Beiträge von CDL

    Schon klar Kapa, aber die Aussage bzw. Andeutung, dass das Seminar bei Referendaren im Falle von einer vorzeitigen Entlassung eine "Handhabe oder Einwirkung" habe, wollte ich kritisch beleuchten.

    Wenn es dumm kommt, kann es - zumindest in BaWü - der Fall sein, dass du von einer Schulleitung (und das heißt letztlich von einer einzigen Person!) in die Prärie geschickt wirst.

    Dass das Seminar Partei für den Referendar ergreift, ist dabei keinesfalls garantiert. Hier kann ganz schnell eins zum andern kommen.

    Deine Ausführungen sind für BW zu einseitig, da stark gefärbt von deiner persönlichen Erfahrung und tragen andererseits in diesem Thread absolut nichts zur Sache bei. Es gibt aktuell genügend Threads, wo es um BW geht, da wachsen künftige Anwärter heran und deine Chance kommt. ;)

    Muss ich für sowas die Erlaubnis der Schulleitung einholen?

    Ja, musst du. Vor allem, da deine SL sicherstellen muss, dass die technische Lösung kompatibel ist mit den Vorgaben zum Datenschutz und damit einhergehenden Vorgaben des Landes.

    Mandeln und ein Apfel, dazau Kräutertee, ein Glas Wasser und ein Kaffee (ok: Das ist die Holhstunde, dafür reicht die Pause nicht, während der ich meist nur schnell etwas Wasser trinke, zwei Schluck von meinem Kaffee oder Tee, die ich dann in der nächsten Pause kalt fertig trinke und ein paar Mandeln knabbere.)


    Doppelstundenprinzip mit wenigen, längeren Pausen oder Einzelstundenprinzip mit mehreren, kürzeren Pausen- was habt ihr/was bevorzugst du?

    Was Rets schreibt gilt allerdings nur, wenn tatsächlich Fächer vorgegeben sind. Aktuell gibt es zumindest jenseits der Gymnasien regelmäßig Stellenausschreibungen mit beliebig-beliebig-beliebig. Manchmal wird im Informationstext darauf hingeweisen, dass Lehrkräfte mit bestimmten, genannten Fächern vorrangig gesucht würden, oft suchen Schulen (ländlicher Raum und/oder GMS/GS) so händeringend nach Verstärkung, dass sie ausnahmslos jeden und jede mit Kusshand nehmen würden. In solchen Fällen sind alle anderen auf dem Markt verfügbaren Lehrkräfte deine Mitbewerber, allerdings verrät eine solche Stellenausschreibung dir auch, dass angesichts der großen Not die Chancen dennoch recht gut sein dürften. Mit Physik und Chemie wirst du aber auf lange Zeit noch in der Sek.I viele Stellenangebote spezifisch für die Fächer finden und nicht nur in schulscharfen Ausschreibungen hervorragende Chancen haben. sondern auch auch im Listenverfahren (denn die Liste der verfügbaren Lehrkräfte ist in diesen Fächern regelmäßig deutlich kürzer als die der offenen Stellen).

    So weit ich weiß, nur über Umwege. Eine HS-Kollegin kam als Abordnung zu uns (Realschule). Sie ist jetzt allerdings in Elternzeit und keiner weiß genau, ob sie wieder zu uns zurückkommen kann/darf. Sie hatte das Glück, dass ihr Fach bei uns gerade gebraucht wurde, sonst hätte sie sicher auch kaum eine oder gar keine Chance gehabt.
    Eine Rolle dürfte spielen, ob deine Wunschschule in einem beliebten Gebiet liegt oder nicht. Je unbeliebter (und daher mit größeren Personalsorgen), desto größer deine Chance. Eine größere Chance dürftest du an einer Gemeinschaftsschule haben - Werkrealschulen sterben ja (leider) mehr und mehr aus...

    Das kann so aber nicht mehr richtig stimmen, denn mein SL hofft aktuell darauf eine erfahrene HS-/oder WRS-Lehrkraft zu ergattern im Hinblick auf unsere G-SuS. Wir neuen Anwärter werden ja auch nur noch für Sek-1-Lehramt ausgebildet, da gibt es diese Trennung also gar nicht mehr und ich meine die laufenden Aufstiegslehrgänge ("HOLA") haben einfach nur den Hintergrund, dass grundständige Grund- und Hauptschullehrkräfte mit Schwerpunkt Hauptschule bislang noch nach A12 bezahlt werden, während wir neuen Lehrkräfte für Sek.I-Lehramt ausnahmslos nach A13 bezahlt werden ungeachtet der Schulform, an der wir im Bereich der Sekundarstufe 1 eingesetzt werden. (Anders formuliert dienen die Aufstiegslehrgänge dazu zu steuern, wie viele bisherige A12er nach A13 bezahlt werden, statt es den KuK angesichts der langjährigen Berufserfahrung einfach zu gewähren unter dem Vorwand, sie hätten ja noch ursprünglich ein Semester weniger Regelstudienzeit gehabt. Als ob ich mit meinen knapp 2 Jahren im Schuldienst jemandem mit 20 Jahren Berufserfahrung tatsächlich etwas im Beruf voraus hätte, bloß, weil meine Regelstudienzeit etwas länger war...)

    Habe ich alles gemacht und ändert nichts daran, dass nicht allen automatisch klar ist, dass du mit den zwei erwähnten Dozenten lediglich männliche Exemplare meinst.

    Es geht nicht um "alle" sondern unter anderem um dich und ich traue dir als Deutschlehrer die notwendige Lesekompetenz zu, um zu verstehen, was ich im konkreten Fall mit dem Wort "Dozenten" gemeint habe und was nicht. ;)

    Hallo CDL,

    mir wäre nun aber durchs Lesen deines zitierten Beitrags auch nicht automatisch klar gewesen, dass du mit "Dozenten" nur männliche Dozenten meinst. Hier schreibst du nun auch selbst explizit von "männlichen Dozenten", um das klarzustellen.

    Es könnte helfen, wahlweise den Erstbeitrag von mir zu lesen, auf den Schmidt sich bei seinem Zitat bezogen hat oder alternativ- nachdem so viele sich bemüßigt gefühlt haben direkt darauf zu reagieren- einfach mitzudenken und anzunehmen, dass ich angesichts meiner vorherigen Einlassungen mit hoher Wahrscheinlichkeit bewusst das Wort "Dozenten" gewählt habe und dabei kein generisches Maskulinium verwendet habe. Nachdem du selbst den Ausgangsbeitrag von mir kommentiert hast Buntflieger und der Lehramtsstudent deinen und auch weitere ähnliche Anmerkungen zu meinem Beitrag fleißig geliked hat, ist diese Art Verknüpfung durchaus zumutbar.

    Oder man glaubt einfach @Schmidt, dass Dozenten auch weiblich sein können. Kommt auch vor und ist kein Widerspruch in sich...

    Darum geht es doch überhaupt nicht, sondern darum, dass Schmidt sich auf meinen Beitrag und meine Formulierung bezogen hat, die sich auf meine konkrete Erfahrung bezogen hat, in der es eben nicht um Dozentinnen ging, sondern nur und ausschließlich um Anweisungen von im konkreten Fall zwei männlichen Dozenten.

    Vgl. Landesserver BW:

    Nr.5 Nutzung eines privaten Musik-/Videoaccounts: abhängig vom Vertrag mit dem Anbieter (Nutzungsbedingungen überprüfen), d.h.im Normalfall :Nein.


    Heißt für den schulischen Alltag: Was du außerhalb von Lehrproben/Revisionsbesuchen etc. machst interessiert erstmal keinen, bei offiziellen Unterrichtsbesuchen sollte man darauf verzichten, weil man im Zweifelsfall davon ausgehen sollte, dass Prüfer sich mit diesen Dingen auskennen. (Wurde bei uns den Sportanwärtern exakt so auch in der Ausbildung vermittelt.)

    Dozenten?! :ohh:

    Maskulinum, Plural. Drückt aus, dass es sich um zwei oder mehr Lehrpersonen männlichen Geschlechts handelt (oder in dem Fall gehandelt hat). Genau deshalb ist die Verwendung weiblicher Formen nicht einfach obsolet (egal, wer hier- männlich oder weiblich- welche anders geartetet Befindlichkeit äußern mag), weil das Vermeiden generischer Formen bedeutet, dass man eben exakt sagen kann, ob es sich in einer konkreten Situation um Jungen/Männer oder Frauen/Mädchen oder alle Geschlechter inklusive Divers handeln soll (geschlechtsneutralere Formulierungen hat Wollsocken ja genannt, die sind auch weder sperrig, noch schwer zu finden in den meisten Fällen) und nicht noch erklären müsste, das jetzt tatsächlich nur Personen männlichen Geschlechts gemeint sind, nicht etwa eine Gesamtgruppe.

    Solange gewisse "Gutachten" z.B. Dyskalkulie unter Umständen eher Gefälligkeitsgutachten und von Personen mit eher zweifelhafter Ausbildung (Zwölfwochenfernkurse ohne erforderliche Vorkenntnisse) erstellt werden, sehe ich diese durchaus kritisch und äußere mich darüber!
    (...)
    Aber ich finde es gut, wenn die Gesellschaft für psychische Erkrankungen offener wird und sich Betroffene nicht mehr verstecken müssen.

    Das ist ja auch in Ordnung, sich kritisch zu äußern über solche Vorgehensweisen, nur ist das Thema des Threads nicht Dyskalkulie oder LRS o.ä., sondern psychische Erkrankungen. Aussagen über Teilleistungsstörungen gehen somit erstmal völlig am Thema vorbei, nur darauf hat Meike- zurecht- verwiesen.

    Das müssen die halt so machen an der Uni; es gibt Dozent_innen, die nehmen studentische Arbeiten gar nicht an, wenn sie nicht total verunstaltet wurden durch rigoroses Gendering.

    Ich habe mich da auf eine Fußnote gleich zu Beginn beschränkt, in der ich darauf aufmerksam machte, dass ich das generische Maskulinum verwende und also selbstverständlich immer alle Geschlechter gemeint sind. Das aber nur bei solchen Dozenten, von denen ich wusste, dass sie wissen, was ein generisches Maskulinum ist. ;)

    Habe ich aus Bequemlichkeit auch lange gemacht, mir irgendwann bewusst gemacht, dass es reichlich arm ist aus purer Bequemlichkeit das weibliche Geschlecht nicht erwähnen zu wollen (und gerade als emanzipierte Frau auch irgendwie verdammt kurzsichtig, dieses Spiel mitzuspielen) und habe ab dem Punkt- Bequemlichkeit und Gewohnheit hin oder her- entweder konsequent beide Formen ausgeschrieben (da ich ich Gendersternchen als leseunfreundlich empfinde) oder aber bei Dozenten, die die Verwendung eines generischen Maskulinums empfohlen haben einfach zur Abwechslung ein generisches Feminimum verwendet. Schön aber zu wissen, dass ihr Herren so erhaben seid über diesen sprachlichen Ausdruck von Emanzipation und Gleichberechtigung. Passt beim einen oder anderen ja durchaus zum häufig hier proklamierten Frauen- und Familienbild...

    Vielen Dank für die zahlreichen und ausführlichen Antworten!

    @CDL bewirbt man sich dann auch mit allen drei Fächern für die Liste/Stelle, auch wenn eines davon "nur" Erweiterungsfach ist?

    Natürlich. Erweiterungsfach ist ja nur eine Aussage über deine Studienordnung und besagt weder etwas über die Studieninhalte (die genau so umfassend sind, wie im "regulären" Haupt- oder Nebenfach, je nachdem unter welchen Bedingungen das Erweiterungsfach studiert wurde), noch über das Ref (wo ich zum Beispiel in all meinen drei studierten Fächern natürlich ausgebildet worden bin). Diejenigen bei uns, die vier Fächer hatten, haben sich mit diesen vier Fächern nach dem Ref beworben.

    Woher kommt eigentlich das Vorurteil, Lehrer seien per se

    • toleranter
    • klüger
    • vorurteilsfreier
    • empathischer
    • kommunikationskompetenter
    • kritikfähiger
    • whatever

    als der Durchschnitt der Gesellschaft? Ein Blick ins Lehrerforum genügt doch für den Gegenbeweis.

    Wer sagt, dass sie das wären? Es wäre sicherlich begrüßenswert könnte man davon ausgehen, am Ende sind Lehrer aber halt auch nur ein Querschnitt durch die Gesellschaft im Hinblick auf Charaktereigenschaften, Haltungen sich selbst und anderen gegenüber, etc. Lehrer mögen bei Ausbildung und Einkommen nicht den Durchschnitt der Gesellschaft abbilden, rein charakterlich schaffen wir das doch aber ganz lässig und manche von uns unterbieten das auch problemlos (bevor jemand laut aufschreit, der sich von dieser Aussage -zurecht?-angesprochen oder angetriggert fühlt: Ich denke gerade an Björn Höcke).

Werbung