Wir halten es (in dieser Altersstufe) für uneffektiv und zeitaufwändig.
An der Grundschule meiner Kinder hat letztes Jahr nur die Lehrerin der 4. Klasse Videokonferenzen gemacht (über Zoom, was jetzt nicht mehr erlaubt ist). Ich habe bei meinem Kind beobachtet, dass dann fleißig gechattet wird nebenher (viel Unsinn), während die Lehrerin sich bemüht hat, Fragen zu beantworten. Unterricht war das nicht und effektiv fand ich es auch nicht. Dennoch was es eine willkommene Abwechslung, da die Kinder sich mal gesehen haben und berichten konnten, wie es Ihnen so geht. Daher fand ich es 1x die Woche okay. Aber effektiv ist definitiv etwas anderes.
Die Lehrerin des Erstklässler-Kindes hat das nicht gemacht, allerdings haben die (mittlerweile 2. Klasse) nun alle einen MS-Teams-Account und ich bin gespannt, ob der jetzt während des kommenden Distanzunterrichts genutzt wird.
Aus Elternsicht fand ich die Wochenpläne sehr wichtig (die wurden angepint und die Kinder konnten abhaken und wir haben auch (meist) den Überblick behalten) und dass das Arbeitsmaterial übersichtlich gestaltet war, also dass z.B. auf dem Wochenplan nicht stand: Mathe - KV 47 und auf dem entsprechenden Matheblatt stand aber keine 47. Das hat uns manchmal sehr ratlos gemacht. Mein 1.-Klässler hat ansonsten Zahlen-Zorro und Anton / Antolin gemacht und ich war froh, dass er ansonsten schreiben geübt hat und nicht noch mehr am Tablet hing. Erklärvideos waren aber auch toll und eine schöne Ergänzung.