Vielleicht muss man sich mit unterschiedlicher Umsetzung von Inklusion in den BL beschäftigen, um es besser bewerten zu können.
In NDS ist die FöS Lernen nahezu vollständig geschlossen, für den SekI-Bereich gab es einen Aufschub.
Diese Kinder verbleiben also in den Regelklassen.
Dafür gibt es eine sogenannte Grundversorgung von 2 Std. FöS-Lehrkraft pro Woche pro Klasse, wenn es die Versorgung erlaubt, unabhängig von der Anzahl der Kinder mit oder ohne Förderstatus in diesen Klassen. Pro-Kopf-Stunden gibt es nicht. Die Grundversorgung gilt auch für die Bereiche Sprache und ESE.
ESE-Schulen waren auch vor der Inklusion in NDS sehr selten und sind zumeist Privatschulen.
Für GE-Kinder gibt es nach der Gutachtenstellung zum nächsten Schuljahr Anspruch auf Stunden, wenn sie in der Regelklasse bleiben, die GE-Schulen haben bisher Bestand, zudem gibt es an wenigen Schulen (in meiner Region wenige) Koop-Klassen, also GE-Klassen, die zu einer Regelschule dazu gehören, allerdings Personal von externen Anbietern oder von der GE-Schule mitbringen.
Die Verbreitung oder das Aufrechterhalten von Förderklassen im Bereich Sprache ist regional sehr unterschiedlich. Auch sie sollten geschlossen werden, es kam zu Protesten (kann man sicher im Internet noch finden, wenn man Argumentation etc. suchen will).
In einigen Landkreisen wurden die Klassen behalten, Kinder benötigen vorab ein Gutachten, gehen dann in diese Klassen und werden später zum Teil in die Regelklassen umgeschult (auch mit Schulwechsel).