Beiträge von Lehrerin2007

    Ich finde es gut, dass man Mathe / Deutsch jetzt auch mündlich machen kann oder sogar ersetzen kann in bestimmten Kombinationen, wenn ich das richtig verstanden habe. Man hat mehr Wahl-/Kombinationsmöglichkeiten und kann Schwerpunkte mehr nach den eigenen Fähigkeiten setzen.

    Ich musste Mathe/Deutsch nicht im Abitur machen, stattdessen natürlich in meinen LKs, welche auch die Fächer waren, die ich studiert habe. Ich wäre ja keine bessere Lehrerin geworden, wenn ich M/D in den Prüfungen hätte machen müssen...

    Es soll ja ein Vertiefungsfach geben; die Leistungskurse wieder zu haben, hätte ich allerdings auch gut gefunden.

    Ich hoffe jedoch, dass das Abitur nicht leichter wird, weil die Schnitte ohnehin jährlich besser werden und die Noteninflation weiter vorangeht. Das ist aber ein bundesweites Problem, glaube ich.

    Auch hat Piazolo gesagt, dass er nicht zu lange warten wird, genügend Lehrer einzustellen für die neue Oberstufe mit 13. Klasse - ich hoffe, er hält sich dran!

    Was ich mich frage, fällt "Q11" dann weg? Also ist Klasse 11 wieder wie im alten G9 im Klassenverband mit Noten 1-6 und Klasse 12/13 ist jetzt wie Q11/12 im Kurssystem mit Punktesystem-Bewertung?

    Nach meiner Rechnung kommen in 3 Jahren die ersten SuS in die neue "Klasse 11" und in 4 Jahren in die neue 12., in 5 Jahren in die 13. (das wird spannend, ich hatte noch nie eine 13. Klasse!) und in 6 Jahren gibt es dann das erste G9-Abitur? Oder?

    Ich hatte heute das erste Update (iOS) und es läuft nach wie vor gut.

    Sollte ich mal eine Meldung bekommen, würde ich meinen Arzt zu Rate ziehen und meine Schulleitung informieren. Aktuell kann sich in BY ja jeder testen lassen, das würde ich dann auch tun. Ansonsten würde ich die Anweisungen des Arztes oder des Gesundheitsamt befolgen.

    Ich denke auch, die Schulleitungen würden eher befürworten, dass man zu Hause bleibt, es sei denn man wird ggf. negativ getestet. Dass dann ggf. die halbe Schule krank wird, werden die Schulleitungen auch vermeiden wollen.

    Nein, es sollte "anonym" bleiben. Offiziell weiß ich es nicht. Bin mir aber sehr sicher.

    Wie geht das? Die SuS haben doch ihre Namen auf die Klausuren geschrieben? Und meistens weiß man doch, wer in welchem Kurs ist? Oder habt ihr so viele Kurse?

    In BY bleiben die immer "im Haus". Bisher hatte ich noch keine großen Differenzen mit Erst-/bzw. Zweitprüfer, die Abweichungen waren meist nur im Rahmen von einem Notenpunkt.

    Nach welchen Kriterien bewertet ihr? Wir haben Bewertungskriterien mit recht genauen Formulierungen und gucken dann gemeinsam, welche Formulierung am besten auf die Schülerarbeit passt, einmal für den Inhalt und einmal für die Sprache. Da kann man gar eigentlich gar nicht so massiv abweichen.

    hat sich ein größerer Teil der SuS gar nicht ernsthaft mit dem Material und den Aufgaben beschäftigt ... je höher die Jahrgangsstufe, desto GRÖßER dieser Teil.

    Das kann ich unterschreiben. In meiner 10. Klasse war ich bei der 3. Videokonferenz allein im großen weiten Internet und starrte mich selbst auf meinem Bildschirm an...

    Und das war die Klasse, wo eine Mutter der Klassenleitung gegenüber mal hat verlauten lassen, dass sie gerne online-Unterricht hätte - ihr Kind war aber bei keiner der VKn dabei!

    Seit Beginn der Coronakrise lese ich immer wieder darüber, wie es sich jetzt rächt, dass die Schulen bei der Digitalisierung so langsam vorankommen und dass die Lehrer so schlecht für digitale Medien ausgebildet seien (und faul obendrein, wie immer...) und frage mich, was genau Schüler und Eltern eigentlich wollen. Oder wer das überhaupt will und wie genau es aussehen soll, falls wir im neuen Schuljahr doch wieder (wenn, dann hoffentlich nur kurze Zeit) darauf zurückkommen müssen.

    Irgendwo (Quelle weiß ich leider nicht mehr) habe ich gelesen, dass ein Schüler sagte, er bekäme von seiner Lehrerin "nur Aufgaben im Buch und Arbeitsblätter und dazu dann Lösungen, er lerne aber nichts dabei". Wieso lernt er "nichts" dabei? Wie sind die Schüler vor dem Jahr 2000 an ihr Wissen und ihre Abschlüsse gekommen...? Das Gespräch mit dem Lehrer/der Lehrerin ist sicher auf Dauer unerlässlich, aber wie würden ihm digitale Medien helfen, dass er was lernt? Würden sie das überhaupt???

    Ich habe bisher einen Mix aus Analogem ("Buch und Arbeitsblättern" mit Lösungen) und Digitalem gemacht (online Lückentexte und Übungen, Apps zum Lernen von Vokabeln, mp3 zum Hören der Lektionstexte etc.) und wüsste ehrlich gesagt nicht, wie ich es noch "besser", also "digitaler" machen könnte (auch wenn für mich nicht digitaler = besser ist). Klar könnte ich Unterricht auch komplett online anbieten (habe ich auch teilweise versucht), nur mache ich den Aufwand nicht, wenn die SuS nicht dazu verpflichtet werden können und ich nur 6-10 SuS einer Klasse online habe, die dann ihre Kamera und ihren Ton ausschalten...

    WAS WIRD EIGENTLICH VON UNS ERWARTET?

    Danke für eure Einschätzungen.

    Du hast einen Teil deiner Arbeitsblätter, Präsentationen usw. in Pages-/Keynote-Format, und einen Teil in, wohl, docx?

    Falls du mich meinst, ja. Es kommt darauf an, ob ich sie nur bei mir archiviere oder vor Ort in der Schule an die Wand werfe und verändere (im Gespräch mit der Klasse als Ergebnissicherung). Das kann ich dann entweder über mein iPad machen (dann muss ich nichts umformatieren), oder über den PC im Klassenzimmer, dann brauche ich Word / PowerPoint etc. Ich bin schon dran gewöhnt...

    Also für mich ist zentral, dass die Kinder lernen können (fachlich, aber auch sozial etc.), nicht dass ich "Zensuren vergeben" kann.

    Würde ich auch so sehen, aber zumindest die SuS an meiner Schule sehen das nicht so. Seit sie wissen, dass sie keine (verschlechternden) Noten mehr bekommen, lernen sie nämlich nicht mehr (bzw. noch), Hausaufgaben werden ignoriert.

    Für mich gehören Noten einfach mal dazu, sonst komme ich mir vor wir der Kaspar da vorn an der Tafel. Oder auch am Whiteboard. Oder unterm Beamer.

    Oder gibt man so etwas nur an, wenn die Allergie einen wirklich beeinträchtigt?

    Im Prinzip musst du die damalige Diagnose angeben, wenn danach gefragt wird. Allerdings sagte mein HNO-Arzt mal, das Immunsystem ändert sich ständig und Allergien können auch wieder schwächer werden oder sogar weggehen. Ich würde es ankreuzen und dazu schreiben/sagen, dass du eine Desensibilisierung gemacht hast und jetzt symptomfrei bist - Probleme macht das aber sicherlich nicht, das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Heuschnupfen haben mittlerweile so viele, dann dürfte es ja kaum noch Verbeamtungen geben...

    Genau, das müssen diesmal nicht die Lehrer machen, es liegt in "außerschulischer Verantwortung" (oder so ähnlich). Die Schulen sollen nur den Bedarf erfragen. Es werden ausnahmsweise finanzielle Mittel dafür locker gemacht, aber auch auf die sonstigen Ferienangebote verwiesen (die es sonst auch immer gibt).

    Außerdem soll es Anfang des kommenden Schuljahres besondere Fördermaßnahmen geben, um etwaige Lücken zu schließen. Dazu kommen wohl noch genauere Infos.

Werbung