Ich erwähnte es bereits, dass wir auch an den weiterführenden Schulen mit massiven Einschränkungen vor allem im zwischenmenschlichen Bereich leben müssen
Ach, Wollsocken,
es ist aber ein Unterschied, ob die SchülerInnen 6 Jahre alt sind oder 16 .
Ich glaube kaum, dass deine SchülerInnen zu dir kuscheln kommen möchten, dich gerne täglich umarmen würden und dir ungefragt alle ihre Geheimnisse anvertrauen, dich "Mami" oder "Omi" nennen ...
Und nein, das machen und mögen nicht alle GS-Lehrkräfte, aber die Kinder finden das in Ordnung, weil sie erst lernen müssen, was Distanz ist und dass eine Lehrkraft eine andere Rolle einnimmt, als eine Mutter oder Erzieherin.
Derzeit gilt, dass wir 1,5 m Abstand halten sollen, die Kinder untereinander allerdings nicht.
Beim Frühstück, wenn alle am Platz sitzen, ist das machbar.
Danach sind die ersten 20 min fast vorbei (Händewaschen + Frühstück) und man würde ohnehin lüften.
Ich verstehe gut, dass man im Unterricht, wenn man herumgehen möchte und in die Hefte der Kinder schauen möchte, hier und da noch etwas anleitet oder schon korrigiert, Maskenpflicht vertritt,
während man darauf eingeht, dass man 10 min am Tag die Maske absetzt, da man gemeinsam frühstückt,
oder zwischendurch kurz, weil die Kinder etwas trinken.
Wer hatte das gestern oder heute schon geschrieben: Verbiete das Essen oder Trinken am Vormittag, und die Eltern werden dich lynchen!
Und ja: Wechselmodell wäre besser, braucht aber eben auch zusätzliches Personal. Davon war vor 1 Monat groß die Rede, leider ist das Einstellungsverfahren keineswegs schlank und die Kräfte nicht mal eben aus dem Hut gezaubert, sonst hätten wir schon jemanden eingestellt.
Auch die Pädagogischen MitarbeiterInnen, die für die einstündige Betreuung am Mittag oder für den Vertretungsunterricht eingestellt sind, dürfen ihre Verträge nicht einfach aufstocken, um die Notbetreuung zu übernehmen.