Beiträge von CDL

    Das klingt grässlich. Pass trotzdem auf, dass du dich nicht mit SuS über KuK unterhältst. Zuhören bei Problemen, nachfragen, ob schon mit der Lehrkraft das direkte Gespräch gesucht wurde, als KL ggf. das Gespräch mit Fachlehrkräften suchen ja, alles Weitere nein.

    CDL: Ich hatte eine Zeit lang den von Minus L (also mit Kuhmilch). Er hatte zwar die doppelte Menge Eiweiß, wurde mir jedoch zweimal vor Ablauf des MHD schimmelig. Seitdem verwende ich den von Alpro (in der Tat mit Soja), der mir auch von der Konsistenz eher gefällt. Gibt es sogar in "mit Zucker" und "ohne Zucker". Ich wechsle nach Laune.

    Alpro-Skyr habe ich bislang noch nie gesehen (muss ich nächstes Mal beim "Super Edeka" schauen, ob die das im Angebot haben). Ich nehme den von Schwarzwaldmild, da war ich schon zu Studienzeiten treue Kundin im "Milchladen". ^^

    Ja, richtig verstanden. Beide Personen zeigen ungehemmte Verhaltensweisen (schreien, schimpfen, beleidigen, Türe knallen, ...) Selbst banale Abstimmungen, die die Abläufe des Schulalltags nicht im geringsten beeinträchtigen, sind Anlass genug für einen unkontrollierten Wutausbruch. Dann herrscht tagelang, teils auch wochenlang sehr schlechte Stimmung im Lehrerzimmer.

    Ehrlich, sowas kann man aber auch nicht hinnehmen als Schule, als Schulleitung und als Kollegium. Das ist ja eine Zumutung für alle und etwas, wo die SL ganz ganz dringend den Allerwertesten hochbekommen und einschreiten muss. So eine Arbeitsatmosphäre ist ja Gift für alle. Wenn die sich so schon im Lehrerzimmer aufführen- was veranstalten die dann mit ihren Klassen, wo keiner zusieht und zuhört, wenn sie sich über SuS aufregen?

    Ganz bestimmt wird es einige weitere KuK geben, die sich vielleicht mit diesen Zuständen abgefunden haben, aber letztlich sehr dankbar sein werden, wenn sich daran endlich einmal etwas ändert. Niemand möchte doch so arbeiten müssen.

    (Und nur als Ergänzung: Der Allmendeansatz an sich ist erst einmal natürlich kein exklusiv "linker" Ansatz, andernfalls wären hierzulande schon längst sämtliche Stadtwerke abgeschafft bzw. nicht nur teil- sondern vollprivatisiert, die Trinkwasserversorgung komplett privatisiert etc.)

    Darf ich fragen, warum du keine Pferde züchtest?! Was gäbe ich um ein Gestüt in der Familie :hammer:

    Flucht, Vertreibung, Enteignung- Das ehemalige Gestüt liegt nicht auf dem Gebiet der heutigen BRD. Die Frage stellte sich insofern nie. Wäre ich als Kind mit einem Gestüt in der Familie aufgewachsen, wer weiß ob ich dann nicht meinen ersten Berufswunsch Tierärztin realisiert hätte (wäre ja praktisch und passend gewesen für den Familienbetrieb).

    Da es gerade um Milchprodukte mit Obst geht: Bei mir gibt es regelmäßig veganen Skyr mit Obst nach Wahl (meist Himbeeren oder Kiwi), 1 EL lösliche Hafterflocken (für die extra Kalorien ;) ), Chiasamen, Olivenöl, etwas Proteinpulver nach Geschmack und als Topping entweder dunkle Schokolade oder einen halben Proteinriegel.

    Woher bekommst du denn vegangen Skyr (Soja?)? Ich bin ja schon froh, wenn ich mal irgendwo lactosefreien Skyr bekomme, damit ich mir den kaufen kann. Gäbe es eine vegane Alternative würde ich natürlich auch die nehmen, ist schließlich auch lactosefrei (auch wenn Soja nicht so mein Favorit ist). Ich mische mir das auf jeden Fall gerne mit Erdmandeln, Sonnenblumenkernen oder Sesam, etwas Proteinpulver, Matcha Teepulver (macht schön wach am Morgen, ist gesund und bringt Geschmack) und am allerliebsten frischen Beeren (oder jetzt im Winter dann eben einem anderen Obst) und einem halben Teelöffel Borreschtöl/Nachtkerzenöl oder geröstetem Arganöl (das wird in Marokko in manchen Regionen statt Butter serviert am Morgen zusammen mit Arganhonig- sehr köstlich und extrem gesund).

    Guckt mal, was meint ihr dazu? Hab als erstes Abwehr verspürt bei der Überschrift aber der soziale Aspekt kommt endlich mal konkret zur Sprache...

    https://zero-covid.org/

    "Es gibt keinen Gegensatz zwischen Gesundheitsschutz und Pandemiebekämpfung einerseits und der Verteidigung demokratischer Rechte und des Rechtsstaats andererseits. Demokratie ohne Gesundheitsschutz ist sinnlos und zynisch. Gesundheitsschutz ohne Demokratie führt in den autoritären Staat. Die Einheit von beidem ist der entscheidende Schlüssel zu einer solidarischen ZeroCovid-Strategie."

    Ist das die Unterschriftenaktion, die du meinst? *noch viel intelligenter dreinschau* :schreck:

    Falls ja: Ich habe das jetzt mal nur schnell überflogen, aber bin an diversen Punkten direkt hängen gelieben. Ob eine Zero Covid-Strategie realistisch ist überlasse ich mal Leuten zu beurteilen, die das besser beurteilen können als ich. Wenn also ein Herr Drosten oder ein Herr Lauterbach (etc.) eine solche Strategie für realistisch umsetzbar halten, gehe ich davon aus, dass das unser Ziel sein muss und kann, auch wenn ich spontan Zweifel habe, dass tatsächlich null Ansteckungen ein realistisches Ziel sein könnten..

    Ich halte es aus politikwissenschaftlicher Perspektive aber für komplett unrealistisch, dass alle europäischen Staaten gemeinsam eine umfassende Strategie a) beschließen b) ohne relevante Rückzieher oder Ausnahmen umsetzen. Das schaffen wir ja schon nicht hier innerhalb Deutschlands mit 16 Bundesländern.

    (...) Wir müssen die gesellschaftlich nicht dringend erforderlichen Bereiche der Wirtschaft für eine kurze Zeit stilllegen. Fabriken, Büros, Betriebe, Baustellen, Schulen müssen geschlossen und die Arbeitspflicht ausgesetzt werden. Diese Pause muss so lange dauern, bis die oben genannten Ziele erreicht sind.(...)

    Das Etappenziel, das dieser Petition nach zu erreichen wäre ehe man das weitestgehend stillgelegte Wirtschaftsleben wieder hochfahren würde wäre laut der Petiton eine vollständige Nachverfolgbarkeit sämtlicher Ansteckungen, also Inzidenzen mindestens kleiner 50, ggf. sogar kleiner 35 um das Ziel Null (das ich persönlich ja für unrealistisch halte) langfristig zu erreichen. Dabei wäre aber zu beachten, dass man nicht mehr national handelt, sondern europäisch:

    (...) Um einen Ping-Pong-Effekt zwischen den Ländern und Regionen zu vermeiden, muss in allen europäischen Ländern schnell und gleichzeitig gehandelt werden. Wenn dieses Ziel erreicht ist, können in einem zweiten Schritt die Einschränkungen vorsichtig gelockert werden.

    Wenn also Finnland seine Inzidenz schon laaaaaaaaaange tief im Keller hat, während Frankreich, Spanien, Belgien oder aber auch wir Deutschen noch Regionen haben mit Inzidenzen jenseits der 600, dann muss eben auch in Finnland das Wirtschaftsleben ruhen? Das ist schon hier in Deutschland ein konstanter Streitpunkt, wer wann was aufweichen, ändern, anders handhaben darf, ich sehe nicht, wie das bei 27 Mitgliedsstaaten besser klappen könnte. :weissnicht: So unfassbar einig ist man sich in den letzten Jahren schließlich nicht gewesen in der EU, wenn es um große, zentrale Entscheidungen gegangen ist.

    Ich werde jetzt nicht alle Details kommentieren, die mir so ins Auge stechen, aber man erkennt auch an der Wortwahl und bestimmten Begrifflichkeiten, aus welchem politischen "Lager" oder welcher "Ecke" das stammt und muss sich vor Augen halten, dass viele sehr linke Ansätze von Gemeingütern (Allmende), Kollektivgütern, Verdammung von Profitstreben , Vermögensabgaben, Besteuerung von Unternehmensgewinnen (etc.) seit langem hoch umstritten und weder hier in Deutschland noch europaweit mehrheitsfähig sein dürften. Insofern ist das- meiner Meinung nach- eine Petition die versanden wird. Wer sich für die darin formulierten politischen Ansätze begeistern kann, kann sich aber bei entsprechenden Organisationen oder auch politischen Parteien engagieren, um solche Ansätze mehrheitsfähiger zu machen in der Gesellschaft.

    Wollsocken wird wohl Pause nehmen vom Forum.

    Vielleicht mag CDL was zur Unterschriftenaktion sagen? Würde mich über fachkundige Meinung freuen.

    Unterschriftenaktion? Wo? Wer? Wie? Warum? Hä? *intelligent dreinschau* :staun:

    @Wollsocken80 : Bestimmt liest du immer wieder mit, während du dich gerade vorrangig um deine Hasen kümmerst. Ich hoffe, ihr schafft das auch weiterhin so gut miteinander, wie bislang. Wir freuen uns schon darauf, wenn du wieder erzählst, was bei euch los war an der Schule (und sind höchstens ein bisserl neidisch, dass der Fernunterricht dank Studiensemester so viel etablierter ist bei euch an der Schule bzw. in deinem Unterricht und damit reibungsloser verlaufen kann :zahnluecke:). Bleib bis dahin gesund. :rose:

    Theoretisch könnte die Lehrerin auch (schwer) erkrankt sein?

    Das müsste aber der KL bekannt sein, wenn die Kollegin erkrankt wäre. Im ersten Moment dachte ich das aber auch. Ich dachte zunächst auch- ausgehend davon, was bei mir diese Woche alles los war und nicht geklappt hat wie geplant- das muss sich vielleicht noch alles einspielen, vielleicht hat sie ein wenig den Überblick verloren, weil sie in anderen Fächern/Klassen (Abschlussklassen/Hauptfächer) vielleicht gerade so am Rödeln ist, um die Dinge ins Laufen zu bringen. :weissnicht: Ich glaube schon, dass man da aktuell auch mal ein wenig den Überblick verlieren kann für den Moment, auch am Anschlag sein kann, ganz ohne Faulheit, die man finde ich nicht so schnell unterstellen sollte, würde aber dennoch davon ausgehen, dass man so sortiert sein sollte, um seine Klassen zumindest zu informieren bzw. zumindest einen ganz kurzen Arbeitsauftrag (Buch S. x, Nr.y und z + Text I lesen auf S.II) zukommen lassen kann, selbst wenn es zu mehr in dieser Woche noch nicht gereicht hat. Ich hatte umgekehrt diese Woche SuS in einem Nebenfach sitzen, die ganz erstaunt waren, dass wir eine VK im Nebenfach machen, weil das zumindest diese Woche manche KuK noch so gemacht haben, dass sie in den Nebenfächern vor allem AB zugeschickt haben und sich zurücksenden haben lassen (was nicht bedeutet, dass ich in irgendeiner Form "engagierter" wäre als diese, ich habe mich nur für einen anderen Weg entschieden und da ich nur eine Abschlussklasse habe, auch nicht in Vollzeit tätig bin, konnte ich das eben zeitlich trotz allem anderen auch machen; ich verstehe aber, warum KuK das anders gelöst haben, um irgendwie noch mit ihrer Zeit auskommen zu können).

    Hoffentlich meldet die Kollegin sich dann einfach spätestens kommende Woche bei ihrer Klasse.

    Hm, bei uns ist es gemischt. Ich habe zwar in der Familie tatsächlich alle Schularten bis auf die Förderschulen vertreten und schon ein Uropa war Schulmeister, es gibt aber auch jede Menge Musiker, Ärzte, Feuerwehrleute in der Familie. Ein Großonkel war Instrumentenbauer mit eigener Werkstatt, ein Opa Malermeister, es gibt freischaffende Künstler (mit eigener Kunstwerkstatt/Kunstatelier, ein Cousin ist Jazzpianist, eine Cousine selbstständige Schauspielerin) oder auch Psychologen und Pädagogen (die "Originale" ^^) oder auch Personalchefs großer Unternehmen, die vorher entweder eine duale Ausbildung absolviert und sich "hochgearbeitet" haben oder entsprechendes studiert haben. Ich denke es gibt auf jeden Fall einen gewissen Drang Menschen auszubilden (dort engagieren sich auch viele der Nichtlehrkräfte teilweise vorrangig oder zumindest äußerst aktiv) und ebenso ein starke künstlerische Ader (bei Familienmitgliedern mit Studium, mit einer dualen Ausbildung, Lehrkräften und auch anderen Berufen) bei vielen Familienmitgliedern. In früheren Generationen gab es auch viele Vollzeitlandwirte (ein Uropa hatte z.B. eine Pferdezucht, die bereits seit fast 200 Jahren in der Familie war) oder auch Nebenerwerbslandwirte und auch ein Cousin ist wieder Nebenerwerbslandwirt mit eigenem kleinen Weinberg. Eine "Lehrerdynastie" sind wir sicherlich nicht. Dafür ist es zu vielfältig bei uns. Das finde ich tatsächlich auch sehr schön und sehr spannend.

    Nimm vielleicht ergänzend auch noch Kontakt zu deiner Gewerkschaft auf. Die bieten vielleicht eine Online-Fortbildung zum Schulrecht an, bei der du die eine oder andere Frage loswerden kannst und besser verstehst, was welche Rechte bedeuten, wie du diese umsetzen kannst etc.

    Wenn diese Treffen inoffizieller Natur sind, gehören Dinge wie Nachteilsausgleiche/Notenausgleiche beispielsweise auf gar keinen Fall dorthin. Lass dich von deiner Gewerkschaft rechtlich beraten und dann schreib eine Mail an Fachleitung und setz die SL cc, dass du darum bittest diese Abstimmungen und Debatten in der dafür zuständigen Fachkonferenz bzw. der GLK zu führen samt Verweis auf die entsprechenden Paragraphen im Schulgesetz. Schriftform bedeutet, deine SL kann sich nicht länger blind stellen, sondern reagieren muss (denn ich bezweifel, dass eine SL es nicht mitbekommt, wenn derart viele zentrale Aspekte prinzipiell geregelt werden ohne entsprechende Konferenzen einzuberufen, bei denen die SL zumindest hier in BW immer mit eingeladen werden müsste. Wie ist das in Bayern @WillG ? ). Weniger private Treffen bedeutet weniger Möglichkeiten den Brülläffchen zu begegnen und während offizieller Konferenzen kann man solchen Leuten wenn man sich im Konferenzrecht dann etwas auskennt auch einfach mal "den Saft" abdrehen, indem man einen passenden Antrag zur Geschäftsordnung stellt (die haben prinzipiell Vorrang auch während einer laufenden Debatte und können diese ratzfatz beenden und eine Abstimmung erzwingen- mal so als Beispiel- oder die Rednerliste darf noch abgearbeitet werden, muss aber geschlossen werden, so dass Neumeldungen nicht mehr möglich sind. Wenn alles gesagt wurde zu einem Thema und man sich nur noch im Kreis dreht kann das SEHR SEHR hilfreich sein, um gähnend lange Konferenzdebatten die sich im Kreis drehen SEHR zeitnah zu beenden :teufel:.).

    Mich nervt der komplette Fernunterricht zwar jetzt schon (zuviele SuS haben kein funktionierendes Mikro und/oder eine hundsmiserable I-Netverbindung, das macht Videokonferenzen- die wir eigentlich in jeder Stunde mit integrieren sollten- sehr schwer bis teilweis euach schon unmöglich in Klassen), aber angesichts der Zahlen von heute ist mir nur allzu bewusst, dass wir noch weit entfernt sind von einer Senkung der Zahlen (Ansteckungszaheln, wie auch Todesfälle) und insofern auch Wechselunterricht keine Option ist. Das mag vielleicht funktionieren für Schulen, deren SuS ausnahmslos fußläufg wohnen und auch aktuell ohne den ÖPNV nutzen zu müssen an die Schule kommen könnten, Schulen, die weitestgehend oder gar ausnahmslos Fahrschüler haben haben diese mit Massen an Berufspendlern in den Bussen und Bahnen sitzen, was sicherlich keine Hilfe wäre. Insofern halte ich unabhängig von meinen privaten Wünschen oder meinen beruflichen Erfordernissen aktuell auch Wechselunterricht für noch keine Option. Ich hoffe, für die Grundschulen und Kitas wird man ab Ende Januar zumindest mit einem Wechselmodell starten können, wobei man in den Kitas denke ich eh abwarten wird müssen, wie sich die Notbetreuungszahlen entwickeln werden. Je nach Elternschaft arbeiten diese gerade ja sowieso praktisch im Normalbetrieb von der Auslastung her... Ich wünsche mir sehr, dass wir im Februar wieder in Präsenz werden arbeiten können, halte es aber für wahrscheinlicher, dass wir noch länger im reinen Fernunterricht bleiben werden an den weiterführenden Schulen zumindest. Ich hoffe nur, dass wenn wir auch noch im Februar reinen Fernunterricht hätten, das Land deutlich nachsteuert bei Prüfungsbedingungen, Klassenarbeitsvorgaben, Stoffinhalten.

    Vielen herzlichen Dank!

    Leider ist es sehr schwierig mit den Eltern einen Kontakt zu erstellen. Ich bleib natürlich dran.

    Ich versuche im Moment auch, wann immer möglich, positives Feedback zu geben. Mal schauen...🙃🙃

    Aktuell ist es auch wirklich nicht leicht Kontakt herzustellen, weil Dinge wie Sprechstunden in Präsenz oder gar Elternsprechtage gar nicht erst stattfinden können. Dazu kommen dann noch die "üblichen" Schwierigkeiten, dass Familien ihre Handynummern fast häufigerwechseln, als andere Menschen die Unterwäsche und man als Schule nur zufällig eine aktuelle Nummer erhält (oder gar eine aktuelle Email-Adresse, die dann auch noch regelmäßig gelesen wird von den Eltern oder gar eine aktuelle Adresse, unter der man die Familie postalisch erreichen könnte). Ich drücke dir die Daumen, dass es dir bald möglich sein wird Kontakt mit den Eltern aufzunehmen und hoffe, diese können und wollen dann auch mit dir an einem Strang ziehen.

    Wenn es dir einmal ganz schwer fallen sollte einen komplexeren Zusammenhang auf Deutsch zu beantworten, könntest du diesen ergänzend ja auch noch auf Italienisch hier einstellen. Es gibt hier doch einige Romanisten und zumindest für Französisch und Spanisch auch Muttersprachler unter den aktiven Foristen, die das verstehen dürften und ggf. aushelfen können bei der deutschen Fassung (wenn der Text nicht zu lang ist). Ich unterstütze dabei soweit möglich jedenfalls gerne.

    Kann leider nicht den ganzen Tag online sein. Was ist eine weiterführende Schule? Komme aus Italien.

    Als "weiterführende Schule" bezeichnen wir in Deutschland Schulen die an die Grundschule anschließen (und von dort aus "weiterführen" bis -hoffentlich- zu einem erfolgreichen Schulabschluss nach insgesamt 9-13 Jahren je nach Schulart und Abschlussart). In den meisten Bundesländern bedeutet das, dass es um Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 aufwärts geht, z.B. in Berlin geht aber die Grundschule bis einschließlich zur 6.Klasse, wenn ich das richtig im Kopf habe ( Conni  Susannea  icke ?), so dass "weiterführende Schulen" dort Schulen meint, die ab Klasse 7 beginnen. Je nach Schulart und ggf. Bundesland enden weiterführende Schulen nach 9, 10, 12 oder 13 Jahren in Deutschland und werden ergänzt um die beruflichen Schulen, die ebenfalls noch allgemeine Schulabschlüsse anbieten neben den klassischen dualen oder auch schulischen Berufsausbildungen.

    Definitiv. Die Sache muss jetzt Gas geben, wenn wir nicht bis zum Sanktnimmerleinstag im Lockdown sein wollen.

    Was da ist wird verimpft, mehr geht nicht außer geduldig zu bleiben, bis es genügend Imfpstoff für alle (und dieses "alle" meint nicht nur uns hier in Deutschland exklusiv, sondern den Rest des Planeten mit) gibt. :weissnicht: Ich bleibe bis zum Beweis des Gegenteils zuversichtlich, dass wir bis zum kommenden Herbst tatsächlich so mehrheitlich geimpft sein werden, dass dieser anders verlaufen wird, als der letzte Herbst oder gar dieser Winter. Das ändert aber nichts daran, dass die kommenden Wochen uns noch sehr viel abverlangen werden.

    Wenn du einen Forum/Wartezimmer oder so eingerichtet hast, musst du jeden einzelnen reinlasse. Du kannst den Raum aber bei allen gängigen Sysstemen deaktivieren, dann können alle direkt rein.

    Bei Teams kann man auch alle zulassen, dann können alle aus der Gruppe direkt in die Konferenz kommen (wobei man zusätzlich noch die verpennten SuS direkt einladen kann, die es nicht schaffen auf den richtigen Button zum Teilnehmen zu klicken). Vielleicht gibt es das bei BBB auch (falls ihr das nutzt)?

    Nachdem niemand von uns den Schüler kennt ist es schwierig Ideen zu haben, was er ggf. kompensieren möchte (den Umstand, dass er leistungsschwächer ist, als viele seiner Mit-SuS oder denkst du noch an etwas Anderes?), falls das deine Frage war. Oder geht es dir um Ideen im Umgang? Was möchtest du denn genau wissen und wobei wünschst du dir etwas hilfreiches Mitdenken im Hinblick auf diesen Schüler?

    Spontan habe ich auf jeden Fall schonmal daran gedacht, dass ein Elterngespräch sinnvoll wäre. Sowohl im Hinblick auf Hintergründe, als auch, um die Eltern mit ins Boot zu holen und mit ihnen z.B. abzuklären, dass sie z.B. einmal am Tag oder einmal die Woche das Elternheft gezielt einfordern, um nachzusehen ob dort etwas steht. Wenn die Eltern mitwirkungswillig sind (sind sie das denn?), ist das ein recht guter Weg, um die Kommunikation erfolgreich zu gestalten und dem Kind zu zeigen, dass Eltern und Schule an einem Strang ziehen, so dass einfach mal etwas nicht vorzuzeigen keine Option wäre.

    Gibt es denn Fächer/Bereiche/Aufgabenstellungen/..., in denen der Schüler etwas gut kann oder etwas wofür er sich richtig begeistern kann? Eventuell könnte das eine Basis sein, um ihn mitzunehmen, weil er z.B. auch mal Experte sein kann in seiner leistungsstarken Klasse, falls sein Verhalten mit der Lesitungssituation zusammenhängt.

    Wie laufen denn Rückmeldungen ab in der KLasse? Arbeitest du da ausschließlich kriterial (sozial machen die SuS schon slebst konstant) oder beziehst du die individuelle Leistung mit ein in dein Feedback? Eventuell könnte auch das eine Stellschraube sein, damit der Schüler nicht nur erfährt, was andere schon können, er aber noch nicht, obgleich er es bereits können sollte, sondern auch seine individuellen Fortschritte stärker anerkannt weiß und selbst anerkennen kann.

    Welche Art von Aufmerksamkeit erhält dieses Kind allgemeiner betrachtet in der Schule, aber auch zuhause? Bedeutet "Aufmerksamkeit" vorrangig negative Aufmerksamkeit zu generieren und zu erhalten (also stören = ich werde gesehen und erhalte zwar negative Aufmerksamkeit und Rückmeldung, aber zumindest diese zuverlässig) oder steht in der Schule bzw. zuhause im Vordergrund positive Rückmeldung wo möglich zu geben? Ich bin nicht an der GS, aber auch in der Sek.I haben wir SuS die es bereits aus dem Elternhaus, wie auch aus der Schule gewohnt sind, dass man ihnen wenig positive Zeit und Anerkennung schenkt, die aber gelernt haben, dass sie zuverlässig Aufmerksamkeit erhalten, wenn sie stören, frech sind, nicht mitarbeiten,... Teilweise konnte ich solche SuS schon "erreichen", indem ich konsequent positive Rückmeldung gegegeben habe wann immer möglich, die vielen kleinen Schritte anerkannt habe ("Das lief heute schon viel besser als gestern bei der Partnerarbeit, weiter so."/ "Toll, dass du die erste Hälfte der Aufgaben heute in der Zeit geschafft hast, versuch nächste Stunde wenigstens eine Aufgabe mehr als die Hälfte/alle Aufgaben zu schaffen."/ ...) und Kritik immer als konstruktive Kritik formuliert habe sowie mit einer kleinen positiven Anerkennung, was schon gut war (Verhalten/Mitarbeit/Ordnung/Aufgabe 1/...) verbunden habe.

    Vorletztes Schuljahr hatte ich eine Schülerin, die eine schwerst kriegstraumtisierte Mutter hat. Aufmerksamkeit gibt es zuhause, wenn sie negativ auffällt, nicht mitarbeitet, die Mutter zuviel Kraft kostet, sonst läuft sie halt mit. In der Schule war sie quasi am Dauerstören und bei vielen KuK extrem negativ besetzt schon in Klasse 6. Ich habe ihr nach jeder Stunde Rückmeldung gegeben, extrem kleinschrittig, mit viel Geduld, wenn sie mal wieder einen Rückschritt gemacht hat während belastenderer Phasen zuhause. Nach einem halben Jahr war das Mädchen in meinem Unterricht (ähnlich wie bei KuK, die entsprechend vorgegangen sind) wie verwandelt, hat sehr fleißig mitgearbeitet im Unterricht(nur die HA-Moral war noch mies) und dort zu den Leistungsträgern gehört. Das kann also unter Umständen helfen, setzt aber voraus, dass das Kind dafür (noch) empfänglich und erreichbar ist (was sehr stark vom Elternhaus und dem frühkindlichen Erleben abhängt).


    Vielleicht war schon ein passender Denkanstoss dabei, sonst schreib einfach noch etwas genauer, was du brauchst. :)

    Geht es um ein Ländertauschverfahren oder um eine Versetzung innerhalb desselben Bundeslandes?

    Wenn tatsächlich Familienzuwachs irgendwann ansteht, dann erhöht das natürlich deine Chancen im Ländertauschverfahren enorm (oder auch einer Versetzung innerhalb deines aktuellen BLs, um eventuell an einen grenznäheren Schulort zu kommen) bis dahin dürfe vermutlich auch in Niedersachsen gelten, dass Versetzungen in der Probezeit nur bei außerordentlichen Gründen überhaupt möglich sind. Wenn du erst ein Jahr in Niedersachsen tätig bist, könntest du aber vielleicht auch einfach für dich prüfen, ob eine Entlassung aus dem niedersächsischen Dienst und eine Neueinstellung in Hessen nicht der deutlich schnellere und einfachere Weg für dich wäre (hängt aber natürlich von Fächerkombi und Bedarf in deinem Nähebereich ab). Die Verluste bei der Pensionsberechnung halten sich bei einem Jahr in überschaubaren Grenzen.

    Auf die Probezeitbeurteilung darf sich ein Versetzungantrag nicht auswirken. Allerdings kannst du eben während der Probezeit normalerweise (da gehe ich von der Rechtslage in BW aus, vermute aber, dass sich das in den Ländern nicht allzusehr unterscheiden wird) noch gar nicht versetzt werden (ob du in dieser Zeit überhaupt am Ländertauschverfahren bereits teilnehmen könntest, entzieht sich meiner Kenntnis, Seph könnte das wissen und kommt auch aus Niedersachsen).

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