Beiträge von CDL

    Ihr Lieben,

    ich kann einfach einige Dinge, die hier geschrieben wurden sehr gut nachvollziehen. Deshalb schreibe ich einfach mal unter diesen Punkten hier:

    Ich kann einfach nicht mehr. Das Referendariat ist einfach die Hölle. Meine Mentoren beobachten mich ständig. In jeder Stunde. Dieses ist einfach nur belastend. Die SuS sind meine Motivation. Mir ist einfach nur noch übel, wenn ich in die Schule muss. Die ewigen Beobachtungen, die ewige Kritik. Alles mache ich falsch. Due Unterrichtsbesuche finde ich angenehmer, als mit den Mentoren Gespräche zu führen. Ich weiß einfach nicht mehr, wie ich das schaffen soll. Meine Kraft, jeden Tag mein Bestes zu geben, neigt sich dem

    Ende zu. Ich frage mich einfach, warum einige Lehrer so grausam sind, zu Referendaren. Kein Verständnis, keine Hilfe einfach nur alles einfordern, weil man eben im Referendariat ist.Mehr Engagement zeigen, am besten Referate auf der Konferenz halten, Präsenz zeigen.. Leider ist man machtlos, nichts hilft und es ist einfach nur die Hölle.

    Hat jemand Tipps, wo man Kraft tranken kann, um diesen Weg durchzuhalten? Ich bin einfach kurz davor zu sagen , dass ich nicht mehr will, obwohl mir der Job wirklich Spaß macht 😰😰😰

    Hol dir Unterstützung! Ist dein Seminar ein guter Ort, wo du das ansprechen kannst? Bei uns gab es beispielsweise Coaching-Angebote speziell für die Anwärter. Ich weiß von Anwärtern, die das genutzt haben und die heute sagen ohne das hätten sie nicht die Kraft gehabt ihr Ref zu beenden (weil es eben an ihren Schulen teilweise so schwierig war). Kannst du deine Mentoren um konstruktive Kritik bitten, also nicht nur ansprechen, was falsch war, sondern gemeinsam Lösungsansätze entwickeln und dann 2-3 Punkte auswählen, auf die du in den nächsten Stunden vorrangig achten sollst? Wenn die dann gut klappen, schaut ihr, was als nächstes dran ist usw. So haben mein einer Mentor und ich das miteinander gemacht, damit es eben für uns beide zielgerichteter war, ich eine realistische Chance hatte Probleme anzugehen ("alles" kann niemand auf Anhieb gut oder verbessern) und er wusste, dass und woran ich arbeite und auch die Fortschritte gesehen hat.

    Gibt es an der Schule KuK die du mal um einen Rat bitten kannst?

    Nimm dir unbedingt ausreichend Auszeiten, um auch mental wieder zu Kräften zu kommen. Diese ständige Beobachtung hat mir auch ganz unwahrscheinlich zugesetzt im Ref. Geholfen haben mir meine Auszeiten, wie Freitag nachmittag/Samstag den ganzen Tag über nichts für die Schule zu machen, sondern erst Sonntag nachmittag wieder vorzubereiten oder auch der Sport, um aus dem Kopf rauszukommen und mich entspannen zu können. Überleg dir, was deine Ressourcen sind und nimm dir für diese wenigstens 2x wöchentlich Zeit, geh wenigstens alle zwei Wochen mal mit einer Freundin/sympathische_r Mitanwärter_in spazieren oder einen Kaffee trinken, um euch auszutauschen (gerade auch über nicht-schulische Themen). Das Ref ist eine endliche Zeit und ehe du diesen Weg vorzeitig beendest obgleich du die Arbeit selbst magst, solltest du viele Gespräche führen mit den an deiner Ausbildung Beteiligten und dafür kämpfen, dass es sich so verbessert, dass du diese Ausbildung abschließen kannst.

    Ich habe keine Ahnung wie das für Lehrer läuft, aber bei meinem Schulträger werden entsprechende Schüler schlicht lediglich den Schulen zugewiesen, die die baulichen Voraussetzungen erfüllen. Verwiesen wird dabei darauf, dass du zwar das Recht auf eine Schulform aber nicht auf eine bestimmte Schule hast.

    Ich bin etwas hin- und hergerissen, was ich von dieser "pragmatischen" Lösung halten soll.

    Den Hinweis mit dem ländlichen Raum im Hinblick auf SuS hat Kiggie schon gegeben, dir selbst fiel direkt ein, welchen Aufwand beispielsweise ein gebrochenes Bein bei SuS verursachen kann. Ich ergänze noch um das Listenverfahren, das es neben den schulscharfen Ausschreibungen hier in BW für die Lehrerzuweisung gibt. Wer, sei es durch gesundheitliche Behandlungen oder auch kleine Kinder, gebunden ist an einen Einstellungsbezirk, wird eben wenn, dann an eine Schule in diesem Bereich zugewiesen (wobei die Zuweisung eben nach Ranglistenplatz und Fachbedarf erfolgt, nicht nach Behinderung und Schulaustattung). Wenn es keine ausreichend ausgestattete Schule in diesem Bereich gibt, man aber qua Listenplatz und Fachbedarf zugewiesen werden muss, dann bliebt nur Schulen nachzurüsten, sprich der ganz pragmatische Ansatz, den wir in der Realität doch andauernd praktizieren, warum also nicht für unsere KuK, die abgesehen von einer kleinen Nachrüstung der Schule dann auch einfach nur ihre Arbeit machen und womöglich (Mangelfächer lassen grüßen) sogar besonders dringlich benötigt werden.

    Ich verstehe das schon, warum die Schüler trotz Zwiebelprinzip frieren.

    Ich war diesen Monat nämlich schon auf einer Präsenzfortbildung und hatte den Platz am offenen Fenster. Der Tag an sich, war gar nicht so kalt, aber man hat am Platz einfach wesentlich weniger Bewegung als der Lehrer. Ich hatte sogar mehr an als normalerweise im Unterricht und habe dann trotzdem gefroren.

    Mich haben letzte Woche auch schon die ersten SuS gefragt, ob mir nicht kalt werde, wenn ständig ein Fenster offenstehe am Pult. Denen habe ich dann auch erklärt, dass ich ja nicht die ganze Zeit sitzen muss, sondern ständig in Bewegung bin, so dass es mir prinzipiell nicht so schnell kalt wird wie ihnen.

    Das mit den warmen Füßen kann ich nur bestätigen. Gefütterte Schuhe brauche ich zwar wirklich nur, wenn es über Nacht Minusgrade hat, aber in den meisten Halbschuhen wird es mir jetzt schon zu frisch, so dass ich entweder Sneaker (haben eine dickere Sohle als Halbschuhe/Stiefeletten) trage oder Stiefeletten und dazu gute Baumwollstrümpfe, die warm genug halten. Wenn es noch frischer wird kommen vor den gefütterten Schuhen dann die Wollsocken (selbst gestrickt/von Mama vor 10-20 Jahren gestrickt) in die Schuhe (take that @Wollsocken80 ^^ ).

    Es gibt wie bereits erwähnt in der Realität Lösungen beispielsweise durch klappbare Treppenlifte (mit lediglich Sitz oder mit Plattform für den Rolli) die man (ggf unterstützt durch ein Ampelsystem) im Treppenhaus einbauen kann. Spätestens wenn die Schule einen Schüler oder eine Schülerin mit Bedarf zugewiesen bekommt, muss das sowieso gelöst werden, warum dann nicht auch für die Lehrkraft mit Gehbehinderung? Wer nicht will, findet immer ein. "aber", genau deshalb gibt es Schwerbehindertenvertretungen, die dafür Sorge tragen, dass Schulen sich auch an diesem Punkt entwickeln müssen. Wie man sieht, werden diese auch weiterhin ganz dringend benötigt.

    Wenn überall so einer Mangel herrsche, was ist denn dann mit den Scharen an Lehramtsstudenten an den Universitäten? Ich erinnere mich an so einige volle Seminare und Vorlesungen und es gab eine Zeit, da hatte ich das Gefühl, dass jeder Zweite Lehramt studiert - von "Lehramt? Um Gottes Willen, bloß nicht!" war da auffallend selten die Rede.

    Du übersiehst sowohl, dass man in Lehramtsstudiengängen naturgemäß in Kursen sitzt, die ausschließlich oder zumindest in hohem Maß von anderen Lehramtsstudierenden besucht werden, als auch, dass von den Studienanfängern z.B. im Bereich des Grundschullehramts nur etwa 40% am Ende das Studium und Ref auch abschließen und im Schuldienst landen.

    3) Zusatzfrage: Was haltet ihr vom Mitstreamen des Unterrichts? (Das muss man sich als Option für einen wochenweisen Wechsel überlegen.)

    Nichts. Auch wenn das aktuell als Sonderlösung nicht komplett verboten werden würde, sind die Auflagen (BW) absurd und unrealistisch (die Familien müssten unter Androhung zivil- und strafrechtlicher Schritte zusichern, nicht nur keine Screenshots/Aufnahmen zu machen, sondern auch, dass die Eltern den Videostream nicht ansehen, da die anderen SuS auch weiterhin ein Recht auf einen geschützten Lernraum haben). Persönlich möchte ich das ebenfalls nicht.

    Ich habe gesehen, dass Berlin bei der Gesamtinzidenz (seit Beginn der Pandemie) Bayern inzwischen überholt hat. Berlin hat >700 auf 100.000 Einwohner, BY noch unter 700.

    Warum hat Berlin aber so wenige Todesfälle im Vgl. zu BY? Klar, Bayern ist größer, aber auch auf 100.000 untergerechnet ist die Todesrate in Berlin viel geringer. Ich dachte immer, das liegt ggf. an der jüngeren Bevölkerung, Google behauptet aber, die durchschnittliche Bevölkerung sei in etwa gleich alt wie in BY.

    Hat jemand eine Idee?

    Alter der Infizierten nehme ich an, sowie relevante Vorerkrankungen. Ich halte es für durchaus plausibel anzunehmen, dass sich in Berlin aktuell noch besonders viele junge Menschen anstecken, die die Regeln eher auf die leichte Schulter nehmen einerseits und andererseits auch tatsächlich deutlich seltener schwere Verläufe haben. Sobald irgendwo ein Alten- oder Pflegeheim betroffen ist sieht das schnell anders aus bei den Todesraten. Möglicherweise hatte Bayern hier bereits mehr Pech.

    Wie wird denn die Lebensmittel- und Arzneimittelversorgung gesichert bei den Leuten, die in Quarantäne sind?

    Als ich vor kurzem auf das Ergebnis meines Coronatests gewartet habe, habe ich in der Apotheke angerufen und konnte mein Rezept per Scan senden und später nachreichen (Alternativ hätte das der Arzt auch direkt in die Apotheke faxen/senden können) und hätte die Medikamente nachhause geliefert bekommen, wenn ich niemanden gehabt hätte, der sie mir gebracht hat. Diese Art von Notdiensten gibt es gerade bei der Medikamentenzustellung schon sehr lange und und coronaunabhängig, um schwerkranke Menschen zu versorgen.

    Lebensmittel kann man im worst case auch online bestellen heutzutage, ansonsten gibt es aber auch diverse lokale Organisationen, wie die Nachbarschaftshilfe, an die man sich wenden kann. Auch das gibt es coronaunabhängig bereits, gerade im Hinblick auf die Unterstützung von Senioren bzw. Menschen mit Behinderung, die selbst nicht mobil sind.

    Es schadet aber sicherlich nicht, wenn man Corona zum Anlass nimmt, um mit seinen direkten Nachbarn Telefonnummern auszutauschen und sich gegegenseitig Hilfe im Bedarfsfall zuzusichern. Diese Art von Solidarität und Nachbarschaftshilfe brauchen wir womöglich alle mal, auch ganz ohne in Qurantäne gehen zu müssen.

    Zauberwald, wie habt ihr das denn gemacht? Hat jedes Kind sein eigenes Lego mitgebracht? Ging das dann nicht durcheinander, was wem gehört?

    Vielleicht hat jedes Kind eine unten beschriftete Platte mit eigenen Steinen gestaltet und die wurden dann nachher zur Stadt gemeinsam zusammengestellt?

    Na Du bist ja putzig. Was ist, wenn das Gebäude das baulich nicht hergibt? Mal ganz abgesehen von den Kosten.

    Spätestens, wenn eine ansonsten gesunde Lehrkraft infolge eines Bänderanrisses für ein paar Wochen ausfällt, weil sie mit den Krücken nicht in die Klassenzimmer/den Verwaltungstrakt/die Fachräume gelangt, obgleich sie eigentlich unterrichten könnte und wollen würde, versteht auch der und die letzte, warum Aufzugstrakte inzwischen sehr regelmäßig bei Sanierungsmaßnahmen von Schulen mit an- und eingebaut werden auch wenn man keine SuS oder Lehrkräfte im Rollstuhl hat zum Sanierungszeitpunkt. Barrierefreiheit gibt es selbstredend nicht kostenfrei, dennoch ist es eher armselig, diese unter Vorschiebung des Kostenarguments für ggf. zu aufwendig und unumsetzbar zu erklären. Nochmal: Behinderung kann uns alle treffen, deshalb sollten wir uns alle darum bemühen Hindernisse abzubauen, statt deren Fortbestand für akzeptabel oder zumindest hinehmbar zu erklären, egal wieviele Sachargumente sich dafür finden lassen. Unser Grundgesetz ist recht eindeutig, was die Ungleichbehandlung von Menschen mit Behinderung anbelangt, an diesem Maßstab müssen wir uns messen lassen.

    An meiner aktuellen Schule gibt es auch keinen Aufzug, aber es gibt Klassenzimmer im Erdgeschoss, die man Lehrkräften mit Gehbehinderung als Unterrichtsräume zuweisen könnte. An Ausbildungsschulen, die noch nicht für Anwärter mit Rollstuhl gerüstet waren (die nur dort zugewiesen werden konnten aus Gründen wie Fahrtwegen, Fächerkombinationen, etc.) mussten bis zum Ref z.B. Rampen eingebaut werden sowie ein Treppenlift (mit Schlüsselsicherung, zu der auch SuS mit Gehbehinderung Zugang erhalten können), um erforderliche Räume in oberen Stockwerken erreichen zu können. Wir leben erfreulicherweise in einer Zeit, in der sich vielfältige Lösungswege finden lassen, um Schulen und andere öffentliche Gebäude zunehmend barrierefrei zu gestalten und damit unserem eigenen, im GG formulierten Anspruch gerechter werden zu können, als das in der Vergangenheit der Fall war. Wie bereits geschrieben lassen sich Wege finden, wo ein entsprechender Wille besteht.

    Ich denke nicht, dass hier die Qualifikation generell in Frage gestellt wurde. Es darf doch aber wohl individuell von einer Schule geprüft werden, ob ein Bewerber - der nun zufällig eine Behinderung hat - mit seiner Behinderung speziell für diese Schule geeignet ist. Ich meine das ganz allgemein, unabhängig von den hier genannten Fällen. Ich denke hier z.B. an Rollstuhlfahrer und die vielen Schulen mit mehreren Etagen, die über keinen Fahrstuhl verfügen. Um nur mal ein Beispiel zu nennen.

    Sehr schönes Argument. Genau so stelle ich mir vor hat die SL argumentiert, die mich im Ref abgelehnt hat, weil man dummerweise kein Eckchen für den Assistenzhund habe. Man wäre ja ach so tolerant, Schwerbehinderung - offiziell- kein Thema, aber LEIDER scheitert es an den tatsächlichen Voraussetzungen, die die Behinderung mit sich bringt. (Diese SL ist bei der örtlichen Schwerbehindertenvertretung und auch bei diversen Dozenten im Seminar bereits dafür bekannt, dass sie prinzipiell ALLE Lehrkräfte mit Behinderung abzulehnen sucht, weil sie diese nicht an ihrer Schule will.) Lässt man solche fadenscheinigen Ausreden durchgehen, kann man getrost davon ausgehen, dass es diverse SLen geben wird, die davon reichlichen Gebrauch machen werden um- natürlich ohne irgendwelche Vorurteile zu haben sondern NUR infolge baulicher Gegebenheiten- Lehrkräfte mit Behinderung gezielt auszugrenzen. So öffnet man der Diskriminierung Tür und Tor, genau deshalb darf das kein Argument sein, sondern es müssen umfassend Lösungen gesucht werden, die sich sehr oft auch an Schulen finden lassen, die scheinbar keine entsprechenden Möglichkeiten haben baulich bedingt.

    Die USA ist große, die Frage nach etwas USA-typischem ist ungefähr genau so spezifisch, wie die nach etwas Europa-typischem. Wo genau kommt die Dame denn her?

    So gut kenne ich sie noch nicht (wohne ja noch nicht so lange in der neuen Wohnung), nachdem unsere Arbeitszeiten nicht unbedingt besonders kompatibel sind. Ich meine aber, es war Portland, Oregon. Trotzdem danke für den Hinweis, damit hast du natürlich völlig recht.

    Pelz ist doch schon längst out. :aufgepasst:

    Ach, Stichwort Nachhaltigkeit: Auch Omas oller Pelz (der Tierische im Schrank, nicht der, der an der Oma selbst hängt versteht sich) will am Ende nicht grundlos gestorben sein, sondern zumindest verwendet werden, solange er sich noch recyclen lässt.

    Meine Nachbarin ist Amerikanerin und sitzt infolge von Corona hier etwas fest, weil sie in Deutschland beruflich gebunden ist. Ihre Familie in den Staaten hat sie seit Monaten nicht besuchen können, der geplante Besuch zu Weihnachten kann womöglich- je nachdem, wie es sich weiter entwickelt- ebenfalls nicht stattfinden. In dieser eher bescheidenen Situation, würde ich ihr gerne eine kleine Freude machen zu Halloween (sie hat schon seit 6 Wochen einen kleinen Kürbis- und Skelettkranz an der Tür hängen, ich gehe also davon aus, dass sie diesen Teil des Jahres sehr gerne mag). Habt ihr vielleicht eine Idee für eine witzige oder auch landestypische (USA) Kleinigkeit, die man auch hierzulande bekommt (oder selbst herstellen kann?), die ich ihr als kleinen "Halloween-Gruß" an die Tür stellen könnte?

    Über Ideen würde ich mich sehr freuen!

    - Als ich mich von den Kindern meiner früheren Arbeitsstelle verabschiedet habe, hat jedes einen klitzekleinen, versiegelten Briefumschlag bekommen, in den rein (aufgefaltet) ein kleiner Sinnspruch geschrieben war. Nachdem ich keine Zeit hatte 28 klitzekleine Umschläge selbst auszuschnibbeln, zu beschriften, zu falten und zu siegeln, habe ich die kurzerhand fix und fertig gekauft (und mich vorher informiert, was drinnen steht). Kam unglaublich gut an und selbst basteln wäre eindeutig auch eine Option, falls das Kollegium nicht zu groß oder deine Bastelleidenschaft sehr ausgeprägt ist.

    - Kleine (und große natürlich auch) Bienenwachskerzen lassen sich ratzfatz selbst rollen- wäre schnell und selbstgemacht.

    - Kleine Seifen selbst kochen mit getrockneten Blüten und passenden Duftölen (z.B. Lavendelblüten plus etwas Lavendelduftöl)- die kann grad doch jede_r brauchen. Geht schnell, als Form kann man einfach den Eiswürfelbehälter nehmen.

    ich habe offiziell auch nur eine Impfung, weil ich den Impfpass verloren habe. Aber dafür eben auch den Titertest.

    Anonym1005 schau doch gleich mal, was du für die neue Stelle alles brauchst. Wenn du jetzt schon vorsorglich alles besorgst, dann kannst du dort bestimmt gleich positiv punkten.

    Wenn du also schon weißt, dass dir die 2. Impfung fehlt, dann geh doch gleich nächste Woche zum Arzt. Und ein Führungszeugnis wirst du bei der neuen Stelle bestimmt auch brauchen. Frag doch gleich nach, dann kannst du es jetzt schon beantragen.

    Die neue Stelle ist beim Land BW, also ist die Antwort auf beides ja, wird sie brauchen, da das vom Land vorgegeben ist. Ggf., nachdem das Ref noch nicht lange her ist, muss beim Führungszeugnis aber kein neues Exemplar vorgelegt werden, das wäre tatsächlich abzuklären.

    Ich setze gerade auch auf den guten alten Zwiebellook mit Baumwollunterhemd, Baumwoll-/oder Wollshirt (dünnes Material wie ein T-Shirt, hält aber gut warm) und darüber für den Unterricht eine Wollstrickjacke, die ich zwischendurch schnell ausziehen oder bei Dauerlüften eben auch dauerhaft anbehalten kann (Dauerlüften halten gerade schon nicht mehr alle Klassen aus, insofern nähern wir uns schrittweise den vom Land vorgegebenen Lüftungsintervallen). Dazu dünne Halstücher aus Wolle (die halten schön warm). Wenn es noch frischer wird, kommt halt noch ein dünner (oder auch dickerer Pulli) dazu oder auch eine dünne Leggins/Strumpfhose unter der Jeans, im worst case hätte ich hier auch noch Skiunterwäsche und Skistrümpfe. Die habe ich das letzte Mal zur Arbeit gebraucht als es vor ein paar Jahren im Januar -20 Grad hatte, ich rechne also eher nicht damit, diese zu benötigen.

    Weiß hier jemand aus erster Hand, wie und ob die Einhaltung der Quarantäne überhaupt kontrolliert wird?

    Bei den Zahlen kann ich mir nicht vorstellen, dass da irgendwelche Aufseher von Adresse zu Adresse fahren und durchs Fenster schauen, ob man auch wirklich Zuhause ist :gruebel: Von Kontrollanrufen habe ich Anfang des Jahres gehört, aber was wenn man gar kein Festnetz hat? Und selbst wenn Kontrollbesuche gemacht werden würden - mit welchem Recht kann man gezwungen werden, beim Türklingeln auch zu öffnen? Nicht, dass ich irgendwelche Quarantäneverstöße planen würde, aber mich interessiert schon sehr die Überprüfbarkeit dieser Maßnahme, weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass das tatsächlich geschieht.

    Die Mehrheit meiner KuK in Qurantäne wurde einmalig kontrolliert (Besuch zuhause), allerdings meist erst kurz vor Ende der Qurantäne. Oft kamen auch die Quarantäne-Infos erst am letzten oder vorletzten Tag. Daran sieht man, wie überfordert die Gesundheitsämter aktuell sind angesichts der noch immer weiter steigenden Fallzahlen.

    Abgesehen davon, dass bei manchen die Quote eventuell unnötig ist - was ist gegen eine Quote (oder von mir aus Bevorzugung) von Schwerbehinderten bei der Einstellung einzuwenden? Es ist doch absolut gut, wenn möglichst viele Schwerbehinderte in die entsprechenden Jobs kommen.

    Wer geeigneten Unterricht mit den entsprechenden Fortschritten bei den SuS macht, hängt von vielen anderen Dingen als einer Behinderung der Lehrperson ab.

    Wobei man das Wort "Bevorzugung" getrost streichen kann, denn das ist nur ein kleiner Baustein im Bereich der Nachteilsausgleiche, die längst nicht das ausgleichen, was man tatsächlich an zusätzlicher Kraft aufbringen muss, um eben am Ende seinem Job gerecht werden zu können. Schwerbehinderung kann jeden und jede treffen, sei es von Geburt an, sei es infolge eines Unfalls, eines gewaltsamen Übergriffs, einer schweren Erkrankung (wie beispielsweise infolge einer Krebserkrankung). Jeder Stein, den wir unseren Kolleginnen und Kollegen mit Behinderung/Erkrankung in den Weg legen, jede Hürde, die wir bauen, ist eine Hürde mehr, die wir selbst im Zweifelsfall überwinden müssen, wenn wir eigentlich unsere Kraft für Wichtigeres benötigen würden, wenn wir eigentlich einfach nur einen guten Job machen wollen, statt uns anderweitig aufzureiben.

    Und auch wenn man die Quote selbst nicht in Anspruch nimmt, ist das dahinterstehende Verfahren ein wichtiger Schutz, um dann eben mit Unterstützung der zuständigen Schwerbehindertenvertretungen Schulen zu finden, die bereit sind einen auch beispielsweise mit einem Assistenzhund aufzunehmen, damit man dann am Ende nicht trotz Bestnoten unter irgendeiner mehr oder auch weniger tragfähigen Begründung abgewiesen wird oder umgekehrt an einer Schule landet, an der Lehrkräfte mit Schwerbehinderung in einem Ausmaß unerwünscht sind, dass man keine Lehrkraft in der Probezeit dorthin guten Gewissens senden könnte.

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