Warum eigentlich? (Ernst gemeint)
Weil ich es kann und beim Geitenmelkijs nicht weiterkomme.
Warum eigentlich? (Ernst gemeint)
Weil ich es kann und beim Geitenmelkijs nicht weiterkomme.
Ich stelle meine Fragen noch einmal
Hast du inzwischen Berufsportale im Internet bemüht?
Dir eine Liste deiner Stärken erstellt?
Warst du bei der Studierendenberatung?
Hast du einen Termin beim Arbeitsamt vereinbart?
kann ich mir eine Tätigkeit im Bereich Gemeindepädagoge oder Pfarrreferent tatsächlich sehr gut vorstellen.
Ich nicht.
Davon, dass man in die Kirche geht, ist man doch nicht geeignet, diese Berufe zu ergreifen.
Gerade in diesen Berufen ist es doch Aufgabe, Jugendliche zu begeistern und zu begleiten, sie zu erreichen, wenn es mal schwierig ist, Konflikte aufzuarbeiten,
und in großer Eigenverantwortung die Geschicke innerhalb der Kirchengemeinde zu lenken und zu leiten.
Da die Pfarrstellen erheblich zusammengestrichen werden, werden die hauptamtlichen Mitarbeiter:innen viele Tätigkeiten übernehmen (müssen) und sie mit Ehenamtlichen koordinieren und teilen.
Ein Teil der Lösung ist auch, deutlich/ zu sagen, dass es so nicht geht.
Ansonsten ist es demnächst üblich, kurzfristige Termine auf unterrichtsfreie Tage zu legen und zu erwarten, dass Kolleg:innen sich stets zur Verfügung halten. Das fände ich sehr belastend und es dient nicht gerade der Fürsorge, sondern dem Gegenteil, denn gerade die Kolleg:innen, die sich ohnehin nicht gut abgrenzen (können), schlucken die Nachteile oder organisieren sich in Zukunft so, dass sie auch dies jederzeit hinnehmen können.
Es gibt Wasser und eine Hütte oder sowas mit einem Stroh/Reetdach, das aber oben offen ist.
Kann man da übernachten, windgeschützt, und Sterne gucken?
Oder ist es eine Umkleidekabine oder eine Dusche?
Ein Strandzugang, links sieht man ein Meer?
Ich verschenke an jemanden, der gerne reist, es auch umsetzen kann UND Fotos macht.
Isch ˋabe gar kein Foto
Und gelöst hast du es, Websheriff
Der „Org“ war vertippt, als Reim gab es sonst nur „Korb“.
Es führt über den Org,
ein Brück frei von Sorg‘.
Und gehst du hinauf,
tut ein Garten sich auf,
Jardin Meditareen,
mit vielen Kakteen.
Trotzdem müsste man vielleicht auch einfach mal akzeptieren, dass es durchaus solche Kinder mit einer solchen Einstellung gibt.
Der Unterschied ist womöglich, dass wir viele Stunden mit diesen Schüler:innen verbringen und dass uns die Ausbildung dazu befähigt hat, die Hintergründe zu beleuchten und einen Weg zu finden, dennoch Unterricht zu ermöglichen.
aber man kann nicht vom Lehrer verlangen, dass er bei jedem Kind auf langwierige Spurensuche geht.
Das gehört mit zur Aufgabe, sowohl für die Teilleistungen und Vorläuferfähigkeiten, als auch für das Verhalten. Das ist auch zu dokumentieren und für den Unterricht zu berücksichtigen.
Was willst du denn sonst machen?
Dem Kind in Klasse 1 sagen, dass es verloren hat und du dich nicht kümmern willst?
Einmal mehr bin ich sooooo unsagbar dankbar für alle Lehrkräfte, die mir in Praktika und Referendariat ihre Türen geöffnet und mir Wege gezeigt haben.
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Und ich frage mich, was du dir vom Studium erwartet hast.
Da in dem Studium nur die Theorie bewertet wurde, die man mit Büchern und Internet zusammenschreibt, nicht aber die Unterrichtspraxis, was eigentlich völlig falsch ist, konnte die im schriftlichen Teil einigermaßen gute Noten erzielen.
Viele Fächer, die wir im Studium hatten, hatten auch gar nichts mit Lehramt zu tun, z.B. Pflanzenkunde,
Die Studienordnung ist, wie sie ist ... es gibt Vorgaben vom Land und eine Umsetzung der Uni.
Es gehört dazu, dass man sich in den gewählten Fächern bildet.
Es gehört auch dazu, dass man sich in Pädagogik, Psychologie, Erziehungswissenschaften und weiteren Teilbereichen/ Fächern bildet.
Für mich ist es eher verwirrend, warum es einen gravierenden Lehermangel gibt, aber tausende von Lehramtsstudenten und den Leuten eingetrichtert wird als Lehrer hätte man so gute Bedingungen (gutes Geld, mehr Freizeit, Ferien), gute Pension. Mir haben auch alle gesagt, dass man solche Bedingungen in keinem anderen Beruf mehr finden wird, mag sein, dann müssten sich die Leute aber eigentlich um den Beruf reißen, dabei sind hunderte von Stellen unbesetzt, ein Phänomen, dass es vor 20 Jahren nie derart gegeben hat!
In der Pflege sind auch viele Stellen unbesetzt, da ist es aber halbwegs verständlich, diese Arbeitsbedingungen kann man nun wirklich nicht mit denen eines Lehrers vergleichen.
Ich frage mich, was du dir vorgestellt hast und wie es nach 5 Jahren sein kann, dass dich das Berufsbild derart erstaunt.
Sich jedoch dann als Praktikumsschule zur Verfügung zu stellen, ist für mich jedoch ein leichter Widerspruch.
Man stellt sich nicht zur Verfügung,
man wird "auserwählt" ... sowohl für Praktika, als auch für das Ref.
Und jede Lehrkraft kann dazu verpflichtet werden, die Betreuung zu übernehmen.
Ich bin erschrocken, wie hoch deine Erwartungen sind und wie heftig dein Urteil über andere ist.
Und ich habe den Eindruck, dass du erwartest, dass man dich an die Hand nimmt - mit 18, aber mit 28 offenbar immernoch.
Obwohl du dich für „schlecht“ hältst, hast du einen Master im guten Bereich.
Obwohl du die Masterarbeit nur so herunter geschrieben haben willst, kann die Note nicht schlecht gewesen sein.
Obwohl du in den Fächern gut warst, sagst du, dass du nur gut im Zeichnen seist.
Du möchtest keinen Büro-Job, trotzdem studierst du Jura, die Sparte scheint nun ausgeschlossen zu sein.
Du möchtest keinen aufreibenden Job, Schüler:innen sind dir zu problematisch (3. Semester) und auch nach dem Studium (10. Semester) hast du darauf keine Antwort.
Du möchtest verbeamtet sein, abends Feierabend haben und abschalten, gleichzeitig suchst du nach etwas, das dich erfüllt UND von allen um dich herum anerkannt wird - was du dazu meinst, erfahren wir nicht.
Die Ursache für dein Scheitern siehst du in falscher Beratung durch andere.
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Kann ich wirklich Begeisterung für ein Fach hervorrufen?
Viele Grundschullehrkräfte haben sowohl Begeisterung für Musik und Kunst, als auch für Sport und Experimentieren, entweder alles oder 3 von 4 Treffer. Ich hatte schon zu Beginn des Studiums das Problem, dass ich erhöre Fächer ausschließen musste.
Und wenn das Kollegium da breit aufgestellt ist, können ja viele vieles. Wenn dann jemand sagt: ich möchte bitte das eine oder andere Fach nicht unterrichten, dann kann man das relativ gut kompensieren. Manchmal ist es auch recht festgelegt im Kollegium, dann kann man bestimmte Fächer nur als Ausnahme übernehmen.
Fällt jemand aus, ist es auch leichter, dies zu ersetzen, wenn man nicht nur auf einzelne zurückgreifen kann - das wird dann noch eng genug, je nachdem, wer die Vertretung/Aufsicht übernehmen kann.
Dass aber jemand Deutsch oder Mathe ausschließt, ist in meiner Bekanntschaft eher ungewöhnlich. Ich kenne Lehrerinnen, bei denen es so ist, aber es sind wirklich wenige. Zu Beginn ist es so, dass man möglichst nicht alle Fächer zusätzlich hat, es sei denn, es wird eng im Team gearbeitet.
und bitte bei der Zuteilung der Pensen explizit darum, mich in einer Klasse mit beiden Fächern einzusetzen.
Sowas habe ich mir auch schon gewünscht: wenn schon Fach X als Fachlehrkraft, dann in der gleichen Klasse auch Fach Y.
Nur eine einzelne Stunde in einer Klasse zu haben, finde ich wirklich ungünstig.
Ja, tut mir leid, die Eule in mir…
Vielleicht 24h nach dem 3. Beitrag?
Habt ihr schon den Kakao-Anteil im Eis verringert?
Irgendwo an der Mosel?
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