Beiträge von Palim

    Hat da die Schulleitung einfach nicht den Arsch in der Hose selber Entscheidungen zu treffen und den Unterricht für morgen abzusagen oder woher kommt dieser Glaube daran, daß sich dieses Trauerspiel morgen garantiert nicht wiederholen wird?

    In NDS haben die Eltern die Entscheidung, ob sie bei widrigen Bedingungen ihr Kind zur Schule schicken wollen.

    Aber dann muss man sich selbst an die Nase fassen und eine Entscheidung fällen und tragen.

    Habe ich das richtig gelesen:

    Wenn die Schule um 11 Uhr beendet war und die Kinder um 18 Uhr zu Hause waren, haben sie 7 Stunden für 6 km Schulweg benötigt?

    Das ist ja kein Problem, ich kann sie ja auch an der deutschen Nordseeküste und am plattdütschen Strand :musik: aus Versehen ins Meer fallen lassen...

    Interessante Regelung, wenn das stimmt.

    Möchtet ihr die Klausuren wiederhaben, wenn die nächste Lehrkraft sie aus dem Meer fischt? Vermutlich die Lehrkräfte aus BY und BW, die kommen ja im Sommer immer ganz zum Schluss zum Aufräumen.

    Und den Lottoschein, den ihr zwischen den Stapel geschoben habt, wollt ihr den auch zurück?

    Wie anfangs bereits gesagt verstehe ich nicht, wie man mit A14 behaupten kann gar nicht mehr auf die Kontoauszüge gucken zu müssen, weil viel mehr Geld vorhanden ist, als man ausgeben kann.

    Wenn die Ansprüche andere sind, weiß man, was man sich leisten kann.

    Der Frosch nimmt in den Ferien und auch sonst das Fahrrad, du hast einen sehr weiten Schulweg und nimmst in den Ferien den Flieger.

    Da kann der eine auch mal weniger aufs Konto gucken, der andere wird häufiger überlegen, was er sich von seinem Geld noch leisten will.

    Bei dir offenbar, wenn du doch immer wieder nachfragen musst.

    Auf diese Weise kann man immer wieder schreiben, dass man eine rechtsextremistische Partei normal findet

    und dass man sich mit ihren Gedanken angefreundet hat und dem nichts entgegensetzen möchte.

    Du merkst aber schon, Gymshark , dass deine Fragestellung impliziert, dass die genannten Parteien gewillt wären, mit der AFD zu koalieren, was bisher keine Partei wollte?

    Und dir ist auch bewusst, dass du damit die rechtsextreme AFD hofierst?

    Ich frage mich immer wieder, ob man schweigen soll, um dem Thema nicht noch mehr Präsenz zu geben, oder ob man nicht vehement äußern muss, dass bisher 70% keine rechtsextreme Partei in der Verantwortung sehen möchten.

    Die kleine, gemütliche Grundschule hast aber dann doch du, Schmidt , herangeführt.

    Als bequemes Sprungbrett sehen es diejenigen, die in „klein“ und „gemütlich“ einen einfacheren Weg sehen, als die Möglichkeiten der SekI zu wählen, die auch nicht üppig sind und die es auf diese Weise in der GS zumeist gar nicht gibt (NDS hat kaum Konrektor:innen-Stellen an den GS).

    Es gibt also eine Tendenz, dass SekI-Lehrkräfte (A12) auf die SL-Stellen an den GS (A13) ausweichen, um dort nach 3-5 Jahren wieder zu gehen.

    Ich halte es für falsch, dass der Weg in die Behörde über den Posten der SL gehen muss, und finde es fatal, Vorstellung von kleinen Schulen als gemütlich darzulegen.

    An kleineren, gemütlicheren Grundschulen mit relativ kleinem Kollegium ist der Job sicher auch anstrengend, aber persönlicher und weniger eine Karriere-/Sprungbrettstelle.

    Es gibt durchaus Menschen, die aus dem größeren System auf die "kleine, gemütliche Grundschule" schauen und der Meinung sind, dass sich dort die SL ganz locker machen lässt... um dann bald eines Besseren belehrt zu werden.

    Ich verstehe also nicht, was du damit meinst, dass irgendwelche Lehrinhalte an der Uni der Allgemeinbildung zuzuordnen sind.

    Habe ich noch immer nicht geschrieben.

    Man erlässt mir nicht einen einzigen CP, nur weil ich vor 20 Jahren schon mal studiert habe. Natürlich habe ich heute eine ganz andere Sicht auf die Dinge als im ersten Leben. Ich weiss ziemlich genau, wofür ich gerade studiere, das ist wohl der wesentliche Unterschied. Und ich bin erheblich organisierter, weil ich das sein *muss*. Ich sehe jetzt aber nicht, dass mich das im Fach schlauer macht als einen 20jährigen.

    Es erwartet niemand, dass du CP erlassen bekommst, aber du wirst ja kein gesamtes Studium absolvieren, sondern die Teile für das Fach.

    Du weißt, wie du studieren musst und wirst dich nicht so schnell verzetteln, nicht nur, weil du musst, sondern weil du dich in der Hinsicht nicht ausprobieren musst. Auch schaust du womöglich weniger links und rechts.

    Du sagst selbst, dass du viel Vorwissen mitbringst. Du kannst Sachen schneller einordnen und wirst die Didaktik abwägen mit dem, was du schon kennst.

    Die grundsätzliche Gliederung einer solchen Arbeit, inkl Quellenstudium hat man an der Schule schon mal gelernt. Das war der Teil mit der "Allgemeinen Hochschulreife".

    Das mag heute so sein, früher war es nicht so. Ich habe neulich von einer Freundin erfahren, dass sie noch nie ein Referat geschrieben und gehalten hat, während ihr Kind das jetzt für die Schule erledigen sollte (ohne Anleitung, ohne Hinweise). Das hat mich verwundert, selbst in der Grundschule gibt es inzwischen Ansätze in dieser Richtung, aber zu meiner Schulzeit war es wirklich selten. Es gab in mehreren Fächern an der Uni Pflichtseminare zur Einführung und die Vorgaben für die Arbeiten wichen oft voneinander ab.

    Allgemeinwissen

    Ich habe gar nicht von „Allgemeinwissen“ geschrieben, sondern von allgemeinem Wissen, das war wohl missverständlich. Gemeint war, dass immer auch ein Anteil des Studiums (und damit heute CP) darauf verwandt wird, das Studium selbst zu vermitteln, das System zu verstehen, wissenschaftliches Arbeiten, Anforderungen, Vorgaben der Uni und der Dozierenden etc.

    Wer studiert hat, weiß um das System, wer neu an die Uni kommt, wird das lernen müssen, wer es schon mal gemacht hat, weiß in der Regel, was vorteilhaft ist.

    Mag ja sein, dass das Studium inzwischen so verschult ist, dass man das nicht mehr benötigt und darauf keine Zeit verwenden muss.

    Aber ich wehre mich deutlich gegen euren Vorwurf, wir seien nur zu unflexibel (und verwöhnt) sich in andere Fächer einzuarbeiten. Kaum jemand lernt eine Fremdsprache in wenigen Wochen nebenbei, ich traue mir noch nicht einmal Physik, Biologie oder Informatik auf Oberstufenniveau zu, obwohl ich in diesen Bereichen (Diplom)Kurse an der Uni besucht habe. Das hat nichts mit Unflexibelität zu tun, ich weiß, wieviel mehr es über mein Wissen noch gibt (und weiß, dass ich immer ein paar kluge und über das Lehrbuch hinaus interessierte Schülerinnen und Schüler habe, die nachfragen).

    Auch den Vorwurf habe ich so nicht erhoben, erlebe aber, dass Kolleg:innen selbst in ihrem Studienbereich äußern, dass sie es nicht an der Uni gelernt hätten. Das ist eine merkwürdige Antwort, wenn es um Aufgabenbereiche des direkten Arbeitsfeldes geht.

    Und es geht (in diesem konkreten Fall, den ich nicht näher öffentlich erläutere) zu Lasten der Schüler:innen und Kolleg:innen.

    Ich finde deine Einschätzung wichtig und kann es nachvollziehen.

    Oft habt ihr aber vor allem die SekII im Blick, aber ihr unterrichtet auch Klasse 5-10.

    Ausgebildet sind auch andere Lehrkräfte für Unterricht bis Klasse 10, sie können in der GS eingesetzt sein oder in der SekI oder beides. Und auch sie unterrichten Schüler:innen, die später ihr Abitur ablegen. Auch da gibt es SuS die mehr Inhalt benötigen und die Fragen stellen. Und ja, selbst in der GS gibt es Schüler:innen, die merken, wenn eine Lehrkraft das unterrichtete Fach nicht beherrscht (siehe Frage im anderen Forum, ob es zu einer Nicht-Bewährung kommen kann). Auch Grundschüler:innen wissen das zum Ausdruck zu bringen, auch wenn sie sicher vorsichtiger sind als später.

    Lehrkräfte mit dieser Ausbildung wissen vorab, dass nich vieles dazu kommen kann und wird. Wenn ich das nicht wollte, hätte ich das Gym wählen können und auf 2 Fächer begrenzen können, aber es gibt auch am Gym Lehrkräfte, die schon im Studium 3 Fächer belegen oder später erweitern, in einigen BL scheint es dafür auch Programme zu geben.

    Dazu kommt, dass man sich als Lehrkraft immer mehr in anderes einarbeiten muss, bei mir waren es immer auch Fächer. Es liegt mit am Lehrkräftemangel, aber nicht nur. An einer kleinen Schule hat man nicht immer eine studierte Lehrkraft für jedes Fach, und wenn man genau eine hat, kann diese ausfallen, dann braucht es in irgendeiner Form Ersatz. Manches ist aber auch einfach über Jahre entstanden, weil mir die Fächer liegen, weil ich vor dem Studium schon überlegen musste, was ich leider nicht auch noch studieren kann, weil ich mich einarbeiten mag.

    Ich gebe Quittengelee recht, dass es in einigen Fächern schwierig ist, arbeitsintensiv

    ist es ohnehin. Dass eine studierte Kraft im Unterricht andere Impulse setzt, sehe ich auch ab und an, aber das ist nicht generell so, wenn man sich gut einarbeitet.

    Dazu denke ich an Konstellationen, bei der die Lehrkraft Wissen aus dem studierten Fach hat und außerhalb des Studiums erworbenes Wissen einbringt. Wer eine Fremdsprache studiert hat und die Didaktik beherrscht, wird die Didaktik in weiten Teilen auf die nächste Fremdsprache übertragen können. Es soll ja Menschen geben, die weitere Fremdsprachen beherrschen und diese nicht als eines der 2 Studienfächer wählen.

    Das, was ich mir zur Alphabetisierung angeeignet habe, und der Anteil im Studium dazu war gering, brauche ich auch für DaZ. Es reicht allein nicht aus, weil der Zweitsprachanteil groß ist, aber DaZ ist in meinem Umfeld ohne Alphabetisierung nicht denkbar … und die Verlagsmaterialien bilden es nicht ab.

    Neben den Fächern sind es inzwischen vor allem Inhalte, die die Inklusion betreffen und die in meiner Umgebung niemand über das Studium abgedeckt hat, auch die FöS-Lehrkräfte nicht. Bestimmt kann man sich da abgrenzen, bestimmt kann man auch ohne das Wissen Lehrkraft sein, aber mir reicht das so nicht, weil ich Förderung nicht als Beschäftigung verstehe.

    Vermutlich verstehe ich das Studium als solches anders. Einige sehen es als Eintrittskarte in den Beruf, als Pflicht, einige als fachliche Qualifikation für genau dieses Fach, nah am Vollstudium, das sie aus verschiedenen Gründen nicht ergreifen, für mich ist es eher die Befähigung, den Beruf der Lehrkraft ausüben zu können, der weiteres Lernen in vielen Bereichen voraussetzt. Das ist im Studium mit vielen unterschiedlichen Disziplinen bereits angelegt - so war es zumindest in meinem.

    Rein theoretisch kann man sich in Deutschland ja auch "nicht bewähren". In der Praxis kommt das allerdings nicht vor und ist auch gar nicht realistisch vorgesehen.

    Doch, es ist vorgesehen, und auch nach Verlängerung und Schulwechsel kann es zu einer Nicht-Bewährung kommen.

    Dann bleibt noch die Klage, ggf. ein Formfehler, ansonsten wird man vom Land nicht mehr eingestellt, auch nicht für Vertretung, obwohl man das 2.Examen bestanden hat.

    Auch ich habe zuvor gedacht, dass man bis zum 2. Examen genug Prüfungen abgelegt hat.

    Gerede oder mal ein Fehler auf dem AB reichen allerdings nicht aus, um die Bewährung zu versagen.

    Ja, das ist ein Trend und wird in Teilen im Studium/Seminar so vermittelt (die Mitbeteiligung)

    und trifft auf Kinder, die auch zu Hause den Ton angeben, weil sich niemand kümmert oder weil Prinz und Prinzessin immer glücklich sein sollen.

    Daneben habe ich überlegt, ob die Kinder über die Corona-Zeit einfach (zu) oft gehört haben, dass es nicht so schlimm sei, dass etwas gerade nicht möglich sei

    und dass sie mehr Zeit zu Hause verbracht haben und deshalb weniger Erfahrung in Gruppen haben.

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