Am Ende musst du alles machen, Inklusion, aber auch ein 3. und ein 4. Fach, gerade in der Grundschule.
Beiträge von Palim
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Ob du nun am Ende in deinem Bundesland bleibst oder nicht, ob die Inklusion weiter ausgebaut wird oder nicht,
am Ende bleibt Inklusion ein Menschenrecht auf Beschulung und es wird immer an Bedingungen geknüpft sein, wann oder in welchem Maß Sonderpädagog:innen einbezogen werden.
Bis dahin hast du immer mit Kindern zu tun, die besondere Bedürfnisse haben und mit dem Wissen um Inklusion stellst du dich selbst in deinem pädagogischen Handeln und mit dem Unterricht darauf ein.
Sorge hätte ich, dass das BL irgendwann die Sonderpädagog:innen eindampft, aber das kann auch jeden an der Grundschule treffen, wenn die Versorgung schlecht ist.
Wird etwas anderes gekürzt, wenn du das belegst, oder ist es ein Zusatz?
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„Zusammenarbeit“ is aber auch dehnbar. Man kann komplett parallel arbeiten, alles absprechen und jede Stunde gleich erteilen oder aber austauschen, Material teilen, Zeiträume oder Arbeiten teilen, am Ende aber jeder seins daraus machen.
Für das 2. Schuljahr weise ich noch mal darauf hin, dass nicht garantiert ist, dass das Fibelmaterial beendet ist und man einfach mit dem Material aus Klasse 2 beginnen kann. Darum finde ich die offenen Aufgaben für den Einstieg besser.
Auch bastle ich nicht in jedem Jahr einen Geburtstagskalender (ich bastle ihn selbst gar nicht mir den Kindern, sondern habe einen fertigen, den ich mit neuen Daten bestücken kann.), vielleicht hängt ja auch schon einer aus. -
Es passiert wirklich nichts Schlimmes, wenn man sich mal verzettelt oder nicht jedes Eichhörnchen bereits zu Schuljahresbeginn fertig laminiert hat.
Stimmt, 😄, das reicht auch noch in der 2. oder 3. Woche, bis dahin kann es in die Kühltruhe.
Wegen der gesichteten Materialien: „Merken“ ist wie Kühltruhe, du kannst dann irgendwann schnell etwas herausnehmen oder mal sichten und rauswerfen, was dann keine passende Idee mehr ist.
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Wenn die Infos alle so knapp vor den Ferien kommen, ist das natürlich blöd.
Aber letztlich wirst du es abwarten müssen.
Man kann hier viel vorschlagen, aber du musst die Bedingungen kennen, um entscheiden zu können.
Für die ersten Tage kannst du dir aber überlegen, wie du dich vorstellst und wie sich die Kinder vorstellen können, ob du bekannte Regeln abfragen willst oder neue festsetzen.
Möglich ist auch, in D/Ma eine offene Form des „Das kann ich schon“ durchzuführen, ohne dass es wie ein Test wirkt, damit du einen Überblick bekommst.
Die Art der Lehrwerke verrät vielleicht etwas über die Arbeit der Schule.
Wir haben oft die ersten Tage viele Stunden in der eigenen Klasse, da kann man etwas zur Klassengemeinschaft machen, zum Erzählen über die Ferien, Wünsche oder Vorhaben für die 2. Klasse sammeln oder gerne auch etwas, das den Kopf nicht den ganzen Tag fordert, sondern Raum für anderes lässt, denn auch die Kinder brauchen ein paar Tage, um wieder anzukommen und um sich auf dich einzustellen.
Wenn du dann im September Genaueres weißt, kannst du ja konkret fragen, was wichtig ist oder wie andere vorgehen, um dich dann selbst zu sortieren und entscheiden zu können. -
Und mir vielleicht ein paar Tipps geben kann, damit die tausend Puzzleteilchen in meinem Kopf ein Ganzes werden?
Vielleicht kannst du das mal konkretisieren oder einzelne Fragen stellen, auf die man dann konkret antworten kann?
So, wie du die Anfrage stellst, weiß niemand, in welche Richtung du tendierst, was du für Bedingungen hast, wo Schwerpunkte sein könnten oder besonders große Fragezeichen.
Aber auch dann zeigt jede ihre Rosinen und du musst dir deine herauspicken.
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Wenn du die Klasse übernimmst, bleibt die Frage, ob du mit der vorherigen Lehrkraft sprechen kannst, um ggf. Rituale zu übernehmen oder zu erfahren, wo die Klasse steht oder was an zusätzlichen Fördermaßnahmen o.a. schon erfolgt ist.
Anfang 2 muss man in D gucken, ob der Lehrgang fertig ist und was wiederholt we4den muss.In Mathe ist es ähnlich, für SU gibt es hoffentlich einen Schulplan.
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Ne, bin nicht die Einzige. Aber Teamarbeit gibt es in diesem Jahrgang leider nicht…. Da macht jeder sein eigenes Ding.
Ist doch super,
dann fragst du alle, bekommst mehrere Meinungen und suchst dir für dich die Rosinen heraus, bist aber an nichts gebunden.
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Welches Bundesland denn?
Ich bin in NRW an der Schule 😊
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Wenn du im September die 2. Klasse übernimmst, bist du in BW oder BY.
Da ist es doch üblich, dass Jahresplanungen vorab gegeben werden. Bitte dich Kolleg:innen um die Planung aus e8ne vorherigen Jahr.
Zudem wird es in D und Ma Schulbücher geben.
Ich verstehe das Problem nicht wirklich, aber ich kenne auch so gut wie niemanden, der oder die über Jahre nur Fachunterricht gegeben hat, das geht bei uns nur bei Teilzeit oder für Seminarleitungen.
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Übrigens bin ich selbst jemand, die nachts E-Mails verschickt.
Was auch immer man da hineinlesen will: Ich mache einen Haken an die Sache, erwarte aber nicht, dass jemand um die Uhrzeit antwortet.
Bei IServ wünsche ich mir ein terminiertes Verschicken (Montag um 8 Uhr), gleichzeitig hadere ich damit, ob Eltern dann erst recht denken, man würde das aus dem Unterricht heraus machen.
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Kommunizierst du die Erwartung den Eltern gegenüber oder hoffst du, dass sie Gedankenlesen können?
Ich?
Das mit dem Beantworten der Mails oder Anfragen kommuniziere ich auf dem Elternabend, also was „zeitnah“ bedeutet und dass ich erst am Nachmittag/ Abend in meine Mails gucke.
Ich antworte häufig sehr viel schneller, aber statt „hopp, hopp“ bemühe ich mich, um Verständnis für den Alltag einer Lehrkraft zu werben, so wie ich Verständnis habe, dass Eltern Mails schreiben, wenn sie Zeit dazu finden (Vormittag, später Abend).
Wenn mich jemand mittendrin (Fest/ Veranstaltung/ Einkauf) anspricht und um etwas bittet, bitte ich manchmal direkt um eine Mail als Erinnerung oder um das Nachhaken, wenn es nach 3 Tagen noch keine Antwort gab. Wenn möglich schreibe ich mir einen Zettel oder bekomme einen von den Kolleginnen, einzelne Kolleginnen schreiben mir eine Erinnerung per Messenger.
Und nein, ich halte mich bisher nicht für besonders vergesslich, es ist nur manchmal etwas viel auf einmal, da sind mir Erinnerungen lieber, als dass die Leute enttäuscht sind, weil ich mich nicht kümmere.
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Ich freue mich, wenn Eltern sich bedanken, klar, aber erwarten muss man das nicht.
Vielleicht ist das ein Teil der Instagrammisierung der Gesellschaft, dass man für alles e8n Like oder e8ne Reaktion erwartet.
Naja, ich bekomme ja auch nächtlich versendete Mails mit „dringenden“ Anfragen, Bitten, Informationen und dies soll bitte auch schnellstmöglichst beantwortet werden.
Nächtliche Mails zeigen, dass Eltern dann gerade Zeit haben, vorher hatten sie diese nicht. Sie denken an etwas, wollen es im Alltag nicht wieder vergessen und schreiben dann die Mail.
Ich denke nicht, dass jemand am Abend noch eine Antwort erwartet. Manchmal tun Eltern das, Genre auch am Vormittag/ zur Unterrichtszeit. Dann erläutere ich, dass ich im Unterricht anderes zu tun habe und Mails erst beantwortet werden, wenn ich Zeit habe, also am Machmittag oder Abend. Wenn es wirklich dringend ist, kann man in der Schule anrufen, aber auch dann erfolgt die Antwort, wenn ich Zeit habe. „Zeitnah“ ist ein dehnbarer Begriff, bei uns in der Schule bedeutet er „innerhalb von 3 Arbeitstagen“, „schnellstmöglich“ finde ich noch viel dehnbarer, manches ist mir eben nicht schneller möglich, weil anderes Vorrang hat.
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Schöne Bilder, kleiner gruener frosch
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Ja, gibt es, hier planen einige mit asc und andere mit Webuntis und weitere stecken von Hand.
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Wir gucken gemeinsam drauf,
manchmal werden auch Alternativen erläutert, dann kann man überlegen, ob man die gelbe oder die grüne Kröte schlucken möchte oder ob man der Kollegin die blaue verabreicht.
Manchmal ergibt sich dabei, dass Kröten gar nicht so schrecklich sind oder jemand anderes bietet noch einen Tausch oder etwas anderes an, wodurch es für mehrere besser wird.
U.a. deshalb finde ich Prioritäten bei den Wünschen wichtig.
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Ich hatte noch nie eine Krankschreibung auf meinem Tisch liegen, die in die Ferien hineinging.
Das liegt daran, dass auch Ärzte denken, man habe in den Ferien komplett Urlaub.
Ich habe es meinem erklärt, dann gab es auch die Krankschreibung.
Das ist auch der Hinweis der GEW, man weiß ja vorab noch nicht, ob weitere Krankheitstage hinzu kommen und man dann den Urlaub nicht nehmen konnte oder Anspruch auf ein BEM hat.
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Der Arzt entscheidet nach medizinischen Gesichtspunkten, die Lehrkraft möchte oft möglichst schnell wieder in den Dienst. Wenn man aber dann vom Arzt explizit gesagt bekommt, dass man sich noch 2 Tage ausruhen soll, weil man sonst einen Rückfall in Kauf nimmt, hört man vielleicht doch auf den Arzt.
Ich fasse es auch so auf und denke auch, dass dadurch die Krankentage zunehmen werden.
Letztlich glaubt man dem Arzt ja mehr als mir, wenn ich zur Schule gehe, wenn es irgendwie geht, ich aber nach dem WE, an dem ich schon krank war, noch den Montag benötige, heißt es, viele seien montags krank. In Zukunft gehen sie am Montag zum Arzt und der könnte dann länger krankschreiben.
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Was machst du eigentlich noch alles?
Du bist echt extrem engagiert!Etwas zu finden oder zu beurteilen ist nicht gleichbedeutend mit machen,
aber ich habe das Stecken von Stundenplänen schon früh begleitet, kann Vorschläge zur Verbesserung oder zu Möglichkeiten bei Not-Plänen machen und habe auch schon selbst Pläne gesteckt.
Bei einer kleinen Schule denke ich, dass es schneller am Brett geht, das Eingeben der notwendigen Aspekte in eine Software lohnt sich, wenn man mehrfach im Jahr neue Pläne machen muss - das kommt bei uns vor. Aber Fine-Tuning braucht man dann doch.
Ansonsten bin ich der Meinung, dass die meisten Aufgaben von mindestens 2 Leuten im Kollegium gekonnt werden sollten, falls eine Person ausfällt. Dazu sind Schulen leider nicht aufgestellt.
Übrigens wüsste ich gerne, ob Schulen mit IServ planen oder warum sie bei (Web)Untis bleiben und ob sie den Plan dann zusätzlich in IServ einpflegen.
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Aber es ist wichtig, weil unsere Arbeit die Arbeitszeiten wie die damit einhergehende Belastung der KollegInnen bestimmt. Da kommt dann die Fürsorgepflicht für die KollegInnen ins Spiel. Wir entscheiden hier über Menschen - und über das Gelingen von Schule vor Ort.
Ich hoffe, es ist dem Kollegium bewusst.
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