Beiträge von Palim

    Leider zersplittert sich die Parteienlandschaft immer weiter und durch die komplizierten Koalitionen werden die Koalitionsverträge nach der Wahl so, dass niemand seine Wahlversprechen durchsetzen kann

    Ja, es sind ja auch Wahl-Versprechen und kein Wunschautomat, auch bisher wurden diese Versprechen nicht immer alle umgesetzt.

    Dass man sich in Koalitionen abstimmen muss, daran denken offenbar viele nicht.

    Das hatte ich neulich schon einmal geschrieben. Debatten sind aus der Öffentlichkeit verschwunden, früher liefen sie Sonntagmittag in einem der 3 Programme.

    Wenn die Diskussionen Abstimmungen in den Hinterzimmern getroffen werden, wünscht man sich, dass es transparenter wird und Diskussionen für die Öffentlichkeit sichtbarer werden und ggf. auch die öffentliche Meinung einbeziehen. Das war eine Kritik an der GroKo, dass Menschen immer häufiger den Eindruck bekamen, sie hätten kaum etwas zu sagen.

    Nun ist es so, dass man das Ringen der Koalition sehen kann und schon ist es einigen zu viel Streit und zu wenig Machtwort.

    Ja, auch ich finde manches ungeschickt, aber man hat zumindest einen Eindruck davon, worum gerungen wird und warum Vorhaben nicht einfach druchgewunken oder durchgedrückt werden können.

    Eine möglicherweise andere Koalition nach der nächsten Wahl wird auch gemeinsame Lösungen finden müssen - und bildet dennoch den Wählerwillen ab, da sie ja gemeinsam diese Verhältnisse herbeiführen und eben nicht in eine Richtung tendieren.

    Ein Mehrheitswahlrecht, wie in den USA?

    Worin genau besteht da die Lösung?

    Ich sehe das etwas anders.

    Die Eltern sind vorallem als Aufsicht gedacht, gerade damit da niemand handelt.

    Es führt z.B. damals bei unseren Gutachten zu Nachfragen, wenn Kinder mit scheinbar gleichem Notenbild unterschiedliche Empfehlungen bekamen.

    Eher sind die Elternvertreter:innen auch mal Ratgeber.

    In der GS sind das solche Sachen, dass die Elternvertreter:innen vielleicht etwas sagen können, wenn ein Kind Schwierigkeiten im ESE-Bereich zeigt,

    und dann etwas bekannt wird, was man zuvor noch nicht wusste, z.B. Oma gestorben, Mutter krank ...

    In der Regel weiß man das, manchmal aber auch nicht...

    Das macht die Leistungen nicht besser oder schlechter, lässt sie aber in einem anderen Licht stehen und bei kleinen Kindern geht die Welt eben häufiger mal unter.

    In den ersten GS-Zeugnissen stehen eine Menge Sätze und man kann dann überlegen, ob man den einen oder anderen anders formuliert.

    Wichtiger finde ich es bei KK hinsichtlich der Ordnungsmaßnahmen. Da ist es durchaus so, dass die Elternvertreter:innen noch Sachen hinzufügen, die in der Schule nicht bekannt sind, weil die Kinder eben nicht immer alles den Lehrkräften sagen.

    Auch finde ich gut, dass darüber deutlich wird, dass die Lehrkräfte um Lösungen bemüht sind, zumal es ja oft heißt, die Schule würde nichts machen. Dazu gehört, dass in der KK der Rechtsrahmen erläutert wird und für die Elternvertreter:innen die Vorgehenweise deutlich ist, es transparenter wird, was alles ausgeschöpft ist - ohne dass andere Kinder das nach Hause tragen und es bekannt ist - und was als nächstes folgen könnte.

    Elternvertreter:innen dürfen auch darüber nichts erzählen, aber sie können sagen, dass die KK stattgefunden hat und es durchaus zahlreiche Maßnahmen gegeben hat.

    Würden Elternvertreter:innen der Meinung sein, dass die KK/Ordnungsmaßnahme zu Unrecht erfolgt, dürften sie ihre Meinung dort äußern und auch entsprechend abstimmen.

    "Geht euch der xxx auch so auf die Nerven?"

    Solche Diskussionen führen wir nicht auf ZK - was soll das sein?

    Wer genervt ist, kann sich in der Pause ausheulen und findet immer ein offenes Ohr,

    wer solange nicht warten kann, findet auch vorher schon offene Türen.

    Diskussionen in der ZK wären, ob das Arbeitsverhalten denn so oder anders zu bewerten wäre, ob es zu einer Versetzung-gefährdet-Bemerkung kommen sollte oder eher nicht...

    Aber sie sollen mit ihren Lügen nicht durchkommen.

    Bei jedem Beitrag und jedem Relativieren,

    bei den Bemerkungen,

    bei allen Nachfragen nach Belegen

    und scheinbar unwissenden Äußerungen

    ... habe ich gezögert, weil es sich ja eigentlich nicht lohnt,...

    ... und das geht wohl vielen so, weil es Hirngespinste sind, weil man es nicht ernst nehmen kann und nicht will, weil es lange nicht vorstellbar war, überhaupt je wieder an so einen Punkt zu gelangen,

    weil in der eigenen Blase niemand so denkt und sich niemand so äußert, weil...

    ... und doch muss man etwas sagen und schreiben, jedes Mal, damit deutlich wird, dass die Meinung nicht ungesehen bleibt, nicht unkommentiert stehen bleibt,

    dass Genügend hinsehen und laut äußern, dass sie anderer Meinung sind,

    statt einer kleinen Zahl zu viel Raum zu lassen.

    Vielleicht stehen jetzt mehr miteinander auf, egal, wo man gerade ist,

    und dann wird auch jede und jeder Einzelne mutiger darin.

    Eigentlich ist das in diesem Bundesland nicht zulässig, wenn nicht besondere Gründe dieses Vorgehen erfordern

    Es gibt in NDS auch solche Ausnahmen.

    Wenn die genehmigt werden, erhält die Schule zusätzliche Möglichkeiten für SchiLF-Tage und ja, dann fällt der Unterricht aus.

    Vielleicht hat die SL ja für bestimmte Inhalte der "pädagogischen Tage" Genehmigungen erhalten, von denen die Elternschaft nichts ahnt?

    Pädagogischen Tag mehr lernen als bei einem Klassenausflug

    Was ist denn bei euch ein "Pädagogischer Tag"?

    Und was ist ein "Klassenausflug"?

    Bei uns ist ein SchiLF-Tag einer, an dem es FoBi für das gesamte Kollegium gibt. Eine Notbetreuung muss dennoch gestellt werden, sodass einzelne Kolleg:innen stundenweise leider nicht teilnehmen können, da sie Kinder beaufsichtigen.

    Die Schüler:innen haben an diesem Tag frei, bisher musste man keine Aufgaben stellen.

    Aber Valerianus hat eben dazu ein ähnliches Forum eröffnet, dass es in NRW nun eine solche Anweisung seitens der SL gegeben habe.

    Ein Klassenausflug ist ein Unterrichtsgang, der längere Zeit in Anspruch nimmt, aber ein pädagogisches Ziel hat.

    Ja, Seph, dir gelingt das prima, du hast dich persönlich hervorragend eingerichtet.

    An deiner Schule ist das überhaupt nie ein Problem gewesen.

    Das habe ich oft genug vernommen ... und weiß auch, dass es an anderen Schulen ganz anders aussieht.

    Die Arbeitszeitstudie ist dir aber bekannt. Warum nur sieht sie so aus?

    Die Auswertung dazu, dass die außerunterrichtlichen Aufgaben erheblich gestiegen sind, sind dir hoffentlich bekannt. Sie stützen pepe s Aussagen dazu, dass es erhelbiche Mehrarbeit gibt.

    An SekII-Schulen muss es ein Zuckerschlecken sein,

    ... dann wird es ja auch kein Problem sein, alle zusätzlichen Aufgaben in die unterrichtsfreie Zeit zu legen...

    ... nach 20 Uhr oder am WE, damit die Elternbeteiligung wirklich möglich ist.

    Ob Quittengelees Kinder in NDS zur Schule gehen?

    Wir fahren nur noch gemeinsam als Schule, weil nur dann die Aufsichtspflicht gewährleistet werden kann und die Beförderung per Unternehmen geregelt ist und in der Botanik anders rechtlich kaum möglich.

    Aber das ist ja hier nicht das Problem.

    Es geht um ein Gym, an dem es Tage gibt, an denen - wie bisher bekannt - die Oberstufe nicht in die Schule kommt, sondern Aufgaben erhält.

    Die Aufgabe scheinen wenig angemessen zu sein,

    Unterricht entfällt dadurch an etwa 5 Tagen im Jahr.

    Die Schule hat demnach auch Aufgaben, die sie an 5 Tagen im Jahr mit sehr vielen Lehrkräften bewältigen muss.

    Was wäre die Alternative?

    An 10 Tagen den Unterricht nach der 5. Stunde beenden und alle SuS nach Hause schicken, alle zusätzlichen Angebote ausfallen zu lassen, um dann an diesen Tagen die Aufgaben zu erledigen?

    zeitlich so zu legen sind, dass es berufstätigen Eltern möglich ist, daran teilzunehmen.

    Das kommt aus einer Zeit, zu der sehr viele Eltern gar nicht arbeiten gingen, und ist inzwischen kaum noch möglich und zeitlich nahezu unabhängig, denn irgendjemand arbeitet immer - weiter weg, nachts, am Wochenende.

    Dann müsste man die Konferenzen erst nach 18 Uhr oder noch später beginnen lassen.

    So wie dann vielleicht auch Schulentwicklung, Elternsprechzeiten, Feste und Feiern mit Elternbeteiligung - die Kinder müssen dann bald ins Bett, ...

    Arbeitszeit für Lehrkräfte zählt einmal mehr nicht.

    Bis zu einer vernünftigen Arbeitszeiterfassung wird man es schulintern regeln müssen.

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