Vlt. ist es einfach zu kurz gedacht, wenn man @Schmidt per se Frauenfeindlichkeit unterstellt. Ich glaube eher, dass er unzufrieden mit der Arbeitsweise mancher weiblicher Kollegen ist und sich auf diesem Weg versucht, Dampf zu machen. Er ist auch nicht die einzige Stimme in diese Richtung, da ich das schon mehrfach (nicht nur) von Männern hören musst. Da du, @CDL, wohl auch deine Erfahrungen in der Arbeit mit Männern machen durftest, vermute ich, dass es schlichtweg große Unterschiede in der Arbeitsweise von Männern und Frauen gibt. Hast du eine Idee, wie Männer zukünftig die Zusammenarbeit mit Frauen als angenehmer empfinden könnten und das andersherum im gleichen Maße der Fall wäre?
Das geht für mich vollständig an der eigentlichen Frage vorbei Lehramtsstudent.
Ich habe persönlich in meinem bisherigen Arbeitsleben auch keine nennenswerten Probleme mit männlichen Kollegen gehabt, da ich einerseits als Gesellschaftswissenschaftlerin glücklicherweise vielen Kolleginnen und Kollegen begegne, die Rollenstereotype selbst kritisch zu reflektieren vermögen, statt diese blind weiterzuführen und andererseits das große Glück hatte, zumindest von meinen Eltern nicht in derartige Förmchen qua biologischem Gschlecht gepresst worden zu sein. Allerdings begegnen mir immer mal wieder Männer, die entsetzt äußern, ich sei ja eine Emanze. Tragisch, dass der Gedake an eine unabhängige, selbstbewusste, souveräne, sich selbst ermächtigende und wertschätzende Frau ein solches Schreckgespenst für manche Männer ist, die offenbar Frauen nur einzuteilen vermögen in die Kategorien "Weibchen", "Zicke" oder "(männerhassende) Kampfemanze". Leider scheinst du auch in derartigen Schemata zu denken Lehramtsstudent, was schade ist, denn diese verdecken den Blick auf den Menschen und befördern Konflikte aller Art erst, die man sonst oft gar nicht hätte. Leg doch mal das "Zicken"-Vorurteil ab und setz dich einfach mit den Menschen auseinander, ohne Schwierigkeiten mit diesen aufs Geschlecht zu beziehen.
Das kann doch im Jahr 2019 (von jemandem mit Hochschulabschluss) nicht ernst gemeint sein.
Ich kann mich gerade nicht entscheiden, ob ich lachen oder weinen soll und starre einfach weiter fassungslos auf diese Zeilen.
Eindeutig lachen. Weinen ändert eh nichts, also schenken wir Herrn Schmidt dafür auch keine Träne, sondern machen deutlich, WIE lächerlich, absurd und vorvorgestrig wir- Frauen wie Männer- eine derartige Haltung finden.