Beiträge von Palim

    Die Anstrengendsten rennen dann in den Flur und heulen, wenn man das Abschiedslied probt.

    Die Vierer drehen doch am Ende immer noch mal auf, sie wissen, dass sie sich trennen und nehmen weit weniger Rücksicht als zuvor, die Regeln lassen sie irgendwie auch hinter sich.

    Und die, mit denen man sich am meisten reibt, mögen einen durchaus - sie haben ja auch eine Menge Kontakt und Bindung, gerade deshalb ist es ja oft anstrengend mit ihnen.

    Manchmal, ganz manchmal, hilft es, wenn man ihnen erklärt, dass sie sich die letzten Wochen schöner oder weniger schön gestalten können und es schade wäre, wenn man nach 4 guten Jahren, die es hoffentlich waren, die letzten 2 ekeligen Wochen im Kopf behält.

    Da muss man der Schulleitung (sorry Frosch) eben mal klar machen, dass es nichts sinnvolles zu tun gibt und das nicht gewünscht ist.


    Wie gesagt wir haben Nachprüfungen Montags und Dienstags, und eine Gesamtkonferenz auch an einem dieser Tage. Das wars. Und das ist auch mehr als genug konferieren. Was soll es da denn darüber hinaus schon wieder zu besprechen geben? Da fängt ja der Schwachsinn schon an, bevor das Schuljahr richtig los gegangen ist. Da würde mir nur noch die Entlassung aus dem Dienst einfallen.

    Warum regst du dich darüber so auf? Verstehe ich gar nicht, sonst bist du doch auch genau auf der Seite der Regelungen und Vorschriften.

    Du warst es doch, der gar nicht begreifen konnte, warum Lehrkräfte nach 3 Monaten die unterrichtsfreie Zeit herbeisehnen.

    Und auch wenn kein einziger Tag frei gewesen wäre, buh, 3 Monate arbeiten. Wie "krass".


    Jeder normale Arbeitnehmer lacht sich tot über die Peinlichkeit der Lehrer, mit Recht.

    Und du bist es doch, der seine Prioritäten so setzen kann, dass die 40-Stunden?Woche kein Problem ist

    Verstehe nicht, was du mir sagen willst. Ihr werdet alle nur für 40-41 Stunden je nach Bundesland bezahlt.


    Arbeitet ihr freiwillig mehr? Dann würde ich mal lernen, Prioritäten zu setzen und/oder auch mal nein zu sagen.

    Da kann dich doch eine Konferenz mehr oder weniger nach bereits 6 Wochen Ferien am Stück nicht tangieren, oder um es mit deine. Worten zu sagen:

    Jeder normale Arbeitnehmer lacht sich tot über die Peinlichkeit der Lehrer, mit Recht.

    Ich bin eine ruhige Person und habe Schwierigkeiten mich in bestehende Gruppen einzufügen.

    Wenn du das als Problem erkannt hast, kannst du gegensteuern.

    Davon abgesehen habe auch ich den Eindruck, dass du deine Kolleg:innen weiterhin aus Schüler-Perspektive betrachtest. Du nimmst an, sie würden dich als Schüler:in wahrnehmen oder erinnern und du hast damit ein Problem.

    Ob das so ist oder nur deine Annahme, die Lehrkräfte längst den Schwamm drübergezogen haben oder ob du ihnen gegenüber weiter als Schüler:in auftrittst, können wir nicht beurteilen.

    Nun wurde mir gesagt ich soll mich mehr einbringen.

    In NDS gehören zu den Kriterien der Ref-Bewertung auch außerunterrichtlichen Bereiche. Was bringst du selbst mit, das du in der Schule neben dem Unterricht einbringen kannst?

    Wo wird Mithilfe benötigt, dass du deine anbieten kannst?

    Wenn die Note auf dem Zeugnis sich ändern sollte, dann braucht es ohnehin Unterschriften, die du über die Ferien nicht bekommst.

    Für alles weitere würde ich mir Rückendeckung von der SL holen, wenn du keine Mentorin erreichen kannst.

    Zudem solltest du keine Mails rausgeben und vor allem keine Gespräche alleine führen, sondern jemanden hinzu bitten, der oder die auch protokollieren könnte.

    Leider machen das viele Eltern nicht (mehr), aus welchen Gründen auch immer.

    Ob das früher so viel anders war?

    Sind Kinder im Verkehr nicht weit mehr geschützt als früher,

    gleichzeitig aber weit weniger auf den Straßen,

    sodass es dann, wenn sie selbstständig teilnehmen, doch gefährlicher ist?

    gibt's halt mal keinen Musik- oder Englischunterricht.

    … weil das nicht überlebenswichtig ist?

    Streichen wir danach Deutsch oder lieber Mathe, um gesunde Ernährung und Bewegung, Umgang mit Geld und Anträgen und Verträgen, Umgang mit Medien, Kommunikation, Resilienz, Gartenbau und Demokratie beizubringen?

    Ja, klingt gut bei euch, Caro07

    Wir haben in Klasse 3+4 Fahrsicherheitstraining, inzwischen mit eigenem Material, auf dem Schulgelände mit Unterstützung eines engagierten Ehrenamtlichen.

    Der Unterricht zur Radfahrprüfung findet im überwiegend verkehrsberuhigten Realverkehr statt, ich wüsste nicht mal, wo ein Übungsplatz wäre.

    Kinder, die gar nicht Radfahren, haben wir in den letzten Jahren auch, auch hier muss man eine Lösung finden, was diese Kinder dann machen.

    Dazu muss die Inklusion mit bedacht werden.

    Wenn es personell nicht mehr zu leisten ist, wird es wegfallen müssen, da die Übung im Realverkehr dann zu gefährlich ist.

    Vielleicht sollte man den Fokus der Lerninhalte ein bisschen verschieben, sowohl von Seiten der Grundschulen als auch von Seiten der Verkehrspolizei .... ist mir unbegreiflich.

    Die Polizei ist so knapp besetzt, dass sie vieles, was früher üblich war, nicht schaffen können und absagen müssen,

    mit Mühe klappt es bei uns noch zur Abnahme der Radfahrprüfung,

    die ansonsten von den Lehrkräften der Grundschule vorbereitet und organisiert wird.

    Man braucht auch Mithilfe der Eltern, auch das wird zur Schulzeit schwieriger.

    Aber auch da ist die Personaldecke zu eng und die Vorgaben verändern sich laufend und erschweren Dinge, die früher einfacher möglich waren, z.B. Radfahren mit Kindern.

    . Bei Veränderungen der Stoffpläne müssen die Zeugnisformulare auch überarbeitet werden.

    Danke für den Hinweis, dann wäre es schlau, auf die neuen Curricula zu warten, bevor man sich die ganze Arbeit macht.

    Aber die Perspektive zu betrachten das Für und Wider zu bedenken ist ja bis dahin möglich.

    Dass es weniger individuell ist, ist mir klar,

    aber vielleicht sind Kreuze verständlicher, weil Eltern die Bemerkungen nicht verstehen, wenn man zudem positiv formulieren soll.

    Man lässt weg, was das Kind noch nicht kann, aber die Eltern wissen ja nicht, was da im besseren Fall stünde.

    „… erinnert 10 Buchstaben und kann erste einfache Silben daraus erlesen“ ist Ende Klasse 2 einfach zu wenig.

    Bei uns gibt es Kinderzeugnisse im 1. Halbjahr der 1. Klasse, weil es zu der Zeit keine anderen gibt.

    Das reicht von einem bunten Blatt mit gleichem Text für alle bis hin zu einem langen individuellen Text und Arbeitsproben.

    Beides geht zeitlich nicht, sehe ich auch so.

    Aber auch ich finde die Berichtszeugnisse nicht gut verständlich und würde mir Ankreuzzeugnisse anschauen wollen… im nächsten Schuljahr, NDS hat da jetzt einiges ermöglicht und unser neues Zeugnisprogramm bildet das jetzt auch ab.

    Gibt es jemand, die oder der es schon nutzt?

    Sind die Beschreibungen vorgegeben oder durch die Lehrkräfte entstanden?

    Kann man hier blanko-Beispiele einstellen?

    Diejenigen, die Corona im Vorschuljahr und in der 1. Klasse besonders getroffen hat, sind jetzt schon in der 4.

    Diese 4 ist bei uns schon gegangen.

    Aber die alten 2er und 3er waren insofern betroffen, dass die KiTa häufig einschränken musste, die Kinder oft nicht kommen durften und vor allem alles an Öffnung gestrichen war.

    Das war deutlich zu merken, die Kinder kannten nur ihre Gruppe, hatten weniger Angebote gehabt und vor allem viel weniger Orientierung.

    Auch jetzt gibt es häufig KiTa-Ausfälle, weil die Personaldecke zu dünn ist.

    Ähnlich ist es, wenn man bedenkt, wieviel Unterricht ausfällt und durch Betreuung ersetzt wird.

    Jetzt im Sommer kommt die letzte Corona-geschädigte Jahrgangsstufe in die Klasse 5..

    Und danach kommen noch die, die nur sehr wenig im KiGa waren.

    Ich bin gar nicht unbedingt der Meinung, dass es an Corona liegen muss, aber manches nehmen die Kinder anders wahr oder bewerten es anders. Das kann aber auch an ganz anderen Bedingungen liegen und auch vor Corona waren die Klassen ja nicht alle gleich.

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