Beiträge von Palim

    Nein, das habe ich falsch formuliert, ich ändere es oben.

    Die letzte Änderung gibt nun vor, dass man bei sehr viel mehr Aufgaben die FöS-Lehrkraft einbeziehen soll.

    Damit verzögert man die Verfahren noch stärker, weil einige Schulen ohne FöS-Grundversorgung auskommen müssen und die FöS die vielen Aufgaben gar nicht stemmen können.

    Magellan

    Es gibt auch Vorteile,

    sie schmelzen aber mit jeder Änderung, und die Änderungen sind laufend.

    Ich kenne das alte System und das neue, habe in beiden Systemen FöS-Gutachten geschrieben (hier schreiben immer 2 Lehrkräfte, Regelschule+Grundschule Förderschule), habe in beiden Systemen Kinder in den Klassen gehabt, die später Kinder mit Unterstützungsbedarf wurden.

    Bei allem, was ich an Inklusion gut finde, bin ich wirklich verärgert darüber, wie sehr man den Gedanken dahinter torpedieren kann und zum Sparen ausnutzt

    und für die Umsetzung viele Hürden findet, um es nicht zu fördern, sondern allen Beteiligten möglichst schwer zu machen.

    Dass nicht alle getestet sind.

    Warum ist das falsch?

    Für NDS:

    Ist das Kind vor der Einschulung nicht hinreichend aufgefallen und außerschulisch diagnostiziert und deshalb erst einmal eingeschult, gibt unser Inklusions-Büro vor, dass man erst Mitte Klasse 2 ein Verfahren eröffnen darf, um das Gutachten zu erstellen (Bedarf Lernen und alles, was man darauf schieben kann).

    Das ist wie vor der Einführung der Inklusion, da durfte man es auch erst Mitte der 2. Klasse anstreben.

    Weil es diese Bestimmungen nun gibt, beginnen extrem viele Verfahren im Februar und die zuständige FöS-SL stellt fest, dass die Lehrkräfte es nicht leisten können. Also wartet man bis ins 3. Schuljahr, bevor es einen Bescheid gibt.

    Bis dahin muss das Kind offiziell zielgleich unterrichtet werden, was nicht geht, wenn ein Kind Unterstützungsbedarf hat.

    Neue Stimmen aus dem gleichen Büro sagen, man müsse „mindestens 2 Jahre“ das Kind beobachten und fördern.

    Zusätzliche Hürden gibt es, wenn das Kind anderer Herkunftssprache ist oder eine medizinisch nachweisbare Beeinträchtigung hat, die aber nicht ärztlicherseits bescheinigt ist, weil die Eltern nicht zum Arzt gehen (wollen).

    Für NDS stimmt es definitiv, dass Kinder in den Klassen sitzen, die man als „ungetestete Förderschüler“ bezeichnen könnte, weil sie ggf. zwar von den Lehrkräften der Regelschule oder den zugewiesenen FöS-Lehrkräften in Teilbereichen getestet wurden, man aber kein Gutachten erstellen darf.

    Übrigens bleiben diese Schüler:innen ohnehin in den GS-Klassen, da die FöS-Lernen im Grundschulbereich längst ausgelaufen ist. Sie werden dort zieldifferent unterrichtet. Für den Klassenteiler zählen sie doppelt, allerdings erst, wenn der Bescheid vorliegt und dann ein neues Schuljahr beginnt (traps, traps).

    In Nds lag die Obergrenze bei Lernen auch bei 16 Schüler:innen für die Grundschul-Klassen,

    eine Obergrenze in den Klassen der Regelschulen gibt es nicht.

    Was daran ist lustig?

    Das ist in NDS auch so, bei einigen ist der Bedarf festgestellt, für die anderen erfolgt dies häufig innerhalb der ersten 4 Jahre.

    Die Eltern haben ein Wahlrecht und entscheiden, wo das Kind zur Schule geht.

    Ob die Arbeit an der FöS - je nach Schwerpunkt - entspannter ist, sei mal dahin gestellt.

    Der Tipp, sich die Arbeit anzusehen, ist gut.

    Außerdem könntest du dich informieren, wie der Wechsel nach dem Ref ablaufen kann.

    Und du könntest auch an der Uni in der Studienberatung fragen, ob du mit einer Verlängerung des Studiums dein Examen gleich für FöS oder Grundschule abschließen kannst, bevor du ins Ref gehst.

    Schon mehr als 1 Jahr Pause im Lego-Thread.

    In der Reihe „Meisterliche Bauwerke der Welt“ bei Aldi ein Supermarkt aus Klemmbausteinen im Angebot.

    Irgendwie musste ich an euch denken. :weissnicht:

    Bei uns wird die Reflexion bewertet und auch zuvor in den Unterrichtsbesuchen geübt und hinterher beraten, wie es gut möglich ist, viele Seminarleitende geben auch Anleitungen heraus oder besprechen zumindest die Vorgehensweise.

    Nach jedem Besuch gibt es ein Protokoll, das die Refs auch bekommen, nach der Prüfung gibt es das auch.

    Meine Schüler sind erschreckend entspannt:

    Wozu die Mühe, eine 1 oder 2 zu erhalten, es gibt doch auch andere Noten?

    Und auch diese Einstellung ist oft genug zum Haare raufen.

    Auf die Beratungsgespräche in Klasse 4 bin ich gespannt, aber ich kenne etliche Eltern schon länger oder genau genug und weiß, dass diese Kinder nicht zum Gym gehen müssen/werden.

    Was ich immer wieder denke: Diese Kinder haben eine besondere Einstellung, die sie in ihrem Leben glücklich sein lässt, gerade weil sie vieles nicht wichtig nehmen.

    auch nicht, wenn die Eltern dankbar sind und eine bloße Aufbewahrung (kein Unterricht) ablehnen?

    Nein.

    Das geht nur im äußersten Notfall, also mit vorheriger Ansage und schriftlicher Abfrage und Rückläufern und Aufgaben für Zuhause und Notbetreuung - also mit entsprechendem zeitlichen Vorlauf.

    Was genau ist eigentlich gerade dein Problem?

    Wenn du Fragen zu mir persönlich hast, ein ehrliches Interesse vorausgesetzt, wähle doch bitte andere Kommunikationswege.

    Das Thema ist, ob man mit 4,5 h die bisherigen Aufgaben einer Konrektorin schaffen kann, da ist sich die TE selbst nicht sicher, weil sie zuvor erheblich mehr Zeit investiert hat und nicht so genau auf die Stundenzahl geachtet hat.

    Die Frage ist aber auch, in welcher Weise man 4,5 h sinnvoll einsetzen kann.

    Denn wenn die Konrektorin die Aufgaben nicht schaffen kann, muss man diese Aufgaben auch vertreten, ebenso wie Unterricht,

    oder man muss schon zuvor überlegen, ob die Aufgaben anders aufgeteilt werden können.

    Dies war für die Zeit der Abwesenheit auch nötig und möglich.

    Dass an großen Systemen der Vertretungsplaner nicht in der Schule ist, mag möglich sein, an kleinen Grundschulen ist es oft anders.

    Wenn es bisher an DIESER Schule nicht so war, müssen die Kolleg:innen miteinander überlegen, ob man es sinnvoll umsetzen kann oder eine andere Lösung findet.

    Wenn b) gelebt wird, prima. Dann muss es entweder gar keine Person geben, die für den Plan zuständig ist oder diese Person muss nicht in der Schule sein, weil sie hinsichtluch dieser Aufgabe so oder so nichts zu tun hat.

    Dann kann die Person, die für diese Aufgabe gar nicht benötigt wird, ja auch Unterricht machen.

    Noch zum Verständnis:

    Es läuft in der Grundschule auch so, dass man kurz miteinander das Problem der Vertretung löst:

    Du nimmst Klasse x und y mit zum Sport, dafür übernehme ich bei dir Mathe und jemand anderes meine Klasse für etwas, das auf Üben oder Weiterarbeiten beruht, sodass die Kinder es selbstständig schaffen.

    Beim nächsten Mal habe ich für genau diese Stunden aber eine Einführung/ eine Klassenarbeit/ eine andere Leistungserhebung geplant, dann bin ich nicht bereit für anderes, dafür kann eine andere Kollegin etwas anbieten.

    Es ist also nicht immer eine gesetzte Zuteilung, sondern auch oft ein Basar, vor allem, wenn es sehr eng ist, weil sehr viele Lehrkräfte fehlen.

    Weil die Lösungsvorschläge aus dem Kollegium kommen und viele mitdenken, ergeben sich Möglichkeiten, an die jemand, der die Zuteilung regelt, nicht denken kann.

    Zudem sind alle zufriedener, weil sie an der Lösung beteiligt sind und weil man gemeinsam weiter kommt.

Werbung