Aber Lehrer neigen dazu zu meinen sie hätte so viel zu tun. Im Lehrerzimmer machen sich manche Kollegen damit regelmäßig gegenseitig die Taschen voll.
Das scheint so ein Wettbewerb zu sein zwischen Lehrern. Ich frage mich, warum bzw. ob das in anderen Berufen auch so ist?
Vielleicht wegen dem Lehrer-Image in der Gesellschaft, dass Lehrer immer als "faul" dargestellt werden (--> s. unser Alt-Bundeskanzler), weshalb sie das Gefühl haben, ständig allen um sich herum klar zu machen, dass sie ja so viel arbeiten.
Ich finde es phasenweise auch viel (die "Wellen" und auch manchmal in den Ferien, wo man erstmal aufarbeiten muss, was man nicht geschafft hat), aber viel hängt eben davon ab, wie man sich selbst organisiert und ob man es mit bestimmten Dingen (Unterrichtsplanung, Planung außenunterrichtlicher Aktivitäten etc...) nicht übertreibt. Ich wundere mich manchmal etwas über die Kollegen u. Kolleginnen, die zwar gefühlt 100 Extraaufgaben übernommen haben, aber ständig darüber klagen, was sie alles machen müssen...
Ich habe auch ein paar Extraaufgaben, davon eine mit Anrechnung, aber da ist bei mir jetzt auch Schluss. Ich werde definitiv keine weitere übernehmen (es sei denn, ich gebe eine andere ab).