Beiträge von Palim

    Es sind tatsächlich bei uns an der Schule eher die Eltern aus akademischen Haushalten, die rummeckern,

    Die haben wir nicht an unserer Schule.

    Tatsächlich haben wir durchaus Eltern, die beide arbeiten, aber sie schaffen es, sich irgendwie zu organisieren, dass ihre Kinder versorgt sind UND lernen, und diese Eltern haben keinen akademischen Grad.

    Dazu gebe ich auch zusätzliche Angebote heraus, die man alle nutzen könnte, wenn man sein Kind gefördert oder herausgefordert sehen will. Wer sich da nicht austobt, hat auch keinen Anlass, zu meckern. :doc:

    @samu

    Ja, kenne ich, KollegInnen und Nicht-KollgInnen.

    Und dabei sind vor Ort die Grundschulen seit Januar im Wechselmodus und die KiTa geöffnet.

    Vielleicht auch das generell ein Signal, dass ja alles „normal“ sein könnte, oder dass dadurch Begehrlichkeiten geweckt werden, schließlich gehen die Kinder ja auch zur Schule.

    Es reicht doch, wenn dann 1-2 Kollegen nicht zur Verfügung stehen

    Ja, kenne ich, und keine Ganztageskräfte, die das auffangen.

    Alternative, die Kinder bleiben gleich am ersten Tag zuhause.

    Japp, das wird bei uns auch umgesetzt, wenn es zur unerfüllbaren Vertretungssituation kommt. Solche Pläne waren schon auf dem Tisch. Dann bleiben die Kinder tageweise zu Hause, weil keine Lehrkräfte da sind.

    Und mit dämmert, dass das bald normal sein wird, ganz ohne Pandemie.

    Das hat Andrew so nicht gesagt. Er hat nur geschrieben, dass er persönlich es locker schaffe und ihm die Mehrarbeit nichts ausmache.

    Ja, stimmt, aber er hat auch gesagt:

    Permanent über Mehrarbeit zu motzen ist fürchterlich unkollegial!

    und

    ICH schaffe es locker.

    Daraufhin finde ich es unkollegial, die derzeitige Situation, die Mehrarbeit zur Alltags-Mehrarbeit fordert, als „locker schaffbar“ hinzustellen.

    Das ist dann auch kein „moppern“, sondern tatsächlich meine freie Meinung, die Andrew ja für sich auch einfordert.

    Und ich finde es kollegial, zu fragen, was in NRW generell oder an manchen Schulen oder Schulformen verlangt wird.

    Wenn man das dann kommuniziert und teilt, wird es jedem klar, dass „permanent über Mehrarbeit motzen“ womöglich bedeutet, dass man die Überlastung anprangert, sie aber zu wenig konkretisiert hat, sodass Außenstehende nicht nachvollziehen können, was es so schlimm macht.

    Da geht es nicht um Sportlehrkräfte von anderen Schulen oder Lehrerinnen aus anderen Schulformen, sondern auch um die Öffentlichkeit und darum, dass man allgemein als „Lehrkraft“ von außen gesehen und angesprochen wird. Da ist es gut, wenn man völlig haltlose Zustände konkret benennen kann, auch gerne öffentlichkeitswirksam.

    Manche Situationen kann man nun einmal nicht ändern. Da ist es einfach unnötig wenn man von morgens bis abends jammert, weil sich’s eh nicht ändert.

    Manche Situationen muss man aber auch nicht einfach hinnehmen, schon gar nicht, wenn sie nicht leistbar sind.

    Ich meine aber, dass die Aussetzung der Präsenzpflicht ab März hier in NDS nicht mehr gelten soll.

    Wer genau liest, wird feststellen, dass die Aussagen sehr vage sind und man sein Fähnlein noch drehen kann.

    Mehr Klassen im Wechselmodus hätte auch bedeuten können, dass zusätzlich die Grundschulen wieder in Regelbetrieb gehen. Gestern stand irgendwo explizit, dass man im Wechselmodus bleiben wolle. Damit lässt sich planen, wobei meine Pläne für Distanz und Wechsel und eigentlich auch Präsenz funktionieren würden.

    Die Präsenzpflicht soll gelten, wenn der Lockdown aufgehoben wird. Wann treffen sie sich denn?

    Permanent über Mehrarbeit zu motzen ist fürchterlich unkollegial!

    Was ist daran unkollegial, wenn Lehrkräfte darauf aufmerksam machen, dass die Arbeitszeit erheblich überschritten wird, wenn man den gestellten Anforderungen nachkommt?

    Ich finde unkollegial, wenn man meint, das sei alles locker zu schaffen, das ist es schon im Alltag nicht, und es wäre kein Problem, wenn das Deputat um 6, 12 oder 24 Std. erweitert wird.

    Mir bleibt unklar, wie es dazu kommt. Wird erwartet, dass man sämtliche Präsenzklassen halbiert, damit doppelt, da nacheinander beschult und auch alle Distanzstunden abdeckt?

    (bei uns müssen die SuS ja ärztliche Bescheinigungen vorlegen).

    Bist du sicher?

    In den allgemeinbildend Schulen ist die Präsenzpflicht in NDS ausgesetzt, es reicht ein formloses Schreiben.

    Sollte der Lockdown enden oder der Stufenplan in Kraft treten, kann sich das ändern.

    Bei uns fehlten in manchen Klassen viele SuS, in anderen kaum welche, einige kehren nun in den Unterricht zurück, mal sehen, wie lange es andauern wird.

    Im Übrigen ging es hier doch nie um den Verzicht auf Karibikurlaube.

    Es ging um Einsamkeit, Ängste und Übergewicht bei Kindern, das sind chronische Erkrankungen, die sich verstärken.

    Es geht auch um anderes und es geht auch um die Leute, die Aussagen, wir seien seit einem Jahr im Lockdown, die Schulen seien seit einem Jahr geschlossen, man könne keinen Sport treiben etc.

    Die Schulen waren nur in Teilen geschlossen, Unterricht fand statt, Kinder waren lange von den Kontaktregeln ausgenommen und dürfen sich weiterhin treffen, in welchem Maß das sinnvoll ist, ist eine andere Frage,...

    ... und dazu gibt es genau die, die es gut haben, und doch ach so gerne mal wieder Kaffee trinken gehen müssten, einen Kino- oder Restaurantbesuch brauchen oder zum zweiten Mal um ihren Osterurlaub bangen, den sie aber trotz Pandemie gebucht haben, und die auch im Sommer im Urlaub waren, vielleicht sogar mehrfach.

    Die gleichen Leute klagen dann, dass es bestimmten Wirtschaftszweigen so schlecht gehe. Da wüsste ich gerne, ob das dann ums eigene Wohlstands-Gefühl geht oder ob sie sich wirklich Sorgen um die machen, deren Gedanken weit weg vom nächsten Urlaub sind, weil sie um ihre Existenz bangen oder liebe Menschen verloren haben.

    Wie weit wären wohl die Verwöhnten von uns bereit, für die tatsächlich Benachteiligten einzustehen?

    Wie viel bleibt davon über, wenn es in den nächsten Jahren darum geht, Benachteiligte zu unterstützen?

    Mich persönlich nervt vor allem das Gejammere von jenen, die immer alles habe und haben konnten, die eine große Mitnahme-Mentalität ausgebaut haben und die nun wegen der Pandemie erfahren, dass dieses Modell tatsächlich Grenzen hat, die sie zuvor gerne übersehen wollten.

    Deine letzten Absätze beziehen sich aber auf die Einstellungsmöglichkeiten nach Beendigung des Referendariats, oder?

    Ja,

    bei den Refs, die im November/ Mai beginnen, hat man doppelte Wartezeit, nach dem Studium und nach dem Ref,

    mit der Umstellung auf das Halbjahr sind diese Wartezeiten geschrumpft auf weit weniger Monate oder Wochen.

    Da beim TE keine Schulform steht, finde ich den Hinweis auf die verschiedenen Regelungen je Schulform wichtig.

    hat doch jeder Haushalt eine Altpapiertonne

    Das regelt doch jeder Landkreis selbst.

    Es gibt Kreise mit Müllsäcken, von denen manche früher kostenlos waren.

    Andere Landkreise haben Tonnen, allerdings gibt es auch da solche, bei denen je Tonne gescannt und gewogen wird und man entsprechen zuzahlen muss.

    Hier stellen zudem kirchliche Träger große Container auf, in denen man Kartonweise Papier und Pappen entsorgen kann.

    Das hängt auch mit dem Termin für den Start des Ref. hier in Niedersachsen zusammen.

    ... was für BK gilt.

    Die GHR-Schulen mussten vor Jahren umstellen.

    Sie beginnen nun das Ref je Halbjahr, auch gleich mit eigenständigem Unterricht. Das verbessert vor allem die Statistik der Unterrichtsversorgung. Ende des Refs ist Ende Januar oder mit den Sommerferien, die Prüfungen liegen aber im Nov-Dez oder im Mai-Juni, etwa zeitgleich zur 1. Besetungsrunde.

    Wenn man fertig ist oder noch davor, geht man direkt weiter in die Vollzeit, Vertretung oder gleich auf eine Stelle.

    Dafür gibt es 2 Haupttermine. Wer seine Prüfung noch nicht abgelegt hat (Prüfungstag), reicht das Zeugnis nach, kann sich aber schon bewerben.

    Im Anschluss gibt es weitere Besetzungsrunden, offene Stellen werden auch mitten im Jahr besetzt.

    Die Stellen bleiben vorerst schulscharf, aber das Land scheint nach vielen Jahren nun mehr Stellen in die Peripherie zu geben, um an den Schulen, die seit vielen Jahren immer leer ausgehen, Stellen besetzen zu können.

    Vielleicht weil du an der Grundschule bist?

    Muss wohl.

    Wir haben den Stundenplan mehrfach umgestellt, das System vor den Sommerferien nicht wieder aufgegriffen, nun noch mal verändert, weil wir uns mit der Nachbarschule abstimmen mussten.

    Der Stundenplan muss doch abbilden, wie viele Präsenzstunden ihr erteilt.

    Dann kann doch nur der Rest in die Distanz gehen.

    Alles andere wäre Mehrarbeit und innerhalb einer Woche lägen doch in allen Schulen Anträge auf Mehrarbeitsvergütung auf dem Tisch, weil ihr schon mehr als 4 Stunden zusätzlich übernommen habt.

    Mich ärgert, wenn die Mahner von ihren Urlauben und Grillnachmittagen erzählen,

    Es gibt durchaus Mahner, die sich an die Aufforderung, man möge die Kontakte weitestgehend reduzieren, durchaus halten. Das kann auch „keiner“ bedeuten.

    Ich weiß ja nicht, welches Leben du vor Corona geführt hast.

    Da fällt es nun dem einen schwerer oder leichter, weil man weiter seine Briefmarken sortieren kann, während andere nicht ins Kino, zum Kegeln, ins Restaurant gehen können.

    Es ist verständlich, dass manchen das gesellige fehlt. Weniger verständlich ist mir, warum so viele Leute so wenig kreativ sind, etwas Kontaktloses zu finden. Das ist kein Ersatz, sondern etwas Neues, das den derzeitigen Lebensumständen entspricht. Vielleicht braucht man ein Jahr, die Situation zu akzeptieren und sich neu zu orientieren.

    Spätestens beim Urlaub denke ich: Das ist ein Luxusproblem. Lernen wir mal 2 Jahre, wie es denen geht, die ihr gesamtes Leben keinen Urlaub machen können.

    Es ist gerade Fastenzeit: Der Luxus daran ist, dass man eine kurze Zeit auf Sachen verzichtet, die andere nie haben.

    Ich habe das Problem nicht verstanden.

    Während du in Präsenz stehst, machst du keinen Distanzunterricht.

    Dafür erhalten die SuS in Distanz Aufgaben, an denen sie in Distanz arbeiten können, die sie zur Präsenz wieder mitbringen.

    Bei täglichem Wechsel ist das der nächste Tag. Bei wöchentlichem Wechsel wäre ggf. zur Hälfte eine Hilfs-VK angeraten, ansonsten könnten sich die SuS doch sicher bei Fragen an euch wenden.

    Sollte jemand entdeckt haben, wie man Menschen, oder speziell Lehrkräfte, klonen kann, wäre ich durchaus interessiert, es zu lernen. Die KM fragen dann vielleicht auch in 20 Jahren, wenn Schule trotz Distanzlerntagen ihren Präsenzunterricht nicht mehr besetzt bekommen.

    Nunja, an meiner Schule haben wir alle schon recht viel Druck von oben und auch den Elternvertretern bekommen.

    Man muss aber dazu sagen, dass leider sehr viele Eltern unserer SuS sich nicht gekümmert haben bzw sich nicht kümmern konnten. Das soll jetzt aufgefangen werden.

    Dann muss man das genau so darstellen:

    Warum können Eltern Druck ausüben, wenn sie sich selbst nicht hinreichend kümmern?

    Sollten es einzelne sein, muss man dann die Aufgabe der Grundschule benennen: ALLE mitnehmen, nicht nur die Kinder der Schönen und Reichen.

    Davon abgesehen geht die Schere in der GS immer weit auseinander.

    Man muss das, was zu Hause bearbeitet wurde, in der Schule abklopfen, aber dass nicht alle Ki der immer sofort alles können, ist sonst auch so. Am gravierendsten finde ich die Unterschiede in Klasse 1, wenn es dazu führt, dass es zu erheblichen Verzögerungen im Leselehrgang oder beim Rechnen kommt.

    Wenn ihr so viele zusätzliche Kräfte an der Schule habt, könnt ihr ja auch hervorragend differenzieren, und habt zudem keine Sorge, dass der ganze Stundenplan platzt, weil ihr möglichen Lehrkräftemangel nicht auffangen könnt oder die Notbetreuung nicht besetzt werden kann. Vielleicht muss man Eltern das auch mal darlegen.

    Eltern, die dann noch immer nicht zufrieden sind, lassen sich sicher gerne auf die Liste derer setzen, die im nächsten Lockdown ein benachteiligtes Kind mit an den eigenen Küchentisch setzen , um so den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Ich finde gut, wenn Eltern sich gesellschaftlich derart engagieren 😊

    Meiner Meinung nach kann man schlecht einschätzen, wie es läuft. Die Kinder wollen sich mitteilen, aber da sie dich nicht kennen, sind sie vielleicht zurückhaltend.

    Bei den geteilten Gruppen braucht man insgesamt weniger Zeit, andererseits braucht man in Klasse 1 für alles länger und unterschätzt das schnell. Ein AB einzuheften dauert zu Beginn der 1. Klasse 15 min!

    Es wird Kinder geben, die sich freuen, du musst damit rechnen, dass auch Kinder erneut fremdeln oder Startschwierigkeiten haben, das ist ja nach den Herbstferien auch oft so.

    Es gibt Kinder, die weiterhin selbstständig arbeiten, aber andere haben in den vergangenen Wochen gelernt, dass immer jemand neben ihnen sitzt, alles genau kontrolliert und ihnen durch jede Aufgabe hilft.

    Gefragt hätte ich KollegInnen über die Kinder, über Schwierigkeiten, ob es Kinder gibt, bei denen zu erwarten ist, dass sie nicht gearbeitet haben.

    Die Information an die Elternschaft hätte die SL übernehmen sollen. Dann wären die Eltern und vor allem auch die Kinder informiert gewesen und hätten sich darauf einstellen können.

    Du musst es nehmen, wie es kommt. Wenn es. Kant so läuft, wie von dir erwartet, nimm es hin und ändere die Pläne, wo möglich.

    Wenn es nicht so läuft, wie ParallelkollegInnen, Klassenlehrkraft oder SL meinen, dann kannst du entweder erläutern, wie der Tag wirklich war und wo es hakt oder deutlich den Wunsch nach anderer Unterstützung formulieren oder darauf verweisen, dass die Situation nicht nur wegen Corona schwierig ist.

    Für den Alltag wäre noch wichtig, dass du die Kinder mit ins Boot holst, sie fragst, wie sie es sonst gemacht haben, Rituale zum Teil übernimmst. Lass dir an der Stelle von den Kindern helfen.

    Außerdem wirst du Grenzen setzen müssen und Regelungen für dich finden müssen, denn eine Klassenlehrerin, die fehlt, hinterlässt eine große Lücke, die ausgefüllt werden muss. Meine Erfahrung ist, dass die Kinder am ersten Tag überrascht sind, es nach ein paar Tagen einfordern. Da du nicht alles genau übernehmen kannst, merken sie den Unterschied und brauchen dann klare Hinweise, was du erwartest.

    Meine haben

    a) einen Notfallplan bekommen, von dem sie arbeiten könnten, eines der Hefte haben sie immer mit nach Hause, entgegen sonstiger Vorgehensweise. Auf dem Plan stehen ein paar Lesetexte und Übungsaufgaben, die immer passen.

    b) den aktuellen Plan dabei und alle AH, die sie gerade brauchen. Ja, das ist sehr viel und nicht schön, aber wenn morgen die Schule geschlossen sein muss, haben sie noch ein wenig zu arbeiten. Schneefrei war auch dabei, da hat es bei vielen gut geklappt.

    c) in den vergangenen Monaten immer wieder gezeigt, dass sie die digitalen Angebote. nicht nutzen wollen, manche auch nicht können. Dann muss es analog laufen. Bei der nächsten Quarantäne werfe ich dann Material als Papierflieger auf die Straße.

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