Beiträge von CDL

    Richtig! Rechenschieber einführen! Jetzt!

    Ich finde ja diese kleinen Rechen- Holzklötzchen aus dem Primarbereich haptisch ganz toll. Müsste ich nicht befürchten, dass manche meiner SuS sich diese selbst oder anderen SuS in sämtliche verfügbaren Körperöffnungen schieben, dann wäre ich sehr für deren Einführung. Vielleicht kann man die im Rahmen des Technikunterrichts einfach selbst erstellen, dann stellt es auch kein Problem dar, dass ich keine Ahnung habe, wie die Dinger eigentlich heißen.

    Muss ich jetzt eine eigene These ergänzen oder wie funktioniert dieses neue Forenspiel?

    Meine These wäre ja, dass Einerwürfel gute Ohrenstöpfel abgeben, Zehnerstangen perfekt in die Nasenlöcher passen, Hunderterplatten hoch an den Gaumen gepresst jede Fremdsprache zur Erstsprache machen der Aussprache nach, während die Tausenderblöcke echt für den Allerwertesten sind.

    Das habe ich tatsächlich in den letzten Jahrzehnten bei verschiedenen Jugendlichen im Bekannten- und Verwandtenkreis getan. Guess what? Ich verstehe davon noch weniger als früher :flieh: ... Eher wundere ich mich, was ich damals in der Schule selber mal so alles im Unterricht durchgenommen habe.

    Das finde ich spannend, dass das für dich so ist, weil es bei mir tatsächlich sehr anders ist.

    Bei meiner früheren Arbeitsstelle war ich im Zweifelsfall für alle Fächer zuständig, weil meine Chefin selbst ihre studierten Fächer lieber mir überlassen wollte. In Physik hatte ich insofern etwas Bauchschmerzen zunächst, weil ich in dem Fach nicht besonders motiviert war als Schülerin. Tatsächlich war es aber regelmäßig eine Sache von maximal 5min, mich in den Mittelstufenstoff einzudenken, dann konnte ich den Kindern problemlos sämtliche Aufgaben erklären, weil es jenseits der Pubertät und mit einem Abitur und Studium im Hintergrund erheblich einfacher ist, Mittelstufenstoff in Nullkommanix zu durchdringen und ich schlicht auch motiviert war.

    Das sah vor dem Posten tatsächlich noch ganz anders uns vom Layout her in meinem Beitrag. Ich schaue mal, ob ich das so gepostet bekomme, wie ich es erstellt hatte.

    Heiraten und vor dem Hintergrund der Vielzahl zuvor abgelehnter Anträge auf dringliche Familienzusammenführung pochen mit Unterstützung des abgebenden und aufnehmenden Personalrats.

    CDL, könntest du bitte stellengerecht untereinander schreiben? Danke.

    *duck und weg* ;)

    Verstehe, sonst bekommen die Primarlehrpersonen Albträume. Also gut, damit auch ihr Häschen guuuuuuut schlafen könnt: Nicht den Spoiler öffnen, sondern selbst stellengerecht aufschreiben!

    Spoiler anzeigen

    5 8 9

    +3 +1 +5

    1

    ———— ———— ————

    8 9 14

    Funktioniert nicht. Wird einfach nicht mehr korrekt dargestellt, sobald ich es poste.

    Hallo zusammen!

    Ich fange im September als Ein-fach Fachlehrkraft an einer Mittelschule im Fach ES an. Mein Eindruck ist dass niemand genau weiß was eigentlich gemacht werden muss.

    Ich suche nun Menschen, die auch diesen beruflichen Weg gehen und sich austauschen möchten :)

    Welchen „beruflichen Weg“ meinst du genau? Absolvierst du eine spezielle Sondermaßnahme berufsbegleitend und suchst andere, die diese ebenfalls bereits absolviert haben oder aktuell absolvieren? Oder geht es dir darum andere Lehrkräfte zu finden, die ebenfalls nur ein anerkanntes Unterrichtsfach haben?

    Welche Fragen möchtest du klären, bei denen dir ggf. auch andere Lehrkräfte weiterhelfen können?

    Ach so und wofür genau steht eigentlich die Abkürzung „ES“ und welches Fachstudium wird dafür vorausgesetzt?

    CDL als Mathe Lehrer bleibt einem da das Lachen im Halse stecken. Ich glaube das haben wir alle einfach zu häufig gesehen und zu oft versucht dagegen zu arbeiten als dass man das unkommentiert so stehen lassen könnte.

    Ok, also immer noch Bauchschmerzen. Dann nur für dich, als Gegenmittel:

    5+3=8

    8+1=9

    9+5=14

    Schon besser, oder soll ich schauen, ob eine KI dir daraus ein mathematisch korrektes Schlafliedchen zaubern und natürlich vorsingen kann? 🎶🎵

    :grimmig:

    Ich weiß, was Du meinst, aber bitte, schreib es nicht so auf!

    Herrlich, wie man massig Leute antriggern kann, wenn man einfach nur ganz harmlos beschreibt, wie man gedacht hat, was natürlich kein Prozess ist, der anerkannten Regeln zum Notieren von Rechenschritten folgt. ^^

    Damit nicht alle Bauchschmerzen bekommen und Albträume, nur weil meine Gedanken wenig Wert auf Formalien legen, sondern mehr an korrekten Rechenergebnissen interessiert sind, habe ich ein Edit eingefügt. Schlaft gut ihr kleinen Mathehasen. 🐰👯‍♂️👯‍♀️👯🐇

    Und was bringt das einem Lehrer dort für (ungerechte) Vorteile? Ich verstehe es wirklich nicht.

    Das musst du wohl jemanden fragen, der sich davon benachteiligt fühlt, dass Bayern und BW nicht mitmachen beim rollierenden System. Oder du begnügst dich einfach damit, dass du offenkundig resistent bist gegenüber dieser völlig unsinnigen, polemischen Sommerlochdebatte, die Neid zelebriert, der durch nichts zu begründen ist inhaltlich.

    Weder haben wir hier im Süden das „beste“ Ferienzeitfenster für uns gepachtet, noch leben wir in den einzigen. Bundesländern, die diesen Weg gehen könnten, würden sie tatsächlich fester Ferientermine haben wollen. Alle anderen scheinen letztlich das rollierende System dann doch für vorteilhafter zu erachten, was aber natürlich nicht bedeutet, dass man nicht mal tüchtig und ohne Konsequenzen ziehen zu müssen auf vor allem die Bayern schimpfen könnte an der Stelle.

    Hast du keinen Computer? Händisch Punkte addieren wäre mir echt zu blöd.

    Ich addiere natürlich ggf. auch mal etwas mit technischer Unterstützung, gerade aber wenn es um einfache Zahlenwerte geht, addiere ich am liebsten im Kopf, damit dieser fit bleibt.

    Ich merke das regelmäßig bei KA- Rückgaben, wie SuS nicht mitkommen, wenn ich mit ihrer KA in der Hand laut vorrechne, dass die erhaltenen Punkte korrekt waren (viele addieren Teilpunkte dazu, statt nur die ausgewiesene erhaltene Gesamtpunktzahl einer Aufgabe zusammenzurechnen). Die fragen mich dann, ob sie mir mit dem Handy „vorrechnen“ dürften, weil sie sich sicher sind, dass das im Kopf berechnete nur falsch sein kann (trotz meines Hinweise Teilpunkte nicht zusätzlich zur Gesamtpunktzahl zu addieren).

    Manche glauben es erst, wenn ich ihnen die korrekten Punkte diktiere, dabei ihre Eingabe im Handy überwache auf Eingabefehler und dann- deutlich nachdem ich ihnen das im Kopf vorgerechnet hatte- genau das Ergebnis herauskommt, das ich hingeschrieben bzw. Ihnen vorgerechnet hatte.

    Das sind dann auch diejenigen, die an anderen Stellen, wo das in meinem Unterricht auffällt Probleme haben mit Zahlenwerten, sei es diese korrekt zu erfassen, grob zu überschlagen oder auch- z.B. wenn es um Budgetrechnungen geht- mal beispielhafte 10 kleine Beträge korrekt zusammenzurechnen ohne Handy/ Taschenrechner. Letzteren haben die wenigsten regelmäßig dabei, ersteres dürfen sie dann aber in Arbeiten nicht einsetzen, um eine kurze Rechnung, die ich problemlos im Kopf machen kann, korrekt zu erstellen.

    Nur sehr wenige meiner SuS sind so schnell und geübt im Kopfrechnen, dass sie mitkommen, wenn ich ihnen gaaaaaaaanz langsam und laut „5+3=8+1=9+5=14“ vorrechne während ich auf die entsprechende Punktzahl in der KA zeige, damit sie wissen, woher ich die Zahlen nehme.

    Edit für SwinginPhone :

    5+3=8

    8+1=9

    9+5=14

    Die Regelstudienzeit beträgt 8 Semester (8*30 CP = 240 CP), nicht 10 (…)

    Das bezieht sich auf Lehramtsstudiengänge in Hessen? Denn für BW würde das für keinen Lehramtsstudiengang zutreffen. Die sind- bis auf Grundschullehramt, wo das letzte Semester genau genommen ins Ref integriert ist, um bei der Dauer dennoch gleichziehen zu können- sämtlich 10 Semester lang.

    Und objektiv geht die Lehrerausbildung in Hessen und Bayern (um das Studium Grundschulehramt in Bayern ging es in meinem Beitrag) (…). Weder zu dem einen noch zu dem anderen habe ich eine Aussage getroffen.

    Das ging für mich aus deinem Beitrag eben nicht so eindeutig hervor, wo du pauschal über Lehrämtler geschrieben hattest, ohne zu präzisieren, welche du gerade eigentlich nur meinst.

    Ich vermute, dass die typischen "1,0"-Kandidaten dazu ansetzen, in jedem Kurs sehr gut zu sein. Diese "Talente" könnte man mit herausfordernden Mathematikunterricht, nämlich des Gymnasiums würdig, in 2-3 Jahren gut ausbrennen. Das würde auch einen pädagogischen Wert haben, da es ihnen Demut beibringt.

    Dein pädagogischer und vor allem auch menschlicher Ansatz als angehender Seiteneinsteiger besteht also darin, deine SuS „ausbrennen“ zu wollen, um sie „Demut“ zu lehren.

    Es ist Teil des Jobs, SuS gesunde Grenzen aufzuzeigen- auch des eigenen Wissens. Sie gezielt „auszubrennen“ und damit letztlich zu brechen ist allerdings eindeutig schwarze Pädagogik und nichts, was im modernen Schuldienst etwas verloren hat.

    Wenn du dein Ref bestehen willst, dann legst du derartige Haltungen und Attitüden besser ganz schnell ab. Andernfalls ist der Schuldienst der falsche Berufsweg für dich.

    Falls das mit dem „Negieren“ auf mich gemünzt wäre, empfehle ich einfach noch einmal nachzulesen, was ich geschrieben habe. Ergänzend sei aber durchaus erwähnt, dass viele im Lehrerforum nicht unter aktuellen Bachelor- und Masterbedingungen studiert, sondern ältere Studiengänge absolviert haben, bei denen vor allem das Studium für gymnasiales Lehramt oftmals bis auf zwei bis drei Ausnahmen dieselben Scheine und Seminare erfordert hat, wie ein Hauptfachstudium des alten Magisters oder auch des Diplomstudiengangs. Aber das ist vermutlich zu differenziert meinerseits, weil es nicht in die gewünschte Kerbe schlägt.

    Aber die Fehlende Fähigkeit, das einschätzen zu können, hängt sicher auch damit zusammen, das Lehramtsstudenten nie etwas anderes als Lehramt studiert haben und daher denken, sie wären in die wissenschaftliche Tiefe gegangen.

    Noch pauschaler geht es wohl nicht oder woher nimmst du diese Gewissheit in ihrer Absolutheit, obgleich du von einigen aus diesem Forum wissen könntest, dass sie auch noch einen anderen Studiengang abgeschlossen haben als ein Lehramtsstudium?

    @1996 : Jetzt musst du nur noch, ehe du unter einem Zitat weiterschiebst weiterschreiben in das Feld direkt unter dem Zitat klicken, damit dein Text unter dem Zitat steht. So kann man auseinanderhalten, wer was geschrieben hat, sowie deinen Beitrag bei Bedarf zitieren.

    Du machst aber gerade noch ein paar weitere Fässer auf und steigerst dich hinein, wie doof die Person ganz generell sei, dies nur als Hinweis.

    Diese Pauschalisierung lese ich aus treasures Beiträgen nicht heraus, nur den nachvollziehbaren Ärger darüber, dass eine Lehrperson, die wusste, dass sie erkrankt ist angesichts der anstehenden Ferien oder auch um generell KuK und SuS vor unnötiger Ansteckung zu schützen noch nicht einmal eine FFP2- Maske getragen hat, geschweige denn Körperkontakte vermieden oder andere über ihren Gesundheitszustand zumindest ehrlich informiert hätte, damit diese sich ggf. selbst hätten schützen können.

    Das ist ein wirklich „doofes“, um nicht zu sagen unsoziales Verhalten gewesen, was aber natürlich nicht bedeutet, dass deshalb die Lehrperson generell doof oder unsozial wäre. Letzteres geht für mich aus treasures Beiträgen aber wie gesagt auch nicht hervor.

    Ich will wirklich niemandem zu nahe treten, aber zu behaupten, das Studium für das Grundschullehramt wäre bspw. in Bayern ein vertieftes wissenschaftliches Studium ist naiv. In den Erziehungswissenchaften ist der Umfang ca. 1 Semester (36 ECTS), Grundschulpädagogik, ca. 1 Semester (36 ECTS), Didaktikfächer mit je ca. einem Drittel Semester (12 ECTS). Das sind bestenfalls solide Grundlagen aber ganz sicher kein vertieftes wissenschaftliches Studium. Da kann man noch soviel Selbstanspruch haben, das Studium gibt einfach keine wissenschaftliche Vertiefung her.

    Falls du dich damit auf mich beziehst, ich habe mich über MEIN Studium geäußert in MEINEM Bundesland. Das ist einerseits nicht Grundschullehramt gewesen und andererseits nicht Bayern. Ich habe auch nicht nur das absolute Minimum an Seminaren abgeschlossen, sondern weitere Seminare, um mein wissenschaftliches Erststudium sinnvoll zu ergänzen. Auch andere haben deutlich mehr Seminare abgeschlossen als sie absolvieren hätten müssen. Das Studium für Realschullehramt, das ich absolviert habe, dauert nebenbei bemerkt genauso lange wie ein Studium für gymnasiales Lehramt.

    An meiner Hochschule gab es eine Kooperation mit der Universität bei den Lehramtsstudiengängen, um von den wechselseitigen Stärken von PHs und Universitäten profitieren zu können in allen Lehramtsstudiengängen. Inzwischen wurde diese dahingehend ausgebaut, dass alle Lehrämtler die Fachwissenschaft an der Universität studieren, die Fachdidaktik und Pädagogik dafür aber an der PH studieren. Angesichts der gleichen Studiendauer von SEK.I- Lehramt und gymnasialem Lehramt, sowie dem Umstand, dass aktuell für die SEK.I ebenfalls nur noch zwei Fächer studiert werden müssen, ist zumindest das Studium für SEK.I und gymnasiales Lehramt bezüglich der wissenschaftlichen Tiefe absolut auf Augenhöhe.

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