Ich würde auch verstehen, wenn sich Leute sagen würden, sie gehören nicht zur Risikogruppe, warum sollen sie sich impfen lassen. Könntet ihr das nicht nachvollziehen?
Ja, definitiv. Vor allem, wenn das Zulassungsverfahren beschleunigt wird, damit es schneller als sonst (= mehrere Jahre) einen Impfstoff gibt. Da bleibt so ein Gefühl von: Was ist, wenn der doch nicht sicher ist? Bei der Schweinegrippe damals wurde ein Impfstoff benutzt (ich weiß aber nicht genau, wann der zugelassen wurde), wo im Nachhinein festgestellt wurde, dass er bei einigen, vor allem jungen Menschen, Narkolepsie ausgelöst hat. Mein Mann hat damals auch diesen Impfstoff bekommen, da bleibt halt so ein bitterer Beigeschmack...
Grundsätzlich bin ich gegen (fast) alles geimpft, wogegen man geimpft sein sollte, aber bei einem neuen Impfstoff wäre ich auch vorsichtig und würde es wahrscheinlich davon abhängig machen, wie die Situation bis dahin ist und wie gut man sich noch selbst schützen kann.
Ich wäre gegen eine Impfpflicht, aber hoffe, dass die Leute in Punkto Hygiene und Selbstschutz/Schutz der anderen etwas pflichtbewusster geworden sind und auch bleiben. Aber ich hoffe es nur, glauben tue ich es leider nicht so...