Beiträge von Palim

    Letztlich geht es um das Einsparen oder z.B. das Absenken der Raumtemperatur.

    Genauso wie bei den vielfältigen elektrischen Geräten sind viele auch bei den Innentemperaturen inzwischen anderes als in den 80ern gewöhnt. Darum benötigt man ja auch keine wärmenden Pullover, doppelte Jacken, lange Unterhosen und dicke Socken... es sei denn, es ist Corona und man öffnet die Fenster.

    Wenn man jetzt mit dem Stricken beginnt, kann der Pullover bis zum Winter fertig sein.

    In einem Z+-Artikel wird ein Interview mit dem Leiter der Bundesnetzagentur geführt.

    Darin geht es darum, dass ALLE Engergie sparen sollten, weil die Lage ernst ist.

    Es wird gefragt, welche Branchen zuerst bedient werden sollten UND die ZEIT fragt nahc, wie es um "voll beheizte Mehrzimmer-Singelwohnungen oder die Sauna" stünde und ob man das noch rechtfertige könne.

    Müller antwortet zunächst flapsig, bringt ein überzogenes Beispiel und sagt dann, dass er den uneingeschränkten Schutz (Ergänzung: von Privathaushalten) hinterfragen würde und nicht sicher sei, ob es (ohne russsisches Gas) im kommenden Winter in allen Wohnungen wohlig warm sein könne.

    Ja, stimmt, das Ausstellen von Bescheinigungen wird Ärzten bezahlt. Daran denke ich häufiger bei den vielen Sachen, die man als Achule herausgibt und auch bei den vielen Telefonaten.

    Das bezog sich aber gar nicht auf mich, es kann sein, dass das Kind privat versichert ist.

    Die sehr zuverlässige Mutter hat das Kind persönlich (es war noch vor Corona) entschuldigt und berichtet, der Arzt würde sich das Ausstellen bezahlen lassen. Das klang eher nach einem Pauschalpreis, der in der Praxis selbst erhoben wird.

    Die Schule sollte sich nicht so anstellen, eine Entschuldigung der Eltern würde ausreichen.

    Das ist ein Einzelfall, von anderen Ärzt:innen bekomme ich weiter Bescheinigungen, die meisten Eltern finden Termine am Nachmittag … und warten darauf viele Monate, bei Fachärzten geht das oft nicht (z.B. Kieferorthopäde- langer Termin, Augenarzt, Zestungen oder Therapiegespräche in der KJP).

    Während des Distanzlernens ist NDS davon abgerückt worden, dass man häusliche Aufgaben nicht bewerten darf, und man sollte Aufgaben aus dem Distanzlernen bewerten.

    Vielleicht muss man nun wieder einfangen, was damit bewirkt wurde.

    Wenn die Aufgaben in der gestellten Zeit nicht fertig werden, kann man als Lehrkraft überlegen, ob man weiter Unterrichtszeit gewährt.

    So oder so sammelt man alle Materialien am Ende der Stunde ein, um es Sichten zu können, um daran ohne Verlust weiterarbeiten zu können, um häuslicher Hilfestellung oder Ersatzleistung zu entgehen.

    In der Grundschule führt ein „macht es zu Hause fertig“ sehr schnell bei einigen Kindern dazu, dass sie die Zeit absitzen, um am Nachmittag mit sehr viel Unterstützung zur guten Ergebnissen zu kommen.

    Welche Möglichkeiten bleiben dir?

    a) Du bewertest das, was abgegeben wurde mit den bekannten Kriterien. Offenbar liegen die Mängel in fehlenden Quellenangaben etc.

    Wie sehr unterscheidet sich dann die Note noch von der Erwartung und wie viel wird es am Ende die Gesamtnote beeinflussen?

    b) Du forderst eine zusätzliche Leistung.

    Dann musst du überlegen, ob es zu dieser Aufgabe (mdl. Vorstellung des Ergebnisses und Diskussion) oder zu einer anderen erfolgen soll. Und du müsstest allen SuS diese Leistung ermöglichen oder sie von allen einfordern.

    Möglich wäre ja auch ein Kurztest zum Thema. Die Klassenarbeiten wurden auf eine pro Fach eingedampft, das bezieht sich aber nur auf schriftliche Arbeiten, nicht auf fachspezifische Leistungen, Kurztests o.a.

    Kann man zu dem Thema eine weitere Aufgabe stellen, eine bei der man zuvor Erlerntes anwenden muss, z.B. eine Behauptung zum Thema einzuschätzen oder ein verwandtes Thema erörtern?

    c) Du suchst dir weitere Aufgaben, die mit zeitlicher Frist und genauen Angaben samt Bewertungskriterien den Leistungsstand der Klasse abbilden und sprichst mit KollegInnen vorab den Erwartungshorizont durch.

    Aber wo sind denn Kinder ihr ganzes Leben von Masken umgeben?

    Unsere SuS nehmen die Masken außerhalb der Schule ab.

    Die Verzögerung der Sprachentwicklung mag es geben, aber woher ist man sicher, dass diese von den Masken kommt? Gleiches frage ich für die Wahrnehmung von Empfindungen.

    Schulen, in denen die Not bereits so groß ist, dass sie auf ungelernte Kräfte zurückgreifen müssen, haben üblicherweise vorher bereits alle Reserven wie Doppelsteckungen, Mehrarbeit, Zusammenlegungen ausgeschöpft, um nur irgendwie den Mangel zu verwalten.

    Ja, so ist es.

    In Nds werden diese zusätzlichen Reserven gegengerechnet, die Schule hält sich zunächst mit Aufsichten durch pädagogische Mitarbeiter:innen über Wasser und vielleicht, ganz vielleicht nach Monaten kann man eine Vertretungskraft für ein paar Stündchen einstellen... oder auch nicht, dann hilft man sich weiter irgendwie.

    Wir lassen sie nicht im Regen stehen, sie helfen uns ja, aber eine Hospitationsphase ist nicht drin.

    Was ist damit sagen will: Es ist absolut und ausschließlich abhängig von der jeweiligen Lehrerperson, von ihrer persönlichen Belastbarkeit, Effizienz, ihrem Anspruch, ihrer Ausgeglichenheit.

    Da schiebt man den Schwarzen Peter den Arbeitnehmer:innen zu und schon kann sich der Arbeitgeber noch weiter zurücklehnen und weitere Aufgaben in die Schule drücken.

    Wir sind <10 KollegInnen (i.S.v. Lehrkräfte) und waren auch schon <5 + eine Menge Abordnungen (hier 2 Stunden, da 6 Stunden...)

    Da verteilt sich dann alles auf die wenigen Leute.

    Aufsichten kann man manchmal auch an Abordnungen geben, wenn sie einen Tag da sind und nicht zwischendurch fahren müssen, viele andere Aufgaben aber nicht.

    Letztlich bleibt es dabei, dass bestimmte Aufgaben einfach erledigt werden müssen. Und da sollte man sehen, dass man es fair verteilt. Im Endeffekt ist das nichts anderes als Pausenaufsichten oder unbeliebter Nachmittagsunterricht. Ein gutes Kollegium schafft es die Aufgaben fair zu verteilen

    Ja, stimmt, die meisten Aufgaben müssen erledigt werden. Aber die Arbeit wird letztlich nicht weniger ... sondern dank vieler Ansprüche immer mehr - ohne Ausgleich.

    Und ein Kollegium ist nicht per se schlecht oder unfair, wenn man allgemein beobachtet, dass zu viele Aufgaben zu verteilen sind, es keinen Ausgleich gibt und es viel Zeit und Kraft benötigt, diese Aufgaben zu erledigen.

    Gefragt wurde nach der Arbeitszeit und wir alle wissen, dass die vielen geforderten Aufgaben gar nicht in der angesetzten Zeit zu schaffen sind. Dazu gibt es auch Studien. https://www.isf-bremen.de/

    Wenn Lehrkräfte sich sehr deutlich abgrenzen, ist es ihr gutes Recht,

    aber es bedeutet häufig auch, dass andere Lehrkräfte dann (noch) mehr Aufgaben übernehmen (müssen).

    Das kann delegiert sein oder innerhalb des Kollegiums miteinander aufgefangen werden, wenn KollegInnen (zeitweise) weniger belastbar sind oder ausfallen.

    Auch kann ich verstehen, dass es Möglichkeiten/Fächer/Positionen gibt, die es einem eher ermöglichen, sich zu distanzieren. Aber sehr vielen oder zu vielen Lehrkräften ist es nicht möglich oder es gelingt ihnen nicht - seit Jahren - und das Land weiß das.

    Das Land regelt dies nicht. Trotz der Arbeitszeitstudie und der Arbeitszeitkommission gibt es weiterhin keinen Ausgleich und ich sehe auch die Bemühungen nicht, mehr Lehrkräfte und weiteres Personal in die Schulen zu stellen und eine Vertretungsreserve zu gewähren.

    Es gibt weiterhin so gut wie keine Entlastungsstunden in Grundschulen und es gibt auch keinen Ausgleich, wenn das Team einer Schule nur aus 4-5 Leuten besteht oder wenn eine Schule so knapp versorgt ist, dass es mehr Stunden über Abordnungen als im Stamm gibt. Den Abordnungen überträgt man selten weitere Aufgaben.

    Bei der Versorgung geht es inzwischen allein um die Zahlen für die Pflichtstunden und die DezernentInnen sagen offen, dass die vorhandenen Personen dafür nicht ausreichen und auch im Sommer nicht ausreichen werden.

    Wenn also die Pflichtstunden schon nicht besetzt werden können und das Kollegium mehr schaffen muss, als mit dieser Anzahl an Stunden vorgesehen, wie kann man da auf die Idee kommen, dass die Zeit und Kraft für die anderen Aufgaben reichen wird?

    Wenn also jemand nach der Arbeitszeit fragt, muss man doch auch sagen, dass diese zwar offiziell nach dem Deputat bemessen ist, tatsächlich aber nicht daran orientiert ist, dass sich das Deputat nicht verändert hat, die zusätzlichen Aufgaben aber durchaus.

    Es ist ein Unterschied,

    - ob man sich über Nichterfüller an sich in der GS oder in anderen Schulformen unterhält und dazu Stellung nimmt.

    - ob man Personen an der Schule hat, und deren Arbeit kommentiert oder bewertet,

    - ob man Personen an der Schule hat, die kein Lehramtsstudium samt Ref für diese Schulform/ diese Fächer absolviert haben, die man begleitet oder einarbeitet … und dann womöglich wieder ziehen lässt/ lassen muss

    An sich wünsche ich mir, dass es an allen Schulformen ausreichend qualifizierte Lehrkräfte geben würde,

    tatsächlich bin ich um jede und jeden dankbar, der uns für viel zu wenig Gehalt (450€) den Tag rettet, weil ansonsten Klassen zu Hause bleiben müssten … und auch schon sind.

    Aber eines würde mich mal noch aus Sicht der Grundschullehrerinnen interessieren. Hier, das sehe ich auch so, ich die Möglichkeit (und vielleicht auch die Notwendigkeit) der Beeinflussung größer. Immerhin haben die kleinen noch den wenigsten Überblick und sind mit der Kognition noch nicht so weit.

    Ihr habt den Kindern doch sicherlichauch eine Begründugn fürs Maskentragen genannt. Das war doch sicherlich auch der Schutz vor Ansteckung dabei, oder? Was erklärt ihr ihnen eigentlich, was jetzt anders ist? Die Pandemie ist vorbei? Wir haben uns geirrt bezügich der Schutzwirkung? Die FDP und die anderen Corona-Leugnerinnen sind doch schlauer?

    Als es begann, waren es selbstgenähte Stoffmasken, lange Zeit auf den Gängen mit Begegnung und Pausenzonen und viel Abstand.

    Dann gab es mit Masken die Möglichkeit, sich wieder zu nähern.

    Inzwischen sind es OP-Masken, sicher auch, weil es Kinder mit Häkelmasken gab, denen mit Visier ist nicht beizukommen, weil unsere Behörde umkippt.

    Ich weiß, dass wir darüber gesprochen haben.

    Ich weiß auch, dass ein paar Wochen später ein Kind verwundert fragte, wofür das überhaupt nützen soll.

    Es gab Videos zum Thema und Erklärungen.

    Natürlich ging es ums Ansteckungsrisiko, aber das nehmen nur Kinder wahr, die nicht den anderen Ausführungen glauben, dass das alles halb so wild sei.

    Außerdem ist die Halbwertszeit von Inhalten bei einigen Kindern gering, manchmal erschreckend gering. Aber man diskutiert es nicht jeden Tag aufs Neue, dann ist es besprochen und als Regel gesetzt.

    Ich wüsste nicht, warum ich - wegen der FDP? :gruebel: - meine Begründungen ändern sollte.

    Man trägt die Maske, um die Ansteckung zu verringern. Das ändert sich ja nicht.

    Die Kinder würden dann anmerken, dass sie ja alle gestestet seien. Aber viele wissen inzwischen aus Erfahrung, dass etliche Tests erst anschlagen, wenn man schon mehrere Tage krank zu Hause ist. Entsprechend hätte ich verstanden, wenn man die Tests eingeschränkt hätte, nicht die Masken :weissnicht:

    Wir haben schon Ferien, die Kinder fragen also erst nach Ostern.

    Dann wird darüber gesprochen, was "Schutz" ist, was "freiwillig" oder "Pflicht" bedeutet und warum man das eine wie das andere annehmen muss.

    Neugier: welche?

    (NDS: ich wurde zum 1. August eingestellt, unabhängig davon, dass die Schulferien noch gute 3,5 Wochen dauerten. Einstellung ist glaube ich dort immernoch 1.8., 1.2.)

    Das sind die beiden großen, offiziellen Termine, zu denen die Stellenausschreibungen erfolgen.

    Da aber nicht alle der (auch noch zu gering) ausgeschriebenen Stellen besetzt werden, erfolgen weiter Ausschreibungsrunden und es wird bis weit in den Herbst und immer zwischendurch eingestellt, wenn sich geeignete Bewerbende finden.

    Zwischendurch ist das online-Portal geschlossen, das ist m. E. dann, wenn die neuen Stellen eingepflegt werden.

    Die BBS haben ein eigenes Portal und eigene Termine,

    Vertretungsstellen und solche für nicht-lehrendes Schulpersonal werden in anderen Listen geführt, demnächst soll es noch eine Liste für ukrainische Lehrkräfte geben.

    MehrArbeitsUnterricht

    Klingt ja eher so, dass es um Unterricht geht - also Stunden, die erteilt wurden.

    Dazu gibt es in NDS irgendwo eine Regelung, dass es Stunden mit Schüler:innen-Bezug sein müssen.

    Deshalb kann man keine Mehrarbeits-Stunden dafür anrechnen, dass bestimmt Aufgaben in der Schulorganisation o.a. übernommen werden.

    Beispiel: Früher haben wir Aufgaben vor der Einschulung als Mehrstunden entlastet, aber häufig am Nachmittag erledigt. Wenn man dann seine Überstunden nehmen möchte, organisiert man zudem die Betreuung, in der Regel stellt man Aufgaben zur Verfügung, die die SuS unter Aufsicht bearbeiten - was ja auch Arbeit ist.

    Da dies nicht mehr geht, erfolgen die Aufgaben vor der Einschulung nun am Vormittag. Die Lehrkräfte werden dafür also ausgeplant und ebenso vertreten - und legen auch Aufgaben hin, aber es muss an diesem Tag im Rahmen des normalen Stundenplanes erfolgen.

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