Beiträge von CDL

    Ich verstehe, dass du nicht weiterweißt, was ich nicht ganz verstehe ist, was du dir davon erhoffst, dass der Junge einfach die Schule wechseln muss. Das ändert schließlich nichts an seinem Verhalten oder auch seinen Problemen. Welche Angebote gibt es bei euch in HH spezifisch für solche Systemsprenger- Kinder? Gibt es irgendeine Art Anti- Aggressionstherapie für den Jungen?

    Mich interessiert es für BW, aber an sich auch für die anderen BL.

    Vorgeschlagen wird, man solle weitere Kräfte mitnehmen oder die Gruppe in irgendeiner Art teilen,

    aber das ist ja nur möglich, wenn dafür auch Personal zur Verfügung steht.

    Entweder wird es der Schule wirklich zugewiesen oder die Schule muss die Stunden zweckentfremden.

    Wenn also mehr Personal für das Schwimmen zur Verfügung stehen soll, dann muss man auch diskutieren oder erklären können, woher dieses Personal kommt.

    Schulen haben- zumindest hier in BW- eine bestimmte Anzahl Poolstunden pro Schuljahr, die sie freier zuweisen können, sei es, um das Schulcurriculum zu stärken, den VKL- Unterricht in etwas differenzierteren Gruppen stattfinden lassen zu können oder eben auch dem Schwimmunterricht Zusatzpersonal zuzuweisen. Es ist schlicht eine Frage von Prioritäten, wie diese Stunden eingesetzt werden. Wenn dann Krankheitswellen rollen oder auch Stellen nicht besetzt werden können, so dass es eine Unterversorgung an der Schule gibt, hilft das natürlich nicht, es ist aber definitiv möglich für Schulen in BW mehr als zwei Lehrkräfte dem Schwimmunterricht pro Klasse zuzuweisen und wird auch vielfach so gehandhabt, wie ich hier schon mehrfach geschrieben habe.

    Sieh es so, dass dir die Zeit gegeben wird, erst einmal etwas stabiler zu werden, ehe ein Amtsarzt viel zu früh draufschaut, wenn noch nicht einmal die Akutbehandlung abgeschlossen werden konnte und noch völlig offen ist, ob es überhaupt zu einer Chronifizierung kommen muss. Das ist finde ich durchaus positiv, dass in dem Fall nicht direkt der Amtsarzttermin angesetzt wird.

    CDL Unser Hund ist so gemächlich, da muss ich oft auf sie warten und bei Kniebeugen und co fängt sie an, im Gebüsch nach Unappetitlichem zu fahnden... Die ist also keine Hilfe in puncto intensives Training ^^

    Kraftraum mag ich auch, ist aber halt nicht wirklich anstrengend.

    Ok, verstehe. Nachdem meine Hündin eher Typ „wilde Hummel“ ist im Freien, findet sie Mitjoggen richtig super, Wandern klasse (wäre das was für deinen Hund? Ist zumindest langsamer..) und ist lässt sich meist auf kurzen Ruf davon abhalten Unappetitlichkeiten zu suchen und freudig zu entdecken.

    Krafttraining, wenn dir das Spaß macht, vielleicht anders gestalten als bislang, damit es anstrengender wird. Ich mache im Fitnessstudio nur einen Satz, der aber so vom Gewicht und der Umsetzung her ausgeführt wird, dass ich die jeweilige Muskelgruppe(n) damit innerhalb kürzester Zeit maximal belastet und ermüdet habe. Das ist extrem effektiv. Auch nach dem Kraftraining spüre ich noch 1-2 Tage lang, wie vor allem die großen Muskelgruppen besonders intensiv aktiviert und warm sind. Der Kraftzuwachs ist sehr deutlich mit dieser Trainingsform, genauso wie der Shapingeffekt.

    (Bei den Eigengewichtübungen Outdoor mache ich immer zwei bis drei Sätze, bei den Indoorübungen, die ich immer mal wieder zwischendurch am Tag einbaue sind das halt mal 2min hier und 2 min da.)

    Letztlich ist man also auf das Wohlwollen der SL angewiesen. Wenn die Versorgung zu gut ist (schon ab 95 oder 96 Prozent) besteht zudem die Gefahr, dass man abordnen muss. Dann doch lieber kleine Kurse einrichten, um Abordnungen zu minimieren …

    Nicht umsonst wurde in NDS bei altsprachlichen Schulen bei der Ausschreibung von Schulleiter-Stellen immer erwähnt: Erwünscht ist die Lehrbefähigung ist mindestens einer alten Sprache. Um die wahrscheinlich zu erhöhen, dass diese Sprachen nicht sterben weil wahrscheinlich ein solcher Schulleiter eher mal kleine altsprachliche Kurse genehmen wird als einer mit Mathe / Physik

    Du scheinst keine Ahnung zu haben, wie die Versorgung einer Schule errechnet wird, wenn Du meinst, dass sich an der Stelle mit Kurs- oder Klassengrößen tricksen lassen würde oder selbige einen Einfluss haben könnten auf Abordnungen.

    Ebenso wenig Ahnung scheinst du von Stellenbesetzungen zu haben, wenn du denkst, dass die Angabe, welche Fächer erwünscht wären in einem Kontext mit Kursgrößen stehen könnte.

    Chili, die Stabi-Übungen machen müsste, damit sie nicht wie ein Pudding läuft und eine Verletzung einfährt.

    Einbeinige Kniebeugen sind ziemlich gut dafür oder Übungen auf dem Wackelbrett (so eines gibt es bei uns Outdoor beim Waldparcours), Flamingo- Stand zwischendurch trainiert ebenfalls Grundstabilität der Gelenke.

    Habe zu Beginn meines Trainings sehr viel in meine Kniegelenke investieren müssen an Übungszeit, weil das eine Knie immer wieder unter mir weggeknickt ist infolge instabiler Gelenke. Inzwischen ist das komplett weg, weil die gekräftigte umliegende Muskulatur das Gelenk stützt.

    Ich mache immer mal Kurse mit, wo man vom Drillinstructor der Sportstudentin an seine Grenzen gebracht wird. Alleine halte ich sowas aber nie durch, auch wenn ich es mir fest vornehme.

    Gibt's da einen Trick? Schreibt ihr euch richtige Trainingspläne?

    Also ich nicht, nein. Mich engen zu zu fixe Pläne ein und verursachen Stress, außerdem brauche ich für mich die Flexibilität einfach zu schauen, was mein Körper will und braucht. Immer dasselbe nach Plan fände ich auch schnell langweilig.

    Meine Motivationshilfe ist einerseits mein Hund. Die liebt den ganzen Outdoor- Sport und ist bei dem Teil auch immer dabei. Andererseits motivieren mich die gesundheitlichen Verbesserungen, die der viele Sport gebracht hat oder auch, dass mir nichts besser hilft Stress abzubauen als Bewegung. Am Anfang hat das deutlich mehr Willenskraft gebraucht mich aufzuraffen (sobald ich dann losgelegt habe, habe ich immer alles gegeben). Inzwischen ist das Meiste bei mir aber zum Selbstläufer geworden, weil es mir so viel besser geht mit viel Sport und Bewegung und weil ich wirklich nur Sachen mache beim Sport, die ich mag.


    Nochmal, damit du es vielleicht verstehst: Ich bin nicht gegen digitale Klassenbücher. Was ich bedenklich finde, ist die digitale Sammelwut personenbezogener Daten und von Persönlichkeitsprofilen der Schüler.

    Wer hat hier bitte geschrieben, es würden an der eigenen Schule Persönlichkeitsprofile von SuS erstellt? Also abgesehen von dir, der du das immer wieder einwirfst als wäre das ein Fakt und nicht nur deine Fiktion?

    Zitat

    Wenn hier KuK schreiben, dass sie schneller tippen als von Hand schreiben, hoffe ich sehr, dass sie zuvor ganz langsam darüber nachdenken, was geschrieben werden darf, was notwendig ist - und was nicht. Und wie ich meine Pappenheimer kenne, haben hier manche einen Weckruf nötig.

    Spar dir doch einfach den paternalistischen BS!

    Ich denke SEHR genau darüber nach, was ich in ein Klassenbuch eintrage im Verhaltensbereich, wie ich was formuliere, was angemessen ist und was nicht, welche Grenzen (pädagogisch, wie schulrechtlich) es zu beachten gilt. Dass ich schneller tippe als von Hand schreibe ändert schließlich weder etwas an meinem Reflektionswillen, noch an meiner Bereitschaft und meinem Interesse an differenzierten Rückmeldungen an SuS, Eltern, KuK.

    Nachdem differenziertes Nachdenken mir aber nicht fremd ist geht auch das flott vonstatten, was nichts daran ändert, dass ich mir prinzipiell die nötige Zeit dafür nehme, zusätzliche Einträge die über vergessene HA/ Materialien hinausgehen gründlich zu durchdenken, vorab immer die Betroffenen SuS anzuhören und natürlich immer zu beachtende Ermessensspielräume mitbedenke. Ich notiere niemals etwas im Klassenbuch, wenn ich gerade sauer/ wütend/ etc. bin, sondern immer erst, wenn ich eine Situation mit der erforderlichen Distanz und Gelassenheit betrachten und bewerten kann.

    Ich wäre total für ein elektronisches Klassenbuch, wenn ich dann keine Fehlzeiten mehr zusammenrechnen müsste.

    Musst du mit einem elektronischen Klassenbuch nicht mehr. Das wird dir zusammengefasst- stundenweise- welche Fehlzeiten welche SuS hatten. Auch was noch nicht entschuldigt ist lässt sich abrufen. Ebenso muss niemand mehr händisch alle Klassenbücher prüfen, ob überhaupt alle Lehrpersonen ihre Stunden eingetragen haben und dann Zettelchen schreiben, wann was fehlt und nachgetragen werden muss. Das sieht jede Lehrkraft mit einem Klick, wann was noch fehlt und kann dementsprechend nachtragen.

    Für mich persönlich der größte Vorteil: Ich muss keinen Klassenbüchern mehr hinterherrennen, teilweise tagelang, um angesichts der zahlreichen Teilgruppen, die ich unterrichte (mit meist SuS aus drei Klassen, die im Unterricht sitzen), immer genau alle Klassenbücher zu erwischen für den Nachtrag von Fehlzeiten oder auch um im richtigen Klassenbuch meine Unterrichtsinhalte einzutragen. Jetzt habe ich einfach z.B. eine digitale Französischgruppe, mit allen SuS, die am Unterricht teilnehmen und kann dort direkt Unterrichtsinhalte, Hausaufgaben oder auch fehlende SuS eintragen ohne die ganze Rennerei jede Woche. Seitdem gab es bei mir auch keinerlei Beanstandungen mehr, dass irgendwo mal eine Stunde nicht eingetragen war, weil ich nichts mehr übersehe.

    Mag sein, dass das früher so war.

    Aber die Alternative zum Eintragen in Edupage etc. ist ja auch nicht das Klassenbuch, sondern die eigene schulische Dokumentation (die dann hoffentlich sicher und geschützt abgelegt wird).

    Ins Papier-Klassenbuch gehören die Infos auch nicht.

    Und doch landeten immer wieder auch Dinge im Papierklassenbuch, die dort nicht hingehörten oder Lehrkräfte haben ihre Papiernotizbücher mit allen Noten aller Klassen plus Verhaltensnotizen mal wieder in einem Klassenraum liegengelassen. Manche SuS bringen das dann direkt ins Lehrerzimmer, habe aber mehr als einmal den Fall erlebt, dass SuS das dann selbst gelesen und anderen vorgelesen haben, bis ich dann halt in den Raum kam und das Notizbuch von Lehrkraft X kassiert und dieser zurückgegeben habe.

    Auf 4000kcal kommt man schnell, wenn man groß ist, sich einigermaßen viel bewegt und viel Masse(besonders Muskelmasse) hat.

    Ausdauersport ist fürs abnehmen eh nicht besonders geeignet. Fürs Herz-Kreislauf-System allerdings prima.

    Ja, vor allem das Krafttraining ist megagut fürs Abnehmen, weil wenig Zeiteinsatz bei maximalem Körpereinsatz schon viel bringt an verbrannten Kalorien, kontinuierlichem Muskelaufbau, Shaping und nicht zuletzt auch guter Laune dank haufenweisen Endorphinen. Fitnessstudio ist für den Muskelaufbau besser für mich, Eigengewichtübungen an den Joggingtagen machen mich- da ich dabei in der freien Natur mit Hund unterwegs bin- aber noch ein bisserl glücklicher.

    War letztlich aber sehr positiv überrascht, als die Trainerin vor ein paar Wochen meine tägliche und wöchentliche Bewegung hochgerechnet hat und auf einen aktuellen Leistungsumsatz von 3600-3800kcal täglich kam. Dass es inzwischen so viel ist hatte ich nicht erwartet, gerade weil ich zu Beginn meine Abnehmreise echte Schwierigkeiten hatte abzunehmen und immer wieder ganz schön gefrustet war.

    Du verbrennst 4000 Kalorien täglich? 😳 Was ist das denn für ein Sport? Meine Fitnessuhr (ich weiß, sind alle nicht genau, dennoch...) rechnet mir für 6 km joggen ca. 420 Kalorien an. Krafttraining vebrennt sicherlich mehr, aber 4000 klingt irre viel. Was immer das ist, vielleicht sollte ich das auch mal probieren 😄

    Viel Krafttraining (bestimmte Übungen täglich, plus HIIT 2-3x wöchentlich), Joggen 2-3x wöchentlich, einmal wöchentlich Aquaboxing 60min plus Schwimmen, täglich bergauf- bergab mit dem Hund 2h im flotten Tempo (auch als Walken bekannt), Gartenarbeit bei mir zuhause und im großen Familiengarten, Bewegung bei der Arbeit (sitze eigentlich nie), sehr viele Treppen täglich, Auto aus Prinzip immer deutlich weiter weg parken als nötig oder möglich, damit ich noch flott irgendwo hinlaufen kann (muss/darf)… Die Mischung macht es letztlich in der Summe. Das hat sich aber wirklich erst nach und nach gesteigert. Als ich nach vier Jahren Komplettpause wieder angefangen habe mit dem Sport habe ich erst einmal einfach nur ein paar Monate lang schrittweise die Spaziergänge mit meinem Hund verlängert und von der Streckenführung her erschwert. Inzwischen baue ich einfach ständig irgendwo Kniebeugen ein o.ä., weil ich merke, dass es mir umso besser geht körperlich und mental, je mehr Sport und Bewegung ich in meinen Tag integriere.

    Letztlich sollte man sich einfach auch Zeit lassen zum Abnehmen und geduldig bleiben. Schließlich nimmt niemand von uns innerhalb von Monaten 50kg Übergewicht oder mehr zu. Das hat Jahre gedauert im Zunehmen und dauert nachvollziehbarerweise auch Jahre, um das gesund abzunehmen, so dass auch z.B. die Haut Zeit hat sich zurückzubilden. Darüber hinaus darf man- zumindest wenn man viel Sport macht- nicht unterschätzen, dass Muskeln zumindest etwas mehr wiegen als die Fettmasse, die man abbaut. Auch wenn die Zahl auf der Waage stagniert, nimmst du also unter Umständen weiterhin konstant überflüssiges Fett ab Adonna .

    Vielleicht hilft es dir, wenn du weniger rein auf die Zahl auf der Waage achtest, sondern auch Aspekte mit einbeziehst, wie deine Figurententwicklung, Kondition/ physische Belastbarkeit, Körpermaße wie den Bauchumfang/Hüftumfang/ Brustumfang/ Armumfang/ Oberschenkelumfang, Skelettmuskelmaße in kg, relative Muskelkraft, etc.

    Ich habe jahrelang zugenommen u.a. als Nebenwirkung von mehreren Medikamenten (eines, dessen Hauptnebenwirkung Adipositas ist, zwei andere, die den Stoffwechsel verlangsamen) plus einer Fettverteilungsstörung. Nachdem ich das „Adipositas- Medi“ absetzen musste hat es ein Jahr gedauert, bis mein Stoffwechsel wieder zumindest etwas normaler funktioniert hat. Zusammen mit einer konsequenten Ernährungsumstellung (nein, keine Diät, eine dauerhafte Lebensumstellung; ich nehme täglich 1800-2200kcal zu mir, da ich durch den vielen Sport fast 4000 kcal täglich verbrenne inzwischen ist das völlig unproblematisch) und sehr viel Sport konnte ich im zweiten Jahr dann aber 20 kg abnehmen.

    Ich habe noch immer einiges abzunehmen, aber nachdem ich konstant Muskelmasse aufbaue durch den vielen Sport und sehe, wie Schritt für Schritt Fett wegschmilzt, Haut straffer wird, Kraft zunimmt, etc. während zeitgleich auch mein Immunsystem sich von Bäh auf Hui gewandelt hat kann ich inzwischen sehr gelassen bleiben, wenn die Zahl auf der Waage mal wieder ein paar Wochen lang unverändert bleibt. Ich weiß, sehe, spüre schließlich, dass es mir von Tag zu Tag besser geht und ich auch weiter abnehme, was ich loswerden möchte, nämlich zu viel Körperfett, während ich an Muskelmasse, Muskelkraft, zulege. Was ich bedingt durch die Fettverteilungsstörung nicht abnehmen kann kann ich inzwischen ebenfalls besser akzeptieren. Ich weiß, dass ich mein Bestes für mich selbst gebe. Mehr geht nicht.

    Kommt ihr eigentlich in den Ferien mit eurem Schlüssel in die Schule ? Ich habe jetzt mehrfach gehört, dass das an den meisten Schulen nicht möglich ist. Bei uns aber ja

    An meiner aktuellen Schule nein, an meiner vorhergehenden Schule ja. In beiden Fällen hat das mit der jeweiligen Schließanlage zu tun, sowie mit Einbrüchen und Schlosswechseln in der Folge.

    In Zeiten vor Untis wurde das auf Papier notiert - was bereits die Menge der Daten begrenzt. Digital besteht nach oben kein Limit.
    Das ist schon ein massiver Unterschied. Zudem waren meine Notizen in der "Kladde" erstens für den Rest der Bevölkerung unleserlich und nicht von Fremden einsehbar. Am Ende des Schuljahres gingen die Aufzeichnungen durch den Schredder.
    "Hochrelevante" Aspekte des Schülerverhaltens wurden im Klassenbuch notiert. Darin war der Platz eng begrenzt. Datenschutztechnisch war das sicher schlechter als heute, weil die Tagebücher für jeden einsehbar im Tagebuchwagen vor dem Rektorat gelagert waren. Es gab jedoch auch keine Kopie - die heute - im digitalen Zeitalter - nur einen Mausklick entfernt ist.

    Ich "echauffiere mich nicht künstlich", sondern sehr real. Aber vermutlich seid ihr heute - im Zeitalter von FB, X etc. was Persönlichkeitsrechte betrifft schon zu sehr abgestumpft.

    Ich nutze weder Facebook, noch X und bin auch beim etc.- Zeugs sehr zurückhaltend, denn nein, Persönlichkeitsrechte und Datenschutz finde ich hochrelevant, gerade weil ich weiß, wie viel wir alle digital an Datenspuren beständig generieren und hinterlassen. Aber Hauptsache mal ein undifferenziertes Pauschalurteil rausgehauen.

    Auch im digitalen Klassenbuch notiert niemand plötzlich ganze Romane (wer hat dafür bitte die Zeit oder ein Interesse daran?). Die Mehrheit der Einträge beziehen sich auf Alltäglichkeiten wie vergessenes Material, vergessene Hausaufgaben oder Verspätungen, die über die Anwesenheitsklicks erfasst werden, so dass eben endlich in jeder Stunde sichergestellt ist, dass alle SuS, die anwesend sein sollten auch anwesend waren und sind (denn nein, nicht alle KuK haben das immer gleich gut im Blick oder haben zuverlässig im analogen Klassenbuch fehlende SuS in der ersten Stunde eingetragen). Tatsächlich trage ich lediglich mehr ein als früher bedingt durch die Möglichkeit mit einem Klick fehlendes Material oder auch HA zu vermerken (spart mir eine Extraliste für solche Aspekte in jeder Klasse). Alles, was ich sonst eintrage, habe ich davor auch bereits im analogen Klassenbuch eingetragen, da schließlich nicht plötzlich mehr oder anderes relevant wäre an Eintragungen.

    Nachdem du offenkundig keine aktiven Erfahrungen hast mit digitalen Klassenbüchern solltest du dich vielleicht einfach etwas zurückhalten mit deinen unreflektierten Pauschalurteilen, wie aktive Lehrkräfte angeblich damit umgehen würden und dafür mehr offene Fragen stellen, wie wir das tatsächlich handhaben.

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