Beiträge von Palim

    Was hältst du davon, dass man wirklich mit den anfassbaren Dingen anfängt

    Ich halte da gar nichts von ... weil die Kinder dann in Klasse 3 mit den abstrakteren Nomen ihr komplettes Konzept umstellen müssen und alles durcheinanderwerfen.

    Dazu gibt es ja auch den Hinweis, dass man "Ofen" im Sommer groß schreibt und im Winter klein, weil er im Winter zu heiß ist und deshalb nicht anfassbar ... also klein geschrieben werden muss.

    Sinnvoller ist es, von Beginn an mit Kriterien zu arbeiten, also Namen für Menschen, Tiere, Pflanzen, Dinge, Zuordnungen, Artikel, Mehrzahl.

    Wir machen es auch so, dass wir uns beraten. Ich frage immer mal, was die Schulbegleitung (kein Kind mit Downsyndrom) beobachtet, was hakt, was besser ist. Manchmal sehe ich wirklich andere Sachen und ja immer nur Momente.

    Den Förderplan schreibe ich, die FöS-Lehrerstunden sind a) stark begrenzt oder b) nicht existent für bestimmte Schwerpunkte.

    Ich glaube, ein wichtiger Punkt ist, dass man nicht wunder-wer-weiß-was da hinein schreiben muss, sondern wirklich das nimmt, was alltäglich passiert. Dazu hatten wir mal eine gute Fortbildung, in der uns vor Augen geführt wurde, was wir ohnehin alles schon machen und dass das alles zur Förderung dazu gehört. Auch hatte ich für einen Schwerpunkt mehrfach Beratung und auch das, was da empfohlen wurde, war nichts Außergewöhnliches.

    Ich glaube, das steht in dem Update-Dingens, letzte Version vom 17.11. ... warte...

    Zitat


    Die Schüler und Schülerinnen werden umschichtig in geteilten Lerngruppen unterrichtet. Besondere Gegebenheiten vor Ort (kleine Klassen oder Kurse mit max. 16 Personen (inkl. Lehrkraft und ggf. Schulassistenz bzw. Schulbegleitung) und/oder besonders große Räu-me) erlauben Abweichungen von dieser Regelung

    ... aber das ist der Leitfaden für allgemeinbildende Schulen.

    Man kann als Lehrkraft einfach so beim KM anrufen und landet direkt bei Piazolo am Apparat?

    Toll!

    Vielleicht ruft ihn mal jemand an, um sich abzumelden, weil er/sie im Anschluss in die Dauer-Telefonschleife geht, um an der weiterführenden Schule alle Schüler zu erreichen.

    abwärtskompatibel

    Ein komisches Wort.

    Wenn der Lehrkräftemangel eklatant ist, können alle Lehrkräfte an allen Schuleformen eingesetzt werden,

    so wie in Nds in den letzten Jahren Gymnasiallehrkräfte in Grundschulen eingesetzt waren, können auch GHR-Lehrkräfte ans Gym abgeordnet werden. Auch Förderschulen würde ich da nicht mehr ausschließen.

    Auf die Frage hin:

    Mit Gymnasiallehramt hältst du dir mehr Wege offen, weil diese auch an GeSas eingesetzt werden, RS-Lehrkräfte regulär eher nicht am Gymnasium.

    Wenn es in deinem angestrebten Bundesland noch kein A13 für RS-Lehrkräfte gibt, solltest du dir auch das genau überlegen, gerade weil RS- und Gym-Lehrkräfte alle in der SekI eingesetzt werden, aber unterschiedlich verdienen. Ob die Anzahl der Stunden auch unterschiedlich ist, wird wohl auch vom Bundesland abhängen.

    Die Analyse ist für das Fach Deutsch (Schriftspracherwerb) auf Grundschullehramt.

    Gefragt wird danach, wie die Buchstaben eingeführt werden, der Buchstabenlehrgang/ Schreiblehrgang gestaltet ist, wie wird das Lesen lernen gestaltet? (synthetisch, Spracherfahrungsansatz, silbisch...)

    und welche Lesetexte, Leseangebote, Differenzierungen finden sich außerdem und welche Schreibangebote sind vorhanden? (Abschreibübungen, Schreibanlässe- wie viele?...).
 f) Welche Übungen finden sich zur Anlauttabelle.

    Danke für die Eingrenzung. Dann kannst du es mir auch schicken.

    Ich kenne die Hefte, setze Teile in der Förderung ein, habe aber noch nicht mit einer Klasse damit gearbeitet.

    Und ja, ich bin auch gerne mal "der Depp", der junge KollegInnen unterstützt, damit sie später gute Arbeit leisten.

    Bei anderen muss man 30 Jahre lang mit den Augen rollen, weil sie zu Beginn die Grundlagen nicht erlernt haben.

    Ich habe es bei der Bundesbank bestellt ... und es gab auch ein Heft mit Aufgaben.

    Die Aufgaben kann man auch als AB herunterladen, dann kann man sehen, ob man es einsetzen kann.

    https://www.bundesbank.de/de/publikation…chengeld-693534

    Außerdem gab es noch ein kostenfreies Buch, aber der Text war für 7.Klässler, die Bilder für den Kindergarten - ziemlich unbrauchbar.

    Ich würde es nicht wieder bestellen und habe auf der letzten Messe am Stand der Bundesbank meine Kritik abgegeben.

    Dieses https://www.bundesbank.de/de/publikation…der-spur-669964

    Ich dachte, du wohnst in Bullerbü!

    Nein, da wohne ich.

    Wir machen es sehr gemischt, in Klasse 1/2 gibt es bisher nur Pläne auf dem Papier,

    in Klasse 3/4 ist es sehr unterschiedlich und entwickelt sich auch in unterschiedliche Richtungen, weil in manchen Klassen die Bereitschaft, digitale Medien zu nutzen, höher ist, in anderen SEHR gering.

    Ich hadere damit, ob der Aufwand überhaupt nützlich ist, wenn ich 2 Rückmeldungen digital bekomme.

    Es gibt Wochenpläne, auch meine sind inzwischen nach Tagen strukturiert, obwohl es in der Schule auch anders geht - zu Hause geht es nicht.

    Als Angebot gibt es dann Lernvideos, zusätzliche Materialien für andere Fächer, Links zu learningapps, alles sortiert auf einer Blog-Seite, sodass es möglichst niederschwellig ist ... die Schwelle ist vielen noch zu hoch.

    In den letzten Monaten habe ich trotz Präsenzunterricht das Angebot aufrecht erhalten, immer wieder darauf im Unterricht verwiesen, es gezeigt, mit den Kindern aufgerufen, den Einsatz geübt. Mal sehen, wie es jetzt wird.

    Ich habe also gestern über einen halben Arbeitstag am Telefon verbracht und dabei fast 80% meiner Klasse erreicht, heute die restlichen Telefonate. Das ist etwas, was ich extrem ineffizient finde und was auch nur mit Flatrate machbar ist.

    Ja, geht mir auch so. Es ist ziemlich ätzend, wenn man ein halbes Jahr lang immer wieder Hilfe anbietet und darauf verweist, wie wichtig es ist, und nun wieder etlichen hinterhertelefonieren muss, weil sie nicht einmal die erste Mail gefunden, gelesen und beantwortet haben.

    Und jedes Mal werden die Eltern sich sagen: "Die Lehrkraft ruft mich an. Ich brauche mich nicht um das Internet zu kümmern."

    Auch mich nervt es, so viel Zeit dafür nutzen zu müssen, weil ich weiß, dass es andere Wege gibt, die man auch nutzen kann.

    Hmmm ... vielleicht hätte ich in die Mail schreiben sollen, dass es jemand in die WhatsApp-Gruppe stellt, damit auch X und Y mal in die Mails gucken.

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