Beiträge von CDL

    Danke :)

    wisst ihr, wie es speziell für Baden-Württemberg aussieht?
    Ich würde gerne in meiner Heimat bleiben.

    Wenn Physik dich interessiert, nimm es dazu. Aktuell kommt in der Sek.I in BW jeder unter, der örtlich flexibel ist (ländlicher Raum), ggf.bereit ist auch an der GMS zu unterrichten ganz unabhängig von Mangelfäachern und Noten. Die letzten beiden machen es nur leichter bei schulscharfen Ausschreibungen zum Zug zu kommen und damit eben mehr Einfluss auf den Dienstort nehmen zu können. Dies geschrieben ist in der Sek.I in BW die große Penionsierungswelle am Abebben, dieses zeitliche Fenster "alle kommen in der Sek.I unter, die wollen und flexibel genug sind" schließt sich also langsam wieder, weil eben auch momentan eingestellt wird auf Planstellen was geht. Nachdem es noch ein paar Jahre dauert, bis du mit Studium und Ref durch bist und zur Einstellung kommst, könnte es sein, dass du bereits zu dem Schwung gehören wirst, bei dem Mangelfächer in der Sek.I in BW wieder relevanter sind für die Einstellung (ähnlich wie in der Sek.II aktuell- die Prognosen der RPs zur Einstellungslage gingen zuletzt in diese Richtung, wobei man dort auch ganz klar sagt, dass das alles nur unter Vorbehalt gilt, weil niemand weiß, was sich z.B. politisch ändert an Klassenteilern/Fächern/Personal für Inklusion etc.). Physik ist definitiv- und wird es auch noch sehr sicher in 5-7 Jahren sein- ein großes Mangelfach. Wenn es dich also begeistert, dann mach das noch zusätzlich. Deiner Einstellung wird es später definitiv in BW nur helfen.

    Was die Frage mit den Fächern im Ref anbelangt. Ich vermute- bitte Formulierung beachten- dass du bei drei abgeschlossenen Fächern auch in allen drei ausgebildet werden wirst. Meine Vermutung stützt sich darauf, dass einerseits aktuell noch viele Anwärter in der Ausbildung sind, die eine Prüfungsordnung mit originär 3 Fächern im Studium abgeschlossen haben neben einigen, mit lediglich zwei Fächern. Wer drei Fächer im Studium abgeschlossen hat, wird auch in allen drei Fächern im Ref ausgebildet. Anders sieht die Lage aus, bei Leuten, die zusätzlich noch ein 4.Erweiterungsfach abgeschlossen haben. Diese werden lediglich in drei der vier Fächer im Ref ausgebildet, erhalten am Ende aber die Lehrbefähigung für alle vier Fächer.
    Der sicherste Weg deine Frage zu klären wäre eine Kontaktaufnahme mit einem der WHRS-Seminare in BW (Reutlingen, Karlsruhe, Rottweil, Freiburg,...), um dort die Rechtslage zu erfahren.


    ich kenne mich mit dem system in bawü nicht genau aus. grundsätzlich würde ich zum drittfach raten, wenn du dich a) akademisch bisher eher leicht getan hast (gute noten in schule und uni) und b) du wirklich, wirklich interesse an physik als wissenschaft hast.

    ist eins davon ein nein, würde ich eher abraten.

    Die Überlegungen zum persönlichen Hintergrund würde ich unterstützen. Grundlegend ist das gerade mal wieder so eine "Zwischenprüfungsordnung" in BW mit lediglich zwei Studienfächern, die noch dazu auch beides Nebenfächer sein dürfen. Das geht recht zielscharf an dem vorbei, was man später bei einem Vollzeitdeputat selbst haben möchte im Regelfall und je nach Fächerkombi auch an den schulischen Bedarfen. Insofern dürfte die nächste Veränderung mindestens darauf abzielen wieder ein Hauptfach zum Pflichtstudienfach zu machen in der Sek.I und/oder drei Studienfächer zum Regelfall zu machen. Studienordnungen mit lediglich zwei Studienfächern sind in BW für die Sek.I die absolute Ausnahme und wurden in der Vergangenheit immer sehr schnell wieder abgelöst. Bei aktuell zwei schulischen Nebenfächern wenigstens en drittes schulisches Nebenfach dazuzunehmen ist insofern- soweit leistbar und passend zu den Interessen- absolut vernünftig und auch leistbar: Ich habe auch drei Fächer (plus Päd./Psy natürlich) abgeschlossen im Lehramtsstudium, die zusammengerechnet mehr Module und Seminare beinhalteten, als es die aktuelle 2-Fach-Studienordnung vorsieht, aber genau soviel beinhaltet haben, wie es die aktuelle 2-Fach-plus-Erweiterungsfach-unter-Nebenfachbedingungen-Studienordnung vorsieht. Zeitlich ist das also in der Theorie sehr machbar 3 Fächer zu studieren (BW, Sek.I).

    Ich bin mittlerweile vom Wunsch abgekommen Französisch zu studieren, aber bin positiv überrascht, dass mir so herzlich geholfen wurde. Die Hilfsbereitschaft anderer vergisst man nicht.


    Die Leidenschaft für Englisch überwiegt letztlich bei mir. Ich beneide aber alle die als Zweit-/Drittsprache Französisch fließend sprechen können. Vielleicht wird das irgendwann was…

    Das kann ja noch ein Ziel für den privaten Raum bleiben. Wenn du sprachaffin bist, ist es ja auch etwas sehr Bereicherndes immer wieder im Leben neue Sprachen lernen und altbekannte Sprachen vertiefen zu können. Ich arbeite so immer mal wieder vor allem an meinem Spanisch. :)

    Das ist doch dummes Zeug, was du da redest. Aktuell ist Anwärter A13Z in Steuerklasse 1 ca. 1350€ netto. Davon geht im Ballungsgebiet schon die Hälfte für die Miete inkl. Nebenkosten weg (wenn man nicht gerade in Berlin wohnt, die brauchen ja schon bei 6,50€ / qm einen Mietendeckel...). Vom Rest musst du Krankenversicherung, pers. Bedarf (Ernährung ...), sonstige laufende Kosten (Rundfunkbeitrag, Telekommunikation, ...) usw. finanzieren. Zusätzlich die Nebenkosten, die jeder Referendar hat (Unterrichtsmaterial, Fachbücher, ...) Da bleibt dann nur der öffentliche Nahverkehr oder eine Schrottkarre übrig.
    Wohnst du auf dem Land, sind die Mieten zwar spottbillig (was hier die meisten Landlehrer wohl für "normal" halten), dafür hast du gerade als Referendar wegen der Pendelei zwischen Seminarstandort und Einsatzschule immense Fahrtkosten. Ohne Unterstützung durch einen Partner oder die Eltern läuft heutzutage doch bei den Referendaren nichts mehr in diesem Land, in dem wir "gut und gerne leben"!

    Gruß !

    ~1460 brutto in BW, mein Auto- 10 Jahre alt, war ein Zweitwagen mit gerade mal 64.000km auf dem Tacho und gut gepflegt- habe ich mir gezwungenermaßen in den ersten 2 Monaten des Refs gekauft, weil meine Schule von meinem Wohnort aus mit dem öffentlichen Nahverkehr nicht gut erreichbar ist. Ich wohne nicht auf dem Land- dort liegt meine Schule- sondern in einer mittelgroßen Stadt mit absurd hohen Mieten (wo aber auch meine behandelnden Fachärzte zu finden sind), weshalb ich auch im Ref in meiner 1-Zimmer-Butze geblieben bin. Meine PKW-Haftpflicht ist übrigens schweineteuer, wei ich nicht von irgendeinem Familien-Alttarif mit hoher Schadensfreiheitsklasse profitiert habe, sondern lediglich den Rabatt für Angestellte im öffentlichen Dienst erhalte. Ja, das geht von einem Anwärtergehalt. Das dumme Zeug erzählst also in dem Fall du, weil du einfach mal pauschal aburteilst, ohne dich mit den Zahlen auseinanderzusetzen. Ich habe nebenbei bemerkt 3 Fachzeitschriften abboniert, gebe monatlich ca. 50€ zusätzlich für Fachliteratur und Materialien aus, habe einen Festnetzanschluss, Internet, Handy, mein Auto ist gepflegt mit Jahresinspektion und aktuellem TÜV, ich zahle GEZ-Gebühren, habe keinen Partner, der etwas mitfinanzieren würde, mein Vater muss das auch schon längst nicht mehr (aus dem Alter bin ich weiß Gott raus!!!) und kann es mir sogar noch leisten mit dem Anwärtergehalt 1x jährlich in den Urlaub zu fahren, hauptsächlich auf dem Markt bzw. beim Biometzger einzukaufen und leiste mir Dinge wie ökozertifizierte Kleidung und Schuhe oder auch Pflegeprodukte. Das geht alles mit diesem Anwärtergehalt. Wirtschaftslehrerin zu sein hilft möglicherweise dabei, seine Zahlen sauber zu halten und das Ganze gut durchzukalkulieren, denn nein, zusätzliche Einnahmen, ein dickes Sparkonto, eine Erbschaft o.ä. habe ich nicht, dafür einen hungrigen Hund. Ich rauche allerdings nicht, trinke selten und wenig Alkohol, sitze lieber mit Freunden gemütlich zusammen, als groß (und kostenintensiv) auszugehen und nutze die Möglichkeiten von Sales, um qualitativ hochwertige und langlebige Kleidung und Schuhe zu kaufen, so dass ich davon auch weniger nachkaufen müsste.

    Ach so: A13- ich bin Realschullehrerin. A13Z bekomme ich nie, ebensowenig wie A14. Und ich beziehe als Schwerbeschädigte eine kleine Schwerbeschädigtenrente. Die finanziert den Assistenzhund und Behandlungen, die die Kasse nicht trägt, die aber präventiv sinnvoll sind, damit ich gesünder bleiben kann. Ich fürchte, deine Argumentation greift nicht. Schade, wäre so schön einfach gewesen...

    An den Beutelsbacher Konsens halten zumindest wir in der BRD Lehrenden uns hoffentlich alle- zum Leidewesen der AfD, die bei genauer Einhaltung des Kontroversitätsgebots und basierend auf den Werten des GG niemals gut wegkommen wird können. Das verstehen auch SuS problemlos, wenn man sie dazu befähigt ihre Interessenlage zu analysieren. Überwältigung bei der politischen Arbeit ist an der Stelle wohl eher ein feuchter Traum von Höcke, Gauland und Konsorten, weshalb sie eben diese gerne auch Lehrkräften unterstellen würden können (der Splitter im eigenen Auge verzerrt am Ende eben doch die Wahrnehmung der Realität).

    OK, dann an der Stelle mein letzter Beitrag zu der Sache. Das Berufsschullehramt scheint da Besonderheiten gegenüber anderen Schulformen aufzuweisen, aber selbst da ist es so, dass das Zweitfach in geringerem Umfang studiert wird als es bei einem fachwissenschaftlichen Bachelor der Fall wäre. Das geht rein rechnerisch auch nicht anders, wenn bei Lehramt noch Didaktik + anderes Fach + Pädagogik + Praktika hinzukommen. Diese Tatsache ist doch auch nicht schlimm... Ich zumindest habe kein Problem damit, zuzugeben, dass meine Mathematikkompetenzen nicht mit denen eines Mathematikmasterabsolventen mithalten können.

    Finde den Fehler bei 16 Bundesländern mit 16 mal X verschiedenen Wegen Lehrkraft für berufliche Schulen zu werden (die diversen Varianten des Quer-, Direkt- oder auch Seiteneinstiegs darf man dabei ja nicht außer Acht lassen). Schon für Grundschullehramt - was du immerhin studiert hast- sind deine Aussagen nicht verabsolutiertbar, weil es ja sein mag, dass man in Hessen 6 Semester Regelstudienzeit bis zum 1.Staatsexamen hat, in BW macht man aber nur noch den Lehramtsbachelor nach 3 Jahren plus Lehramtsmaster, Bayern, Berlin, NRW, Sachsen und Co. handhaben das aber wieder anders und eigen. In manchen Bundesländern gibt es getrennte Kurse an den Unis nach Lehramtsabschluss, in vielen sitzen alle beisammen, BW hat mit den PHs ganz eigene Hochschulen geschaffen für alles außer dem gymnasialen Lehramt, an einzelnen Hochschulstandorten gibt es seit wenigen Jahren aber Partnerschaften zwischen Universität und PH, so dass alle Lehrämtler die Fachwissenschaft an der Uni erlernen und die Fachdidaktik an der PH- kurz: verallgemeinern lässt sich wenig bundesweit betrachtet, wenn es um das grundständige Lehramtssudium geht.

    Ich verbreite mit meinen T-Shirts regelmäßig links-rot-grün versifftes Gedankengut, und trotzdem boomt meine Schulform ;)

    :top:

    Gibt es bei euch in Hessen auch schon eine Denunziationsplattform der AfD für Lehrkräfte, die links-rot-grün versifftes Gedankengut verbreiten, womöglich auf demokratisch problematische Haltungen gewisser AfD-Politiker hinweisen oder gar erwähnen, dass Herr Höcke gerichtsfest als Faschist bezeichnet darf und laut AfD-Vorstand die Mitte seiner Partei repräsentiert? (Hier in BW wurde gerade ein neuer Anlauf veröffentlicht.)

    Mich demotiviert eine andere Entwicklung, wir versuchen seit einem Jahr, fast zwei Jahren uns ein Haus zu kaufen, nichtmal in der trendy Großstadt. A12 und A13. NRW. Leider ohne großartiges Erbe, Schenkung innerhalb der Familie - ergo Mietwohnung. Da weiss man, wofür man arbeiten geht. Immerhin reicht's für nen auto mit Klima :traenen:

    Die Entwicklung der Immobilienpreise ist vielerorts tatsächlich schwindelerregend. Das Auto mit Klimaanlage kann man sich dann aber auch schon im Ref mit A13 problemlos leisten wenn es nicht gerade ein Neuwagen sein muss und man sich das eben auch entsprechend leisten will (oder muss und dafür an anderer Stelle eben kürzer tritt). Übertreiben und sich künstlich ärmer machen muss man jetzt auch nicht. ;)

    Danke erstmal, dass du noch einmal antwortest. Mir persönlich (und den Antworten nach zu urteilen, sehen das eiige ähnlich) wäre das Risiko zu groß, auf so eine Anfrage zu antworten, bei der nicht einschätzbar ist, wie am Ende - ungeachtet der Versicherungen deinerseits- mit Informationen umgegangen werden wird. Das ist denke ich ein Grunddilemma so einer Anfrage über das Internet und dann auch noch ohne einen Verlag o.ä. im Hintergrund zu haben dessen Name uns Usern hilft etwas besser einzuordnen, in welche Richtung ein Artikel am Ende gehen könnte. Der Umstand, dass du lediglich mit Vornamen auftrittst hilft finde ich auch nicht. Da vielleicht der Hinweis, dass ein Auftritt mit Klarnamen bei so einer Anfrage seriöser und vertrauenserweckender wirkt und es gleichzeitig ermöglicht frühere Publikationen von dir zu gockeln.

    Eigentlich müsste jedem klar sein, dass man bei der psychischen Belastung eines Lehrers niemals 42 Stunden für Beamte pro Woche ansetzen dürfte! Macht man aber und das Resultat sind die von Lamaison beschriebenen, gesundheitlichen Folgen.

    Das ist mit Sicherheit etwas dran. Nicht grundlos erhält man ja auf Antrag (und befristet) bei vorliegender Schwerbehinderung für psychische Erkrankungen zusätzliche Ermäßigungsstunden, angesichts der besonderen psychischen Belastung des Berufes an sich, der entsprechende Krankheiten sich besonders schwer auswirken lässt.


    Und da sieht man mal wieder, dass die Fächer Physik, Mathematik und Chemie eine Sonderstellung haben. Da bringt es gar nichts "anspruchsvollen Dozenten" aus dem Weg zu gehen.Wenn du da "schwach auf der Brust bist" dann fliegst du durch die Klausur, wirst gar nicht erst zum Praktikum zugelassen und so weiter.
    Die Hürde durch ein Physik Hauptstudium zu kommen ist deshalb so hoch, weil selbst der "anspruchsloseste" Dozent nicht darum herumkommt komplexe Mathematik zu verlangen. Denn so ist die Natur eben.
    Entweder man eignet sich dieses an, oder man scheitert schlicht. Da reicht ein bisschen Herumlavieren und den "chilligsten" Dozenten heraussuchen nicht.
    Ich glaube das ist echt ein fundamentaler Unterschied zu z.B. Gesellschaftswissenschaft.

    Wer derart oberflächlich generalisiert weiß nicht, wie z.B. ein Studium der Politikwissenschaft an der Uni läuft. Einfach nur labern reicht auch in den Geisteswissenschfaten nicht und "chillige Dozenten" mag es menschlich geben, beim Fachanspruch wird einem in PW prinzipiell nichts geschenkt. Bereits in den Proseminaren gab es bei uns teilweise Durchfallquoten um die 50%, wo eben genau die aussortiert wurden in den ersten Semestern, die meinten, wer gut labern könne und in der Schule eine halbwegs anständige PoWi-Note hatte würde schon durchkommen. Auch in den Gesellschaftswissenschaften gilt, dass wer sich erforderliches Fachwissen auf wissenschaftlichem Niveau nicht schnellstens anzueignen versteht, noch nicht einmal über die simple Basis verfügt, um dann in Seminaren vertiefend arbeiten zu können. Herumzulavieren lässt einen nicht eine einzige Prüfung bestehen in PW.

    Und wenn man sich die diversen Beiträge in diesem Thread durchliest, kommt man zu einem Fazit, dass hier schon x-mal im Lehrerforum gezogen wurde:

    Ja, der Geistes- oder Sozialwissenschaftler, der verheiratet mit einem Haufen Kindern auf dem Dorf hockt, der kann sogar mit A12 mit seinem Netto-Gehalt dank Familien-/Kinderzuschlag und günstiger Mieten bzw. Immobilien durchaus zufrieden sein.

    Lehramt ist halt ein Beruf, der wie gemacht ist für Landeier mit überdurchschnittlichem Vervielfältigungsdrang und begrenzten von der Industrie nachgefragten Fähigkeiten im technisch-wissenschaftlichen Bereich...

    Gruß !

    Dieses entwertende Fazit ziehst du sehr regelmäßig und höchstens noch eine Handvoll weiterer User, was nicht bedeutet, dass es an irgendeiner Stelle angemessen gewesen wäre oder künftig sein könnte.


    Und genau deshalb werden die "guten" Abiturienten auch nicht mehr Lehrer sondern nur noch diejenigen ohne Ambitionen und mit unterdurschnittlichem Abitur. Oder natürlich Quereinsteiger, die in ihrem ursprünglichen Beruf überfordert sind...
    Gruß !

    Auch dies ist eine deiner Standardsprüche, die nicht richtiger, respektvoller oder angemessener werden durch die Anzahl der Wiederholungen.

    Ja, Mama :kuss:

    Sollte nicht oberlehrerhaft klingen, falls es doch so rüberkam tut mir das leid. Ist nur einfach etwas, was ich wirklich schon sehr oft gehört habe, weil es bei jedem einzelnen meiner Krankenhausaufenthalte Thema bei Mitpatienten war, denen genau das empfohlen wurde: 2 Gläser Wasser/ungesüßten Tee zu jeder Mahlzeit und im Tagesverlauf wenigstens noch einmal eine 1l Flasche Wasser/ungesüßter Tee. Nachdem das bei meinem ersten Aufenthalt auch mir empfohlen wurde habe ich dann begonnen das konsequent umzusetzen, so dass ich inzwischen auch nicht mehr darüber nachdenken muss, das läuft einfach nebenbei und ich weiß, meine Mindesttrinkmenge passt auch noch am stressigsten Tag. Wenn man sich einmal umgewöhnt hat, ist das auch kein Aufwand mehr.

    Bei uns ist das Essen und Trinken prinzipiell auch nur in den Fachräumen und in den PC-Räumen untersagt. Wäre auch eine Zumutung angesichts der vielen "Saunaräume", die wir von Frühsommer bis Spätherbst haben.

    Flasche täglich an den Platz stellen und wann immer du ins Lehrerzimmer kommst mindestens 2 große Schluck trinken. Auf seine Trinkmenge zu kommen ist nur schwer, wenn man es nicht konsequent in den Tagesverlauf einbaut. Mit zwei Gläsern/Tassen zu den Mahlzeiten und den vielen Schlucken zwischendurch schafft jeder auch noch am stressigen Tag problemlos 1,5-2,5l.

    in einem Ingenieurstudium oder artverwandten Studiengängen interessiert das eigentlich niemanden. Das ist keine Kernkompetenz.

    Mag sein. Zumindest an meinem Seminar wurde aber mehrfach explizit hervorgehoben, dass alle Anwärter auf ordentliche Rechtschreibung zu achten hätten. Ab einem bestimmten Punkt wurde nur noch hervorgehoben, dass dies selbstverständlich auch in den Naturwissenschaften und Technik gelte, egal, wie das im Studium gehandhabt worden sei und völlig ungenügende Rechtschreibung ein Grund sei für ein Nichtbestehen der schriftlichen Hausarbeit fürs 2.Staatsexamen. Klingt für mich so, als würde zumindest in BW Rechtschreibung als Kernkompetenz angehender Lehrkräfte aller Fächer und wohl auch aller Schularten betrachtet werden (und irgendwie habe ich den Verdacht, wir ticken diesbezüglich nicht anders, als der Rest der Republik).

    Hallo zusammen,

    Ich bin freie Journalistin und recherchiere momentan zu dem Thema „Verbeamtung: Psychotherapie als Risikofaktor“. Während meiner Recherche bin ich auf diesen Eintrag gestoßen und würde mich total freuen, wenn mir (natürlich auch anonym) jemand von Euch mehr über seinen/ihren Konflikt erzählen würdest. Es ist mir ein Anliegen, dieses Thema einer größeren Öffentlichkeit sichtbar zu machen, weshalb ich mich sehr über einen persönlichen Austausch mit Euch freuen würde.

    Schreibe mir natürlich auch gerne bei Fragen dazu.

    Viele Grüße

    Franka

    Für so ein sensibles Thema ist finde ich zu unklar, welches Ziel dein Artikel hat, sprich in welche Richtung man im Zweifelsfall böse formuliert "verwurstet" wird. Welche Relevanz hat das Thema deines Erachtens für eine breite Öffentlichkeit? Persönlich sehe ich nur die Relevanz für individuell Betroffene, mag mich aber täuschen was das anbelangt.

    Oh du fröhliche mit Oberstimmen gesungen. (In meinem Kopf höre ich bis heute dabei den silbrigen Klang des Sterns, der an der Orgel der Gemeinde meiner Kindheit befestigt war und sich immer nur zum "Oh du fröhliche" drehte, was das Schlusslied jeden Weihnachtsgottesdienstes war. Als Kind neben dem Krippenspiel alljährlich das Schönste am Weihnachtsgottesdienst.)


    Gehst du an Weihnachten in die Kirche?

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