Beiträge von Palim

    Und ich habe bislang auch niemanden kennengelernt, der sein Kind noch mal zu Hause beschulen möchte, um eine Infektion zu vermeiden.

    Ich schon, aus unterschiedlichen Gründen - und nicht allein hier im Forum, auch in unserer Schule in Bullerbü bei überwiegend niedrigen Inzidenzen.

    Wie viele es in diesem Winter noch wären, wenn zumindest auch vulnerable Erwachsene zu großen Teilen geimpft sein können/dürften, kann ich noch nicht beurteilen, bei vulnerablen Kindern/ Geschwistern und 12 stellt sich die Frage weiterhin.

    Und ja, dagegen stehen Eltern, die sich selbst nicht impfen lassen haben und die vehement vertreten, dass jetzt "normal" angesagt sein soll, damit die Kinder eine glückliche Kindheit haben mit Singen, Festen und Ringelpietz - dafür geht man schließlich zur Schule.

    Frag das doch die Eltern in den betroffenen Regionen. Oder willst du mir jetzt weismachen, dass an Niedersachsens Schulen alles so viel toller läuft.

    Ich hatte dich gar nicht gemeint

    und wollte auch nicht sagen, dass es an Schulen in NDS besser läuft, CLP gehört zu Niedersachen, die niedrigeren Inzidenzen täuschen Sicherheit vor und es gibt weniger Fälle an Schulen, wenn die Inzidenzen insgesamt niedriger sind.

    Immerhin wird es in der ersten Woche tägliche (Selbst-)Testungen geben.

    Maßgeblich sind hier nun die Hospitalisierungen, dass lässt das Geschehen in den Schulen außenvor.

    Dagegen.

    Ich habe nicht gesagt, dass ich dafür bin,

    aber ich verstehe nicht, warum auf diese Weise mit den Inzidenzen verfahren wird.

    Auch ich habe in den letzten Wochen die Zahlen nicht mehr genau verfolgt, ich wohne ja im Norden wo die Inzidenzen gering sind.

    Aber wenn ich die Zahlen im Süden anschaue - Süden ist so etwa ab CLP :S - dann muss man sich doch an den Kopf fassen.

    Die Kinder bis 12 Jahre sind doch weiterhin nicht geimpft, was ist denn in diesem Jahr anders in diesen Schulen als im letzten Jahr?

    Ach ja, die Lehrkräfte sind geimpft, das ist aber der kleinere Anteil an den Personen im Schulalltag.

    Luftfilter waren zu teuer, Lüften ist kalt und sollte auf ein Mindesmaß begrenzt werden, Masken sind unbequem, die kann man weglassen, Tests sind auch teuer - auch da gibt es Stimmen, dass man sie in Schulen besser unterlassen sollte, PCR-Testungen von ÄrztInnen für Kinder werden nicht immer durchgeführt... der Unterricht soll aber bitte möglichst normal und mit allen Anforderungen laufen, zusätzlich sind Lernstände zu erheben und natürlich auch aufzuholen, Singen muss dringend wieder sein und auch Abstände sind nicht so wichtig, von Quarantänen in Schulen hat noch nie einer laut gesprochen.

    Der Umgang zwischen Herbst und Weihnachten hat im letzten Jahr dazu geführt, dass sich die Welle allmählich aufbauen konnte, um dann stark anzusteigen. Warum sollte es in diesem Jahr anders sein?

    Und warum kann man nicht im September, Oktober die Zahlen niedrig halten, DAMIT es in den Winter hinein nicht wieder so heftig wird?

    Und woher kommt das Phänomen: „Können Sie das Herr Müller ins Fach legen?“ „Wem soll ich das ins Fach legen?“ „Herr Müller!“

    Das ist aber auch kein neues Phänomen.

    Wenn man es den Kindern sagt, äußern sie anschließend: „Herrn Müller, kannst du mir mal helfen?“

    Das kann man in der Grundschule aber auch nur lernen und in die Alltagssprache übernehmen, wenn es männliches Personal gibt.

    Noch ein Ansatz:

    Man kann von der Endung her nicht auf das Genus schließen.

    Häufig werden die Wörter im Satzzusammenhang benutzt/ gelesen und stehen entsprechend mit deklinierten Artikeln, die auch nicht im Nominativ sind, z.B. die Grenzen des Wachstums, die Steigerung des Wachstums…

    Dabei teilen sich Maskulinum und Neutrum im Genitiv und Dativ die Artikel. Die Begriffe stehen dann in Satzzusammenhängen, die so nur in der Bildungssprache vorkommen - ansonsten werden Genitiv und Dativ eher vermieden.

    Irrtümlich wird dann abgeleitet, dass es sich um ein maskulines Wort handelt, auffällig wird es, wenn das Wort im Nominativ eingesetzt wird, der in den Antworten der Schülerschaft häufiger vorkommen dürfte.

    Deine Reaktionen zu diesem Thema sind oft sehr einseitig und völlig kompromisslos. Vielleicht ist das der Grund, warum manche User hier schon gar nicht mehr antworten?

    Japp, danke,

    es war vermutlich deinerseits eine rein rhetorische Frage, denn du hast für dich eine gültige Antwort gefunden und bist durchaus in der Lage, sie zu diskutieren, wenn niemand mitmachen möchte, auch allein.

    Womöglich hatten andere einfach keine Lust auf diese Debatten und schweigen zu deinen Aufforderungen, wenngleich sie die Frage selbst berechtigt und eine Diskussion darüber, die sich sicher lohnen würde, spannend fänden.

    Sie hat zum ersten Mal eine 1.Klasse.

    Ich finde auch normal, dass man SuS das System Schule erst erklären muss, nicht nur am Anfang, zwischendrin sind auch immer wieder solche Sachen, die alle Welt selbstverständlich findet, Noten oder Arbeiten schreiben z.B.

    Aber die Grundtendenz des Artikels zeigt, dass es vorschulisch gerade nicht um Übungen im Schreiben, Lesen und Rechnen geht und nicht darum, die Hefte des 1. Schuljahrs schon mal vorab zu bearbeiten (hatte ich auch schon).

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