Grundversorgung in NDS sind 2 Std. pro Klasse pro Woche, die nicht gewährt werden, weil Lehrkräfte fehlen.
„Inklusion“ muss an vielen Stellen ohne weiteres Personal auskommen, weil keines da ist.
Ich führe gerade Gespräche mit Eltern, deren Kinder im Sommer zur Schule kommen werden, alle Kinder sind schon jetzt i-Kinder, haben Förderung bekommen. Das ändert aber nichts an den Ressourcen in den Schulen, die Förderung kann nicht aufrecht erhalten werden, weil nicht einmal die winzige Grundversorgung ausgestattet werden kann. Das hat mit einer Bevorzugung bestimmter Kinder oder Familien gar nichts zu tun.
Ich verstehe, dass Familien eine andere Vorstellung von Inklusion haben, die habe ich auch, aber dies trifft in der Realität nicht zu. Die Familien sind enttäuscht, das gilt aber für alle Familien. Keine der Familien ist dafür verantwortlich (zu machen), das das eigene Kind oder ein anderes Kind zu wenig Förderung bekommt.