Beiträge von Palim

    Es ist ein winziger Ort, der bestimmt nicht auf der Radstrecke läge, wenn dort nicht solche Fässchen lagern würden.

    Und der Frosch könnte auf dem Weg zu einem Fluss gewesen sein, vielleicht hat er auch auf der steinernen Brücke getanzt.

    Weil du deinen Müll nicht selbst in den Mülleimer werfen kannst, brauchst du jemanden, der dir hinterherräumt?

    Darf ich dich auch für Tätigkeiten heranziehen, die ich gerne abgeben möchte, oder was befähigt dich, diese Aufträge zu verteilen?

    Müll von den Straßen und Wegen aufsammeln, Geh-/Fahrradwege neu pflastern, … Es gibt genug zutun!“

    Gab es schon, nannte sich 1€-Job.

    Der Aufwand drumherum war so hoch, dass man davon wieder abgekommen ist.

    Wer fit genug ist, Geh- und Fahrradwege zu pflastern, könnte ja auch regulär eingestellt werden.

    @Markus40

    Du bist der sehr entschieden in deiner Beurteilung, das kann ich nicht teilen u d finde auch, dass du der TE damit unterstellst, sie hätte am Tag und auch davor schlechte Leistungen gebracht. Angesichts der genannten Noten kann es nicht so sein. Und damit bleibt die bestandene Prüfung eben doch von dem einen Tag abhängig.

    In meinem Ref-Jahrgang hieß es von Tag 1 an, dass die Vornote der Endnote entspricht und bis auf wenige Ausnahmen (+- 1 Note) war das auch bei jeder/jedem der Fall.

    Mag ja bei dir so gewesen sein, muss aber deshalb bundesweit mit unterschiedlichen Systemen der Ausbildung und Prüfung nicht so sein, dazu gibt es immer auch Seminarleitungen und Prüfungen, die wenig transparent erscheinen und deren Anforderungen nicht zu erbringen sind.

    Gerät man im Ref unter Druck von schlechten Bewertungen, die nicht überall in Notenform während der Besuche erfolgt, hat man weiterhin schlechte Karten, da wenig Handhabe.

    Da hat sich in NDS zumindest ein wenig bewegt - in unserem Seminar zumindest:

    nach jedem Besuch müssen die Refs Ziele aufstellen, die auch festgehalten werden und bei fähigen Seminarleitungen auch keine Hülsen sind, sondern gut formulierte Sätze, die durchblicken lassen, ob es nur an Kleinigkeiten gefehlt hat, eine Note wird dennoch nicht genannt,

    zu dem GUBs (gemeinsame UB von Päd+Fach-Seminarleitung) gibt es Protokolle,

    zur Prüfung auch.

    Bei der Revision zur Beförderung fällt man aber recht weich im Vergleich zum Abschluss des Ref, man behält doch die Stelle und verzichtet vorerst auf die Aufgabe, die Aufgabe, die mit der Beförderung verbunden wäre.

    Im Eingangspost steht, dass die Lehrkraft, sprich Schwester, mit im Raum und nicht erkrankt war. Die Rückenwindkraft war als Unterstützungskraft mit in deren Unterricht mit dabei offenbar.

    Es wird ja einen Grund haben, warum abgegeben wurde.

    Wenn die Rückenwindkraft in BW Arbeiten in Stellvertretung schreiben darf, könnte sie auch ohne Anwesenheit ein Diktat durchführen. Dann dürfte es in der beschriebenen Konstellation erst recht kein Problem sein.

    In NDS ist es auch so und oft erweitern sich Verträge oder lösen einander ab.

    Studierende beginnen über das Geld „Aufholen nach Corona“, bekommen danach Stunden über das Ukraine-Hilfsgeld oder bekommen einen Vertretungsvertrag, weil sie inzwischen ihren Bachelor abgelegt haben und damit auch dafür in Frage kommen.

    Da man die Person schon kennt und gut mit ihr zusammenarbeiten kann, möchte man sie gerne an der Schule halten und für Vertretungen gewinnen.

    Ich habe es bisher für NRW so verstanden, dass du ohne Gym/Ge-Ref nachfolgend nicht mehr ans Gym kannst, an die Gesamtschule vermutlich noch für SekI,

    andersherum kannst du als Gym/Ge-Lehrkraft aber an SekI-Schule eingesetzt werden und derzeit auch in der Grundschule.

    Die Annahme von OBAS begrenzt dich also in deinen Möglichkeiten.

    Steht zu befürchten, dass du keinen Ref-Platz bekommst?

    Kannst du nicht dann immer noch als Vertretung arbeiten oder OBAS machen?

    warum nicht Türkei, Griechenland, Polen oder Italien

    Weil die Türkei - wie auch Jordaninen und der Libanon - in den letzten Jahren sehr viele Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen hat,

    weil in Polen viele aus den östlichen Ländern aufgenommen wurden,

    weil Deutschland ein Transitland auf dem Weg nach Frankreich, Großbritannien, Skandinavien ist und Menschen hier hängen bleiben,

    weil die Arbeitslosenquote in den meisten von dir genannten Ländern weit höher ist als in Deutschland und Deutschland Arbeitskräfte aktiv anwirbt, somit bekannt ist, dass sie gesucht sind, die Leute sich also vorstellen, dass sie in Deutschland leicht eine Arbeitsstelle finden - als Flüchtlinge aber vermutlich die Hürden in Deutschland nicht kennen,

    weil Syrerinnen per Kontingent aus der Türkei aufgenommen werden, Deutschland damit als Zielland bekannt ist oder auch Teile der Familie bereits in Deutschland lebt (z.B. Eziden),

    weil...

    Solltest du wirklich Interesse haben, dich mit den Gründen der Flucht und der Entscheidung oder dem Zufall das Ziellandes zu beschäftigen?

    Die Frage ist ja immer die Motivation.

    Interessiert es mich wirklich oder muss ich es machen..

    Wenn man als Erwachsener etwas aus Interesse studiert ist die Motivation eine ganz andere als die eines 20 jährigen Erstsemestlers.

    Sehe ich anders,

    zum eine man auch ein Erstsemester etwas interessiert studieren, warum denn nicht,

    zum anderen ist es eine aufgetragene Aufgabe und u.a. eine Form der Höflichkeit und der Mitarbeit, dass man die vorbereitenden HA erledigt, um im Seminar verstehen zu können, worum es geht.

    Da habe ich weder bei Erstklässlern noch bei Erstsemestern Verständnis, letztere sollten es begriffen haben.

    Es geht mir eher in FoBi so, dass ich denke, dass etwas ein alter Hit ist oder Erstsemesterkram, aber offenbar haben andere Lehrkräfte da dann doch Bedarf, wobei in der letzten größeren FoBi auch Leute aller Schulformen und Fächer zusammengewürfelt waren, da war es kein Wunder, dass einige weniger Durchblick bei speziellen Themen hatten.

    Da war es übrigens so, dass man zwar Sachen lesen sollte, diese dann in den Veranstaltungen aber überhaupt nicht einbezogen wurden, Chance vertan, es hätte ganz sinnvoll sein können, aber die Kursleitenden hatten das offenbar nicht verstanden und waren auch in mehrfacher Hinsicht beratungsresistent.

    Einführungsveranstaltungen ins "wissenschaftliche Arbeiten" oder die Arbeit mit wissenschaftlichen Texten gab's übrigens damals nicht. Das mussten wir uns selbst erarbeiten.

    Stimmt,

    aber es gab Einführungsveranstaltungen in den Fächern, ohne Schein kein Weiterkommen.

    Und es gab schon damals Dozierende, da waren es MC-Klausuren unter Nutzung der Aufzeichnung, und andere, da musste man weit mehr Umfang lernen und können.

    Bei uns gab es auch Dozierende, die gute Seminare auf Freitagnachmittag gelegt haben, damit nicht so viele Studierende teilnehmen - es war trotzdem toll, aber die Di-Mi-Do-Studierenden waren nicht dabei. Umso besser war das Seminar und das wussten viele zu schätzen.

    Mir war damals schon unbegreiflich, warum man die Chancen der Uni nicht für sich nutzt. Dass es nur um Punkte und Scheine geht, dafür weniger um Inhalte und Bildung, scheint durch die Umstellung schlimmer geworden zu sein.

    Wir hatten irgendwann einen wirklich guten Psy-Prof, man musste zu jedem Mal ein Kapitel lesen, allerdings recht leicht geschrieben, und das Seminar war dann genau darauf aufgebaut.

    Wer nichts gelesen hatte, konnte nicht folgen und nicht mitreden.

    Der Prof war aber sehr gelassen und hat dann eben mit denen durchgezogen, die mitgemacht haben.

    Die Teilnahme bröckelte auch damals zügig, aber die Inhalte waren prüfungsrelevant und ich denke bis heute, dass der Prof sehr genau wusste, wen er was fragen konnte.

    Ich finde, du solltest dir die schlechte Arbeitshaltung der Studierenden nicht anziehen.

    Dennoch ist es sicher sinnvoll, sich mit den anderen Dozierenden abzusprechen, wie sie damit umgehen oder ob man etwas im Seminar selbst ändern kann.

    Ich hatte auf Beitrag #159 geantwortet und @NRW-Lehrerin schafft es ohne Probleme, die beiden Narrative in einem Post unterzubringen. Dann richtet doch eure Kritik gerne an sie.

    Meiner Meinung nach gehört es zusammen, wenn man sich über „importierten Antisemitismus“ sorgt, den der eigenen Bevölkerung aber nicht benennt und als etwas ganz anderes darstellt, weil man darüber nicht reden will.

    Dazu ist es undifferenziert und Wasser auf die Mühlen der Hetzer, wenn man die Narrative ständig wiederholt und in Nebensätzen einflicht und salonfähig macht oder machen möchte.

    Es gibt eben auch Iraner:innen, die vor dem System geflohen sind, es gibt Palästinenser, die sich gegen die Hamas stellen. Nicht jeder Muslim ist Islamist und unterstützt Terroristen.

    Und ja, in jeder Gesellschaft gibt es Menschen, bei denen Antisemitismus verfängt.

    https://mediendienst-integration.de/fileadmin/Date…limen.pdf#page3

    Mich wundert da eher, warum es bei Deutschen immer wieder so ist, Migrationsdebatten wahlentscheidend sein müssen und alles andere davon bestimmt oder verdrängt wird.

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