Beiträge von CDL

    Ich verstehe "angehender Lehrer" als Hyperonym für Lehramsstudenten und -anwärter. Ich habe mich im Ref nicht als "Lehrer" bezeichnet.

    Ich auch nicht. Ich habe mich als Lehrerin oder als Referendarin bezeichnet. Ersteres, weil es - formeller Titel hin oder her- der Job war, den ich an der Stelle ausgeübt und erfüllt habe. Im Seminar wurde uns auch dringend empfohlen uns SuS und Eltern gegenüber ausschließlich als Lehrer/Lehrerin zu bezeichnen, nicht als Referendare. Das ist also durchaus üblich, sich selbst im Ref so zu nennen. ;)

    D'accord VeraCrypt ist super, aber für das Versenden einer einzelnen Datei fast schon mit Kanonen auf Spatzen geschossen - zumal die Datenweitergabe nicht der intendierte Use Case für VeraCrypt ist, sondern eigentlich die Verschlüsselung von Daten, die beim Nutzer verbleiben um zum Beispiel zu verhindern, dass beim Verlust eines Datenträgers oder Endgeräts die Daten in falsche Hände fallen.

    Stimmt, aber wenn man es dann eh schon auf dem Rechner installiert hat, um seine Notendateien (etc.) zu verschlüsseln, dann kann man es halt auch für die schnelle Datenweitergabe im Kollegium nutzen.

    Schlechter Stundenplan: Hatte ich v.a. in meinem ersten Halbjahr im Ref. Dienstags Seminartag den ganzen Tag, Mittwochs 10h mit ungünstigen Hohlstunden (da wurde mein GdB gepflegt ignoriert, weil es zu umständlich gewesen wäre den Stundenplan zu ändern; ich ging halt am Zahnfleisch und habe mir nach zwei Monaten übers Seminar Entlastung ausbedungen dort und an der Schule- ab dann wurde es am Seminar direkt-Komplettaufhebung der Präsenzpflicht, ich war nur noch als Joker anwesend, wenn die Dozenten das als hilfreich für die Gruppe erachtet haben- und an der Schule Halbjahr für Halbjahr besser), Donnerstags vormittags Schule nachmittags Seminar. Montags war ich alle 3 Wochen ebenfalls den ganzen Tag an der Schule, weil ich bis 11:15 Uhr zwei Stunden mit Hohlstunde dazwischen hatte, dann 1,5h frei gefolgt von einer Konferenz. Bei einem Fahrtweg von rund 30min hat es sich da nicht gelohnt nachhause zu fahren. Donnerstag und Freitag hatte ich ebenfalls einige Hohlstunden. Insgesamt kamen so im ersten Halbjahr 14 Hohlstunden zusammen, im zweiten Halbjahr 11, danach 7, immer ohne komplett freien Tag, den alle anderen Anwärter an der Schule ohne GdB hatten- immer so ungünstig liegend, dass ich Probleme hatte meine Arzttermine unterzubringen, die ich als Vorsorge wöchentlich machen musste. (:schreien:)

    Guter Stundenplan (habe ich dieses Jahr und hätte ihn mir besser nicht backen können): Nie zur 1.Stunde (habe ich mir nicht ausbedungen, bin aber dankbar), Wunschwochentag in der Woche als freien Tag (so kann ich endlich zuverlässig meine Arzttermine unterbringen), maximal 5h am Stück ohne Hohlstunde (habe ich erbeten), insgesamt nur 4 Hohlstunden, die aber so günstig liegen, dass ich entweder kurz nachhause fahren kann oder in der Schule etwas wegschaffe am Platz und kurz durchschnaufen und etwas trinken kann (was gerade mit FFP2-Maske gut tut). Hohlstunden an sich stören mich nicht, in Maßen sind diese eine Entlastung, solange sie nicht so ungünstig liegen und so überhand nehmen, wie im Ref.

    Ich weiß, wie anstrengend der Job der Stundenplaner ist und halte mich insofern sehr zurück mit Wünschen bzw. bin sehr genügsam, wenn irgend möglich, auch bei komplett bescheidenem Stundenplan. Aber ich habe mir im Ref auch selbst versprochen, dass ich nach dem Ref, wenn nicht mehr so viel von einer SL-Bewertung abhängt, wie meine komplette berufliche Zukunft, mir so einen Mist nicht mehr gefallen lasse, wie dass klar erforderliche (und zustehende) Entlastungen (GdB 70 ist halt kein Spaziergang, den man mal so wegsteckt, sondern bedeutet, dass man tatsächlich schwerkrank ist an jedem einzelnen Arbeitstag) einfach nicht gewährt werden. Ich bin immens erleichtert, an einer Schule gelandet zu sein, an der ich mich gar nicht verkämpfen musste, sondern einfach direkt anständig behandelt werde (genau wie unsere Refis das im Übrigen werden!).

    Hm?

    Ist doch kein Geheimnis, dass Lindbergh Referendar ist?

    Steht doch auch in seinem Profil.

    Ach so, kleiner Nachtrag noch (was aber vor dem Hintergrund eines Threads, in dem es um den Absolutismus in deutschen Rektoraten geht wohl nur so semi-relevant sein dürfte): Ich interpretiere die Formulierung "angehender Lehrer" vor dem Hintergrund der bisherigen Einlassungen von Lindbergh ja so, dass er- und das würde tatsächlich sehr gut zu seinen diversen Wissenslücken was die Schulpraxis anbelangt passen- noch gar nicht im Referendariat angekommen ist, sondern eben noch immer Lehramtsstudent ist. Auch wenn man den Titel "Lehrer/Lehrerin" noch nicht offiziell trägt, bezieht die Formuierung "angehender Lehrer" sich üblicherweise nicht auf eine formelle Amtsbezeichnung, sondern auf die ausgeübte bzw. angestrebte Tätigkeit, der man offenkundig noch nicht nachgeht.

    PGP - großer Fan davon, für 98% der Bevölkerung leider nicht nutzbar :(

    Am ehesten funktioniert da wohl noch die ZIP-Verschlüsselung, die ist relativ idiotensicher. Hab aber gerade keine Ahnung, womit genau die verschlüsselt.

    Veracrypt ist super, ehrlich. Nicht komplett idotensicher, aber man kommt, wenn man die Bild-Anleitung des Landes BW befolgt innerhalb weniger Minuten zuverlässig zurecht damit.

    Dankeschön! Jetzt bin ich verwirrt.
    Wir haben in der Schule Schulmail-Adressen über strato. Könnte man dann darüber Notenlisten verschicken?
    Oder ist das wieder von Bundesland zu Bundesland verschieden? Die verlinkte Seite ist ja von NRW und ich bin aus Ba-Wü. :(

    Wenn das eure offiziellen Schulmailadressen sind, solltet ihr die dafür nehmen können, denn darüber dürft ihr euch ja auch sonst über SuS austauschen. Wenn du ganz sicher sein möchtest, dann frag deine SL per Mail (so bekommst du es schriftlich) ob das rechtlich in Ordnung ist.

    Ich informiere mich im Allgemeinem über die Gesetze für Lehrer. Und erstmal halt, was häufiger vorkommt. So bin ich bei der nächsten Auseinandersetzung vorbereitet. Also z.B., wenn jetzt die Schulleitung sagt: Morgen früh musst du um 7 Uhr unterrichten, weil ein Kollege krank geworden ist. Oder ich habe für Donnerstag einen Arzttermin und die SL sagt, dass ich Donnerstag unterrichten muss, obwohl das mein freier Tag war. Halt solche Dinge in der Art. Da wird es doch ein Gesetz mit einer Frist geben, an welche sich die SL halten muss.

    Dann kauf dir ein Buch für das Schulrecht deines Landes als Einstieg und lies dich ein. Wenn dann noch Fragen offen sind, dann schau bei deiner Gewerkschaft nach einem Online-Seminar Schulrecht.

    Veracrypt-Container anlegen, Notenliste rein, an KuK senden über Kanal 1 (LMS, Schulmailaccount). Passwort mitteilen über Kanal 2 (Telefonanruf, Nachricht über ThreemaWork). Veracrypt gibt es kostenfrei über die Landesseiten. Die Vorgehensweise wird so empfohlen und wurde uns im Ref vorletztes Jahr so beigebracht. Funktioniert zuverlässig.

    Erzähl doch mal ganz konkret, was bei dir angeordnet wurde in welcher Situation. Geht es um eine Vertretungsstunde am Morgen? Geht es um Notbetreuung in Präsenz? Online - Mitversorgung einer Parallelklasse mit Aufgaben? Falls es etwas Konkretes gibt, kann sich ja jemand überlegen, ob es zielführend ist dir zu antworten angesichts deiner bisherigen Beiträge oder nur die nächsten zwanghaften Ideen/ Trollbeiträge motiviert.

    Zur Thematik selbst kann ich nichts ergänzen, aber da sich hier einige schon mehrfach über die Threaderstellerin lustig machten, wäre es sicher auch in ihrem Interesse, dies zu unterlassen. Gerade als angehender Lehrer finde ich es sehr befremdlich, solche Mobbingansätze gegenüber Kollegen zu lesen.

    Ertappt. :staun: :victory: Endlich herrscht mal Klarheit, was den Status anbelangt. :essen:

    Ja klar. Sie tut es aber nicht. Und dann musst du diese Anweisung auch ausführen.

    Lies dir einfach durch, was ich über meine SL geschrieben habe, da stellst sich diese Frage gar nicht, denn meine SL würde sich IMMER informieren und keinesfalls eine Dienstanweisung schriftlich rausgeben, die nicht rechtlich völlig einwandfrei ist. Aber selbst wenn, dann würde ich jetzt erstmal meinen verdammten Job machen, bis eine Remonstration entschieden wäre. Hast du denn eine schriftliche Anweisung deiner SL erhalten, du müsstest 100% reinen Videounterricht machen? Nein, gut, dann kannst du das ja auch weiterhin so machen, wie du das für angemessen hältst.

    Aber das ist doch falsch. Wenn du um eine schriftliche Anordnung bittest(auch eine mündliche Dienstanweisung ist eine Dienstanweisung), dann bekomsmt du diese und kannst dagegen remonstrieren. Soweit so gut. Aber: Du musst dann solange 100% VK-Unterricht machen, bis über die Remonstratin entschieden wurde. Und dann sind deine Daten im Netz einmal drin.

    Das ist vollkommener Unsinn. Wenn ich um eine schriftliche Dienstanweisung bitte kann die SL sich natürlich anders besinnen, rechtlich informieren, ihre mündliche Anweisung entsprechend revidieren. Hör endlich auf hier solchen Unfug zu erzählen, obwohl du bereits wiederholt darauf hingewiesen würdest, dass das so nicht stimmt.

    :autsch::autsch::autsch: Wenn die Themen dich ernsthaft interessieren, dann lass dich von der Gewerkschaft deines Vertrauens im RL beraten. Online ist das ja sinnbefreit ernsthaft auf dich einzugehen, weil du prinzipiell nur maximal-selektiv liest und dich ständig im Kreis drehst mit den immer gleichen Fragen.

    Also ja, SLen sind absolute Herrscher, quasi gottgleich. Sollte es anders sein würdest du das eh nicht akzeptieren. Frage beantwortet,geh zum Arzt oder lass dich versetzen oder such eine Rechtsberatung im RL auf. (Und meine nächste Antwort hier wird sein, dass ihr den SL selbstredend per Unterschriftenliste rausmobben, also absägen könnt, weil das Beamtenrecht bekanntlich eine total basisdemokratisch organisierte Sache ist. :essen:)

    Hat dort eigentlich jeder Obdachlose einen Kartenleser??

    Darüber habe ich heute beim Frühstück nachgedacht, während ich in der lokalen Obdachlosenzeitung geblättert habe, die ich beim letzten Einkauf vor dem Supermarkt erworben habe. Ich musste dafür tatsächlich auch erstmal gezielt Geld abheben, weil ich sie sonst nicht hätte bezahlen können in bar. Aber letztendlich könnte man auch das lösen, wenn es nur noch Kartenzahlung geben würde: Fragen, was man mitbringen kann zu essen oder einen kleinen Geldbetrag auf eine Geschenkkarte des Ladens aufladen lassen. Wer will, der findet menschliche Lösungen.

    Nope, in der Probezeit Versetzung nur aus schwerwiegenden Gründen, wie du ja zur Stellenannahme schriftlich erfahren und unterzeichnet hast. "Ich muss vom Wohnort zum Schulort weiter pendeln als mir lieb wäre" ist kein schwerwiegender Grund, denn das wusstest du schon bei Stellenannahme und könntest ja auch näher an den Schulort heranziehen, wenn es jetzt letztlich doch unangenehmer ist, als vermutet bei Stellenannahme.

    Entlassungsantrag bei deiner jetzigen Stelle wäre eine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis auf Probe. Ob du danach direkt wieder neu eingestellt und verbeamtet wirst hängt u.a. davon ab, wie hoch dein Marktwert ist. Absolute Mangelfächer bei vernünftigen Noten wären hilfreich, denn wer einmal so unüberlegt eine Stelle angenommen hat, nur um dann wegen der Entfernung zum Wohnort gleich die Komplettentlassung zu beantragen, macht das vielleicht wieder, wenn er an der Schule nicht so zufrieden ist wie erhofft. Schulen wollen langfristig planen können und eine Entlassung aus so einem Grund wird jede Schule zögern lassen, dich auf der Bewerberliste weit oben zu platzieren, wenn es gleich gute Kandidaten gibt, bei denen man sich nicht direkt Gedanken zur Zuverlässigkeit des Engagements macht.

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