Ich dachte, du wohnst in Bullerbü!
Nein, da wohne ich.
Wir machen es sehr gemischt, in Klasse 1/2 gibt es bisher nur Pläne auf dem Papier,
in Klasse 3/4 ist es sehr unterschiedlich und entwickelt sich auch in unterschiedliche Richtungen, weil in manchen Klassen die Bereitschaft, digitale Medien zu nutzen, höher ist, in anderen SEHR gering.
Ich hadere damit, ob der Aufwand überhaupt nützlich ist, wenn ich 2 Rückmeldungen digital bekomme.
Es gibt Wochenpläne, auch meine sind inzwischen nach Tagen strukturiert, obwohl es in der Schule auch anders geht - zu Hause geht es nicht.
Als Angebot gibt es dann Lernvideos, zusätzliche Materialien für andere Fächer, Links zu learningapps, alles sortiert auf einer Blog-Seite, sodass es möglichst niederschwellig ist ... die Schwelle ist vielen noch zu hoch.
In den letzten Monaten habe ich trotz Präsenzunterricht das Angebot aufrecht erhalten, immer wieder darauf im Unterricht verwiesen, es gezeigt, mit den Kindern aufgerufen, den Einsatz geübt. Mal sehen, wie es jetzt wird.
Ich habe also gestern über einen halben Arbeitstag am Telefon verbracht und dabei fast 80% meiner Klasse erreicht, heute die restlichen Telefonate. Das ist etwas, was ich extrem ineffizient finde und was auch nur mit Flatrate machbar ist.
Ja, geht mir auch so. Es ist ziemlich ätzend, wenn man ein halbes Jahr lang immer wieder Hilfe anbietet und darauf verweist, wie wichtig es ist, und nun wieder etlichen hinterhertelefonieren muss, weil sie nicht einmal die erste Mail gefunden, gelesen und beantwortet haben.
Und jedes Mal werden die Eltern sich sagen: "Die Lehrkraft ruft mich an. Ich brauche mich nicht um das Internet zu kümmern."
Auch mich nervt es, so viel Zeit dafür nutzen zu müssen, weil ich weiß, dass es andere Wege gibt, die man auch nutzen kann.
Hmmm ... vielleicht hätte ich in die Mail schreiben sollen, dass es jemand in die WhatsApp-Gruppe stellt, damit auch X und Y mal in die Mails gucken.