Zwei Berichte auf der Seite der Tagesschau, die ich gut aufbereitet fand, einmal eine Veranschaulichung, was es bringen kann Abstand zu halten ( https://web.br.de/interaktiv/corona-simulation/ ) und dann ein paar Zahlen zur Verbreitungsgeschwindigkeit in den verschiedenen Bundesländern ( https://www.tagesschau.de/investigativ/n…eitung-101.html ) - wobei mir auch ohne diese Zahlen bereits bewusst war, dass es bei uns in BW leider sehr rasant zunimmt. Aus dem Elsass habe ich gestern Nachrichten gelesen, dass Patienten über 75 Jahren mit Covid-19 mangels Beatmungsplätzen nicht mehr beatmet werden können, eine Bitte um Unterstützung durch grenznahe Krankenhäuser hier in BW wurde ausgesprochen. (Ja, wir sind hier EINE europäische Region, zu der auch der Schweizer Grenzraum gehört, egal, wie viele Grenzen es geben mag und das ist uns verdammt wichtig, dass sich das nie wieder ändert, denn Grenzregionen sind die Regionen, die von den Kriegen der Vergangenheit als erstes und oft am schwersten betroffen waren!) Gestern abend habe ich auf SWR.de im Newsfeed gelesen, dass Kretschmann der Bitte entsprochen hat: https://www.swr.de/swraktuell/bad…nehmen-100.html
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Der Bund will weitere Kompetenzen an sich ziehen (während die Spanier mit ihrer Ziege, Schweinen, Kanarienvögeln oder auch Plüschhunden Gassi gehen mangels echtem Hund um Spaziergänge unternehmen zu dürfen):
Der Bund beansprucht im Kampf gegen das Coronavirus nach einem Medienbericht mehr Kompetenzen für sich. Das Infektionsschutzgesetz solle geändert werden, um mehr Eingriffsmöglichkeiten im ganzen Land zu erhalten, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Damit würden die Bundesländer zum Teil entmachtet. Das Blatt beruft sich dabei auf einen Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums.
Demnach solle die Bundesregierung zum Beispiel grenzüberschreitende Personentransporte untersagen, per Handyortung die Kontaktpersonen von Infizierten suchen, die Versorgung mit Arzneien und Schutzausrüstung zentral steuern und medizinisches Personal zwangsrekrutieren können.
Der Entwurf soll am Montag im Bundeskabinett verabschiedet und kommende Woche gleich in den Bundestag und in den Bundesrat gehen, berichtet die Zeitung. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte der FAZ: "Hier bündeln wir Kompetenzen. Und noch wichtiger: Wir können künftig in einer Lage wie dieser binnen Stunden für Ärzte, Pflegekräfte, Apotheker und alle anderen, die weit über das normale Maß anpacken, Bürokratie wegnehmen, Regeln anpassen, Vergütungen erhöhen."
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Und noch etwas Erfreuliches, was uns allen etwas Kraft gibt. Ein bundesweiter Aufruf, den es so bereits aus anderen Ländern gibt: musik.jpg
Ich freue mich, euch zu hören! ![]()
(Der Aluhutsmiley fehlt ja immer noch!!!)