Beiträge von CDL

    Wer keinen Unterhalt für seine Kinder bezahlt, ist für mich unanständig. Und das passt zu dem

    Bild, das ich von dem Mann habe. Ich fand ihn vor der Pandemie schon unerträglich.

    Das lese ich jetzt zum ersten Mal und würde es erst einmal für von mir nicht beurteilbar halten, da ich vermuten würde, dass keine detaillierten, rechtssicheren Informationen zu einem so privaten Thema im Netz verfügbar sein werden. Darf ich fragen, woher du gesicherte Informationen zu diesem Thema nimmst?

    Ich war Schülerin an der Schule, an der mein Vater unterrichtet hat (gab es oft bei uns an der Schule infolge des speziellen Schulprofils), wobei er nach mir dorthin kam (und vorher meine Erlaubnis für die Bewerbung eingeholt hat). Elternabende und Co hat meine Mutter, die auch immer Elternsprecherin war, geführt, im Unterricht hatte ich ihn natürlich nie (das hätte einen extremen Notfall vorausgesetzt, den es nicht gab). War mal skurril, als ich einen Konflikt mit einem Physiklehrer hatte, der sich ziemlich unangemessen verhalten hatte mir gegenüber, da mein Vater sein Vorgesetzter war. Das konnte ich aber - zur Erleichterung aller Beteiligten- alleine klären (der Lehrer hat sich letztlich bei mir entschuldigt und seinen Fehler eingesehen), das wäre sonst unangenehm geworden, da ein Eingreifen meines Vaters an der Stelle aufgrund der Art des Konflikts auch direkt ein dienstliches Eingreifen gewesen wäre (ich rate mal, dass dieser Umstand der Entschuldigung zuträglich war...). Ich denke eine klare Absprache mit der SL ist in so einem Fall erforderlich. Wenn nicht sowieso klar sein sollte, dass man einen Anverwandten nicht unterrichten kann, dann muss man eben die eigene Befangenheit im Hinblick auf Notengebung unmissverständlich klar machen.

    Wenn ich kreativ etwas verschwinden lassen könnte, würde ich magisch alle Stifte rund um Frau Eisenmann beständig unsichtbar machen, sobald Sichtweite droht, damit sie ihre salbungsvollen handschriftlichen Grüße an uns Lehrkräfte nicht mehr unter die KM- Schriebe setzen kann (Wahlkampf ick hör dir trapsen...), von denen nicht nur ich mich verarscht fühle...

    Ich habe eine Weile auch Politik unterrichtet. Da habe ich immer etwas Zeit für aktuelle Themen eingeplant. In anderen Fächern, wenn es irgendwie sinnvoll gepasst hat oder wenn es für die Schüler:innen sehr dringlich war, halt auch außer der Reihe.

    Jup, mache ich genauso : In GK (=Politik) gibt es dafür ein festes Zeitfenster, ansonsten greife ich auf, was fachlich passt und/oder drängt. Ich thematisiere z. B. jedes Jahr in einer Stunde die Reichspogromnacht, ganz ohne Geschichte zu unterrichten; im März sind hier in BW Landtagswahlen, wir haben aber kein GK mehr, um das einzubinden, also wird es eine Stunde zu den Landtagswahlen anstelle von Wirtschaft geben (mit kleinem Blick auf wirtschaftspolitische Ziele der Parteien, damit das etwas Bezug zum Fach hat) etc. Nachdem ich aber hauptsächlich gesellschaftswissenschaftliche Fächer unterrichte gibt es zumindest für tagespolitische Entwicklungen fast immer unterrichtliche Anknüpfungspunkte.

    Die Ärzte meines Vertrauens (habe ein paar in der Familie) raten nicht zu Hydroxychloroquin.. (warum sollten sie auch zuraten, so etwas entscheidet ein behandelnder Arzt, wenn es zu einer KKH-Behandlung wegen Covid 19 kommt unter Berücksichtigung des tatsächlichen Gesundheitszustand etc.). Ich verstehe deinen Beitrag so, dass du dieses Mittel betreffend eine persönliche Meinung hast, die du aber nicht weiter mit seriösen Belegen stützen möchtest. Das ist dein gutes Recht. Meine Zweifel bleiben bestehen und ich halte es für sehr problematisch, so etwas so unkritisch zu empfehlen, wie du das in diesem Thread handhabst. Ich traue dir an dieser Stelle mehr kritische Distanz zu, die du umgekehrt ja selbst forderst bei diesem Thema. Vor allem aber finde ich es absurd, als komplette Laien medikamentöse Studien beurteilen zu wollen. Ich maße mir das nicht an. Dazu fehlt mir ganz eindeutig die Fachkompetenz.

    Also mir ist wichtig, dass ich alle Materialen und Bücher in die Tasche bekomme, die dann auch noch lange hält. Da wäre eine Lehrertasche aus Leder eigentlich perfekt. Mit dem Fahrrad fahre ich kaum, deshalb wäre eine Tasche zum umhängen perfekt! Habe am Wochenende schon geschaut - noch nicht fündig geworden.

    Ich habe wie geschrieben eine Tasche aus recycelte LKW-Plane. Hält garantiert nicht kürzer, als die Ledertasche, ist eine sinnvolle Weiterverwendung alter Planen und ERHEBLICH leichter, als eine Ledertasche. Letztere mag je nach persönlichem Geschmack hübscher sein, aber pragmatischer finde ich die Alternative. Die gibt es dann wenn man will auch als Fahrradtaschenvariante oder Rucksack.

    Eingeführte Schulbücher muss kein Lehrer selbst bezahlen. Da gab es schon 2013 ein Urteil vom Bundesarbeitsgericht:

    https://www.spiegel.de/lebenundlernen…n-a-888429.html

    Nein, aber wenn gerade kein Geld mehr da ist, um neue Bücher anzuschaffen, muss man in der Realität dann halt dennoch ein Schuljahr oder zwei warten, denn die Versorgung der SuS hat Vorrang. Klar: Ich kann mich einfach mit einem Schülerbuch in den Kopierraum stellen und das abkopieren. Dafür ist mir dann aber meine Lebenszeit zu schade. Da hole ich mir lieber für 15-45 € das digitale Lehrwerk, setze über die Werbungskosten ab, was eben absetzbar ist und bin gleichzeitig für den Fernunterricht jetzt ausgestattet mit einem teilbaren Lehrwerk.

    Es gibt übrigens vermutlich auch pharmazeutische Interventionen um sich gegen eine Ansteckung zu schützen, sowohl Nahrungsergänzunsmittel, rezeptfreie Arzneien als auch verschreibungspflichtige. In Indien und anderen Ländern setzt man da ganz massiv drauf und kann die Ansteckungsraten unter medizinischem Personal überraschend gering halten. Ich hatte dazu mal was im Faktenthread verlinkt.

    https://swprs.org/zur-behandlung-von-covid-19/

    Da wird unter anderem "Hydroxychloroquin (400mg pro Tag)" empfohlen, welches sich angeblich in korrekter Dosierung als wirksam erwiesen hätte. Ich habe ehrlich gesagt nur Artikel gelesen, in denen darüber bereichtet wurde, dass es sich in diversen Studien als nicht wirksam erwiesen hätte gegen Corona. Das war ja einer der vier Wirkstoffe, für wie es weltweit diverse Studien gab, um möglichst schnell, möglichst viele Daten zu möglichen Behandlungsoptionen zu erhalten. Insofern bin ich gerade stark irritiert, von jemandem, der wie du praktisch nur noch Corona-News zu atmen scheint jetzt so eine völlig unkritische Empfehlung ohne jedwede Einordnung zu lesen. Gibt es denn neue, belastbare Erkenntnisse dazu?

    In jedem Fall überlasse ich eine Behandlung dann doch lieber Menschen, die das studiert haben und wissen, was sie verordnen können, denn eine Parasitenkur würde ich sicherlich keinesfalls ohne ärztlichen Rat einnehmen wollen, dafür sind viele dieser für den Veterinärbereich zugelassenen Medikamente zu kritisch in ihren Nebenwirkungen (z.B. Flohmittel dürfen nur aufgrund der im Vergleich zum Menschen kurzen Lebensdauer von Hunden bei diesen eingesetzt werden, da sie den Köprer schleichend vergiften, was bei einer menschlichen Lebensdauer hochproblematisch wäre- der Hund ist- so böse und traurig das auch ist- sowieso schon tot, ehe das Flohmittel ihn töten könnte). Gegen Vitamin D und Zink ist dagegen natürlich nichts einzuwenden, damit supplementiere ich auch.

    Für die Sekundarstufe gibt es aber doch noch keine konkreten Pläne, ob/wann es dort Wechselunterricht geben soll?

    Nein, zumindest nicht für die KLassen, die keine Abschlussklassen sind. Abschlussklassen sollten nach den Fasnachtsferien auf jeden Fall in den Wechselunterricht geholt werden (so noch nicht seit Januar geschehen), um insbesondere die Kommunikationsprüfungen vorzubereiten, aber auch die SuS schlichtweg wieder an das Arbeiten in Präsenz zu gewöhnen nach den Fernlernwochen, ihnen Ängst zu nehmen, die das auslöst, etc. Solange nicht noch anderes verkündet wird, gilt für die nächsten drei Wochen Fernunterricht.

    Naja, es gibt einige Teile in dem Artikel, denen ich zustimme (Natürlich, wenn man Zahlen nennt, sollten diese faktisch auch richtig sein.), andererseits widerspreche ich einigen Schlussfolgerungen des Autors hiervon. Daher ja, die Intention war sicher nicht schlecht, aber nicht gelungen.

    Welchen Schlussfolgerungen widersprichst du denn warum? Nenn Ross und Reiter oder lass es sein. So ein schwammiges, nichtssagendes "Ich bin dagegen" trägt nun wirklich zu keiner Debatte etwas konstruktiv bei.

    Genau, ich wollte jetzt nicht den Daumen nach oben schreiben für "richtig heftig" und "mehr Überstunden".

    Ja, ehrlich gesagt schon. Du schreibst ja, dass du jetzt schon Überstunden machst. Dass die dann noch mehr werden müssen, damit du alle SuS gut betreuen und unterrichten kannst, finde ich traurig.

    Danke für eure Antworten und ebenso für eure Anteilnahme, wobei wir ja alle aktuell ganz ordentlich Überstunden machen. Da sind meine ja noch vergleichsweise harmlos, wenn ich sehe, was meine KuK in Vollzeit und mit Klassenleitung aktuell alles leisten müssen.

    Nö, tue ich nicht. Ich gebe ihr die Mitschuld daran, dass die Schulträgerinnen mit ihrer Nummer durchkommen.

    Joah, kann man so sehen. Ich sehe das so, dass ich erst seit diesem Schuljahr an meiner Schule bin, wir grad dummerweise eine Pandemie haben, unser Schulträger grad alles gibt, um Leihgeräte für bedürftige SuS zu beschaffen, die Gelder für Dienstgeräte des Landes, die für Teilzeit-Lehrkräfte wie mich nur geteilte Dienstgeräte vorsieht, aufstockt, damit wir alle im Kollegium Dienstgeräte bekommen können und blöderweise neue Schulbücher nicht mal eben angeschafft werden können, wenn der Haushalt erschöpft ist. Ja, für die Zukunft erwarte ich durchaus, dass gewisse Materiallücken geschlossen werden. In diesem Schuljahr versuche ich aber erst einmal mit dem Vorhandenen zu arbeiten, ergänze gerade im Hinblick auf den Fernunterricht (denn auch da sind die digitalen Lehrwerke die ich gerade anschaffe sehr hilfreich) wo nötig und sinnvoll, um mir die Arbeit jetzt zu erleichtern. Mir erleichtert es kollosal die Arbeit, wenn ich nicht jedes Arbeitsblatt selbst entwerfen muss, sondern mit dem eingeführten Schulbuch arbeiten kann (dort, wo es ein solches gibt zumindest). Ich habe ein Fach, in dem es kein eingeführtes Schulbuch gibt, das ich auch noch fachfremd unterrichte seit diesem Jahr- das verursacht mir enorm viel Zusatzarbeit mich hier einzuarbeiten und adäquates Arbeitsmaterial zu finden bzw. zu erstellen. Das könnte ich keinesfalls in 4 Fächern leisten, die ich schließlich- Probezeit- auch nicht bereits seit Jahren unterichte, so dass ich auch keinen größeren Materialpool zur Verfügung hätte, auf den ich zurückgreifen kann. Mir ans Bein zu pinkeln ist ebenso simpel, wie erbärmlich an der Stelle. Chapeau, hast du geschafft, ganz ohne groß zielen zu müssen. Ändert aber nichts daran, dass ich mir für dieses Schuljahr nicht mal eben Schulbücher backen kann oder diese durch Beschwerden direkt oder auch nur halbwegs zeitnah bekommen könnte. Die nächsten Anschaffungen jenseits von Leih- oder Dienstgeräten, für die es extra Gelder gibt, werden bei uns frühestens im Sommer möglich sein, bis dahin muss ich auch schon meinen Job machen können ohne in Überstunden zu ertrinken. (Und ich habe für diese Anschaffungsrunde bereits einige fehlende, aber dringend benötigte Materialien über die Fachschaft mit beantragt, die ich mir keinesfalls privat anschaffen werde, die aber unseren SuS wirklich helfen würden. Still hinnehmen und abnicken war noch nie mein Fall.)

    Vielleicht machst du dir einfach mal die Mühe erst nachzufragen, ehe du Leute über deinen äußerst grobzinkigen moralischen Kamm scherst. Danke im Voraus!

    Hallo zusammen,

    eine kurze Frage: An meiner neuen Schule gibt es für eines meiner Fächer in einer bestimmten Schulart einen "schulinternen Lehrplan" der vor meiner Zeit von der Fachschaft abgesegnet wurde. Dieser "schulinterne Lehrplan" entspricht in keinster Weise dem Bildungsplan für dieses Fach in dieser Schulart. Inwiefern kann ich gezwungen werden, mich an so etwas zu halten? (Aufklärungsarbeit leisten habe ich versucht und stieß leider auf taube Ohren.)

    Meines Wissens darf mir auch überhaupt nicht vorgeschrieben werden, was ich wann und wie unterrichte (solange ich mich an den Bildungsplan halte, natürlich). Gehe ich richtig in dieser Annahme?

    Vielen Dank für eure Hilfe,

    Mrs Pace

    Das Schulcurriculum ist verpflichtend, vorausgesetzt es beachtet den Bildungsplan. Wird dieser nicht beachtet solltest du auf jeden Fall auch sicherstellen, dass euer Curriculum geändert wird, bist aber zunächst daran gebunden den Bildungsplan zu beachten. Nur der Teil, den Schulen frei entscheiden dürfen musst du halt irgendwie dennoch ebenfalls unterbringen, was in dem Fall schwierig ist, deshalb Bedenken an SL, im Zweifelsfall schriftliche Anweisung anfordern, um eine Basis für eine Remonstration zu schaffen und damit den Änderungsprozess anzustoßen.

    Ich gehe an der Stelle aber gerade davon aus, dass es sich um einen Teil des Schulcurriculums handelt und nicht nur um einen Beschluss der Fachkonferenz. Ist das denn so?

    EDIT:Gerade gelesen, dass das unklar ist. Also im Zweifelsfall SL ins Boot holen, wenn die Fachschaft sich quer stellt und auf Änderung des Fachkonferenzbeschlusses dringen. Zumindest der SL sollte klar sein, dass ein solcher den Bildungsplan zu beachten hat.

    Ich habe eine Tasche aus LKW-Planen für den Schulkram. Die ist ziemlich unverwüstlich, hat bei Bedarf viel Stauraum, hält auch einem Regenschauer stand und hat ein sehr geringes Eigengewicht. Ich fange gerade langsam an, mir Lehrwerke digital zuzulegen, sodass ich in die Schule weniger Bücher mitnehmen muss (in vielen Fächern haben wir keine ausreichende Reserve im Bücherkeller, damit ich ein Exemplar zuhause und eines in der Schule haben könnte, Handapparate haben nicht alle Fächer und selbst die Exemplare für zuhause habe ich teilweise nur gerade noch so bekommen, Also schaffe ich mir eben das an, was mir Arbeitserleichterung bringt.).

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