Beiträge von Palim

    DFU

    Dass einen die weibliche Form irritiert, die männliche aber nicht, zeigt doch aber anschaulich, wie wenig selbstverständlich es ist, dass man bei einer generischen Form an alle denkt.

    Wenn die Sprechenden an alle denken, heißt es noch lange nicht, dass es die Hörenden auch tun, um so weniger, wenn Berufsbilder geprägt sind oder Kinderkleidung nur in rosa und blau zu kaufen ist.

    An der Stelle sehe ich aber auch die Eltern in der Pflicht. Wenn ich schon weiß, dass mein Kind möglicherweise Probleme beim Lesen haben könnte, sei es, weil es sprachliche oder kognitive Probleme hat, ein familiär sozioökonomisch schwacher Hintergrund besteht, oder ähnliches, hole ich mir entsprechende Hilfe, sodass das Kind nicht bereits im Anfangsstadium des Lesenlernens komplett abgehängt wird. Selbst arbeitslose Eltern und solche mit geringen Deutschkenntnissen finden in der Regel den Weg zu den Behörden, und sei es, um Bürgergeld zu beantragen, da ist es kein Ding der Unmöglichkeit, sich gleichermaßen Hilfe beim Jugendamt zu holen, statt davon auszugehen, dass sich das Problem irgendwie "verwächst".

    So denkt jemand, der selbst gebildet ist und es vorgelebt bekommen hat.

    Aber so einfach ist es eben nicht.

    Nicht,

    - weil man sich ans Jugendamt wenden muss, das auch eine Kontrollfunktion hat,

    - weil man von der Gnade der Mitarbeiter:innen abhängig ist - da gibt es auch „rühr-mich-nicht“,

    - weil man von der Verfügbarkeit von Mitteln abhängig ist, sie reichen einfach nicht für alle, also bekommen eher die gebildeten, hartnäckigen Hilfe,

    - weil man Anträge stellen muss, Dokumente beibringen etc., das überfordert viele eben doch oder beschämt oder besorgt sie,

    - weil man Arztberichte z.T. von Fachärzten benötigt, bei denen es kaum Termine gibt (1 Jahr Wartezeit) und die für manche schlicht nicht erreichbar sind.

    Ich habe immer wieder Kinder, die keine Hilfe bekommen, sehr selten wollen die Eltern wirklich nicht, oft können sie nicht. Sie bräuchten viel niederschwelligere Unterstützung schon bei der Beantragung von Hilfe. Der Weg, bis Hilfe gewährt wird, ist zu kompliziert und zeitlich viel zu lang.

    Eine Schnittstelle Schule-Hilfe gibt es nicht, im Ganztag zumindest HA-Hilfe, aber keine Lernförderung, kein Förderunterricht, keine Therapien etc.

    An einigen Schulen gibt es Lesenester, das ist aber nicht so stark verbreitet, wie man es bräuchte und die Helfenden müssen gefunden und ehrenamtlich sein oder die Finanzierung muss auch geregelt werden. An Schulen ohne Lobby und mit schwierigem Klientel ist auch das schwieriger.

    „Die Eltern müssen doch“ ist genau der Weg, der nicht klappt.

    Dazu hat man schon vor vielen Jahren viel zu viele Eltern verloren und kann sie auch über Elternabende, Elterngespräche, Elternschulen o.a. nicht erreichen.

    WillG

    Ohne Aufgaben kann man die 15 min dann damit verbringen, ruhig ins Buch zu schauen, ab und an eine Seite weiter zu blättern und zu träumen.

    Lesen ist gerade für die Kinder, die es noch nicht können, besonders schwierig und anstrengend,

    da reicht es eben nicht aus, eine Lesezeit auszurufen.

    Und für bestimmte Kinder braucht man jemanden, der mit aufs Blatt guckt und hilft oder korrigiert.

    Wir alphabetisieren auch Kinder mit Schwierigkeiten in der Wahrnehmung, in der Sprache, in der Kognition und in ihrer Zweitsprache.

    Kinder lesen zu Hause weniger und immer weniger Eltern üben zu Hause mit ihren Kindern, was die benachteiligten Kinder weiter benachteiligt.

    Man ist darum bemüht, die Lesezeit im Klassenverband so zu erhöhen, dass die Kinder quasi nicht um das Lesen herum kommen - bei Leseaufgaben meinen Kinder immer, man könne es ja nicht sehen, also würde man nicht merken, wenn sie nicht üben.

    Übungen sind zu Beginn mühsam, deshalb unbeliebt, und meiner Meinung nach haben Eltern den Hang dazu, gleich das Lesen von Kinderbüchern zu erwarten, weil ja „ab 6 Jahre“ draufgeht und weil ihnen die leichteren, aber für das Kind angemessenen Übungen zu eintönig erscheinen oder Bilder im Buch verlocken …. (Zum Bilder angucken, weniger zum Lesen).

    Angesagt sind kooperative Formen, bei denen Kinder mit Kindern lesen, sodass viele Kinder gleichzeitig lesen, dazu gibt es spielerische Methoden oder das Lesetandem (mit festen Verfahren oder Abwandlungen).

    Daneben gibt es viele weitere frühe Methoden, Lese-Spaziergänge etc., die das Lesen motivierend verpacken, übliche Leseaufgaben, wie Lese-Mal-Blätter oder Fragen/Rätsel zum Text, sowie Unterricht zu Strategien (Vorwissen, Überschrift je Abschnitt, Unterstreichen von Schlüsselwörtern) und weiterhin das Lesen von Texten oder Ganzschriften, handlungs- und produktionsorientierte Methoden dazu, sowie Lese-Aufgaben in SU, in Religion, auch in Mathe.

    Das alles teilt sich aber die Zeit von 5 oder 6 Deutschstunden in der Woche mit Schreiben lernen, Schrift, Rechtschreiben in vielfältigen Formaten zu verschiedenen Aspekten, Verfassen und Überarbeiten von Texten, Sprechen und Zuhören (auch als Anteil von Klassenarbeiten) und grundlegender Grammatik.

    Viele Bereiche fallen vielen Kindern schwer, was zugegeben auch am Einzugsgebiet liegt.

    In NDS geht es meines Wissens gar nicht um eine Note, sondern um bewährt oder eben nicht gewährt.

    Es sin UB vom SL, der Entwurf ist bei uns erheblich dezimierter als im Ref.

    Aber es geht eben auch um die anderen Bereiche.

    Gerade wenn man auch abgeordnet werden kann bei einer Verlängerung und/oder die Dezernentin dann hinzugezogen wird, ist die Beurteilung nicht allein von einer SL abhängig.

    In NDS geht man in die Verlängerung, insgesamt dann bis zu 5 Jahre, aber die Bewährung wird alle halbe Jahr erneut geprüft. Das kann auch mit einem Schulwechsel einhergehen. Dann bewertet eine andere SL oder Dezernentin.

    Es gibt jedes Mal mindestens 2 Besuche, die Schule muss Beratung anbieten und es geht, wie oben schon gesagt, nie allein um die Besuche in den studierten Fächern, sondern um die gesamte Aufgabenfülle. Zu Grunde liegt quasi der Beurteilungsbogen aus dem Ref, der öffentlich zugänglich ist.

    Auch gibt es ein Gespräch samt Protokoll, in dem angesprochen wird, woran es scheitert.

    Hat man eine Nichteignung aus einem anderen BL, bekommt man in NDS keine Stelle mehr, spätestens bei der Prüfung durch die Behörde direkt vor der Einstellung, also nach Bewerbungsverfahren etc., wird der Vertrag verweigert.

    In NDS laufen jetzt gerade die Einstellungen. Es gibt 3 Runden, am Ende bleiben Schulen übrig, die ihre Stellen nicht besetzen können.

    Dazu kommt, dass junge Kolleg:innen mit Elternzeit ausfallen oder es aus anderen Gründen Vertretungsbedarf gibt.

    NDS hat viele unbefristete Stellen, die mit Fächern und Umfang ausgeschrieben werden.

    Es wäre also auch eine Möglichkeit, sich so eine Stelle zu suchen und zu gucken, ob das überhaupt eine Möglichkeit ist. Darüber bekommt man Einblick in eine Schule, hat ggf nicht gleich eine Klassenleitung und kann noch zu den Fächern ein bisschen verhandeln, was man sich vorstellen kann und in welchem Umfang man zur Verfügung steht.

    Wenn es wohnortnah sein soll, kann man bei den Schulen anfragen oder eine Bewerbung schicken, besteht sofort Bedarf, wird man sich schnell melden oder an eine Schule, die händeringend sucht, verweisen.

    Wie modern es ist, hängt vom Schulträger (Ausstattung) und vom Kollegium (Nutzung) ab, da gibt es sehr große Unterschiede.

    Auch hinsichtlich der schulischen Schwerpunkte und der Methodik im Unterrichts gibt es Unterschiede, u.a. bedingt durch die Altersstruktur im Kollegium. Die Seminare hier haben den Hang, bestimmte Methoden vorzugeben, die man bedienen muss, früher war man als Ref freier in der Gestaltung. Wenn man aus dem Ref nur das eine kennt, tendiert man zunächst in die Richtung.

    Findet der Fahrradunterricht bei euch nach dem BYOD-Prinzip statt?

    Ja, so könnte man es nennen,

    etliche Kinder kommen ohnehin mit dem Rad zur Schule ... eigentlich könnten es sehr viel mehr sein, da fast alle einen relativ kurzen Schulweg haben.

    Ich war skeptisch wegen des Rollers, aber das Kind konnte damit recht gut und schnell fahren.

    Das Fahren mit dem Rad haben wir ausprobiert, aber das war so schnell nicht zu erlernen.

    Da war es besser, mit dem Roller teilzunehmen und die Regeln einzuüben.

    Wir haben ein Fahrsicherheits-Training in Klasse 3 + 4 , das wir auf dem Schulhof aufbauen und 1 Woche lang täglich durchführen (auch SU, manchmal Sportstunden). Da geht es um Anfahren und Abbremsen, einhändiges Fahren, Slalom und Achten etc.

    Dadurch sieht man schon, wer Radfahren kann und hat eine Ahnung vor der Radfahrprüfung.

    Beides machen wir selbst, nur am Prüfungstag kommt eine Polizistin, kontrolliert die Räder noch einmal und nimmt die Prüfung (mit) ab.

    Ein Flüchtlingskind hat im letzten Jahr die Prüfung mit dem Roller absolviert, da kein Fahrrad zur Verfügung stand.

    Auch wir haben trotz ländlichem Raum und guten Radwegen vermehrt Kinder, die gar nicht mit dem Rad fahren können. Das ist auffällig und ich finde auch schwierig, dass diese Kinder gar keine eigenen Erfahrungen im Verkehr sammeln ... Drive-in-Schule, wir brauchen eine Kinder-Klappe, der Weg vom Parkplatz zur Schultür ist zu weit.

    Ich kenne Kollegen, die 35 Stunden arbeiten und sehr kompetente und beliebte Lehrkräfte sind, andere arbeiten 60 Stunden und sind dauernd im Konflikt mit Schülern, Eltern, Kollegen, Schulleitung... Wer privat ausgeglichen und resilient lebt, kann effizienter arbeiten als der, der gerade Lebenskrisen durchläuft und permanent an sich selber zweifelt.

    Wenn man es so liest, wie du es schreibst, unterstellt es, dass die Kolleg:innen, die viele Stunden arbeiten, nicht resilient seien und nicht effizient arbeiten würden.

    Es verkennt, dass in Schulen sehr viele Aufgaben erledigt und verteilt werden müssen und für die Menge das Personal nicht vorhanden ist.

    Das genau ist auch die Diskussion um die Überstunden: Wo kein Personal zur Entlastung ist, kann auch keines die Überstunden übernehmen. Fehlt eine Lehrkraft, springt eine andere ein, sodass die Plusstunden nur von einer zur anderen wandern, aber nie weniger werden können.

    Das ist doch an verschiedenen Schulen oder Schulformen ganz unterschiedlich geregelt.

    Hat man Plusstunden angesammelt und will sie abfeiern, muss jemand anderes die Klasse übernehmen, also die andere Person Plusstunden machen, um die Klasse zu betreuen.

    So verschiebt man die Stunden doch nur vom einen zum anderen, wirklich verringern kann man sie erst, wenn zusätzliches Personal da wäre oder Unterricht ersatzlos ausfallen kann.

    Die von Seph schon benannte Arbeitszeitstudie geht von einem Durchschnitt von 48h aus, entsprechend sind Kolleg:innen stärker oder weniger stark belastet,

    die Arbeitszeitkommission, die das Land anschließend eingesetzt hatte verweist auf die im Vergleich geringe Streuung von 6h und begründet damit den Vorschlag, das Deputat in den GS für alle Lehrkräfte um 1h abzusenken, zumal Unterricht und unterrichtsnahe Tätigkeiten einen Großteil der Arbeit bestimmen. Die Kommission beschreibt , dass die Anforderungen einheitlicher seien und die Arbeitsstruktur insgesamt unter den Lehrkräften ähnlicher. Man hat immer eine Klassenleitung und die meisten Lehrkräfte dann selbst Deutsch und Mathe, alle anderen Fächer und Aufgaben sowie häufig recht viele Aufsichtszeiten teilt man sich im Kollegium untereinander auf.

    Somit sind die 48h schon ein Richtwert, an den kleinen Systemen teilen sich die vielen Aufgaben auf wenige Schultern und jede Lehrkraft hat zusätzliche Ämter, für die es in der Regel keine Entlastungsstunden gibt.

    Wie man bewertet, ob eine SL gestalten kann, hängt wohl eher an den Erwartungen.

    Mehrere SL waren nach einigen Jahren desillusioniert, weil sie sich mehr erhofft hatten der Alltag und der Mangel aber ständig andere Aufgaben stellt, sodass man nicht dazu kommt und keine Mittel dafür hat, einen Schulträger, der nie wollte, ein Land, dem die Versorgung egal zu sein scheint und nichts ausgleicht.

    Wenn man aber von schlechten SL hört oder sie selbst erlebt, die meinen, dass man „durchregieren“ kann mit Ansagen von oben, die u.a. denken, dass man an kleinen GS wenig Arbeit hat, die das erfahrene Kollegium laufend brüskieren, die alles bisherige auf links krempeln, dabei aber keine Sachkenntnis zeigen, die dem Kollegium Steine in den Weg legen, es spaltet, Unwahrheiten verbreitet, ihnen laufend in den Rücken fällt,…

    … dann weiß man zu schätzen, wie viel eine gute SL doch bewirken und gestalten kann.

    Bei uns sind das dann meist Doppeltbesetzungen, Hausaufgabenbetreuer oder sie bieten AGs an.

    Wenn jemand erkrankt und nachfolgend dann diese Tätigkeiten in der Schule übernehmen könnte, wäre es für einige Kolleg:innen sicher eine sinnvolle Tätigkeit innerhalb des Kollegiums, WENN es dafür zusätzliche Stellen gäbe,

    gibt es aber nicht.

    Also erfolgt der Einsatz als Doppelbesetzung auf dem Rücken derer, die die Klassenleitung übernehmen, die aufwändigen Organisationen stemmen, die viele zusätzliche Aufgaben haben … und eben keine Förderung, AG und anderes haben, sondern ihre 28 h immer in der großen Gruppe erteilen, doppelt und dreifach D und Ma, doppelte Klassenführung, Vertretung hinlegen oder übernehmen im Tausch, Förderschulverfahren und Inklusion umsetzen, Elterngespräche führen, Berichte 7 d Zeugnisse verfassen…

    Ich hatte Kolleg:innen, die als zusätzliche Kraft im Kollegium ein Segen gewesen wären, in Ruhe prüfen und fördern, zusätzliches Personal für die Förderung, die selbstständig arbeiten und Material zusammensuchen etc.

    Das wäre sicher hilfreicher, als 2 Stunden Förderschulkraft in der Woche für alle und alles, deren Stunden ständig ausfallen (Gutachten, andere Aufgaben), die an mehreren Schulen eingesetzt ist und deshalb nur ab und an da ist.

    Da das aber nicht vorgesehen ist, reduzieren die Kolleg:innen (selbst) oder sind krank und dienstunfähig, weil ihnen die Kraft fehlt, einen Schultag mit viel zu vielen Aufgaben und Anforderungen zu bewältigen.

    Damit ist nicht gemeint, dass man kranke Kolleg:innen zum Arbeiten nötigen soll, aber es gibt durchaus welche, die nach längerer Krankheit die genannten Tätigkeiten als zusätzliche Entlastung ins Kollegium bringen könnten.

    Sicherlich war es sinnvoll - aber auch eine massive Arbeitszeit-Belastung für die Grundschulen.

    Ja, ich kann mich für NDS auch gut erinnern. Es hätte mehr Entlastung gebraucht dafür.

    Da vertraue ich gerne auf die KiTas, die die Kinder jeden Tag sehen.

    Schwierig, wenn die Kinder da kaum anwesend sind, was nicht nur unter Corona so war. Auch sonst hatten wir schon immer Kinder, die zwar einen Platz hatten, aber selten anwesend waren, die abgemeldet wurden, wenn die Erzieherinnen im Gespräch auf Schwierigkeiten verwiesen oder eine ärztliche Abklärung empfohlen haben.

    Unsere Erzieherinnen haben damals deutlich gesagt, dass die Schulen da einen anderen Stand haben.

    Um so tragischer, wenn in der Untersuchung durch das GA alles irgendwie kleingeredet wird oder "geht schon, ist ja Inklusion" das Motto ist. Hilfen und Förderung werden dann immer unerreichbarer, weil die Ärztin in der Momentaufnahme keinen Bedarf gesehen hat.

    Ich habe ja keine Ahnung, wie deine Klasse zusammengesetzt ist, aber ich denke, in Klasse 2 würde ich niederschwelliger ansetzen.

    „etwas hören und in Handlung umsetzen“ kann auch realisiert werden, wenn Bewegungen angesagt werden oder es kleine Aufträge gibt, die gehört werden. Das kann man vorspielen, vorab einsprechen (Tablet?) oder vorlesen (lassen), ggf. hätte man nebenbei ein Lesetraining.

    „etwas hören und visualisieren“ kann das Darstellen mit dem Körper sein oder auch in Bildern, z.B. selbst etwas malen nach Ansage (ein Bild-Diktat, ein Bild ergänzen)

    Vielleicht ist mir das, was du vorschlägst auch zu „klassisch“, hier sind sehr viel offenere und sehr neue Ansätze im Ref gefragt, was ich manchmal überzogen finde,

    aber neben dem, was deine Klasse benötigt, musst du auch selbst abwägen, was deine Seminarleitungen erwartet.

    Ich finde ja, dass man zuerst festlegen sollte, was denn nun im Unterricht die Zielsetzung sein soll.

    DANACH sichtet man Materialien und wählt DARAUS etwas aus.

    Es gibt Bilderbücher oder Kinderbücher, die sich gut als Impuls zum Schreiben eignen, da gibt es sehr unterschiedliche Ansätze, ob man eine Erzählung weiterschreibt oder Gedanken zu Charakteren oder eigene Ideen zum gleichen Thema oder ...

    Sinnvoll ist, dabei Anleitung zu geben und das Schreiben selbst allmählich aufzubauen, wenn Kinder noch keinen Kontakt dazu hatten. Kriterien sind selbstverständlich. Zu überlegen ist, was mit den Schreibprodukten im Anschluss erfolgt (Würdigung) und wie du dich hinsichtlich der Rechtschreibung positionierst.

    Bei verstehendem Zuhören braucht es etwas, das zu Hören ist, dann aber auch Aufgaben dazu, die das Verstehen fördern. Auch da gibt es Tipps, wie man das Zuhören verbessern kann, mit deren Hilfe man später auch reflektieren könnte.

    Noch viel eher als beim Schreiben ist dabei, was du für eine Klasse hast, ob sie alle gut Deutsch verstehen, ob sie alle gut hören können, wie gut ihr Wortschatz ist.

    Geht es um das Verstehen von Anweisungen oder von erzählenden Texten oder Sachtexten? Welche Schwerpunkte könntest du setzen oder wie eine Unterrichtsreihe aufbauen, in deren Abfolge dann auch der UB gesetzt ist?

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