Wir haben ein Fahrsicherheits-Training in Klasse 3 + 4 , das wir auf dem Schulhof aufbauen und 1 Woche lang täglich durchführen (auch SU, manchmal Sportstunden). Da geht es um Anfahren und Abbremsen, einhändiges Fahren, Slalom und Achten etc.
Dadurch sieht man schon, wer Radfahren kann und hat eine Ahnung vor der Radfahrprüfung.
Beides machen wir selbst, nur am Prüfungstag kommt eine Polizistin, kontrolliert die Räder noch einmal und nimmt die Prüfung (mit) ab.
Ein Flüchtlingskind hat im letzten Jahr die Prüfung mit dem Roller absolviert, da kein Fahrrad zur Verfügung stand.
Auch wir haben trotz ländlichem Raum und guten Radwegen vermehrt Kinder, die gar nicht mit dem Rad fahren können. Das ist auffällig und ich finde auch schwierig, dass diese Kinder gar keine eigenen Erfahrungen im Verkehr sammeln ... Drive-in-Schule, wir brauchen eine Kinder-Klappe, der Weg vom Parkplatz zur Schultür ist zu weit.