Beiträge von Palim

    Ich habe auch meine Wunsch Stelle in BW nicht bekommen. Ja mei ist halt so, muss ich mich woanders bewerben.

    Dass man sich vor Jahren landesweit beworben hat, um vielleicht irgendwo eine Stelle zu bekommen, ist für heutige Studierende/ Refs z.T. undenkbar.

    NDS schreibt seit Jahren fast alle Stellen schulscharf aus, der Lehrkräftemangel besteht seit bestimmt 10 Jahren und so lange können sich die Bewerbenden die Schule aussuchen. Daraus entwickelt sich über die Jahre eine Anspruchshaltung, dass man an der einen Wunschschule angenommen werden möchte und sonst auf die kommende Runde wartet. Vertretungsstellen gibt es viele, so dass man sicher sein kann, zum Überbrücken eine Möglichkeit zu finden.

    Bei mir ergeben sich angesichts der Zahlen Fragen:

    Bezogen auf die Zahlen von 2018 aus deinem Bild:

    Bei den Berufsschullehrkräften werden von ca. 400 etwa 100 eingestellt, aber keiner gilt als „nicht eingestellt“.

    Warum?

    Werden Bewerbungen pro Kopf oder pro Stelle gezählt?

    Wo bleiben die Bewerber:innen, wenn sie nicht eingestellt wurden? Haben die BBS-LuL Alternativen der Einstellung, die die Gym nicht haben oder nicht nutzen?

    Wie ortsgebunden bewerben sich die angehenden LuL und wie viele sagen einen Platz, der ihnen nicht gefällt, ab und überbrücken mit Vertretungsverträgen o.a. in der Hoffnung auf einen passenderen Platz im nächsten Durchgang?

    Dem voraus geht...

    ... dass beide Lehrkräfte sind oder beide in anderen gut bezahlten Berufen arbeiten

    UND dass ihr vermutlich von A13/A14 ausgeht (das schließt viele Lehrkräfte aus)

    UND dass ihr davon ausgeht, dass es etwas zu erben gibt

    UND dass man die Pflege der Angehörigen nicht subventioniert hat

    UND dass ihr davon ausgeht, dass keine anderen Kosten aufgelaufen sind,

    UND dass man das geerbte Haus zu einem Zeitpunkt bekommt, wenn man selbst im Familienaufbau ist,

    UND dass man sich als Doppelverdiener oder Erbe damit entsprechend einrichten kann (und will).

    Ref in NDS:
    Die "Diskrepanz" BBS und restliche Schulformen hinsichtlich der 3 Monate vorab existierte schon vor 10 Jahren, es ist wohl eine BBS-Sache.

    Ja, das meinte ich mit meinem Beitrag oben, dass die anderen Schulformen umgestellt haben, nur die BBS ist noch beim alten System,

    die zusätzlichen Stunden im Ref. und das Streichen der Arbeit sind erst seit dem Jahrgang, der jetzt in die Prüfungsphase geht

    An den BBS in NDS sind es bisher- und ich wüsste nicht, dass daran etwas geändert werden soll - zwölf Unterrichtsstunden (acht bis neun Stunden eigenverantwortlicher Unterricht und drei bis vier Stunden betreuter Unterricht in der zwölfmonatigen Hauptphase; in den jeweils dreimonatigen Einführungs- und Prüfungsphase sind es nur jeweils (mind.) sechs Stunden betreuter Unterricht).

    Ob das auch für die anderen Schulformen gilt, kann ich nicht sagen.

    So war es früher,

    schon lange sind die 3 Monate vorweg weggefallen,

    man starten zum Halbjahr und hat dann auch direkt eigenverantwortlichen Unterricht ohne Betreuung, man endet mit dem Halbjahr, selbst wenn die Prüfung vorher war (kann aber bei Bedarf (also immer) nach der erfolgreichen Prüfung für den Rest des Schuljahres aufstocken (zusätzlicher Vertretungsvertrag).

    Inzwischen sind es 13 Std. insgesamt, davon mindestens 5 eigenverantwortlich,

    im 2. Halbjahr werden 2 Std betreut, also in jedem Fach eine Stunde.

    Die Referendar:innen, die schon mittendrin waren, konnten wählen, bei den neuen sind die Stunden vorgegeben, die 2. Arbeit, die schon erheblich gekürzt war zu früher, fällt weg, dafür dass die Refs mehr Unterricht erteilen (traps traps)

    mehralsneu

    So, wie du es darstellst, meinte ich es auch,

    zwischendurch gab es sog. „Gespräche zum Ausbildungsstand“, die gibt es immer noch, heute mit Protololl, dass die Refs auch erhalten, aber eine Note oder Zwischennote gibt es eben nicht.

    Die Note zur Ref-Zeit konnte man sich früher 1 Woche vor der Prüfung im Sekretariat abholen oder 2 Tage vor der Prüfung zugeschickt bekommen,

    heute gibt es die Note etwa 2 Monate vor der Prüfung … wenn der letzte UB erledigt ist.

    In NDS bekommt man zwar eine Beratung nach den UB, aber über die ganze Zeit keine Note, die gibt es erst ganz am Ende.

    Das führt dazu, dass Refs immer wieder etwas anderes hören, mal so, mal so, manche denken auch, dass sie schlecht sind und bekommen am Ende gute Noten - das nervt über die Zeit, ist aber danach nicht so enttäuschend.

    Was da manchmal verlangt wurde … 25 Babyborn samt Windeln, Wannen etc. für eine Sachkunde-UPP …

    Das rettet einem den Unterricht oder die Note auch nicht, so hatte ich es auch nicht gemeint,

    manchmal reicht vielleicht auch ein Tischfeuerwerk,

    aber von allen Seminarleitungen weiß ich genau von einer, die wollte, dass man in der GS auch mal Buchunterricht zeigte. Das ist und war zumindest in meiner Umgebung bisher ungewöhnlich.

    Ich würde behaupten, dass es je nach Schulform unterschiedlich ist,

    in der Grundschule kann man ohne Feuerwerk einpacken,

    auch gibt es weiterhin Seminarleitungen, die Methoden oder Ansätze oder sogar Materialien vorgeben.

    Das meine ich. Irgendwelche Leute, die gar nicht damit klarkommen müssen, entscheiden das. Das ist doch dumm.

    Ja, aber das ist fast immer so, das sind Lehrkräfte gewohnt … nur einige regen sich weiter auf in rennen seit Jahrzehnten mit dem Kopf gegen die Wand der Verwaltung.

    Ganz selten gibt es doch mal jemanden in der Kommune, der fragt.

    Bei sämtlicher IT der letzten Dekaden hat bei uns nicht die Kommune, sondern die Service-Firma entschieden, die die Geräte verkaufen wollte und den Wartungsvertrag hielt, aber nicht erfüllte, was auch keiner hören wollte. War man hartnäckiger, durfte man sich vom cholerischen Bereichsleiter der Firma anhören, dass man eine dumme Feau ist.

    Vielleicht hängen Entscheidungen und Zufriedenheit auch damit zusammen, ob in der Schule jemand Einfluss nehmen darf und kann und Systeme einsetzen, in denen die Geräte gut laufen. Im anderen Fall hat man nur einen Bruchteil der Funktionen zur Verfügung oder es häkelt ständig, sodass LuL entnervt aufgeben.

    Es gibt doch schon Threads zum Thema,

    nach vielen Beiträgen ist irgendwann klar, dass die Voraussetzungen und die Anforderungen in den Schulen/ Standorten/ Schulformen ganz verschiedene sind.

    Da kann man doch gar nicht sagen, was wo optimal läuft.

    Der eine braucht noch alte CDs für den Sprachunterricht, weil die Schule die Lizenzen für Digitales nicht berappen kann oder will,

    die andere benötigt Programme, in denen Formeln zuverlässig dargestellt werden,

    der nächste spielt irgendwoher Musik ab - woher? -

    es gibt BL, die Programme erlauben, die in anderen BL verboten sind,

    es gibt Kommunen, die das Verwalten der IPads an die Schulen geben, und andere, die es selbst verwalten und selbst entscheiden, welche Programme mit welcher Datengrundlage zugelassen werden,

    und immer noch gibt es Schulen, in denen kein WLan vorhanden ist, es nicht stabil läuft oder sich die gesamte Schule eine winzige Bandbreite teilen darf.

    Davon abgesehen:

    Wann und womit schmeißt das IPad den Unterricht?

    iPad-Teacher suchst du Ideen oder wolltest du selbst etwas beitragen?

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