Beiträge von Lehrerin2007

    In meinem Umfeld geht es auch voran.

    Ja, den Eindruck hatte ich vor den Ferien auch (BY). Wir haben die Info bekommen, dass es hier für die Lehrer der weiterführenden Schulen dann auch solche "Tickets" (wahrscheinlich ähnlich wie Susannea es für Berlin beschrieben hat) geben soll. Aber ob das nun wirklich nach den Oster- oder eher nach den Pfingstferien sein soll...? Mal sehen...

    Die LehrerInnen und ErzieherInnen sollten ja wahrscheinlich vor allem deshalb AZ bekommen, weil es nur bis 60 empfohlen wurde und die anderen Impfstoffe für die "Alten", also die besonders Gefährdeten bleiben sollte. Nach dem ersten Impfstoff-Stopp von AZ wurde anschließend weitergeimpft und die u60 wurden auch nicht gefragt, ob sie das jetzt i. O. finden oder einen anderen Impfstoff wollen (oder bin ich da falsch informiert)? Jetzt ist es doch das gleiche in grün, nur umgekehrt.

    Ich hoffe mal nicht, die Jüngeren durften sich den Impfstoff auch nicht aussuchen.

    Davon gehe ich aus bzw. habe zumindest nichts Gegenteiliges gehört.

    Hier ganz eindeutig, weil als die Impfcodes kamen Az gesperrt war, also hat man den nächsten freien Termin zur Impfung vereinbart, der lag Mitte März schon bei 1.5.

    Ok, das System kenne ich so nicht. Bekannte Lehrer, die schon geimpft wurden, waren online resistiert und als sie einen Termin bekamen, dann gleich innerhalb weniger Tage. Aber das ist wohl unterschiedlich organisiert, ich kenne hier sowohl Lehrer, die AZ also auch welche die Biotech bekommen haben.

    Was ich nicht verstehe, ist, warum jetzt von einem "Rückschlag für Lehrer*innen/Erzieherinnen" bei den Impfungen gesprochen wird. Ok, auch wenn AstraZeneca eigentlich für diese Berufsgruppen gedacht war, als die Empfehlung noch für unter 65-Jährige galt - aber jetzt ist es doch genau umgekehrt, seit 3 Wochen gilt die Empfehlung auch bzw. gerade für 65+ (irgendwo habe ich gelesen, dass AZ unter bestimmten Bedingungen bei Älteren sogar besser wirkt als z.B. BionTech) und nun eben nur noch für 60+. Mir erschließt sich das Problem nicht, dann werden die Impfstoffe eben "umgeschichtet" bzw. anders auf die Altersgruppen verteilt. Für 60+ steht seit 3 Wochen ein zusätzlicher Impfstoff zu Verfügung und nun sogar noch in größerer Menge, da er unter 60 nicht mehr empfohlen wird...?

    So hier:

    https://www.sueddeutsche.de/politik/corona…rview-1.5251834

    Das kann ich sogar nachvollziehen. Wichtig ist daher aber auch das Gespräch vorher mit der Klasse.

    Dass ein positiver Schnelltest nicht heißt, dass man wirklich erkrankt ist. Und das es gut ist, wenn es erkannt wird, um nicht noch mehr anzustecken.

    Genau so habe ich es gesagt. Ich denke auch in einer 5. Klasse kann man vorher so "Vorarbeit" leisten, dass es nicht zum Desaster wird, wenn sich wirklich mal jemand positiv testet. Man könnte das Szenario mal durchspielen und die S. sollen sich Reaktionen überlegen, die angemessen sind, z.B. alles Gute wünschen oder so.

    Wenn ich an die Gemeinheiten und Lästereien denke, die Schüler sonst so draufhaben können (wo es auch in der Klasse, die so erst seit September zusammen ist, davon die Hälfte im Distanzunterricht verbracht hat, einige Geschichten zu erzählen gäbe, die nichts mit Corona zu tun haben), wäre das dennoch für mich (auch als Elternteil, der den Selbsttests der eigenen Kinder zugestimmt hat) das kleinere Übel, wenn jemand einen blöden Spruch raushaut.

    In meiner 5. Klasse haben auch nur ca. die Hälfte der Eltern den Selbsttests zugestimmt. Ich hatte schon damit gerechnet, dass nicht alle mitmachen, aber die Hälfte!? Obwohl sie alle so froh waren, dass die Schule wieder aufhat und ich erwartet hätte, dass sie ihren Teil dazu beitragen, dass die Schule sicherer wird und damit länger aufbleiben kann...

    Mit ein paar Müttern hatte ich dazu ein Gespräch und die Bedenken waren, dass die Kinder dann, sollten sie positiv getestet werden, aufgrund der Reaktion anderer (Panik, Schreien, Auslachen..?) traumatisiert werden könnten, stigmatisiert und wie Aussätzige behandelt werden könnten. Außerdem wollten sie genau wissen, wie mit den Kindern dann verfahren wird. Ich konnte dazu aber nicht viel sagen, da wir noch kein genaues Prozedere haben. Ich ging davon aus, dass das Kind dann den Raum verlässt, sich beim Sekretariat meldet und in einem Warteraum wartet, bis es abgeholt werden kann, wie sonst auch, wenn es krank wird. Beim ersten Mal sind vielleicht alle noch etwas aufgeregt, aber wenn es zum Alltag gehört, wird es doch irgendwann unspektakulär. Ich habe noch erwähnt, dass wir vorher mit den Schülern genau besprechen und auch, wie man reagiert, wenn doch mal einer positiv ist, dass das jedem passieren kann und dass derjenige wahrscheinlich auch positiv wäre, wenn man nicht getestet hätte, der Test macht das nur sichtbar, also ist das doch was Gutes, wenn dadurch Ansteckungen verhindert werden können.

    Hintenherum kommt eh immer heraus, wer schon Corona hatte, ich weiß offiziell von drei S. in dieser Klasse, die Klasse weiß von fünf. Ich frage mich, was es für das Kind bedeutet, wenn es unwissentlich eine Infektion in die Klasse trägt und ein Eltern- o. Großelternteil schwer erkrankt oder sogar stirbt. DANN könnte es tatsächlich Schwierigkeiten geben in der Klasse! Da finde ich die Selbsttests weitaus weniger gefährlich... v. a. wenn wirklich alle mitmachen, denn dann sitzen alle im gleichen Boot. So macht jeder 2. mit und die anderen gucken zu und finden das womöglich auch noch lustig, spaßig oder nervig, obwohl sie vielleicht diejenigen sind, die das Virus "ausatmen"...

    Ich denke schon, dass das eine Rolle spielt. In England wurde (berichtigt mich, wenn ich falsch liege) gleich die ältere Bevölkerung damit geimpft, bei uns wird die Impfung für die 65+jährigen erst seit ca. 3 Wochen empfohlen. Davor wurde vor allem jüngeres medizinisches Personal geimpft.

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