Beiträge von CDL

    Der Klinikschuldienst hat möglicherweise andere Vorzüge, die das Gehalt nicht abbildet @plattyplus . (Ich habe Kollegen, die sehr gerne in den Klinikschuldienst wechseln würden, aber seit Jahren nicht reinkommen, weil es kaum Stellen und eine äußerst geringe Fluktuation unter den Lehrkräften gibt.)

    Bewerben kannst du dich, wenn du deine UpP abgelegt hast und aufgrund deiner Note auch die Ordnungsgruppe feststeht. Die Schule bekommt die Liste mit den Ordnungssgruppen anhand der Bewerbungen über LEO und entscheidet dann, bis zu welcher OG sie einlädt.

    OT: Ich vermute zwar, dass die "Ordnungsgruppen" in NRW das sind, was in BW mit Leistungsziffer bezeichnet wird (wenn auch vermutlich mit anderer Berechnung), da ich den Begriff aber nicht kenne: Wie wird die Ordnungsgruppe in NRW gebildet? Note des 1.Staatsexamens x Faktor X + Note des 2.Staatsexamens x Faktor X oder Y? Gibt es eine Art Bonus- oder Malus-System mit Auf-oder Abschlägen aufgrund bestimmter Vorgaben? Was genau muss man sich unter einer "Liste mit den Ordnungsgruppen" vorstellen, ist das ein Überblick über die Notenverteilung in den verschiedenen Fächern (und/oder an den verschiedenen Seminarstandorten)?

    (Leistungsziffer in BW: Note 1.Staatsexamen x 20 + Note 2.Staatsexamen x 20, Bonus-/Malus-System aktuell nicht aktiv)

    Spaghetti Bolognese (gab es tatsächlich seit wenigstens drei Monaten nicht mehr bei mir). Das Ganze mit der leckeren Pasta, die mir mein Vater aus dem Italienurlaub mitgebracht hat aus einer Manufaktur in der Toskana (statt der "Ersatzpasta" aus Bohnen/Linsen/Erbsen, die ich sonst grad so nutze- die ist auch gut, aber klassische Pasta schlägt sie halt doch nicht).


    Futterst du solche "Ersatzpasta" aus Gemüse mit höherem Eiweißanteil?

    Ist der beste Stundenplan, den ich bislang hatte, auch wenn der zugesicherte freie Tag zumindest nicht durchgehend besteht (das war in den letzten Halbjahren aber schon deutlich problematischer). Da ich aber nur noch drei Hohlstunden habe im ersten Halbjahr (da hatte ich auch schon 9 im Plan stehen bei 12 Deputatsstunden zu Beginn des Refs) und keinen Nachmittagsunterricht ist das auch ohne den durchgehend freien Tag ein deutlich entlasteter Stundenplan, mit dem ich denke ich gut arbeiten kann. Der Freitag bleibt auch in diesem Schuljahr mein Lieblingstag: Nur großartige Lerngruppen und zwar menschlich, wie auch fachlich.


    Wie ist dein Stundenplan?

    1820 klingt sehr plausibel. Die Arbeit mit Kindern soll einen ja angeblich jung und frisch halten. Die Primarleute hüpfen also gar nicht so sehr wegen des akuten Mangels an ihresgleichen, sondern dank ihres täglichen Jungbrunnens auch noch jenseits der offiziellen Pensionierungsgrenze frisch und munter durch die Grundschulen und sichern als Pensionäre offiziell die Unterrichtsversorgung, während sie sich eigentlich natürlich nur jung und gesund halten. Dank Maja299 wissen wir nun wie gut das klappt (kein Wunder fällt es den Ländern derart schwer die Studienplätze im Primarbereich zu erhöhen, NCs abzuschaffen, die Zahlen von Schulanfängern und den sich daraus ergebenden Lehrerbedarf halbwegs zutreffend zu prognostizieren, wenn man immer damit rechnen muss, dass so ein Fossil ich meine: so eine extrem gut konservierte Lehrkraft mit Jahrhunderten der Lehrerfahrung zur Verfügung stehen könnte).

    Da reicht doch schon Milcheis ... so viel Laktose. :P

    Pfff, Lactase-Kaspeln entwaffnen das vermeintliche Kryptonit problemlos. Für Nuss-Eis nehme ich die jederzeit (wird der Nuss-Allergiker wohl anders handhaben). :P

    Bei uns im Ort gibt es an verschiedenen Verkaufspunkten leckeres Eis aus Schwarzwaldmild ohne jedwedes künstliches Gedöns. Das ist mir jederzeit eine Runde Lactase-Kapseln wert, weil es perfekt frisch schmeckt, nicht so pappsüß ist wie das ganze Industrieeis und auch das Eis in vielen Eisläden. (Zum Ende des Werbeblocks gibt es natürlich noch einen clever eingeschmuggelten Werbelink, weil ich davon ausgehe, dass alle AES-Lehrer sich danach sehnen den Betrieb mit ihren SuS besichtigen gehen zu können und ich natürlich nichts daran verdiene, nur den KuK helfen möchte bei der Planung der nächsten Exlursion.. 8) ) Meine zwei Gewinner diesen Sommer: Vanilleeis (immer lecker im Eiskaffee) oder Nusseis (immer lecker, sogar im Eiskaffee). :verliebt:

    Und nun folgt der unauffällig platzierte Werbeblock, Aaaaaaaachtung:

    https://youtu.be/v6OvWM5IMrc

    Habe gestern und heute im Schnelldurchlauf mit meinen 8ern die Themen aus 7 in zwei Fächern wiederholt (neuer Mitschüler in der Klasse, ohne jedwede Vorkenntnisse in den Fächern, der muss noch gut nacharbeiten, kann so aber erstmal andocken und alle anderen erinnern sich, was sie schon wissen). Das lief unfassbar gut. Das sprudelte nach einer kurzen Aufwärmphase nur so und hat einfach nur Fruede bereitet so arbeiten zu können und darauf in diesem Schuljahr aufbauen zu können. Abgesehen davon, dass das eine echte Schätzchen-Klasse ist, die das schlichtweg großartig machen, bin ich auch ein klein wenig stolz auf mich und meine Arbeit mit denen im letzten Schuljahr, die offenbar sehr nachhaltig war. Me happy. :party:

    Mich wahnsinnig freuen, weil die erste Schulwoche so gut war, rumkruschteln in der Bude, über die ersten Stunden mit der Inklusionsklasse in Ruhe bei einem Spaziergang mit Frau Hund nachdenken und überlegen, wo ich wie nachjustieren muss, um den Hasen gerevht zu werden und auf jeden Fall morgen früh mal wieder ein gekochtes Eirio frühstücken (gab´s länger nicht mehr).


    Worauf freust du dich am Wochenende?

    Bin mir nicht sicher, welchem Schuljahr "Kursstufe" entspricht, die Begrifflichkeit wird hier nicht verwendet.


    Kursstufe sind die letzten beiden Schuljahre der Sek.II in BW, also im G8 11 und 12, im G9 12 und 13, in jedem Fall also Oberstufenschüler.



    Leider bin ich mir nicht ganz so sicher, ob diese, vor allem das Thema „Kommunikationsstörungen“ für die Kursstufe geeignet sind.

    Gibt der Bildungsplan dir dazu Hinweise, sprich ist es dort angelehnt an eine der in der Kursstufe anzubahnenden Kompetenzen?

    Vermutlich nur wieder Socialmediamarketing als eigentliches Ziel, falls je nicht:

    Ohne an so etwas bereits teilgenommen zu haben: Prüft für euch kritisch, was die Firma macht, wofür sie steht, ob das in Einklang zu bringen ist mit Schulleitbild und Bildungsplan/Lehrplan und den Werten für die ihr stehen wollt. Prüft auch, was der Preis ist, den ihr bei einem möglichen Gewinn zahlen müsstet: Müsst ihr ggf. den Firmennamen auf eurer Schulhomepage veröffentlichen, darf die Firma Bilder machen von der Gewinnverwendung und das kurz-/mittel-/langfristig für die Eigenwerbung einsetzen etc. und ob dieser Preis nicht zu hoch ist am Ende. Geld kann durchaus mächtig stinken und eine Firma die 1000€ als Gewinn in Aussicht stellt für Schulen verspricht sich vermutlich mehr davon, als nur die allgemeine Werbung etwas Gutes für die Bildung zu machen durch Ausschreibung eine solchen Wettbewerbs.
    Nachhaltiger wäre es Firmen vor Ort anzusprechen und einzubinden und - first of all- den Schulträger anzusprechen: Sanierung klingt nicht nach einer Aufgabe für einen Förderverein, sondern ist Aufgabe des Schulträgers.

    Aber: Am Ende ging es vermutlich doch nur darum einen Werbelink implementieren zu können...

    Also: die Belastung durch die Schulkonferenz hält sich, soweit ich es einschätzen kann, in Grenzen, es sei denn, in dem Jahr wird ein neuer Schulleiter /eine neue Schulleiterin gesucht. und selbst da waren es nur 1-2 Termine mehr.

    Das mag sein als Einzelbelastung, aber es gibt doch bestimmt auch an deiner Schule Kollegen die gefühlt fast alles machen und den Laden am Laufen halten. Die werden gerne gewählt, weil sie engagiert und zuverlässig sind, haben aber eben auch so viele Baustellen zu bearbeiten, dass aus vielen kleinen Zusaatzaufgaben ein dickes Paket wird und man mittels Kandidatenliste eine allzu einseitige Verteilung im Kollegium auch begrenzen kann.

    Wenn ich von der Reaktion deiner Kollegin höre, platzt mir der Helm. Die sollte sich in Grund und Boden schämen!

    Auf welchen Beitrag bezieht sich dieser Teil?

    Ich finde es auch eher schwierig das Mobbingopfer vor der Klasse mal eben seine Gefühle auspacken zu lassen. Ganz freiwillig erfolgt das nicht, denn wenn die Lehrkraft dazu auffordet oder das anfragt erzeugt das mit Sicherheit bei den meisten SoS Handlungsdruck, um die Erwartungen der Lehrkraft nicht zu enttäuschen, um so mehr, wenn es sich tatsächlich um Mobbing handelt und es sich noch um so junge Kinder handelt. In der GS binden die SuS sich ja noch mal ganz anders an ihre Lehrkräfte, als bei uns in der Sekundarstufe später. Eine Intervention auf Klassenebene kann natürlich sinnvoll sein, aber der Opferschutz steht eben im Vordergrund, weshalb es - auch zur Bestätigung des Mobbingverdachts- erstmal um Gespräche geht, mit dem (vermeintlichen) Opfer, mit dem (vermeintlichen) Täter, mit KuK die in der Klasse unterrichten, mit den Eltern. Täter auf Klassenebene anzuprangern, womöglich auch noch ohne das Gespräch gesucht zu haben, sich ihre Sicht der Dinge in Einzelgesprächen schildern zu lassen um die Dimension des Konflikts zu erfassen, eine mögliche Intervention darauf abzustimmen oder womöglich das Problem auf dieser Ebene auch bereits ausräumen zu können halte ich für hochproblematisch. Im worst case wird das Problem dadurch verschärft. Eine Ansage von oben wie man sich gefälligst zu verhalten hat löst schließlich auch nicht den Grundkonflikt oder die Grundsituation,die zum Mobbing geführt hat, bzw. unterstützt nicht die Reflektion des eigenen Verhaltens.

    Wir hatten letztes Schuljahr in einer Klasse einen äußerst schwerwiegenden Mobbingfall. Da waren Schulsozialarbeit, Beratungslehrer, schulpsychologische Beratungsstelle, sämtliche KuK die in der Klasse unterrichten involviert in die konstante präventive Arbeit, damit es nicht zu erneuten Vorfällen kommt, während sukzessive versucht wurde den Grundkonflikt zu bearbeiten. Reine Verhaltensansagen gab es zwar auch, aber nur in 4-Augen-Gesprächen, weil alles andere deutlich zu belastend für das Opfer gewesen wäre angesichts der Vielzahl der Mittäter in der Klasse und der Schwierigkeit ein stabiles Unterstützungssystem unter den Mitschülern zu etablieren, damit das Opfer nicht alleine steht gegen viele. Mal schauen, wie es dieses Schuljahr in der Klasse weitergeht, nachdem das Unterstützungssystem, dass wir am Ende hatten infolge von Schulwechseln nicht mehr existiert.

    In der LVZ war gerade vor paar Tagen wieder ein Artikel, dass bis 2025 (das ist in 6 Jahren!) ca 26.300 Grundschullehrer fehlen werden....aber eben nicht in Leipzig, anscheinend;).

    Leipzig hat halt einfach so eine hohe Lebensqualität, dass es genügend Lehrkräfte mit voller Lehrbefähigung nach dem Ref bindet oder anzieht, um eben nicht so großen Mangel zu haben wie das Umland. Das ist doch in allen BL so, dass der akute Mangel vor allem den ländlichen Raum und dort dann eben noch bestimmte Schularten ganz besonders betrifft (ist bei uns in BW nicht anders).

    In NRW braucht man für die Schulkonferenz keine Kandidaten, es kann jeder gewählt werden und es darf keiner ablehnen. Der Wahlzettel ist also die Kollegiumsliste.

    Keiner darf ablehnen? Gibt es dafür einen speziellen Grund? Klar, alle sind auch mitverantwortlich die die Schule, aber nicht jeder Kollege ist in jedem Schuljahr gleichermaßen belastet und hat noch Kapazitäten dafür, egal für wie fähig ihn/sie andere vielleicht halten mögen. Da finde ich die Variante mit der Kandidatenliste schon auch attraktiv, vor allem, weil man nicht vorgeschlagen wird, sondern sich selbst vorschlägt und damit bereit erklärt die Aufgabe wahrzunehmen und zu erfüllen.

    Na ja, ob der Einfluss am Ende positiv oder negativ ist, hängt bei der Schulbegleitung doch vor allem von der Person, ihren Haltungen, ihrer Empathie und Aufmerksamkeit etc. ab. Natürlich sind pädagogische Vorerfahrungen hilfreich, wenn ich aber an unsere bisherigen Schulbegleiter denke, dann war die studierte Pädagogin mit jahrelanger Berufserfahrung die wir schon hatten höflich formuliert suboptimal (und wurde aufgrund ihrer Herangehensweise als "schädlich" empfunden, da sie Vorgehensweisen der Fachlehrer bzw.Sonderpädagogin eigenmächtig verändert hat, weil sie meinte, diese seien nicht sinnvoll mit problematischen Ergebnissen für die betroffenen Schüler), wohingegen unsere Buftis bislang -toi toi toi- (immer ganz ohne Ausbildung und mit gerinfügigen Vorerfahrungen) das immer sehr gut gemacht haben (deren Weggang war jedes Mal ein herber Verlust).

    Ich weiß, es gibt auch richtig ausgebildete Integrationshelfer als Schulassistenzen. Die habe ich aber im schulischen Einsatz noch nie erlebt und kenne sie auch aus meiner Zeit bei der Lebenshilfe gar nicht. Hatte jemand von euch schon mit einschlägig ausgebildeten Schulassistenzen zu tun (heilpädagogische Assistenten wären da ja auch eine Möglichkeit)? Macht es in der Praxis für eure Arbeit einen Unterschied mit diesen zusammenzuarbeiten?

    Maronensuppe mit frischen Kräutern wenn es gemütlich werden soll/ Bohneneintopf mit ordentlich Tabasco, wenn es richtig kühl draußen ist zum Einheizen.


    Mehr Herbstfressideen bitte!!! Gebe die Frage weiter.

    Aber ich glaube, ich weiß woher der Wind weht. Es handelt sich hier um den klassischen Fall des Neides der Gymnasiallehrer auf Grundschullehrer, weil unser Job wichtiger ist als der Eure.
    Diese Minderwertigkeitskomplexe äußern sich in der sich hier zeigenden Abneigung gegen uns Primarstufenlehrer.

    Ich hatte schon anhand deines ersten Beitrags verstanden, dass Solidarität dir ein Fremdwort ist. Dennoch danke für die Bestätigung. Auch, dass du über Dinge schreibst in Unkenntnis bzw. unter Ignoranz relevanter, für dich einsehbarer Fakten bestätigst du nur, denn meinem Profil lässt sich unmissverständlich entnehmen, dass ich nicht am Gymnasium bin, anderen Beiträgen meine tiefgreifende Wertschätzung den Primarleuten gegenüber.

    Mein Trollsensor schlägt ganz massiv aus.

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