursache ist, wie von mir beschrieben kann es in seltenen Fällen auch andere Ursachen geben für Übergewicht). Was den Aspekt der Ursachen bzw. den Krankheitswert anbelangt hast du aber recht.

    Kleine "Sünden" sind wohl halb so schlimm und sollte hieraus eine Erkrankung entstehen, erhält der Betroffene in der Regel auch Unterstützung. Anders sieht es natürlich bei exzessivem und bewusstem "Sündigen" aus. Wer z.B. lange exzessiv raucht und alle Hilfsangebote in den Wind schlägt... Der muss einfach damit rechnen, dass irgendwann der Lungenkrebs kommt.

    Und wer bewertet in deinem ethisch zweifelhaften Konstrukt, was eine "Sünde" ist und was nicht bzw. entscheidet welche "Sünde" einen noch unterstütztenswert macht und bei welcher man ja mit Erkrankung X rechnen musste, weshalb das mit der Unterstützung anders aussieht? :autsch:

    Ich kenne einige Menschen, die viel rauchen, soll ich also z. B. meinem bald 70 jährigen, topfitten Vater (der radelt regelmäßig seine 30-40km, geht stundenlang Wandern und Klettern, macht jeden Morgen seine Liegestützen und Co.), sollte er je mal Lungenprobleme bekommen sagen, er hätte ja damit rechnen müssen, quasi "" "Ätsch, ich hab Asthma, mit mir hat man Mitgefühl wenn ich nicht schnaufen kann, du bekommst noch den verbalen Arschtritt obendrauf!" sagen? Denk doch wenigstens EINMAL nach über ethische Implikationen, ehe du so einen Unfug postest.

    Das stimmt. Trotzdem finde ich es schade, dass viele Ärzte lieber Bluthochdruckpillen verschreiben, als den Leuten zunächst erstmal eine andere Ernährung und mehr Sport zu verordnen. Hab ich jedenfalls im Verwandschaftskkreis so erlebt. Und als jemand mal mit Knieschmerzen zum Arzt ging und mit der Aussage wiederkam, er solle erstmal 30 kg abnehmen, da war das Gemecker aber groß. Eine OP/Pillen sind eben einfacher als an der Ernährung/Lebensweise etwas zu ändern.

    Wobei gute Ärzte eine Mischung betreiben, wenn es nicht gerade sehr leichter Bluthochdruck ist. Schweren Bluthochdruck kann und darf man nicht ignorieren, da muss man zunächst medikamentös ran. Dazu empfiehlt der Arzt dann aber Dinge wie mehr Bewegung, eine Ernährungsumstellung... Habe ich selbst erlebt : 2 Medis gegen Bluthochdruck, alles umgesetzt, was der Arzt empfohlen hat, dazu eigene Recherche und gezieltes Training mit einem Personal Trainer (es gibt tatsächlich gewisse Übungen, die genau dabei hilfreich sind-wusste auch meine Hausärztin nicht, die danach aber meinen Trainer Patienten mit Bluthochdruck empfohlen hat, weil sie das so begeistert hat, wie gut das wirkt). Den Extrakilos war nicht beizukommen, aber den Bluthochdruck hatte ich nach zwei Jahren auch ohne Medis im Griff, die ich seitdem nie wieder benötigt habe.

    Gerade bei Typ 2 Diabetes kann nan sehr viel über Ernährung und gesunde Lebensweise nachen. Das ist keine Krankheit, die man so hinnehmen muss und keinerlei Einfluss hat.

    Gilt auch in gewissem Maß bei Bluthochdruck, bei Übergewicht kommt es dagegen stark auf die Ursachen dafür an, ob bzw. in welchem Umfang man etwas machen kann dagegen. Ich bin gesundheitlich auf ein Medikament angewiesen dessen häufigste Nebenwirkung mit "Übergewicht bis hin zu schwerer Adipositas" angegeben wird. Seit ich das nehmen muss, habe ich tatsächlich über 30kg zugenommen, zwei weitere Medikamente die ich ebenfalls nehmen muss verlangsamen den Metabolismus als häufigste Nebenwirkung. Alle drei Medikamente sind alternativlos, da ich bei anderen Medikamenten deutlich schwerwiegendere (^^) Nebenwirkungen hatte. Mich trifft das insofern immer, wenn Übergewicht einfach als selbstverschuldet dargestellt wird, denn ich wäre gerne wieder leichter unterwegs, komme aber mit Sport, Bewegung und Ernährung nicht gegen die Medikamente an, kann den Effekt nur einhegen, um damit zu leben, dass es eben so ist, wie es ist, solange ich diese Medikamente benötige, weil der Schaden ohne sie größer wäre, als nur etwas Übergewicht zu haben.

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