Beiträge von Palim

    Für NDS bin ich nicht mal sicher, ob die Schulbücher überhaupt überprüft werden - und wie oft.

    Jede Neuauflage bringt andere Inhalte mit und es dürfte meiner Meinung nach nicht sein, dass Inhalte, die im Curriculum nicht enthalten sind (z.B. Zirkel oder differenzierte Behandlung der Objekte), in den genehmigten Schulbüchern auftauchen.

    In NDS ist es eher so, dass die Schulbücher genehmigungspflichtig sind, auch von den Fachkonferenzen und der Gesamtkonferenz bestimmt werden. Diese Sachen gehen bei uns auch in die Materialausleihe, somit hängen auch die Ausleih-Kosten für die Eltern daran.

    Die Arbeitshefte sind frei wählbar, sodass man da reichlich Auswahl hat und gut differenzieren kann. Darüber hat man dann auch die Möglichkeit, offener zu arbeiten. Allerdings muss man, finde ich, aufpassen, dass das, was angeschafft wird, auch genutzt und gefüllt wird, sonst beschweren sich die Eltern zu Recht.

    An unserer Schule haben wir sogar hinsichtlich der AH für die Schulbücher eine Wahl, im letzten Jahr habe ich wegen Corona und möglichem Distanzunterricht ein AH anschaffen lassen, das ich sonst immer weglasse, und auch eingesetzt (Leseübungen passend zum Lesebuch, Aufsatzerziehung), im kommenden Schuljahr lasse ich es wieder weg, da ich mir andere Leseprojekte vorgenommen habe und meine Aufsatzerziehung anders als im AH sein soll.

    Grundschullehrer bereiten ihre Klassenzimmer vor, räumen evtl. das alte aus, das neue ein, treffen sich mit dem Jahrgangsteam, bei Inklusionsklassen noch mit einem anderen Team, usw... Dauert schon mal eine ganze Woche oder länger. Meist 2 oder 3 Tage zu Beginn der Ferien und die letzte Woche vor Schulbeginn - da ist was los in der Schule. Konferenzen sind auch schon vorab.

    Für mich ist es ein Unterschied, ob man für sich Vorbereitungen trifft und Sachen verräumt oder Klassenräume wieder einräumt oder ob man zu einem bestimmten Termin zur DB erscheinen muss, das ist für mich quasi der offizielle Start.

    Wir hatten früher die DB 2 Tage vor Beginn, nun sind es 3 Tage, damit es 1 Tag mehr Puffer für Corona-Vorgaben oder andere Katastrophen gibt.

    Konferenzen sind mit Elternbeteiligung - den Unterschied hatten wir schon mal woanders - und liegen deshalb nicht in den Ferien, Fach-DB finde ich unsinnig, wenn man anschließend doch eine FK benötigt.

    Was ist denn eine O-Woche?

    Der Prof, an dem in den Prüfungen eigentlich niemand vorbei kam, hat im 1. oder 2. Semester aufgedreht und die Erarbeitung besonders interessanter, theologischer Texte angesetzt.

    Das war einigen zu abgedreht oder mühsam oder was weiß ich.

    Ich weiß, dass in unserem Jahrgang apostolische 12 in Ev. Religion übrig blieben.

    Aber wie viele es zu Beginn waren, weiß ich nicht.

    Viele haben auch gar nicht bis zu einer Klausur gewartet, sondern weit vorher das Fach gewechselt.

    Die Fächer sind gesetzt, das ist klar,

    aber bei einer D-beliebig Stelle kann man darauf hinwirken, dass bestimmte Kriterien angefügt werden.

    Außerdem kann man in der Begründung der Rangfolge auf anderes verweisen, ja.

    Letztlich braucht man neben Deutsch und Klassenlehrkraft in der Regel ja weitere Fächer oder Qualifikationen, wodurch die eine Bewerbung besser passt als die andere. Sind an der Schule bereits viele Lehrkräfte mit dem Fach Religion, würde man die Bewerbung D-Rel nachrangig setzen, ist es die einzige Bewerbung, ist man froh, überhaupt jemanden gefunden zu haben.

    Ist das bei euch in der Grundschule wirklich so?

    Ja, habe ich jetzt mehrfach so erlebt, zuvor war es so, wie du es beschreibst.

    Zum einen geht es rein nach Note und die Schule muss trotz Auswahlliste doppelt und dreifach begründen, warum Kandidatin X gewünscht ist,

    zum anderen war es in den letzten Durchgängen so, dass die Bewerbung VOR dem Prüfungszeitraum lag, somit nahezu alle KandidatInnen mit einer 7,x gelistet wurden. Damit kann man sie alle einladen, weil sie gleichrangig sind.

    Die Bewerbungsgespräche und die Besetzungen sind dann WÄHREND des Prüfungszeitraumes, einige Bewerbende haben ihre Prüfungen vor ein paar Tagen abgelegt, andere sind kurz davor.

    Dadurch können diejenigen mit frühen Prüfungen eine reelle Note vorweisen, diejenigen, die ihre Prüfung ein paar Tage oder Wochen später hatten, werden weiter mit 7,x gelistet, wenige Tage später sieht es in der Liste dann wieder anders aus. Das führt also dazu, dass sich die Liste, die nach Noten sortiert, täglich ändert und die KandidatInnen nun nicht mehr gleichrangig sind, was aber am Prüfungstag und nicht an den Leistungen an sich liegt.

    Die Schule hat ein Interesse daran, die Stellen möglichst schnell zu besetzen, da insgesamt immer noch ein Mangel an Bewerbenden herrscht.

    Es ist richtig, dass es Regeln gibt, um persönlicher Bevorzugung entgegenzuwirken, wirklich fair finde ich das derzeitige Vorgehen aber nicht, nicht für die späten Prüflinge und nicht für die Schulen, die sich die Arbeit des Auswahlverfahrens machen, dann aber womöglich andere KandidatInnen bekommen, weil diese eine späte Prüfung haben bei sonst gleicher Eignung.

    Ok, dann betrifft das die BBS in NDS natürlich auch. Wir benutzen halt nur diesen Begriff nicht, sondern sprechen nur von "ausgeschriebenen Stellen" ;).

    Für die BBS gelten andere Bedingungen, die Einstellung erfolgt meines Wissens viel stärker über die Schulen, da sie eine größere Eigenständigkeit haben.

    In den ABS waren früher alle Stellen Bezirksstellen, dann gab es eine Mischung, derzeit sind fast alle schulscharf und damit das Bewerbungsverfahren und ein Teil des Papierkrams zur Schule ausgelagert. In den Ausschreibungen auf Eis-online ist es farblich gekennzeichnet (das eine schwarz, das andere grün).

    und hier wird m. E. der Begriff "schulscharfe Stellen" auch selten benutzt.

    Wir benutzen ihn häufig, die Stellen in den allgemeinbildenden Schulen sind inzwischen fast vollständig als schulscharfe Stellen ausgeschrieben.

    In Nds ist es so dass man sich quasi doppelt bewerben muss, das Verfahren mit Vorstellungsgesprächen etc. läuft an der Schule. Diese erstellt eine Rangliste der Bewerbenden und gibt sie an die Bezirksregierung.

    Von da ab liegt alles im Nebel, es war eine Zeit lang so, dass offenbar/ scheinbar (?) nach dieser Liste vorgegangen wurde, in letzter Zeit ging es vorrangig doch nach Note, mit weit weniger Einfluss durch die Schulleitungen.

    Hintergrund ist allerdings auch, dass die Einstellungen sich mit den Prüfungen überschneiden und die Prüflinge bis zum Ablegen mit einer 7-ner-Note bedacht werden und somit am Ende der Liste landen. Sobald die Abschlussnote eingetragen ist, werden sie in der Liste anders einsortiert. Somit sind diejeningen mit den früheren Prüfungsterminen bevorzugt gegenüber denen, die erst ein paar Wochen später ihren Termin haben.

    Unsere Refis bekommen nur eine Vorgabe für die maximale Seitenanzahl des Hauptteils, nicht für den Anhang.

    War bei mir damals schon so und ich finde es absurd.

    Im 1. Examen gab es Fächer mit Begrenzung und ohne,

    im 2. Examen gab es eine Begrenzung, aber der Anhang konnte endlos sein.

    Momentan gibt es hier Seitenbegrenzungen für die Unterrichtsentwürfe, dabei aber sehr genaue Vorgaben, was alles anzusprechen ist. Entweder ist der Entwurf zu lang oder man bemängelt, dass die Ausführungen nicht vollständig seien - so kann man immer ein Haar in der Suppe finden.

    Dazu soll dann bitte alles in den Anhang, wobei es Seminarleiterinnen gibt, die den Anhang gar nicht sehen wollen, um dann bei der Besprechung zu sagen, es würden Inhalte fehlen, welche klar aus dem Anhang hervorgehen.

    Es bleibt, wie gesagt: man muss dort fragen, wo man die Arbeit einreichen wird.

    und noch mehr Unverträglichkeitssymptome als sonst

    Das bestätigt meine Bedenken, mir reicht es, aus anderen Gründen die Zusatzstoffe im Blick zu halten.

    Reduzieren kann man sicher einiges, aber wenn es dazu führt, dass man Zusatzstoffe aus sonstwo und sonstwas hinzufügt, ist es nicht unbedingt ökologischer oder gesünder

    Mir fallen die Übereinstimmungen auch auf.

    Es gibt Menschen in der Gesellschaft, die von ihrer Meinungsfreiheit Gebrauch machen, um bei unterschiedlichen Themen zu äußern, dass ihnen persönlich die gesellschaftliche Verantwortung zu teuer oder zu mühsam ist.

    Dahinter gibt es verschiedene Gründe, einige führen eine individuelle Kosten-Nutzen-Rechnung, in der sie persönlich scheinbar zu wenig für ihr Geld bekommen,

    anderen ist an der Zersetzung der Gesellschaft gelegen.

    Bei einer Demo treffen Menschen mit verschiedenen Beweggründen aufeinander.

    Man muss dann abwägen oder herausfinden, ob man seine Meinung auf bestimmte Weise äußern möchte, wenn es den Anschein erweckt, man würde sich mit bestimmten Gruppen gemein machen.

    Wenn ich meinen Beitrag zur Deichacht entrichte, dann bauen sie den Deich nicht dafür, dass ich da möglichst oft auf schönen Wegen spazieren gehe. Ich hoffe und verlasse mich darauf, dass der Deich begutachtet und in Schuss gehalten wird. Bestimmt gibt es Menschen, die nicht verstehen, wofür das notwendig ist oder die gegen eine Abgabe wären, um Hochwasserschutz umsetzen zu können, weil sie selbst meinen, nicht im Hochwassergebiet zu wohnen.

    Wenn ich an bestimmten Plätzen an den gepflegten Strand gehen möchte, muss ich für die Zeit oder den Tag Eintritt bezahlen. Das ist ein Extra, das ich bezahlen muss, wenn ich es in Anspruch nehmen möchte. Damit unterstütze ich auch, dass es erhalten bleibt.

    Wenn ich meinen Beitrag zu ÖRR entrichte, bezahle ich nicht dafür, dass ich eine bestimmte Anzahl an Sendungen und oder Minuten konsumieren kann, sondern dafür, dass es den ÖRR überhaupt geben kann, der allen das Angebot unterbreitet, der verschiedene Sparten besetzt und einem gesellschaftlich notwendigen Auftrag nachkommt. Das tut er auch, wenn ich persönlich das Programm nie in Anspruch nehmen würde.

    Wenn ich zusätzlich zu diesem Angebot andere Medien in Anspruch nehmen möchte, dann kann ich das machen und muss für das Extra bezahlen und unterstütze damit, dass es das Angebot weiter gibt.

    Der ÖRR ist davon unabhängig, weil er in jedem Fall erhalten bleiben soll.

    Die könnten das Testbild und Radio Gaga in Dauerschleife senden ind bekämen immer noch 8 Milliarden jährlich. Das ist kritikwürdig.

    Nein, könnten sie nicht, weil sie einen Auftrag haben. Wenn dir dieser oder die Umsetzung nicht gefällt, ändert sich der Auftrag deshalb nicht für dich im einzelnen. Das ist ein Unterschied dazu, dass man anderswo Pakete nach Vorlieben wählen kann. Kann man hier nicht und es ist auch nicht der Hintergrund des Rundfunkbeitrags.

    Aber bzgl. unserer Nutzunhsgewohnheiten des ÖR sind wir damit ja nah beieinander. Und die Abstimmung machen wir - wie so viele - mit den Füßen. Nur ist der ÖR vollkommen davon entkoppelt.

    Und gerade DAS ist gewollt und gut so.

    Mal drüber nachdenken.

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