Beiträge von CDL

    Eventuell sind mit den "Zweijährigen" die Anwärter gemeint, die im 2.Aubsildungsjahr sind oder alternativ Anwärter, die den Vorbereitungsdienst in 24 Monaten absolvieren, statt verkürzt in 12 (oder 18) Monaten? :weissnicht: Es gibt da ja sehr unterschiedliche Modelle in den Bundesländern.

    WeihnachtsMorgen : Konzentrier dich jetzt erst einmal darauf in deinem Beruf und deiner neuen beruflichen Rolle anzukommen, sprich als erwachsene Frau mit erwachsene Menschen zu interagieren. Je schneller dir selbst das möglich ist, desto eher wirst du herausfinden können, welche deiner Mitanwärter diese Rollenveränderung ebenfalls bereits geschafft haben oder zumindest daran arbeiten und denen es insofern im Seminar auch vorrangig um den professionellen Austausch geht. Ganz bestimmt wirst du in den kommenden Wochen Mitanwärter kennenlernen, die ähnlich "ticken" wie du und mit denen du nicht nur besonders gut arbeiten kannst (und darum geht es nunmal vor allem im Seminar, um die Arbeit), sondern mit denen du auch mal zusammen Mittagessen, einen Kaffee trinken und vor allem ein vertrauliches Gespräch führen kannst. :)

    Bist du im Nebengewerbe Heilpraktikerin?

    Selbstredend bin ich Zimtkundlerin. :doc: Jetzt sag bloß, das war in deiner Lehramtsausbildung kein relevanter Bestandteil? :staun: Schulrecht ist ja schon schlimm genug, wenn das in einigen BL fehlt im Ref, aber wenn die Zimtkunde fehlt, dann hört es ja wohl ganz auf, dann kann man auch nur noch mit quereingestiegenen Heilpraktikern arbeiten.. :schimpf:

    Nein, das würde bei meinen Hasen auch höchstens zufällig und ausnahmsweise funktionieren und wäre wenn wir ehrlich sind eine pädagogische Bankrotterklärung meinerseits.

    Such das Gespräch mit den Schulen/Lehrkräften deiner Kinder. Ich drücke dir die Daumen, dass das dann auch etwas bringt (bringen kann) und nicht tatsächlich am Unwillen/Unvermögen scheitert (ersteres wäre fatal, zweiterem ließe sich ja zumindest abhelfen, vor allem nach entsprechend nachdrücklichen Hinweisen, dass weitere didaktische Fortbildung not tut). Und vergiss auf gar keinen Fall zu meditieren und ergänzend die kleinen Vodoo-Puppen zu malträtieren. Schließlich musst du das Ganze auch gesund aushalten und dabei noch für deine Kinder kämpfen und sie unterstützen. Schonmal darüber nachgedacht, der Lehrerin/dem Lehrer eine elaborierte Entschuldigung zu schreiben, warum Herzenskind eins oder zwei die verlangte Aufgabe mangels vorhandener Endgeräte/technischer Kenntnisse/fehlender schulischer Instruktionen leider nicht anfertigen konnte?

    Ich weiß jetzt nicht, wie alt deine Kinder sind, aber für Klasse 2 die du erwähnst liest sich das nach schierer Zumutung und für Klasse 6 je nach Kind/Schule/Schulart/Schulcurriculum (Was wurde an Methodenbildung in Klasse 5 theoretisch laut Schulcurriculum angelegt und trotz Corona tatsächlich auch umgesetzt?) nach einer Mischung aus Zumutung, schierer Überforderung und absurden Erwartungshaltungen bei offenbar unzureichender Sicherung/Vorbereitung, damit die Kinder so einen komplexen Arbeitsauftrag auch zuhause nochmal nachvollziehen und richtig verstehen können, von der methodischen Vorarbeit die möglicherweise sogar vollständig fehlt ganz zu schweigen. Wenn klar ist, wie die Kinder vorgehen sollen, halte ich das Anlegen eines Hefters zu einer Epoche in Klasse 6 jedoch beispielsweise durchaus für zumutbar, auch ein Video können zumindest in Klasse 6 normalerweise alle Kinder drehen, das ist ja erstmal nur ein Knopfdruck am Smartphone. Plakat erstellen: Ist nicht besonders nett, dafür eine weniger attraktive Stadt auszuwählen, eine Touristeninformation online wird einem aber erzählen, was angeblich denoch sehenswert ist und ein Plakat zu erstellen lernen viele Kinder schon in der Grundschule und vertiefen das in 5/6. In Klasse 2 ohne Hilfestellung, Anleitung, klare Vorgehensweise etc. sieht das aber natürlich ganz anders aus. Egal- das hilft dir ja gar nicht, denn das weißt du im Zweifelsfall selbst alles.:stumm:

    Mach also das, was im Zweifelsfall wirkt und das ist nicht den Mund zu halten, sondern nachhaken, Kriterien einfordern, Gespräche führen (und im Zweifelsfall diese dann nicht nur mit der Klassenlehrkraft führen, sondern, wenn das zu nichts führt, den SL zumindest mal cc setzen und im Weiteren ebenfalls um einen Gesprächstermin bitten). Den Mund zu halten, weil Beschwerden vermeintlich dazu führen würden, dass das Kind den Preis bezahle finde ich vor allem aus dem Mund einer Lehrerin unglaublich traurig und auch ein fatales Zeichen, wenn selbst wir trotz unserer Systemkenntnis einknicken. Ich gehe fest davon aus, dass es nur eine Minderheit der Lehrkräfte ist, bei denen Ärger über Elternrückmeldung direkt in unfaire Behandlung des Nachwuchses mündet. Ja, so etwas gibt es, aber mit Sicherheit nicht in 98% der Fälle. :)

    Tut mir echt leid, dass bei euch gerade soviel schief zu laufen scheint schulisch, während du zeitgleich für anderer Menschen Kinder dein Bestes gibst und versuchst diesen möglichst gerecht zu werden mit ihren Voraussetzungen, Bedürfnissen und Möglichkeiten. :troest:

    Schon mal über Vodoo-Puppen nachgedacht (so ergänzend zur Meditation)?

    Hier gibt es jede Menge Lehrer mit noch mehr Erfahrungen. Viele sogar aus NRW bzw. vom Gym. Welche konkrete Frage hast du denn?

    Auch wenn ich mir absolut sicher bin, das in den Infoveranstaltungen zu Studienbeginn bei den Lehramtsstudiengängen deutlich darauf hingewiesen wird, wofür die Bachelornote später beruflich relevant sein könnte, kann ich verstehen, dass man zu Studienbeginn angesichts der Informationsflut zwischenzeitlich mal die Ohren auf Durchzug hat und noch nicht alles aufgenommen hat. Das geht sehr vielen so und ist im Regelfall auch kein Beinbruch.

    Da frage ich aber allmählich schon, wie ihr das hinbekommt. Die Prävalenz ist in der Schweiz gut doppelt so hoch wie in Deutschland und an den Schulen ist alles friedlich. Mir scheint, wir finden hier ein bisschen ein besseres Mass wo man wirklich besonders aufpassen muss. Die Schutzkonzepte an den Sek-II-Schulen sind bei uns ja deutlich schärfer als irgendwo in der Freizeit.

    Kapa hatte doch geschrieben (ein paar Seiten eher hier im Thread), dass an seiner einen Einsatzschule praktisch niemand im Kollegium sich an Abstandsregeln hält untereinander oder mit den SuS und auch keine Masken getragen werden. Insofern sind "nur" drei Infektionen bei dem, wie sich dort offenbar verhalten wurde noch eher überraschend wenig. Halten sich die KuK denn inzwischen wenigstens an die Abstandsregeln Kapa oder tragen zumindest Alltagsmasken?

    (...) Die SS habe ich in der letzten Ferienwoche gemeldet, die Schulleitung war alles andere als begeistert (...)

    Hättest du nicht im Weiteren geschildert, wie unbegeistert deine SL war, hätte sich die Frage aufgedrängt, ob der Mangel an Begeisterung daran liegt, dass du eine Nazi-Organisation anstelle deiner Schwangerschaft gemeldet hast. ;) (Nein, das meine ich natürlich nicht ernst.)

    Ganz herzlich willkommen hier, herzlichen Glückwunsch zu deiner Schwangerschaft, schön, dass du für dich und den kleinen ungeborenen Menschen Sorge trägst.:rose: Bitte aber im Weiteren die Schwangerschaft nicht mehr mit "SS" abkürzen, egal, wie häufig man das in einschlägigen Foren zu lesen bekommt. Eine Schwangerschaft ist viel zu schön und wundervoll, um auch nur über so ein klar anderweitig belegtes Kürzel in die Nähe einer brutalen Mörderbande gerückt zu werden. Danke! :)

    (Dass deine SL nicht begeistert reagiert ist menschlich, dass junge Lehrerinnen eines gewissen Alters recht häufig noch während oder kurz nach der Probezeit schwanger werden jetzt aber nicht soooooo unerwartet und selten, dass man sich daran so aufhängen müsste. Solche SLen verlieren infolge ihres Unverständnisses dann halt auch so manche engagierte Kollegin über die Elternzeit, weil die es sich zweimal überlegen, ob sie danach nochmal an dieselbe Schule zurückkommen wollen...)

    Hat auch ein bisschen was von Zombiefilmen. Es gibt kein Entkommen...

    Stimmt wirklich. Mir wurde es ehrlich gesagt nach der dritten Fluchtrunde quer durchs Klassenzimmer zu gruselig (wobei ich erstmal "gestorben" bin in der ersten Runde, weil ich nicht gecheckt hatte, dass ich mich mit den Pfeiltasten bewegen kann :D:( Die kleinen Virenschleudern sind da dann nämlich herdenartig auf mich eingestürmt, kaum, das sich mal kurz irgendwo angehalten habe. Viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel zu stressig, nach einem GLK-Nachmittag.

    Komme gerade aus der Gesamtlehrerkonferenz (aber in BaWü), bei uns ist es im Endeffekt auch Russisch Roulette. Nämlich Abstand und Masken für Lehrer und Personal.

    Ansonsten wie bei CDL, das wird mit Sicherheit eine Weile gut gehen, aber das eigentliche Problem sind die Busse. Die sind (zumindest bei uns) nicht gedoppelt worden, so dass im Endeffekt die Schüler in vollgestopften Bussen kommen, zur Schule laufen und vor dem Schulgebäude dann auf einmal dan AHA einhalten sollen :/

    Wir haben um das zu entzerren gestaffelte Unterrichts- und Pausenzeiten. Habe auch schon von anderen Schulen, gerade im städtischen Raum, wo viele SuS zeitgleich unterwegs sind, gehört, dass sie so vorgehen. Dadurch ist immer nur etwa die Hälfte der sonst üblichen Schülerzahlen zeitgleich unterwegs, zusätzlich gibt es einige Sonderbusse direkt zu unserer Schule, die dann nur von SuS genutzt werden. Letztlich können wir einfach nur unser Bestes geben und hoffen, dass die eigene Schule möglichst wenig betroffen sein wird von einzelnen Quarantäne-Fällen (die es sicherlich geben wird) oder gar Komplettschließung. Mal schauen, wie es in 14 Tagen aussieht.

    Was hält dich davon ab die Stelle zu kontaktieren? Hinnehmen kannst du das ja nicht, wenn deine SL tatsächlich nicht dagegen vorgehen sollte. In dem Fall solltest du die Vorfälle samt Reaktion der SL gut dokumentieren (Daten, Zeiten, Aussagen wenn möglich im Wortlaut notieren etc.) und dich von deiner Gewerkschaft bzw. dem PR zum weiteren innerschulischen Vorgehen beraten lassen, Zusätzlich den Eltern betroffener Kinder dazu raten Strafanzeige zu erstatten- die kann und wird die Schule nämlich nicht einfach ignorieren.

    Antisemitismus ist kein landesspezifisches Problem, wo es einer NRW-Regelung bedürfte- sondern ein bundesweites und wird erstmal über das Straf- und Zivilrecht geregelt. Schulintern kommt uter Umständen die Remonstration infrage (vorab GUT beraten lassenvon Gewerkschaft/PR und sauber dokumentieren, um das Unterlassen deiner SL nachweisen zu können).

    HIer in BW gilt jetzt, dass Lehrkräfte wie SuS auf dem gesamten Schulgelände (außer beim Essen, sowie -bei uns- in der eigenen Alterskohorte und in gekennzeichneten Bereichen) MNS tragen müssen. Wer sich nicht daran hält muss 35€ Strafe zahlen. Damit kann man dann als Schule zumindest diejenigen, die partout verweigern wollen zur Räson anhalten (OT, aber irgendwie ja niedlich, dass es "partout" heißt, aber aus der "raison" die "Räson" wurde"), weil man das dann im kompletten Verweigerungsfall entsprechend melden könnte (müsste). Bei uns in der Schule gibt es Einlasskontrollen: Wer das Schulhaus betreten möchte muss MNS tragen und vor dem Betreten die Hände desinfizieren, erst im eigenen Klassenraum dürfen die MNS wieder abgenommen werden. Mal schauen, wie aufwendig es wird das weiter durchzusetzen (vor den Ferien hat es wohl ganz gut geklappt). Ich bin erstmal aber zuversichtlich. Ich könnte mir vorstellen, dass auf engstem Raum wieder als komplette Klassen zusammenzukommen die größere Herausforderung darstellen wird- für die SuS selbst, die das gar nicht mehr gewohnt sind und für uns Lehrkräfte, die eben dennoch auf Abstand zu den SuS achten müssen oder Maske tragen sollten (kein Muss seitens des Landes, aber SEHR dringende Empfehlung der SL).

    Dazu passend: einer meiner Schüler hat vor den Ferien einen Igelball aus der Schublade geholt und ganz aufgeregt gerufen: „Das ist ein Coronavirus!“

    Wir werden wohl noch auf Jahre hinaus nicht mehr unschuldig mit Kindern (oder auch einfach nur, wiel wir selbst das schön finden) Orangen mit Nelken spicken können, ohne dass jemand dabei zumindest an Coronaviren denken muss. ^^ Ich jedenfalls werde dieses Jahr zum ersten Advent auf jeden Fall lauter "duftende Coronaviren" verschenken (und den Coronamassageball überlege ich mir mal, ob es den zum Nikolaus gibt für den einen oder anderen oder als Wichtelgeschenk, falls es das im neuen Kollegium ebenfalls gibt).

    Wenn Musik nur irgendwie infrage kommt, mache es auf jeden Fall! Es ist das Mangelfach schlechthin in allen Schulformen, weil es sich kaum einer zutraut.

    Sie/er schrieb doch bereits, das versuchen zu wollen, vorausgesetzt, zu einem späteren Zeitpunkt sind die Voraussetzungen vorhanden für das Studium, vor allem aber die je nach Musikhochschule teilweise auch in den Lehramtstudiengängen genauso hohen Anforderungen wie in den künstlerischen Studiengängen (ich habe einige Musiker in der Familie, die beide Studiengänge parallel durchlaufen haben, was faktisch nur ein Unterschied von 1-2 Scheinen war an deren MuHo.). :)

    Aber, Kruzi016 : Falls nicht schon geschehen, solltest du, ehe du vorzeitig entscheidest die Aufnahmeprüfung für Musik zu verschieben (was aber letztlich auch kein Weltuntergang wäre, viele müssen sich dafür nach dem Abitur ein halbes Jahr oder Jahr gezielt vorbereiten :) ), jemanden vom Fach in dein Klavierspiel (wenn nur das die Achillesferse wäre) reinhören lassen, ob du tatsächlich noch warten musst einerseits und andererseits, um in dem Fall zielführende Hinweise zu erhalten, worauf du bei der weiteren Vorbereitung achten solltest. Nachdem die Aufnahmeprüfungen der MuHos sich sehr deutlich unterscheiden, würde ich dir zusätzlich empfehlen mit der Fachschaft der von dir angestrebten MuHo (wo du eben auch dein weiteres Studium machen möchtest und kannst) Kontakt aufzunhemen, um von deren Erfahrung zur erfolgreichen Vorbereitung etwas profitieren zu können bzw, dir Hinweise zu holen, welche besonderen Schwerpunkte an dieser MuHo gesetzt werden. Gerade wenn du schon in anderen Fächern vorab zu studieren beginnst, bist du ja örtlich bei der MuHo nicht mehr völlig flexibel später und kannst/wirst dich nicht mehr ergebnisoffen bundesweit bewerben um im Zweifelsfall irgendwo einen Platz zu erhalten, wo dann auch das weitere Studium noch nachrangig möglich wäre.

    Offenbar ja, wobei diese wohl nicht standardisiert zu sein scheint analog des Schriftarabischen bislang (also wohl tatsächlich regionale Unterschiede wie in den verschiedenen gesprochenen arabischen Varianten vorhanden sind, was ja auch naheliegend ist):

    Laut "Deutsche Gehörlosen-Zeitung" (Ausgabe 11, November 2013) soll bald ein neues Wörterbuch zur Standardisierung der Arabischen Gebärdensprache veröffentlich werden. (...)

    Mit der Standardisierung der Arabischen Gebärdensprache würden viele verschiedene Gebärdensprachen in der arabischen Region nicht überleben, meint Jordaan. (...)

    (Ganz nebenbei habe ich bei der Suche gerade auch etas von "Lyoner Gebärdensprachen" gelesen.:staun: Nein, ich habe natürlich nicht, an einen bestimmten Thread hier gedacht dabei. :pinch:)

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