Das BAMF bezahlt Lehrkräfte besser, wenn sie bestimmte Zertifikate vorlegen, also DaZ-Master oder Deutsch+Zusatzqualifikation.
Die Anbieter müssen aber kalkulieren und überlegen sich, ob sie ihre Kurse dafür zertifizieren und das Geld auszahlen oder ob sie andere Kurse anbieten und entsprechend weniger bezahlen - weit weniger als A13Z, es gibt auch Anbieter, die 40/-Verträge anbieten, gemeint sind 40h Unterricht DaZ.
Die Arbeitnehmenden überlegen sich genau, welche Kurse sie übernehmen, hier ist es auch so, dass sich pensionierte Lehrkräfte die Kurse teilen.
Wenn jemand gut qualifiziert ist (Master), könnte er oder sie ja auch in den Schuldienst gehen.
Es sind also häufig Menschen mit viel Idealismus, die die Sprachkurse geben, Studierende, Pensionierte oder prekär beschäftigte Selbstständige, dabei aber sicher nicht gut verdienen.
Fortbildungen gibt es, sie sind aber sehr verschieden, manche sehr theoretisch, manche knackig und hilfreich.
Da sitzen Lehrkräfte mit Sprachenfach und ohne, die die Aufgabe übernehmen wollen oder müssen. Eine Lehrkraft mit DaZ als vollständigem Fach kenne ich auch, sie hatte jahrelang nur Vertretungsverträge, inzwischen hat sie eine volle Stelle an einer großen weiterführenden Schule.
DaZ-Zusatzqualifikationen gibt es seit einigen Jahren, je nach Uni und je nach Studienseminar.
Auch ich sehe und höre, dass derzeit vor allem SuS beschult werden, die A1 und A2 erreichen müssten, dann gehen sie oft in den anderen Unterricht.