Ich beschwere mich, denke ich, recht selten über Kinder, die zur Schule kommen, die Kinder können nicht dafür, dennoch raufe ich mir ab und an die Haare, denn bei uns kommt auch „alles Mögliche“ an.
Ich bin nicht sicher, ob du, s3g4 , davon eine Vorstellung hast.
Meine Vorstellung dessen, was zur Einschulung gegeben sein müsste, habe ich in den letzten Jahren mehrfach revidiert und „kann nicht bis 3 zählen“ ist kein Spruch, sondern Realität, nicht nur zur Einschulung.
Wenn aber nach mehreren Jahrgängen in einem besondere Auffälligkeiten sind, finde ich es berechtigt, nachzuhaken, ob es dafür Gründe geben kann. Änderungen im KiGa können ein Grund sein, reduzierte Möglichkeiten durch Corona und den Fachkräftemangel gehören mit dazu. Zum „offenen Konzept“ gehört, dass ,an mehr über das Konzept wissen müsste, da war Quittengelee s Hinweis gut, dass das ganz unterschiedliche Konzepte meint und zunächst keine Rückschlüsse zulässt.
Sicher sind Kinder zur Einschulung besonders mitteilungsbedürftig, sie sind quirlig und viele können sich nur kurze Zeit konzentrieren und fokussieren, „kann nicht still sitzen“ ist aber ein weites Feld, „reagiert nicht auf Ansprache“ finde ich bedenklicher. Wenn dies auf mehr als die Hälfte der Kinder zutrifft, werden die Kinder das dem Unterricht angemessene Verhalten nicht voneinander lernen können und benötigen viel mehr Zeit, wenn sie auf normale Ansprache nicht reagieren.
Da geht es weniger um „funktionieren“, sondern darum, das das Verhalten von den bisherigen Erfahrungen deutlich abweicht und entsprechend auch eine andere Herangehensweisen erfordert.