Beiträge von Lehrerin2007

    Schön wäre ja auch Maßnahmen wie kostenlose ffp2 Masken für Lehrkräfte, Maskenpflicht, Luftreiniger, CO2-Messgeräte, mehr Waschbacken (kann man für draußen mieten), zusätzliches Personal, Begutachtung der Räume (Ist ein Lüften möglich? Wenn ja wie), Verzicht auf Sportunterricht, ...
    Man kann jetzt sicherlich über einzelne Maßnahmen diskutieren. Aber letztlich geht es darum, dass es auch viele Maßnahmen ohne Schulschließungen gibt, die man ergreifen könnte. Aber es fehlt ja am Geld.

    Seh ich absolut genauso. Bevor man Klassen teilt oder gar Schulen schließt kämen für mich persönlich noch die anderen genannten Maßnahmen in Frage...!!!

    Ok, also ihr als Schule. Und der Hort?

    Hintergrund ist, dass es wohl einen positiven Fall eines Hortbetreuers gibt. Der Hort ist morgen auf jeden Fall zu. Sie sagten uns, sie gehen davon aus, dass die Kinder auch nicht in den Unterricht dürfen...

    Wir werden morgen früh in der Schule anrufen und fragen. Für uns ist das eine Premiere mit der Quarantäne...

    befürchte ich, dass das Distanzlernen nicht besser laufen wird als im Frühjahr: extrem viel Aufwand für mich bei zu geringem Erfolg auf Schülerseite.

    Genau das macht mir auch Sorgen. Ich kann nicht nachvollziehen, warum das sog. "Distanzlernen", "Fernunterricht" oder "Hybridunterricht" als die Lösung schlechthin in der Pandemie gesehen wird; zumindest macht es in den Medien den Anschein, als würden die meisten das so sehen und viele Eltern sich das auch wünschen. Ich wünsche es mir explizit nicht (sehe aber in der Situation natürlich auch irgendwo die Notwendigkeit), aber frage mich immer, was da noch alles mit dranhängt. Lücken, die entstanden sind (es gibt ja auch ohne Pandemie bei vielen SuS Lücken), werden dann noch größer, am Ende sollen wir wieder großzügiger Noten vergeben und großzügig möglichst alle das Schuljahr bestehen lassen. Heißt es dann in 2,3,4,5, Jahren auch, wir sollen wegen Corona alle großzügig das Abitur bestehen lassen, welches sowieso in den letzten Jahren wegen der Noteninflation immer mehr entwertet wurde?

    Klar, die Gesundheit ist wichtiger, aber die Folgen dieser Einschränkungen in den Schulen muss man sich auch vor Augen führen. Meines Erachtens sollte man jetzt, wo alle Erfahrungen haben mit dem "Distanzlernen" dieses dann auch in voller Konsequenz durchziehen, mit Noten und Leistungserhebungen wie üblich - nur dann stellt sich wieder das Problem, dass nicht alle die gleiche digitale Ausstattung haben zu Hause und sozial Schwächere wieder benachteiligt werden. Dieses ganze riesengroße Dilemma liegt mir schwer im Magen.

    Und dann denke ich wieder daran, wie viele meiner Schüler sich trotz geteilter Klassen privat mit welchen aus der anderen Gruppe getroffen haben, den Abstand häufig nicht eingehalten haben, wenn man sie nicht ständig beaufsichtigt hat usw. ... und ich frage mich, ob es das wirklich wert ist!?

    Ja, das ist mir bewusst. Ich finde die Entscheidung auch nicht gut, dass hier nur dem Wunsch der Eltern nachgekommen wurde. Ich glaube nicht, dass unsere Schulleitung das jetzt wieder ändert und sich die Eltern auf den Hals hetzt...

    LehrerInnen nicht?

    Nein, explizit nicht (zumindest steht es in der Zusammenfassung des neuen Hygieneplans, die ich nochmal bekommen habe so). Die Lehrer können sich ja allein in einen Raum zurückziehen und dort die Maske abnehmen. Ist allerdings schwierig, wenn man 6 Stunden Unterricht mehr oder weniger am Stück hat und dazwischen Aufsichten...

    Ich kenne das von zu Hause nicht. Da wurde sparsam mit der Energie umgegangen, aber unter 20' hatten wir nicht (aber auch nicht über 21). Wenn uns kalt war, sollten wir eine Strickjacke anziehen oder (z.B. beim Fernsehen) eine Decke überwerfen.

    Das mach ich bis heute so.

    Die meisten bewegen sich auch zu wenig an der frischen Luft (maximal der Weg vom/zum Bus), kein Sport, keine Spaziergänge bei jedem Wetter, deshalb sind sie auch so wenig abgehärtet.

Werbung