Beiträge von Lehrerin2007

    Ich weiß jetzt, dass Kind 1 (4. Klasse) ab Montag bis Pfingsten täglich 4.-6. Stunde unterrichtet wird (die erste Hälfte der Klasse ist 1.-3. Stunde). Erstmal bis zu den Pfingstferien.

    Ich finde das sehr ungünstig im Vergleich zu tageweisem oder wochenweisem Wechsel, da es sich für die Zeit nicht lohnt, arbeiten zu gehen. Außerdem sammeln sich dann täglich alle Kinder, die in der Mittagsbetreuung sind dort nach dem Unterricht, und die können schon allein von den Räumlichkeiten und der Menge an Kindern her nicht die Hygiene- und Abstandsregelungen einhalten, die am Vormittag in der Schule gelten. Aber dann macht das doch alles gar keinen Sinn??? :daumenrunter:

    Wir werden es erstmal ohne die Nachmittagsbetreuung versuchen, da ja eh immer einer zu Hause sein muss, Kind 2 ist ja noch da...

    Falls allgemein, würde ich wirklich stinkig sein, wenn mir jemand die Vorgabe macht, wann ich mein Kind zu holen habe (Mittagessenzeiten ausgenommen).

    Hier auch. Das liegt an irgendwelchen Fördermitteln, die die nicht bekommen, wenn die Kinder nicht eine best. Mindestbuchungszeit bleiben und an dem pädagogischen Konzept, das sie nicht durchführen können, wenn die Kinder gehen, wann sie wollen (oder die Eltern wollen). Verstehe ich auch, aber mir ist es zu unflexibel, während von uns oft eine Flexibilität verlangt wird, die man manchmal kaum leisten kann mit Kindern...

    Ist hier auch so. Man hat die Möglichkeit zwischen normalem Unterrichtsschluss (1. Klasse meist 12:15 Uhr) oder Hort/Mittagsbetreuung bis 16 Uhr, mancherorts sogar 17:00 und man muss die Kinder dann auch so lange drin lassen. 16 Uhr geht gerade noch (wir haben zum Glück so einen Hort erwischt), aber 17:00 finde ich viel zu lang!

    Ich bin ein ziemlich hygienischer Mensch. Ich habe es auch zu Hause so gelernt. Wir mussten immer Hände waschen vor dem Essen und sollte nicht überall anfassen. Meine Mutter mochte es auch nicht, wenn man ihr ins Gesicht fasst.

    Ich bringe das meinen Kindern genauso bei. Vor allem waschen sie Hände, wenn sie von draußen reinkommen. Beim Kleinen (7) stehe ich noch daneben und zähle mit (sonst lässt er schon gern mal das Wasser einfach nur laufen, dass es sich anhört, als würde er Hände waschen).

    Ich weiß, dass viele das übertrieben finden. Da kommt man heim und die Kinder verschwinden (mit ihren Spielplatz-Modder-Händen) im Kinderzimmer. Viele Kinder haben lange Nägel und schwarze Ränder darunter und werden so zum Kindergeburtstag geschickt. Und ich denke: :uebel: Oder, manche, die zu Besuch sind, waschen sich einfach nicht die Hände nach dem Klo. Ich schicke sie dann zum Händewaschen und komme mir ganz komisch dabei vor, dabei sollte es einfach selbstverständlich sein, vor allem bei 10jährigen und Älteren.

    Was ich sagen will, ist, dass das bei vielen Kindern nicht so im Kopf ist, weil sie es zu Hause auch nicht so machen und die Eltern es nicht verlangen oder es selbst nicht so eng sehen. Daher fällt es ihnen schwer, darauf jetzt besonders zu achten.

    Am widerlichsten finde ich Eltern, die ihren Kindern die Rotze von der Nase mit zwei Fingern abwischen und es dann an der Hose oder im Gras abwischen. Wie soll man von diesen Kindern verlangen, Hygiene einzuhalten?

    Oder den Spruch, wenn ein Kind krank ist: Ach, die stecken sich doch sowieso alle an, Händewaschen nützt nicht viel... NÜTZT ES DOCH! :schreien:

    Mir wurde mal in meiner Schule ganz klar gesagt, wenn mir mein Stundenplan nicht passt oder meine "Wünsche" (bzw. eher Notwendigkeiten, da ich ja auf die Betreuung der Kinder angewiesen bin und die Öffnungszeiten nicht selbst wählen kann) nicht erfüllt werden können, ich doch bitte meine Stunden weiter reduzieren soll, dann sei es wahrscheinlicher, dass die "Wünsche" erfüllt werden.

    Es nervt mich auch, dass ich immer so als Bitsteller dastehe... Dieser ganze Betreuungswahnsinn und das Bangen um den Stundenplan jedes Jahr finde ich eine der schlimmsten Sachen am Kinderhaben. Das hat mir bzw. uns phasenweise so einen Stress verursacht, dass man sich manchmal fragt, warum man sich das eigentlich antut...

    Nachdem das Virus wohl schon im Dezember in Frankreich war und nun weiteres Material von Patienten mit Lungenentzündungen von Herbst 19 untersucht werden soll, frag ich mich auch, ob es vielleicht schon eher, auch hier in D. unterwegs war...? Meine Kinder waren im Dezember ziemlich krank und hatten auch dieses komische Symptom mit dem Geschmack / Geschmacksverlust, was auch schon oft als mögliches Symptom genannt wird. Zumindest kenne ich das bisher von keiner anderen Viruserkrankung.

    Ich würde schon gern wissen, ob sie / wir Antikörper haben, aber nur, wenn der Test wirklich aussagekräftig ist. Anfangs hieß es ja, dass sie evtl. auch positiv sind, wenn man gegen ein anderes Coronavirus Antikörper hat. Ich weiß aber nicht, ob die Tests jetzt spezifischer sind.

    Ja, und bleiben die Stundenpläne dann die gleichen? Oder werden die auch geändert? Was ist mit dem Ganztag? Geht der genauso weiter wie mit den halben Klassen?

    Fragen über Fragen... Und wahrscheinlich erfahren wir dann am Freitag wie es am Montag läuft...

    Ich kann mir das alles noch nicht vorstellen. Das wird ein einziges Chaos. Und - wenn ich das richtig verstanden habe - die Klassen geteilt im wöchentlichen Wechsel, d.h. man macht live Unterricht und Homeschooling nebenher für die andere Hälfte? Und Abitur auch noch nebenher? Und wie schreibt man noch offene Schulaufgaben? Auch zweigleisig?

    In meiner 10. müsste ich noch 2 Schulaufgaben schreiben, ich weiß überhaupt nicht, wann!!!???

    Das ist eben das Problem am Lehrerjob: Teilzeit ist ein Minusgeschäft (finanziell wie zeitlich). Im Gunde schenken alle TZ-Leute in dem Job dem Dienstherren Geld.

    Das sehe ich auch so und nach 9 Jahren TZ frustriert es mich sehr. Aber wenn man wieder auf VZ geht, ist man auch wieder die Rabenmutter. Ich möchte es trotzdem irgendwann wagen, da meine Kinder mit 17 sicher nicht mehr zur Schule gebracht werden.

    Obwohl... bei meinem Sohn bin ich mir da noch nicht so sicher... ;) ... aber er hat noch 10 Jahre, um zu lernen, dass man auf dem Schulweg nicht vergisst, wo man eigentlich hin wollte...

    Also in BY gibt es jetzt einen Öffnungsplan für die Schulen. Ab kommender Woche die Klassen, die nächstes Jahr ihren Abschluss machen und die 4. Klassen (betrifft eines meiner Kinder), die Woche darauf 5./6. und auch 1. (betrifft mein anderes Kind und eine meiner Klassen), nach Pfingsten alle weiteren Klassen (betrifft eine meiner weiteren Klassen) - und das alles im wöchentlichen Wechsel, noch unklar, was das für den Ganztag/ die Nachmittagsbetreuung bedeutet und nebenher Abitur.

    Das klingt irgendwie total nach Chaos :grimmig: - für uns als Familie (vor allem, wenn die Kinder versetzt in die Schule gehen sollten) und für die Schule...

    Ich empfinde unseren eher bescheidenen Wohnraum als 4-köpfige Familie auch nicht als "Hutzelbude". Gästen kommt die Wohnung oft größer vor als sie ist, weil sie recht ordentlich ist ;) Ok, wir haben > 60 qm, aber man kann viel mit funktionalen Möbeln machen, Stauraum-/Hoch-/Unterschiebebetten, Schränke/Regale hoch bis an die Decke, Schreibtisch zum Zuklappen (dann kann man es auch mal unordentlich lassen) etc.

    Und da ich in 15 Dienstjahren mein Material immer mehr digitalisiert habe und auch mal alte Bücher aussortiere, da die Texte und Inhalte längst überholt sind, geht es auch mit dem Material. Mag aber z.B. an der Grundschule anders sein, wo man noch mehr Spiele, Kärtchen, haptisches Material eben, benötigt.

    Doppelverdiener und es reicht nur für eine Hutzelbude? Die Attraktivität von Städten (als Wohnort) war mir noch nie verständlich. Aber, wau! Hier fällt mir nüschte mehr ein.

    Hast du schonmal in einer (Groß-)stadt gelebt? Viel Wohnraum zu haben oder zu besitzen ist ja nicht alles.

    Ich würde die Stadt nichtmal gegen ein Zimmer mehr eintauschen. Auch nicht gegen ein paar Hundert € weniger Miete.

    Jeder wie er mag...

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