Ich weiß ja nicht, was du so in der Schule machst,
mein Studium war es wert für diesen Beruf grundlegend und gut ausgebildet zu sein, die meisten Inhalte waren relevant, einiges wichtiger für den fachwissenschaftlichen Hintergrund, anderes wichtiger als Grundlage für Didaktik, Methodik,
die Praxis war mit Sicherheit mehr als 1%, dieses Gefühl kam nur in der Einführungswoche des Ref auf, in der statt Schule 4 Seminartage lagen.
Vieles von dem, was in Uni und Seminar war, brauche ich bis heute,
einiges brauch ich nicht, weil ich es nicht nutzen will, nachdem ich mich damit 8n der Ausbildung beschäftigt habe.
Für die Inklusion wurde man zu der Zeit nicht zielgerichtet ausgebildet, dennoch war so viel Wichtiges und Richtiges dabei, was man nun in jeder Klasse benötigt, unabhängig von den Fähigkeiten, sich wirklich schnell in Sachen einarbeiten zu können.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie jemand die heutigen Aufgaben einer Lehrkraft übernimmt, die oder der insgesamt keine 3 Jahre Ausbildung absolviert hat.
Ich sehe viele Leute in der Schule, auch aus anderen Berufen und Berufsfeldern habe wir Vertretungskräfte oder pädagogische Mitarbeiter:innen, die durchaus auch unterrichtliche Aufgaben übernehmen,
hier ging es um Praktikant:innen, die teilweise wirklich gut mit den Schüler:innen umgehen, tolle Ideen und viel Enthusiasmus mitbringen, aber als Lehrkraft braucht man mehr.
Gleichzeitig sehe ich, wie schwierig es ist, Eltern die Vorgehensweisen in Schule, notwendige Förder- und Fordermaßnahmen, Methoden etc. zu erläutern. Es reicht eben nicht, selbst mal in der Schule gesessen zu haben.
Übrigens muss ich auch beim Arzt manches nachfragen, damit ich verstehe, was der Eingriff bewirken soll. Darum kann ich ihn noch lange nicht selbst durchführen.