Beiträge von CDL

    Ich benutze ein iPad Pro. Die App die ich mit Abstand am meisten benutze ist Explain Everything. Damit erstelle ich regelmäßig Lernvideos und meine ganzen Aufschriebe während des Unterrichts (früher: Tafelanschrieb). Die Aufschriebe lassen sich dann als PDF exportieren und ich kann sie direkt für die Schüler in die Cloud hochladen.

    Nachdem ich erst seit kurzem ein iPad Pro habe (habe ich mir im Hinblick auf Schule und Unterricht zugelegt): Hast du vielleicht noch andere Tipps, welche Apps sich für dich als besonders hilfreich für den Unterricht herausgestellt haben? :)

    Nichts gegegn euren löblichen Fleiß in NRW eure SuS besonders gut aufs Abitur vorzubereiten: Wenn aber andere BL ganz ohne derartigen Zusatzaufwand ebenso erfolgreich ihre SuS auf das Abitur vorbereiten, frage ich mich, ob dieser extreme Zusatzaufwand, den das ja offensichtlich bedeutet tatsächlich sein muss? Ich bin natürlich nicht slebst in der Sek.II tätig, möchte mich also hüten, Ratschläge zu geben, wo ich keine Ahnung habe, denke aber, dass mit diesem Aspekt im Hinterkopf es vielleicht doch möglich sein sollte einerseits fachschaftsintern diese Vorabiklausuren zeitlich so stark zu begrenzen, wie nur irgend möglich (immerhin bietet ihr das überhaupt schon an in NRW, da müsst ihr euch dafür nich auch noch derart kaputt arbeiten!) und auf Ebene der eigenen Gewerkschaft anzustoßen, diese Vorabiklausuren sehr kritisch zu prüfen im Hinblick auf die rechtlichen Vorgaben, Entlastungsmöglichkeiten, Anzahl, etc. Ich hab mein Abi geschafft, ohne in mehr Fächern als Deutsch die volle Zeit als Testlauf gehabt zu haben, tausende weiterer Abiturienten in BW haben das seitdem auch geschafft und wir Cleverles sind nicht klüger als die Bürger anderer Bundesländer (auch wenn diese nicht von sich selbst behaupten alles zu können außer hochdeutsch, was zumindest erkärt, warum wir in BW den Testlauf in Deutsch durchaus benötigen könnten. ;) ).

    Eine Vorschreiberin moniert, dass das Kultusministerium keinerlei Auskünfte gibt für "Leute mit Vorerkrankungen", z.B. Leute, die an einer Immunerkrankung leiden.

    Das halte ich für eine verantwortungslose Vernachlässigung dieser Gruppe. Wahrscheinlich denkt man, die werden das individuell mit ihrem Arzt abklären. Aber momentan haben Ärtze gar keine Zeit, sich mit Nichtinfizierten ohne Behandlungsdruck auseinanderzusetzen. Bzw. die Vorerkrankten werden evtl. telefonisch stereotyp abgefertigt, ohne sicher zu sein, dass sich da jemand differenziertere Gedanken macht.

    Die Empfehlung für Menschen mit Vorerkrankung (die ich so auch in einem (Eltern-/KuK-)Brief einer Schule gelesen habe) lautet das individuelle Risiko mit den behandelnden Fachärzten zu klären und nach ärztlicher Anweisung zu handeln (ggf.also auch aus Selbstschutzgründen eine vorsorgliche Dienstunfähigkeit). Ich gehöre zu so einer Gruppe und habe wirklich nicht die Erfahrung gemacht, dass ich stereotyp abgefertigt werden würde oder erforderliche Ärzte keine Zeit gehabt hätten. Termin beim Hausarzt binnen zwei Tagen (trotz Corona-Fällen hier im Ort), bei Bedarf wird die Abklärung mit dem Lungenfacharzt telefonisch von meiner Hausärztin durchgeführt, da mein Lungenfacharzt auch schon ganz ohne Corona drei Monate Wartezeit hat bei Terminanfragen. Das ist jetzt wirklich kein Grund Sorge zu haben oder diese gar unbegründet zu streuen: Wer einschlägige Vorerkrankungen hat muss sowieso regelmäßig zum Arzt, hat regelmäßige Kontrolltermine und in den meisten Fällen wohl auch eine Option trotz Corona zeitnah einen (Fach-)Arzttermin zu erhalten. Wo das nicht geht muss man eben je nach Art der Vorerkrankung im worst case mit vorsorglicher Krankmeldung arbeiten, bis eine ärztliche Abklärung des eigenen Risikos möglich war (auch das stand in dem Schreiben der fraglichen Schule exakt so). Ich fühle mich nicht in verantwortungsloser Weise vernachlässigt. ;)

    Dankbarkeit an alle Frauen, die in der Vergangenheit alles riskiert haben, um mein Wahlrecht, Studierrecht usw. zu erkämpfen. Solidarität mit allen Frauen, die unter Repressalien, Benachteiligung und Gewalt leiden. Blumen kauf' ich mir dann selbst, wenn ich Lust drauf hab... Fair produziert, versteht sich :rose:

    Genau das! Danke @samu . Ich finde gerade an so einem Tag sollte Selbstermächtigung und ein Bewusstsein für den eigenen Selbstwert im Mittelpunkt stehen neben dem Bewusstsein, dass Gleichberechtigung nicht nur weltweit, sondern auch im Deutschland des Jahres 2020 noch alles andere als selbstverständlich ist. Ich brauche an so einem Tag ganz bestimmt keinen Mann der mir Blumen schenkt, als würde meine Wertschätzung von männlicher Anerkennung abhängen!

    Falls Du mich gefragt hast.

    In meinem Freundeskreis sind Stiko-Impfungen nicht umstritten.

    Im Kollegium bei manchen schon. Da gibt es aber auch alle Spielarten. Von skeptisch bis unsicher, von esoterisch bis kurz vor Revolution.

    Dich und auch alle anderen, die mitlesen. :)

    Eosterisch bis kurz vor der Revolution? Was muss ich mir darunter denn vorstellen? Klingt auf jeden Fall nach jeder Menge Drama...

    CDL Hoffe ich plaudere jetzt nicht zu sehr aus dem Nähkästchen, wenn ich der Forums-Öffentlichkeit leake, dass Du Deine schwäbischen Wurzeln verraten hast und zum Feind übergelaufen bist!

    Meine Wurzeln sind ebenso badisch wie schwäbisch: geboren im Badischen, aufgewachsen im Badischen, Schwäbischen und in einer ehemaligen Freien Reichsstadt (der ich mich tatsächlich am ehesten verbunden fühle von meinen Kindheitsorten). Eltern badisch und schwäbisch und selbst lebe ich seit rund 20 Jahren und damit mein halbes Leben mit kurzen Unterbrechungen (Lebensmittelpunkt im Ausland) im schönen Südbaden, wo ich mich sehr beheimatet fühle (sind vermutlich die angeborenen gelben Füße, die da durchschlagen :D), auch wenn ich mit dem Badnerlied bis heute nichts anfangen kann, während mir bei der schwäbschen Eisenbahn das Herz aufgeht. Anders formuliert bin ich durch und durch ein Kind Baden-Württembergs, dort liegen meine Wurzeln, diesem bin und bleibe ich verbunden. :verliebt: (Und dazu stehe ich auch forumsöffentlich! :zahnluecke:)

    Es gibt bestimmt Ausnahmen - also zB ein Arzt, der auf die Impfgegner-Mutti steht.

    Ich weiß gerade nicht, ob ich darüber lachen soll oder es traurig finden soll, dass das in der Realität vorkommen könnte.

    Sind Impfungen allgemein und das Masernschutzgesetz im Besonderen denn bei euch in Familie und Freundeskreis unumstritten? Bei mir in der Familie gibt es diesbezüglich durchaus Diskussionen, nachdem eine Schwester von mir Impfungen zumindest kritisch sieht, wohingegen mein Vater und ich beispielweise sehr unmissverständlich das Masernschutzgesetz für wichtig erachten, um Impflücken zu schließen die zum Risiko für Mitmenschen werden können.

    Mein Beileid Gruenfink. :troest: Ich weiß, was es heißt die eigene Mutter zu verlieren und wünsche dir auch weiterhin die Kraft und auch den Mut gut für dich zu sorgen. Ich freue mich für dich, dass du das emotional und physisch durchgestanden hast. Du bist eine starke Frau. :rose:

    Was soll man daraus schließen? Ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Pädagogik (z.B. in beliebten Seminarthemen wie "Reformpädagogik von Montessori, Steiner et al.") wirklich entscheidend? Ließe sich ein verknappter aber sinnvollerer Ansatz finden?

    Ich denke viel steht und fällt mit der Auswahl der Seminare, die man belegt: Geht man den Weg des geringsten Widerstandes (und belegt das Seminar beim drögesten Dozenten, der am wenigsten Eigenleistung für einen Schein erwartet), hangelt man sich stur am Pflichtprogramm entlang oder sucht man sich vielleicht sogar schon mit Blick auf den Beruf und dort relevante Probleme und Fragestellungen entsprechende Seminare aus mit tatsächlichem Praxisbezug. Ich habe bedingt durch meine Berufserfahrung insbesondere im pädagogischen Bereich ausschließlich darauf geachtet Seminare zu belegen, die mich a) persönlich interessierten und/oder (nicht immer war beides möglich) b) eine hohe Relevanz für den weiteren Beruf hatten, wie beispielsweise die Arbeit mit besonders marginalisierten Gruppen oder auch der Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Das hat mir bereits während meiner studienbegleitenden Berungstätigkeit geholfen, aber war auch im Vorbereitungsdienst eine wertvolle Entlastung, sowohl was den praktischen Umgang anbelangte als auch noch zu füllende Wissenslücken für das Päd-Kolloquium. Über Reformpädagogik aller Art weiß ich bis heute deutlich weniger als meine früheren Kommilitonen und späteren Mitanwärter das im Regelfall wussten (das war offenbar ein Kurs, den fast alle belegt hatten außer mir- mir hat es gereicht, mich fürs Examen einzulesen in die relevanten Aspekte), was ich persönlich für verschmerzbar halte. Wird es relevant arbeite ich mich entsprechend ein, ansonsten vertraue ich darauf, dass um mich herum Dutzende Experten für Reformpädagogik ihr Wissen einzubringen vermögen bei Bedarf, während ich eben anderes Fachwissen einzubringen vermag. ^^

    In der Regel wird kein Arzt aufgrund eines Gesprächs Immunität bescheinigen, da wird also fast immer ein Test gemacht, den der Arzt dann interpretiert.

    Worauf begründest du "in der Regel" und "fast immer", sind das Erfahrungswerte? Denn ich würde erst einmal ganz naiv annehmen, dass eine Immunität immer nur angenommen wird, wenn entweder zwei Impfungen nachgewiesen werden konnten oder Patient X bei exakt diesem Arzt in Behandlung war während einer Maserninfektion oder aber eben eine Titerbestimmung vorliegt.

    Bitte?! Das finde ich unglaublich! D. h. es gibt a) keine Chance für die Referendare sich auszusuchen, bei welchem Ausbildungslehrer und in welchen Klassen sie unterrichten möchten, und b) keine Chance für die Ausbildungslehrer, mal "nein" zu sagen, da sie - wie du gestern schriebst - oftmals ohne Nachfrage / Bitte durch die Schulleitung einfach "eingeteilt" werden?

    Das kann ich ganz schlecht nachvollziehen, weil ich es so ganz anders kenne. Aber vermutlich hängt das mit der Größe der Schule bzw. der Anzahl der KuK zusammen, oder?

    Ist in BW üblich, dass man Mentoren zugewiesen bekommt, diese werden von der SL gefragt, ob sie bereit wären das zu übernehmen oder es wird die Bitte an die Fachschaften weiter gegeben jemanden für Fach X zu finden, der die Mentorenschaft zu übernehmen bereit wäre. Ich nehme an beide Herangehensweisen- Zuweisung durch SL/Fachschaften, wie auch Selbstwahl durch den/die Anwärter*in- haben ihr Für und Wider ohne per se gut oder schlecht zu sein. Gerade für Anwärter, die sich selbst und eigene Lernbedarfe noch sehr schlecht einschätzen können könnte es von Vorteil sein, wenn ein möglichste kompetenter/erfahrener Mentor/Mentorin zugewiesen wird. Auf zwischenmenshclicher Ebene kann es aber sicherlich einen großen Vorteil darstellen, wenn man selbst Mentoren wählen kann, mit denen die Zusammenarbeit dann ggf.auch leichter fällt. Hätte ich meine Mentoren wählen können, hätte ich mir eventuell meinen einen Mentor nicht gewählt, mit dem es zwischenmenschlich so problematisch war, mir damit aber möglicherweise fachlich am Ende selbst ins Bein geschossen, weil ich nur bei diesem Mentor bestimmte Aspekte der Unterrichtsplanung lernen konnte, die ich sonst vielleicht erst deutlich später oder nicht so konsequent gelernt hätte.

    oh nein, wie geht das denn?!

    Das sind die schweren Folgeschäden, wenn man zuviele grammatikalische Kuriositäten korrigieren musste als Lehrkraft und diese in der Folge selbst reproduziert. Klassischer Fall eines Dienstschadens. :D

    Leider habe ich das Gefühl, dass viel zu wenig unternommen wird. Ich fühle mich wie auf einer riesigen Masernparty. Es ist scheinbar gewollt, dass wir uns anstecken, damit möglichst schnell die 70% durchseucht sind, wir Immunität entwickeln, der Herdenschutz greift, der Spuk vorbei ist und die Wirtschaft wieder angekurbelt werden kann.

    Gibt es Fakten, die dieses Gefühl unterstützen oder ist das einfach deine persönliche Sorge? Ich kann diesen Eindruck nicht teilen.

    Das ist ja ein simpler Bluttest, der privat zu zahlen ist, insofern kann das jeder Arzt veranlassen, der diese Leistung anbieten darf. Ob man darauf bestehen kann weiß ich nicht, aber wenn der Arzt sich unbegründet weigert wechselst du den halt. Je nach individueller Situation kann es möglicherweise ja auch gute medizinische Gründe geben in jedem Fall nachzuimpfen, wobei das kein Argument gegen eine Titer-Bestimmung ist.

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