Beiträge von Lehrerin2007

    Und muss man für eine mündliche Schulaufgabe weniger lernen?

    Meiner Meinung nach, ja, wenn man kontinuierlich die Vokabeln das ganze Schuljahr gelernt hat. Hat man das nicht, hat man natürlich gut was zu tun am Ende... Aber insgesamt ist das erfahrungsgemäß eher eine Trainingssache. Ich trainiere immer sehr gezielt auf die mündlichen im 2. Halbjahr und meistens fallen die auch ganz passabel aus, weil da auch die Strategie und Interaktion bewertet wird beim Gespräch.

    Hat man in höheren Jahrgängen nur noch drei Schulaufgaben in den Fremdsprachen? Mein Sohn ist ja erst in der 6. Klasse und ich dachte immer, dass es auch später noch vier Schulaufgaben gibt...

    Ja, ab K 8 (ich bin mir jetzt nicht mehr sicher, ob auch schon in K7, aber glaube noch nicht, hatte ewig keine 7. mehr) sind es nur noch 3 SA, weil die Sprachen auch nur noch 3-stündig sind. Erst in der Oberstufe sind sie wieder 4-stündig.

    Ja, es liegt im Ermessen der Schulen. Da gibt es dann aber Vorschläge und die Lehrerkonferenz stimmt ab. Bei uns wird da leider nicht zwischen den Jahrgangsstufen unterschieden. Bei 3 Schulaufgaben gesamt finde ich 2 ja noch ok (eine pro Halbjahr), aber wenn eine davon mündlich ist, eben nicht mehr...

    Ich finde das deshalb nicht gut, weil es meine sehr faule 9. Klasse in Französisch betrifft, die im letzten Jahr schon mehr schlecht als recht durchgekommen ist und stark von den Corona-Regeln profitiert hat. Die lernen die Vokabeln nicht und sagen dann, es ist wegen Corona. Sie laden die Aufträge auf Mebis nicht runter, aber natürlich ist Mebis Schuld (das haben sie aber auch nicht, als Mebis noch keine Probleme hatte, als sie in Quarantäne waren). Wenn die hören, dass sie keine schriftliche Schulaufgabe mehr schreiben in Französisch, werden die nichts mehr tun und ich kann im Unterricht genauso gut gegen die Wand reden. Die haben bisher auch lediglich für die Schulaufgabe gelernt, sonst kriegen die keinen geraden Satz raus im Unterricht. Ohne den Hintergrund, dass noch eine SA geschrieben wird, würden die einfach alles laufen lassen und ich sehe auch keinen Sinn darin, zwischen November und Juni trotz Pandemie keine einzige Schulaufgabe mehr zu schreiben.

    Unsere Schule (das KMS dazu haben wir bekommen) schlägt jetzt vor, in allen Fächern, wo mehr als zwei Schulaufgaben geschrieben werden, um eine zu reduzieren.

    Finde ich gut, nur kollidiert das etwas mit den mündlichen Schulaufgaben in meinen Fächern. Wenn die in der Jahrgangsstufe nur 3 Schulaufgaben schreiben, eine schon geschrieben ist, eine nun wegfällt und die 3. mündlich ist, würde das bedeuten, dass sie gar keine Schulaufgabe mehr schreiben, was ich auch wieder nicht gut finde. :(

    Nur mit meiner "Kernfamilie", also Mann und Kinder. Wie ich schonmal schrieb, die Verwandtschaft ist weit weg und die 90-jährige Oma wäre auch dabei. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das nicht so schlimm finde, da die Weihnachtsbesuche immer mit vielen Erwartungen verbunden sind, die wir gefälligst zu erfüllen haben (ich bin davon mittlerweile über die Jahre immer mehr abgerückt, diese auch zu erfüllen, aber meinen Mann konnte ich davon bisher nur teilweise überzeugen) und es gibt auch nicht selten Streit. Oft war Weihnachten einfach nur massiv stressig, dass ich persönlich nicht so traurig bin, einfach hierbleiben zu können. (Aber natürlich hätte ich lieber keine Corona-Krise!). Aber das hängt wohl auch stark von der Familie ab...

    Daher bin ich gerade tiefenentspannt, was Weihnachten angeht, was sonst nie so ist und genieße das sehr!

    Wir haben einen Bio-Weihnachtsbaum, an Heilig Abend gibt es Raclette. Wir werden Musik hören, Filme gucken, Spiele spielen und uns nach der Bescherung natürlich mit den Geschenken widmen (Kind 1 möchte z.B. Keyboard lernen). Darauf freu ich mich schon :geschenk:

    Aber ist nicht schon nach der 1. Impfung schon ein gewisser Schutz gegeben?

    Ein Effekt könnte doch dennoch sein (auch lange bevor die Herdenimmunität erreicht werden kann), dass zumindest die Intensivstationen nach und nach entlastet werden, wenn wir durch erste Effekte durchs Impfen vor allem bei der hochbetagten Bevölkerung vielleicht schon etwas geringere Neuinfektionen haben. Also zumindest hoffe ich darauf.

    Durch den Winter müssen wir eh, mit oder ohne Impfung, und der wird hart. Wenn wir es schaffen bis zum Herbst diese Herdenimmunität zu erreichen (wenn nicht noch irgendwelche Mutanten dazwischen funken), wäre das für mich dennoch eine sehr sehr gute Aussicht auf das kommende Schuljahr... (und natürlich überhaupt auf das Leben nach der Coronakrise...).

    Aber: Auch ohne Pandemie bin ich ein Online Käufer.

    Ich gebe zu, dass ich auch lange vor Corona über die Jahre immer mehr online gekauft habe, und zwar vor allem aus diesem Grund:

    Das Problem mit dem lokalen Einzelhandel ist halt (und das sage ich, wo ich nie online einkaufe), dass es oft wenig Auswahl gibt. Ständig sind Sachen ausverkauft oder es gibt Lieferprobleme. Wenn man dann Mal was spezielles kaufen möchte, kann man oft in mehreren Läden danach suchen.

    Ich habe wirklich auch oft versucht, in Kaufhäusern und Läden Dinge zu bekommen, bin aber nach langem Suchen doch erst im Internet fündig geworden. Und so speziell sind die Dinge jetzt auch nicht, die wir brauchen. Kind 1 brauchte neulich eine Thermoleggings (die alte war zu klein), ich war beim Kaufhof (hatten sie für Kinder nicht bzw. wenn, dann haben die dort nur Marken, wo eine solche Leggings gleich 25€ kostet), beim Tchibo hatten sie auch keine (bzw. grad nicht in der aktuellen "Tchibowelt"...) und ich hatte einfach keine Zeit, in die Innenstadt zu fahren, um dann da noch wieder in 2 oder 3 weitere Läden zu latschen. Diese Innenstadt ist mir außerdem schon lange vor Corona so ein Dorn im Auge gewesen, weil sie einfach viel zu voll ist! Da quetscht man sich zu Tausenden durch die Läden und Kaufhäuser und ich empfinde das als puren Stress, viel zu eng, zu heiß und es steht für mich in keinem Verhältnis zu dem "Ergebnis". Also bin ich heim und habe den gesuchten Artikel in der richtigen Größe zu einem guten Preis bei Ebay bestellt.

    Und diese Erfahrung habe ich nicht nur einmal gemacht....

    Was Weihnachten angeht, haben wir eh alles als Paketpost bekommen, inkl. der Fotokalender, da unsere Familie einige Hunderte Kilometer weit weg wohnt, ließ sich also nicht vermeiden, da wir ja dieses Jahr zu Hause bleiben und nur "mit dem eigenen Haushalt" feiern.

    Ansonsten verkaufe ich aber selbst gut erhaltenes Spielzeug und Kinderklamotten über Kleinanzeigen und auch meine Kinder haben viel gebrauchte (aber sehr schöne) Kleidung, ich selbst auch. Wir haben sogar zwei Second-Hand-Läden in der Straße, wo ich öfter mal reinschaue, aber auch selten das finde, was ich gerade brauche, also doch wieder --> www.

    Wir überlegen uns immer sehr gut, was wir brauchen und ob sich ein Kauf lohnt, auch weil wir nicht unendlich viel Platz haben und die Wohnung nicht zumüllen wollen, aber auf den Onlinehandel möchte ich nicht mehr verzichten.

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