Beiträge von Palim

    Bei uns in Nds werden die Tests zu Hause durchgeführt. Heute war Abholtag für die Testkits.

    Während wir versucht haben, den Tag irgendwie zu organisieren, lag schon wieder die nächste 15-seitige Verordnung mit neuen Bestimmungen vor.

    Dazu muss man regeln, was mit Kindern ist, deren Eltern nicht einwilligen, aber dennoch Unterricht erwarten, was mit denen ist, die kein Deutsch verstehen und wie man sie erreicht, was mit denen sein wird, die ohne Unterschrift kommen, aber deren Eltern nicht erreichbar sind...

    Nun hoffen wir, dass wir möglichst viele Eltern dennoch informiert haben und morgen alles einigermaßen gut läuft.

    Testungen in der Schule, die in Ausnahmen zugestanden werden sollten, werden vor Ort mehrere Schulen nicht anbieten (können), es gibt weder Räume noch Personal und an der Stelle setzen die Schulen nun ihr Veto.

    Ich verstehe die Frage nicht ganz, glaube ich.

    Ich denke,

    a) es kommt darauf an, was man unter Distanzunterricht versteht. Geht es um Videokonferenzen nach Stundenplan oder geht es um Unterrichtsmaterialien, die bereit gestellt werden müssen.

    b) es geht um den Umfang der Erstellung dieser Materialien, den Umfang, die Notwendigkeit, darin etwas Erklären und Vermitteln zu müssen und der Wahrnehmung, das dies doppelte Vorbereitung ist, sodass man sein Deputat im Wechselunterricht versieht - mit der halben Gruppe - und eine doppelte Vorbereitung für die andere Gruppe hat.

    Hier wurden im Kreis offenbar sehr viele Beschäftigte an Grundschulen und in KiTa an den Feiertagen zu Ostern geimpft, Zweitimpfung über das lange (freie) WE an Himmelfahrt.

    Das kann man so oder so sehen.

    Den Druck, irgendwelchen Impfstoff zu nehmen, sehe ich nicht. Der Druck ist da, im Kollegium, oder eben nicht, am Ende entscheidet jeder selbst. Dass man nun Biontech bekommt, hat sich ja erst knapp vor Ostern entschieden, da waren die Termine längst vergeben.

    die Ärztin sagte, das sei doch völlig normal

    Wenn es so "völlig normal" wäre, dann gäbe es dafür schon längst Studien und Experten.

    Gibt es aber nicht, was nicht allein Long-Covid betrifft, sondern auch Fatigue nach anderen Erkrankungen. Das ist ein ganz schön langer Kampf und nichts scheint so richtig zu helfen, was wiederum sehr demotivierend ist.

    Aber das man - wie Julia es formuliert - wegen jedes kleinen Fehlers "bestraft" wird, halte ich wirklich für übertrieben!

    Wir hatten jetzt mehrfach so ein Elternexemplar und wenn es dumm läuft ist man damit locker eine gesamte Woche beschäftigt - nur damit und zwar wegen ganz normaler Entscheidungen im Alltag und Kleinkram. Da geht es wirklich um Schikane. Nicht witzig und nicht harmlos!

    Von daher muss ich aufpassen, was ich tue. Jeder Fehler wird bestraft.

    Meinst du das ernst??? Du wirst also "bestraft" wie ein kleines Kind?

    Vor dem Hintergrund suchender und ständig Beschwerde führender Elternschaft kann ich die Sorge verstehen.

    Ja, man muss seine Rechte kennen, klar, aber auch Eltern haben Rechte und der Aufwand an Papierkram auf Grund von Beschwerden ist nicht gering.

    Gibt es irgendwo eine Anweisung oder rechtl. Grundlage inwieweit ich Kindern beim "Selbsttest" helfen muss? (Grundschule)

    Du beaufsichtigst...

    ... und musst ertragen, dass es einen falsch-negativen Test geben könnte.

    Dass Lehrkräfte helfen, wird gerne in den Videos angeführt,

    gleichzeitig sollst du aber Abstand halten.

    Im Notfall musst du Erste Hilfe leisten.

    Ich habe auch überlegt, ob es denn ein Heft sein soll.

    Meine Liste mit Übungen zur Feinmotorik enthält:

    - kneten

    - backen, Teig kneten, ausrollen, ausstechen,

    - Labyrinth-Aufgaben, Wege nachzeichnen

    - Fingerspiele

    - Fingerfarben

    - Kartenspiele (Schwarzer Peter, Halli Galli, Mau Mau)

    - Spiele zum Stapeln (Yenga, Speed Cups, Mak´n break, Tier auf Tier, Torreta)

    - Spiele mit Murmeln (große Murmel treffen, Häuschen mit Toren basteln, Parcours im Sandkasten - Murmel-MiniGolf, Parcours aus Lego/ Lego-Labyrinth)

    - Wäscheklammern nutzen, mit ihnen spielen, eine Schlange bauen, etwas hochheben

    - Kleinteile sortieren (Knöpfe, Schrauben, ... was auch immer)

    - Wolle aufwickeln (Autorennen)

    - Perlen auffädeln, Perlenbilder stecken

    - Falten (Schiffe, Hut, Schnipp-Schnapp, Flugzeuge,...)

    - Basteln (schneiden, falten, kleben, selbst Knoten machen)

    - mit Pappmaché arbeiten (Luftballon einkleistern + bekleben, Glas-Lichter, Masken etc.)

    - Malen (abmalen, ausmalen, ausmalen, nachmalen, malen und raten), ggf. Aufsätze für Stift kaufen

    - Punkte+Zahlen verbinden

    - Puzzle

    - Tast-Spiele (Schuhkarton umbauen als Fühl-Kiste oder Stofftaschen füllen)

    - Spiele mit Seilen (Knoten machen + Lösen, Formen legen+ablaufen)

    Tut mir leid :troest:, ehrlich.

    Vielleicht hilft der Grog ... oder die Aussicht auf einen Inselurlaub - irgendwann, wenn es wieder möglich sein sollte.:rose:

    Die Insulaner sind gewohnt, dass sie für bestimmte Ausbildungen aufs Festland müssen.

    Während die Norderneyer für die Oberstufe pendeln können, nehmen andere sich ein Zimmer oder suchen sich eine Gastfamilie.

    Das wird sicher auch so sein, wenn man einen Berufsschulzweig auf dem Festland besuchen möchte.

    Hat ein Schulleiter das Recht, ein ärztliches Attest nach seinem persönlichen Belieben NICHT anzuerkennen?

    In NDS gab es auch Hinweise, wie zu verfahren ist, wenn es offenbar um Gefälligkeitsgutachten geht.

    Es ist schon ein Unterschied, ob man für das Kind ab der 1. Klasse das Spray in der Schublade verwahrt oder ob plötzlich etwas genannt wird.

    Dass es Fälle gibt, die von gleich mehreren "Risikopatienten" zu berichten wissen, die sie betreuen,

    Weil es Erwachsenenbildung ist oder weil du es dir in der Schule nicht vorstellen kannst?

    Ich wünsche mir seit Jahren einen "medizinischen Dienst", z.B. als zentrale Auskunftsstelle, damit man gezielt, unbürokratisch und schnell Informationen bekommen könnte für diverse Krankheitsbilder.

    Vom Festland aus ist man schnell auf der Insel und auch am Deich, aber Insel ist schon etwas anderes, das stimmt.

    Er gibt hübsche Orte, auch abgelegene mit kleinen Schulen, die meisten Lehrkräfte bevorzugen eher, genau da nicht zu wohnen, um ihren SchülerInnen nicht überall zu begegnen.

    Mein Gedanke, so schön die Insel ist, ist immer, dass man Urlaub hat, wenn man da ist, also wirklich frei, und dass es nicht der Alltag ist. Das bewahre ich mit lieber, freue mich an den Piraten Insulanern, wenn ich da bin und genieße dann da die Zeit, die sie mir angenehm gestalten. Den Ferienort vor der Haustür zu haben, ist auch schön.

    Überlege es dir gut, sehr gut! Wenn du erst einmal da bist, ist es sehr schwierig, wieder zu gehen.

    Die Inseln haben andere Ferienzeiten, der Winter ist anders als der Sommer und dass die Insulaner ein Völkchen für sich sind, weißt du vermutlich.

    Du könntest bei den DezernentInnen in Aurich (2 verschiedene Personen, je nach Insel) oder Oldenburg (Wangerooge) anrufen und fragen, ob es derzeit Bedarf gibt.

    Sie müssten dir auch sagen können, wie es im Sommer aussieht.

    Alternativ kannst du auch eine Initiativ-Bewerbung an die Schulen schicken oder dort anrufen und nachfragen.

    Noch besetzbare Stellen von der letzten Ausschreibungsrunde findest du unter https://www.eis-online.niedersachsen.de/

    neue Stellen für den Sommer findest du auch auf der Seite ab dem 22.4., hättest dich dann aber vorab Bewerben müssen (bis 5.3.)

    Noch was:

    Achte darauf, was in der Ausschreibung steht. In den vergangenen Jahren gab es Stellen auf der Insel mit Teil-Abordnung aufs Festland... keine Ahnung, wie das in der Praxis aussieht und ob man da am Abend vorher dann die Fähre nehmen soll und unter der Brücke schläft.

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