Es geht schlicht um die vorgeschriebene Arbeitszeit - wie diese gefüllt wird, ist dann eben sehr unterschiedlich. In meiner Wahrnehmung, werden dadurch überschaubare Prozesse teilweise in die Länge gezogen.
Nur dass, Arbeitszeitstudien belegen es, Lehrkräfte eine Menge Aufgaben haben und sich selten Arbeit suchen müssen, stattdessen jongliert man ständig damit, was dringend zu erledigen ist und was noch ein wenig aufgeschoben werden kann.
Zeit für FoBi wäre da an sich nie, muss aber irgendwie auch noch untergebracht werden, weil das Bundesland auch das fordert oder weil aktuelle Bedingungen es erfordern: anderes oder neues Fach/ Curriculum/ Unterstützungsbedarfs-Schwerpunkt/ chronische Erkrankung einer Schülerin/ Themengebiet der Schulentwicklung - also noch ein Konzept für irgendwas…
Da alles fordert ständig neben dem Unterricht Aufmerksamkeit und Zeit, die an sich nicht da ist. Das begründet auch, dass die Zeit für außerunterrichtliche Tätigkeiten zugenommen hat, da man letztlich an der Unterrichtsvorbereitung streicht, um die anderen Sachen auch unterbringen zu können.
Dazu kommt dann, dass manche es effizient finden, die immer gleichen AB und Arbeiten einzusetzen, andere können das nicht, weil sich die Vorgaben ändern (andere Lektüren) oder weil man sich erheblich stärker auf die Klassen einlassen muss oder immer neue Schüler:innen mit besonderen Bedürfnissen hat, auf die man eingehen muss.