Interessanter Gedanke, auch wenn ich mich langsam frage, ob ich ein Einzelfall bin.
Ich spiele durchaus mit dem Gedanken, den Weg der Teildienstunfähigkeit zu gehen.
1. Die zeitweise Voll-DU ist nicht unbedingt vom Tisch, also Reißleine ziehen.
2. Ich sehe es nicht ein, noch mehr finanzielle Abstriche zu haben, nur um meine Gesundheit zu schützen, aber am Ende wenig davon zu haben (Ich habe sehr großes Verständnis fürs "System", aber: bei aktuell 10 Unterrichtsstunden komme ich an 4 Tagen die Woche (und der 5. Tag ist durch Vereinbarung Tabu), an einem Tag für 6 Stunden (um jetzt der möglichen Antwort entgegenzukommen, die Stunden seien zu meinem Schutz über die Woche gestreckt)
UND (bitte die Verbindung von 2 und 3 merken!) 3. Ich weiß, dass ich in einem anderen (nicht schulischen) Setting belastbarer wäre. Also: WENN die Schule zu einem Teil zu sehr belastet, dass ich noch mehr reduzieren müsste, gehe ich vielleicht den Weg.
(und es ist kein egoistisches Hirngespinst von mir, sondern ein ärztlicher Rat. Nur dass die Ärztin den (Beamten-)Weg nicht kennt und mich über eine Schwerbehinderung durchlotsen möchte, in dem Glaube (! wie süss), dass ich dadurch auch Erleichterungen bekäme.) Ich werde wohl in naher Zukunft einiges angehen, ich bin selbst gespannt, wie es wird. Zu Not hat die Schule eben gar nichts mehr von mir. Scharf auf Voll-DU bin ich weder mental noch finanziell, aber vielleicht besser als ein kompletter, nicht vermeidbarer Zusammenbruch)
Eine Schwerbehinderung (ab GdB 50) gibt zumindest je nach Grad und nach eigenem Deputat Ermäßigungsstunden. Auf Antrag können befristet weitere Ermäßigungsstunden (max. 4) bewilligt werden. Das ist schon eine Entlastung, zumindest empfinde ich das so. Die weiteren Ermäßigungsstunden habe ich bis dato nicht beantragt. Würde ich aber versuchen bevor ich meine Stelle reduzieren würde oder weitere Schritte gehen müsste.