Beiträge von Palim

    Wenn BY sich in Stuttgart tummelt, sonst aber kein anderes Land,

    dann haben sich die Länder abgesprochen oder verzichten auf das Abwerben, gerade weil man sich gegenseitig nicht die Lehrkräfte abjagen will.

    fossi74 meinte, es sei eine gute Bühne für die Ministerien und hätte eher erwartet, dass weitere BL sich dort präsentieren.

    Ansonsten sehe ich gar nicht, wo Länder für sich Werbung machen wollen. Man schreibt seit Jahren bei den Sparmaßnahmen voneinander ab, hört doch eher „Das geht vorüber“-Parolen und liest davon, dass die vorhandenen Lehrkräfte ruhig noch mehr arbeiten können.

    A13 hat eine Weile gezogen (nach HH, ohnehin als Stadt bevorzugt), setzt andere Länder unter Zugzwang, aber es kommen viele Versprechen und wenig Umsetzung.

    Werbung ist das alles nicht.

    Verstehe ich den Link von palim richtig und jede Lehrkraft darf entscheiden, ob sie teilnimmt? Also muss man gar nicht?

    Man muss inzwischen gar nicht mehr, selbst die Entscheidung ist ausgesetzt, weil VERA komplett vom Ministerium ausgesetzt wurde.

    Dass jede Lehrkraft selbst entscheiden durfte, war mir neu, es gab die Möglichkeit, dass die Fachkonferenz die Teilnahme regelt, zuerst war alles verbindlich, dann nur Lesen, dann einer von 3 Teilen … ziemliches Hin und Her.. wir mögen das.:wacko: Das ist so schön verwirrend, vielleicht war es auch anders, aber seit etlichen Jahren ist NDS in Teilen, also Test-Teile und Teile von Schulen, raus.

    Jetzt ist VERA ausgesetzt, gut so :thumbup:

    Dass man nach wie vor auch auf analoge Materialien setzt, könnte auch ein Indiz dafür sein, dass viele Schulen noch gar nicht so digital ausgestattet sind, wie andere es als normal darstellen oder erleben.

    Wenn das WLAN einer Lotterie gleicht, das Board zickt oder ein Beamer etc. nicht existent ist … dann kommt man zwangsläufig - zurück oder noch immer - mit analogem Material besser klar.

    Dass Verlage das bedienen, ist ihr Profit,

    dass die nachfolgenden digitalen Produkte mit entsprechenden Lizenzen für etliche Schulen unbezahlbar sind, führt zur weitern Nutzung z.B. älterer DVDs.

    Wir schreiben nicht selten gezielt aus, wenn wir bereits potentiell geeignete angehende Lehrkräfte kennen, die gut zu uns passen würden.

    Ich kenne das für die Grundschulen auch so, gerade weil man offene Stellen in den letzten Jahren nicht gut besetzen konnte. Hat man eine Interessentin, ist die Landesschulbehörde eher geneigt, eine Stelle in die Botanik zu geben.

    Dem Ausgangspost ist nicht mal zu entnehmen, worum es überhaupt gehen soll.

    Doch, da stehen einige Hinweise, worum es gehen soll. Übrigens auch ein Hinweis darauf, dass die Kollegin Materialien, die sie findet, auf den Unterricht mir ihren Förderschüler:innen anpasst.

    Inzwischen gab es eine Konkretisierung der Themen und die Aufforderung, dafür Methoden wie Materialien für Jugendliche mit geistiger Beeinträchtigung zu benennen.

    Es geht irgendwie so um "Methoden" für den Unterricht an der Förderschule und irgendwie so um "Gesellschaftswissenschaften". Planst du so deinen Unterricht? Ich nicht.

    Zu meiner Unterrichtsvorbereitung gehört auch, das Repertoire der Methoden zu durchdenken. Das geht anderen Lehrkräften auch so, sie fragen ja danach, was mit Texten/ Bildern möglich ist, oder erläutern ihre Vorgehensweisen.

    Auch gibt es durchaus eine fachspezifische Methodenauswahl, dazu gibt es Fachbücher, digitale Möglichkeiten erweitern jetzt die Vielfalt, sobald die technischen Gegebenheiten in den Schulen es erlauben.

    Manchmal benötigt man neue Impulse oder die Erinnerung an bereits Erprobtes, gerade wenn die Lerngruppe oder die Inhalte schwierig sind oder die Vermittlung herausfordernd.

    Manchmal reicht das, was man bisher eingesetzt oder probiert hat, nicht aus, um bestimmte Schüler:innen zu erreichen, nicht zuletzt, weil die Beschulung Beeinträchtigter immer neue Herausforderungen stellt, auf die man nicht zu jeder Zeit vorbereitet sein kann.

    Ich fände es ja genial, eine Kolleg:in als Bonus im Team zu haben, der oder die ständig einspringen kann oder einem die genannten Tätigkeiten abnimmt. Das entlastet die Unterrichtenden doch enorm.

    Schöner wäre es, wenn die Schule so gut versorgt wäre, dass sich alle die Stunden und die außerunterrichtlichen Aufgaben besser teilen könnten.

    Durch einen Einsatz im Unterricht würde womöglich in Frage gestellt, dass die Lehrkraft an dieser Schule über ist. Dies geht allerdings nicht nach Einsatz, sondern in der Regel nach der statistischen Versorgung der Schule. Es ist ja nicht die SL, die das verfügt, sondern die Behörde, die es der SL anweist.

    Entsprechend wird doch die SL einen neuen Stundenplan erstellt haben um die Lehrkräfte, die abgeordnet werden sollen, auszuplanen.

    Was genau erwartest du denn? Dass sich jetzt hier einer hinsetzt und dir eine Unterrichtsreihe zum Thema X ausarbeitet?

    Ich hätte mir vorstellen können, dass es jemanden gibt, der in der FöS Geschichtsunterricht oder Unterricht in Gesellschaftswissenschaften erteilt und Ideen, Methoden oder Materialien teilen kann.

    Leider ist der Eingangspost zwischen den vielen anderen untergegangen.

    Ich habe abgesehen von Experimentieranleitungen wahrhaftig noch nie irgendetwas 1 : 1 übernommen was ich im Netz oder bei anderen KuK gesehen habe. Das scheint ja bei Primarschullehrpersonen Gang und Gäbe zu sein, ist für mich völlig unvorstellbar.

    Deine Behauptungen über Primar- und Förderschulkolleg:innen solltest du mal einem Faktencheck unterziehen unter Berücksichtigung der stets notwendigen vielfachen Differenzierung hinsichtlich sprachlicher Anforderungen, diverser Unterstützungsbedarfe und zeitgleich unterschiedlicher curricularer Anforderungen im inklusiven Unterricht.

    In den Schulen, in denen ich bisher unterrichtet habe, war oder ist es üblich, dass nahezu alle miteinander Materialien und Ideen teilen, generell und um so mehr, wenn jemand in einer bestimmten Situation ratlos ist und äußert, dass er oder sie Hilfe und Ideen benötigt, obwohl er als gestandene (oder neue) Lehrperson sonst eher Ratgeber:in ist und auf ein vielfältiges Repertoire zurückgreifen kann.

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