Beiträge von Palim

    Gibt es diese irgendwo online zu lesen?

    Ja,

    https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/akt…nal-157549.html

    und hier

    https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/sch…atz-175279.html

    und der Erlass

    https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/akt…len-173950.html

    Bedeutet in der Praxis:

    Die Schule erhält die Grundversorgung nicht einmal pauschal nach Erlasslage (2 Std pro Klasse pro Woche),

    von dieser sonderpädagogischen Grundversorgung gehen pauschal zusätzlich Beratungszeiten ab,

    zudem auch alle Zeiten, in denen Diagnostik erstellt werden muss - in der eigenen Schule oder in einer anderen Schule, in der die betreffende Lehrkraft ein Gutachten erstellen soll.

    Und ja,

    ich finde richtig, dass man sich im Zuge der Umsetzung der Inklusion über Zuständigkeiten und Grenzen unterhält und diese auch in Dienstvereinbarungen festhält,

    dies hätte dann aber auch für andere Lehrkräfte erfolgen müssen.

    Zudem müsste das Land sicherstellen, dass entsprechend der eigenen Vorgaben Lehrkräfte zur Verfügung gestellt werden, ist dies nicht möglich, sollte es ebenso eine Regelung zur Vertretung geben - und entsprechendes Personal.

    Mit welchem Recht behauptest du, dass das gut entlohnt oder entlastet werden würde?

    Und weil an sämtlichen Schulen die zusätzlichen Aufgaben nicht ausreichend entlastet werden, plädierst du dafür, dass Lehrkräfte an GHR-Schulen weiterhin A12 erhalten sollen?

    Für die jüngeren Kinder, die wirklich ein Risiko haben, müsste man sehen, ob nicht auch andere Möglichkeiten geschaffen werden könnten, wie der Heimunterricht bei länger Erkrankten.

    Ansonsten ist es immer Zusatzarbeit, ich fand den Wechselunterricht extrem aufwändig, zumal man ja auch immer die Differenzierung braucht, die Inklusion bewältigt und dann weiter Kinder hatte, die ständig zu Hause waren und auch Erläuterungen und Anleitung brauchten.

    Anderes BL, ähnliche Erfahrung, natürlich immer mit individueller Ausprägung.

    Grundschullehrkräfte…

    machen (sonderpädagogische) Diagnostik, schreiben Gutachten und Förderpläne, führen Beratung durch und setzen individuelle Bildung und Förderung um. Auch - und gerade - in der Inklusion.

    Ausgenommen sind nur Testungen, die ausschließlich besonders Qualifizierte durchführen dürfen, z.B. IQ-Tests, die jedoch nicht zwingend notwendig sind für ein Gutachten.

    Wenn die Sonderpädagogen bei euch sich tatsächlich so weitgehend raushalten und unvorbereitet kommen sollten, dann scheint mir das ein individuelles/schulisches Problem zu sein,

    In NDS wurde eine Dienstvereinbarung getroffen zwischen Land und FöSßKräften in der Inklusion. In dieser werden klare Grenzen für die FöS-LuL gesetzt, diese gehen zu Lasten der Lehrkräfte an den Regelschulen.

    Warum es eine solche Vereinbarung nicht für die A12-Lehrkräfte gibt, weiß ich nicht… würde ich aber gerne mal wissen.

    7. In NDS sind SoPäds so rar, dass nicht einmal die Grundversorgung von 2 Std pro Klasse pro Woche abgedeckt wird. (3 Std. pro Kind gibt es erst ab Klasse 5 - Erlasslage, nicht Realität). Also übernimmt die Lehrkraft der Regelschule selbst sämtliche Förderung, Beratung etc., wenigstens für die Unterstützungsbedarfe LE, ESE und Sprache, oft auch für andere, wenn diese Kinder in den Klassen sind.

    Es wird auch von den Referendaren GHRS erwartet, dass sie diese Differenzierung erbringen, einschließlich GE-SuS.

    Wobei die Impfpflicht im Bildungssystem in meinen Augen eine Nebelkerze ist. Sie wird nämlich nicht durchgesetzt. Lassen die Eltern ein Kind nicht impfen, sitzt es trotzdem aufgrund der Schulpflicht letztlich dann doch wieder in der Schule.

    Das ist doch mit der Masernimpfung jetzt auch so:

    Ohne Impfung kein Besuch der KiTa,

    Besuch der Schule unter Sanktionen ggf. auch jährliche Strafzahlungen.

    Die kenne ich schon. Hier muss man unsern Dienstherrn mal wieder loben. Zuerst wurde die Möglichkeit einer alternativen Stundentafel angeboten. Und jetzt wo diese durch die meisten Schulvorstände beschlossen wurde, kommt kurz vor Schuljahresende die Information, dass mit Sachunterricht Themen kürzen kann. Hätte man das vorher gewusst, hätte man natürlich entsprechend Sachunterrichtsstunden kürzen können. Aber das wäre ja zu einfach gewesen.:autsch:

    Die Alternative Stundentafel gab es ja sonst auch schon.

    Dass man im vergangenen Jahr die Möglichkeit hatte, die Curricula zusammenzustreichen, hatten wir genau für SU genutzt, Jetzt kommt das MK nach getaner Arbeit 1 Jahr später mit einer eigenen Version für SU und Deutsch-LE.

    Unsere Priorisierung war nun aber eine andere und zufällig haben wir so einiges abgedeckt, was jetzt gestrichen wurde, weil es im Distanzunterricht oder Wechselunterricht mit Abständen und Hygiene-Anforderungen besser zu realisieren war.

    Gruppenarbeit mit Versuchen geht dann einfach nicht, Versuche zeigen ist unklug und jedem Kind das Material zu stellen manchmal nicht möglich.

    Tja, mal wieder viel Arbeit für nichts und innerhalb eines Jahres die Kehrtwende.

    Was wohl aus den anderen Fächern wird?

    Nur zurück wirds dann jetzt spannend, weil sie sich durch Hochrisikogebiet erst frühestens nach 5 Tagen freitesten können, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Die Geimpften müssen nicht in Quarantäne, die nicht-geimpften, also z.B. auch Kinder, müssen in Quarantäne, können sich dann aber nach 5 Tagen frei-testen.

    Das ganze Konzept ist aus meiner Sicht nicht durchdacht. Was macht man, wenn man eine erste Klasse hat? Dann soll man trotzdem den Lernstand erheben und dazu Gespräche vor den Ferien führen? Was soll der ganze Plicht-Einstiegsphasen teil? Ich denke, dass das die Lehrkräfte vor Ort viel besser entscheiden können. Warum Pflicht? Außerdem ist das mit dem Förderunterricht alles schön und gut. Aber wir haben dafür 0 Stunden.

    Geht uns ähnlich, wobei wir vielleicht EIN MAL in mindetsens 10 Jahren nun genug Stunden haben KÖNNTEN ... mal sehen, wie lange.

    Aber so kann man als KM ja sagen, man habe den Schulen umfangreiche Möglichkeiten gegeben, individuelle Lernrückstände aufzuarbeiten.

    Am Ende muss dann jede Schule selbst sehen, was sie daraus macht.

    Ein Tag KL-Unterricht ist nicht weg, danach gibt es dann entweder noch einen Projekttag, wo jeder etwas Schönes macht, oder wir steigen ein mit dem Unterricht UND der Lernstandserhebung. Die macht man doch ohnehin jedes Jahr. 3-4 Wochen etwas anderes zu machen, kann ich mir nicht vorstellen, dann wird es im Anschluss doch wieder eng mit dem, was man schaffen soll.

    Für Deutsch Förderschwerpunkt Lernen und und SU stehen übrigens KC mit Priorisierungen online, den Hinweis habe ich heute erst gesehen und nun gesucht.

    https://cuvo.nibis.de/cuvo.php?p=sea…=Primarbereich&

    Gut, dass ich das vor meiner Jahresplanung sehe, einige Themen von 3/4, die nun gestrichen sind, habe ich schon aufgegriffen.


    Auch die Elterngespräche macht man jedes Jahr, ich kann da nichts Besonderes finden.

    Die HSP soll jetzt übrigens über die Bildungscloud nutzbar sein, das habe ich mir aber noch nicht angesehen.

    Wo hast du das mit den Testtagen für Szenario B oder C gefunden? Ich hatte das noch gar nicht auf dem Schirm.

    Die Erlasse stehen - gut versteckt - hier

    https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/akt…-22-202659.html

    Da steht im untersten ERlass u.a.

    Zitat

    An Projekttagen kann nach Entscheidung des Schulvorstands  ebenfalls  Distanzlernen für einzelne Schul-
    jahrgänge oder einzelne Lerngruppen (auch Teilgruppen) vorgesehen werden. 

    Das ist sicher gar nicht so gemeint, aber letztlich könnte man darüber als Schule entscheiden, dass man die ersten Wochen in Szenario B oder C beginnt. Warten wir mal ab, wie die Inzidenzen bis dahin sind.

    Hab dann auch kurzzeitig in Richtung Physiotherapie gedacht, aber ich bin nicht fürs Krankenhaus gemacht.

    Wobei es da neben dem KKH auch Alternativen gibt.

    Vielleicht hast du später mit der anderen Ausbildung auch die Möglichkeit, zweigleisig zu fahren und nur einen Teil der Arbeitszeit in einer Schule zu sein, den anderen Teil aber etwas anderes zu machen.

    Es ging nur um die Aussage, alle die GS studieren wollen, sollen eben GymGes studieren.

    Hintergrund ist die ungleiche Bezahlung bei gleicher Ausbildungsdauer samt Abschluss gepaart mit der Tatsache, dass die Gym-LuL mit A13 eingestellt werden, um dann an den GHR-Schulen den Lehrkräftemangel aufzufangen. Da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten in den verschiedenen Bundesländern, halbjährliche Abordnungen, aber eben auch Einstellungen mit Abordnungsverfügung über 1-3 Jahre.

    Dass man als Gym-Lehrkraft nicht auf den Unterricht in der GS vorbereitet ist, wissen alle, die anderen Lehrkräfte mit A12 übernehmen jedes Halbjahr neu die Einarbeitung der Abordnung, übernehmen selbst die außerunterrichtlichen Aufgaben …

    … und dann fragt man sich, warum man nicht als Gym-Lehrkraft mit A13 an der Grundschule arbeiten könnte: mehr Gehalt, weniger Aufgaben.

    Ähnlich ist die Wahrnehmung bei den Unterschieden zu FöS-Lehrkräften, die keine Klassen leiten, Gesprächszeiten aufs Deputat angerechnet bekommen und deren Aufgaben zu großen Teilen auf die GHR-KollegInnen verschoben wurden - um den Mangel an (teureren) FöS-Lehrkräften aufzufangen.

    Dabei dann zu unterstellen, man könne als GHR-Lehrkraft das Gym- oder FöS-Studium nicht absolvieren, ist nicht frech, sondern schlicht unverschämt… und unterstützt diejenigen, die die unfaire Entlohnung beibehalten wollen.

    Wenn ich hier in vielen Foren die Fragen lese, wie man mit möglichst wenig Aufwand das Studium absolvieren kann, dennoch gute Chancen auf eine A13-Stelle am Wunschort hat, denke ich, dass man mit der Einstellung das Ref nicht oder nur knapp besteht, dass man auf 4.0 spekuliert war mir vollkommen neu, letztlich kann ich mir nicht vorstellen, wie man dann in der Schule mit den vielen Aufgaben zurechtkommen will, die weit über die studierten Unterrichtsfächer hinausgehen.

    Aber das Land sieht die Notwendigkeit qualifizierten Personals nicht, es wird weiter mit Aushilfskräften die Beaufsichtigung gewährleisten.

    Ich unterstelle mal ganz frech, dass nicht jeder das Studium für Gymnasiallehramt schaffen würde, je nach Fach ...

    Ja, es soll Gymnasiallehrkräfte geben, die lieber nur im MINT-Bereich bleiben und andere, die Geschichte oder Sprachen wählen. Und nicht jedeR würde das Studium in Kunst, Musik oder Sport packen.

    Am Ende haben sie alle einen Master und ein Staatsexamen und erhalten alle A13, die anderen Lehrkräfte haben auch alle einen Master und ein Staatsexamen und erhalten A12.

    Noch etwas anderes:

    Das Land NDS will zu Beginn 1-4 Wochen Einführung zum Dchuljahr haben, in dieser Zeit soll man auch freiwillige Tage mit Szenario B oder C machen, sozusagen Übungstage für weiter Schließungen.

    NDS ist spät mit den Ferien, wenn die Zahlen weiter so steigen, können wir in 6 Wochen gleich mit B oder C beginnen.

    Rein lerntechnisch wäre eine nochmalige Schulschließung für Grundschüler eine Katastrophe.

    Meine haben das Wichtigste gelernt, die, die sonst nicht lesen, haben es jetzt auch nicht gemacht.

    Besonders nachteilig fand ich es für die, die noch nicht lesen konnten, also die Kinder, die nun in Klasse 2 und 3 kommen.

    Benachteiligt sind zudem alle, die Förderung brauchen, aber die Förderstunden werden bei uns seit Jahren eingespart und gestrichen, da hat noch keine jemand von „verlorenen Kindern“ geredet, obwohl sie das sind und man als Lehrkraft dabei zusehen muss, da man das bei allem Engagement allein nicht stemmen kann.

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