Ich habe nicht gesagt, dass ich dafür bin,
aber ich verstehe nicht, warum auf diese Weise mit den Inzidenzen verfahren wird.
Auch ich habe in den letzten Wochen die Zahlen nicht mehr genau verfolgt, ich wohne ja im Norden wo die Inzidenzen gering sind.
Aber wenn ich die Zahlen im Süden anschaue - Süden ist so etwa ab CLP
- dann muss man sich doch an den Kopf fassen.
Die Kinder bis 12 Jahre sind doch weiterhin nicht geimpft, was ist denn in diesem Jahr anders in diesen Schulen als im letzten Jahr?
Ach ja, die Lehrkräfte sind geimpft, das ist aber der kleinere Anteil an den Personen im Schulalltag.
Luftfilter waren zu teuer, Lüften ist kalt und sollte auf ein Mindesmaß begrenzt werden, Masken sind unbequem, die kann man weglassen, Tests sind auch teuer - auch da gibt es Stimmen, dass man sie in Schulen besser unterlassen sollte, PCR-Testungen von ÄrztInnen für Kinder werden nicht immer durchgeführt... der Unterricht soll aber bitte möglichst normal und mit allen Anforderungen laufen, zusätzlich sind Lernstände zu erheben und natürlich auch aufzuholen, Singen muss dringend wieder sein und auch Abstände sind nicht so wichtig, von Quarantänen in Schulen hat noch nie einer laut gesprochen.
Der Umgang zwischen Herbst und Weihnachten hat im letzten Jahr dazu geführt, dass sich die Welle allmählich aufbauen konnte, um dann stark anzusteigen. Warum sollte es in diesem Jahr anders sein?
Und warum kann man nicht im September, Oktober die Zahlen niedrig halten, DAMIT es in den Winter hinein nicht wieder so heftig wird?