Habe die Statistiken beim BfS noch in bunt und übersichtlich gefunden,
Danke fürs Raussuchen.
Worin begründen sich denn die unterschiedlichen Zahlen? Wenn du sagst, dass ihr noch weitere Klassen anbieten könntet, gibt es gleichzeitig bei euch keine Nachfrage, weil die SuS den Übertritt nicht schaffen. Oder wählen sie in deinem Kanton andere Wege, weil sie andere Möglichkeiten haben? Oder wollen sie die Matura nicht, weil sie sie für ihre Lebensplanung absehbar nicht benötigen?
Gibt es, ähnlich wie in D, die Tendenz, dass der Anteil an Akademikern, deren Kinder bevorzugt ans Gym wechseln, in bestimmten Kantonen höher ist, weil die berufliche Struktur/ Sozialstruktur/ Infrastruktur es begünstigen?
Wie hoch sind die Bestrebungen dort, wo die nächste Uni einen Umzug notwendig macht und damit eine Hürde für die Studierenden und ihre Familien bedeutet?
Wie begegnet die Schweiz der niedrigen Quote, wenn doch Fachkräfte mit Abitur und Hochschulabschluss gebraucht werden?
In Deutschland leistet man sich einen besonders engen NC in Medizin, um anschließend Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben und die medizinische Qualifikation zu prüfen und mit Sprachkursen zu qualifizieren.
Wie aussagekräftig ist ein Vergleich der Anzahl der Absolvierenden der Hochschulreife mit der Anzahl der Absolvierenden in der Hochschule?
Dahinter steht für mich die Annahme, dass man mit dem Abitur/der Matura die Berechtigung für den Besuch einer Hochschule erhält und diesen auch in nahezu jedem Fall umsetzt. Es gibt doch aber auch Ausbildungen oder andere Ausbildungswege, die ein Abitur voraussetzen. Entsprechend wird es doch AbiturientInnen geben, die trotz Befähigung nicht an die Uni gehen.
Das Problem ist doch, daß immer mehr Berufe akademisiert werden, bei denen es eigentlich überflüssig wäre.
Da bin ich der Meinung, dass man versucht, es international anzugleichen, mit bestimmten Ausbildungen erwirbt man in anderen Ländern einen Bachelor und kann dann auch in einen Masterstudiengang einsteigen. Das ändert sich hier nach und nach, für eine Vergleichbarkeit oder Chancengleichheit.