Ein Zwang zur Wiederholung wäre bei uns und sicher auch an vielen anderen Schulen eine Vollkatastrophe und der Motivationskiller schlechthin.
Es mag Kinder geben, für die es besser wäre, zu wiederholen, die hatten aber oft schon vorher Probleme.
Wenn ich an meine Kinder denke (eingeschult mit 6,5 bzw. 6,75 J.), für die wäre es eine Katastrophe, alles nochmal zu machen. Kind 2 (2. Klasse) tut der Distanzunterricht überhaupt keinen Abbruch, weil es das Mal-Rechnen gerade mit mir beim Kniffelspielen lernt (und schriftliches Addieren bei der Gelegenheit gleich mit) - und natürlich mit den Aufgaben der Lehrerin übt. Es würde sich glaube ich weigern, nächstes Jahr nochmal das gleiche zu machen...
Bei Kind 1 (5. Klasse Gymnasium) zeigt es sich wahrscheinlich im nächsten Jahr erst, wie der Distanzunterricht sich auswirkt, aber auch da, denke ich, muss man schauen, dass man Lücken schließt, Themen wiederholt (z.B. die Intensivierungsstunden dafür nutzt), aber nicht für alle das ganze Jahr. Organisatorisch würde das ja sowieso nicht gehen.