Beiträge von Meer

    Mittlerweile bin ich auch entspannt wegen der Korrektheit, im Zweifel kommt es zurück und ich passe was an. Mir doch egal.

    Insbesondere, wenn man erlebt hat, dass gewisse Sachen mal durchgehen und mal nicht, je nachdem wer so prüft. Oder, wenn man dann bei der Korrektur doch noch Fehler im Erwartungshorizont findet die vorher keiner gesehen hat...

    Naja ich habe ein Dokument meiner GKV als PDF erhalten, welches ich bei der Beihilfe einreichen möchte um von dieser Geld zu erhalten.

    Die NRW App hat theoretisch die Möglichkeit das auch als PDF hochzuladen, aber eben mit der Größenbeschränkung. Ich kann durchaus mit Tools umgehen um PDFs zu verkleinern. Es kommt nur in der gewünschten Größe nichts brauchbares raus, zumindest bei dieser Form von Dokument, welches bereits gescannte Rechnungen enthält die von der GKV mit von der Beihilfe gewünschten Anmerkungen versehen sind. Das ist das was mich nervt, dass man dann doch wieder drucken und Fotografieren muss.

    Also bitte keine weiteren Tipps wie man PDFs komprimiert, ich weiß schon wie das funktioniert ;) Ich weiß auch wie ich das für jede Seite einzeln mache um einzelne Dokumente zu erhalten. Nützt halt nur alles nichts, wenn man das nicht mehr lesen kann.

    Du kannst die Auflösung der PDFs auch automatisch am PC nach unten regeln. Dann wird die Datei kleiner ....

    ...und unlesbarer

    ..... Dann wird sich wieder beschwert, dass das Dokument so schlecht zu lesen war ....

    :hammer:

    ach ;) Ich könnte es auch zerschneiden und jede Seite einzeln komprimieren, kommt trotzdem nur Grütze raus bei der gewünschten max. Dateigröße, insbesondere wenn die Originaldatei Scans enthält, die sie aber in meinem Fall genau so haben wollen... Ich drucke dann mal wieder...

    Ich gebe zu ich habe noch nicht viel mit Telli versucht. Das was ich versucht habe, war sehr enttäuschend im Vergleich zu Fobizz oder auch der aktuellen freien ChatGPT Version. Vermutlich habe ich es daher bis dato nicht viel benutzt.

    Mein Mann ist auch gut zur Arbeit gekommen. Halbe Stunde später war es sehr glatt, habe eben dann doch gestreut, weil Eisschicht und noch Regen und es noch nicht den Anschein machte, dass es taut.

    Hoffe auch das es bis heute Nachmittag wieder besser ist, dann muss ich auch los.

    Interessanter Gedanke, auch wenn ich mich langsam frage, ob ich ein Einzelfall bin.
    Ich spiele durchaus mit dem Gedanken, den Weg der Teildienstunfähigkeit zu gehen.
    1. Die zeitweise Voll-DU ist nicht unbedingt vom Tisch, also Reißleine ziehen.
    2. Ich sehe es nicht ein, noch mehr finanzielle Abstriche zu haben, nur um meine Gesundheit zu schützen, aber am Ende wenig davon zu haben (Ich habe sehr großes Verständnis fürs "System", aber: bei aktuell 10 Unterrichtsstunden komme ich an 4 Tagen die Woche (und der 5. Tag ist durch Vereinbarung Tabu), an einem Tag für 6 Stunden (um jetzt der möglichen Antwort entgegenzukommen, die Stunden seien zu meinem Schutz über die Woche gestreckt)
    UND (bitte die Verbindung von 2 und 3 merken!) 3. Ich weiß, dass ich in einem anderen (nicht schulischen) Setting belastbarer wäre. Also: WENN die Schule zu einem Teil zu sehr belastet, dass ich noch mehr reduzieren müsste, gehe ich vielleicht den Weg.
    (und es ist kein egoistisches Hirngespinst von mir, sondern ein ärztlicher Rat. Nur dass die Ärztin den (Beamten-)Weg nicht kennt und mich über eine Schwerbehinderung durchlotsen möchte, in dem Glaube (! wie süss), dass ich dadurch auch Erleichterungen bekäme.) Ich werde wohl in naher Zukunft einiges angehen, ich bin selbst gespannt, wie es wird. Zu Not hat die Schule eben gar nichts mehr von mir. Scharf auf Voll-DU bin ich weder mental noch finanziell, aber vielleicht besser als ein kompletter, nicht vermeidbarer Zusammenbruch)

    Eine Schwerbehinderung (ab GdB 50) gibt zumindest je nach Grad und nach eigenem Deputat Ermäßigungsstunden. Auf Antrag können befristet weitere Ermäßigungsstunden (max. 4) bewilligt werden. Das ist schon eine Entlastung, zumindest empfinde ich das so. Die weiteren Ermäßigungsstunden habe ich bis dato nicht beantragt. Würde ich aber versuchen bevor ich meine Stelle reduzieren würde oder weitere Schritte gehen müsste.

    Die Dinge, die sie aufzählt sind keine Unterrichtsvorbereitungen, bei denen sie Zeit sparen könnte. Es ist das normale Alltagsgeschäft in der Grundschule und das ist sehr aufwändig geworden, zumindest zeitintensiver als an anderen Schulformen - auf alle Fälle liest es sich so. Im nächsten Leben werden wir alle Berufsschullehrer, da geht alles zugunsten der Lehrkraft gut auf.

    Ich würde sagen vieles. Beim Thema Material sieht es da je nach Fach aber ziemlich dünn aus. Mein Unterrichtsmaterial ist zu ca. 95% selbst oder von KuK entwickelt worden. Da ist leider nichts mit Buch S. x Aber das ist ok.

    Dafür haben wir sicherlich deutlich weniger Elterngespräche etc. Auch wenn das je nach Bildungsgang auch unterschiedlich ist.

    Allein der Unterschied im täglichen Lautstärkepegel ist sicherlich auch nicht zu unterschätzen. Da beneide ich keine Grundschullehrkraft.

    Jedes Lehramt hat sicherlich eigene Herausforderungen. Ob die aktuellen unterschiedlichen Deputate das widerspiegeln wagen ich allerdings auch zu bezweifeln.

    Ich hab bis dato keinen TM vermisst. Ich habe einen Dampfgarer (eingebaut als Kombi mit Mikrowelle), den mag ich gern. Und zum Backen und Co. habe ich eine gute Küchenmaschine mit entsprechend Zubehör wie Körnermühle und Co.

    Außerdem mag ich mir nicht noch mehr Arbeitsfläche mit einem Gerät wegnehmen.

    Mmhh, ich weiß immer nicht, ob solche Ratschläge (Betonung auf "schläge"?) wirklich des Pudels Kern treffen.

    Ich habe bewusst geschrieben vielleicht. Wir sind alle nicht dabei, aber ich erlebe hier in mehreren Threads eine Darstellungsweise, bei der ich mich schon auch Frage, ob es nicht vielleicht auf beiden Seiten Baustellen gibt. Zumal die Schwierigkeiten sich nicht allein auf das Umfeld Kollegium/Schulleitung beschränken, wie mir scheint.

    Ich kann ja z.B. in Bezug auf eine solche Hospitation freundlich darauf Hinweisen, dass es in der Lerngruppe Personen gibt, für die ein unangekündigter Besuch eine große Belastung darstellt und Fragen, ob es daher eine Alternative gibt, so dass der Besuch angekündigt werden kann. Oder ich kann eben "lospoltern" wie es hier im Thread, zumindest bei mir ankam.

    Vielleicht solltest du auch dein eigenes, ich nenn es jetzt mal Auftreten, überdenken.

    Ich kann nur für unsere Schule sprechen, aber alle im Referendariat und danach, die hospitiert wurden, haben, ein gesundes Verhältnis zu den SuS vorausgesetzt, immer eine Lerngruppe erlebt die in diesen Stunden alles gegeben hat. Manchmal kann mal als Lehrkraft in der Stunde danach die Lerngruppe "nicht mehr gebrauchen", weil sie alle Energie in diesen Stunden gelassen haben.

    Ich Frage mich auch, welche Sorge hast du denn vor einer Hospitation, jeder Lehrkraft ist klar, dass in einer solchen Hospitation dann Alltagsunterricht und keine Lehrproben-Show gezeigt wird. Und wenn ich vernünftigen Alltagsunterricht mache, dann muss ich mir darüber auch keine Sorgen machen. Dann war ich währende meiner damaligen OBAS-Zeit eher total froh über Feedback, was ich eben nur über Hospitationen bekommen habe.

    Die Schülerin hätte man ggf. auch noch vor der Stunde informieren können, aber auch sie kann, bei aller Rücksichtnahme in Schule, nicht immer vor unangekündigten Situationen geschützt werden.

    Falsch abgespeichert in Bezug auf Erinnerung heißt für mich, ich erinnere etwas, was so nicht stimmt und das ist nicht richtig.

    Als Literatur zum Thema Trauma kann ich z.B. das Buch: " Das Trauma in dir" von Bessel van der Kolk empfehlen. (Die Traumaforschung ist im Jahr 2025 deutlich weiter als im Jahr 2010).

    Flashbacks erfolgen vermeintlich unwillkürlich, haben aber immer einen Reiz der mit dem Trauma zu tun hat. Z.B. ein Geräusch, ein Geruch, eine Geste etc. Und die Person landet dann mit Teilen oder mit dem ganzen Erleben in der vergangenen Situation. (Das kann z.B. sein, dass sich dann ein Konflikt mit dem Partner, den man im Heute durchaus klären kann, im ersten Moment Lebensgefährlich anfühlt). Da aktivieren Gehirnteile so schnell das Alte bevor eine Einordnung im Hier und Jetzt stattfinden kann. (Vereinfacht erklärt). Therapie heißt aber damit umgehen lernen und auch, dass Trigger weniger werden können.

    Und Heilung ist bei Trauma bei jedem unterschiedlich. Häufig heißt das ein gutes Leben trotz und mit Trauma zu führen. Und das ist nicht immer unbedingt symptomfrei.

    Urteilt ihr eigentlich bei Menschen mit körperlichen Erkrankungen genauso?

    Schmerzen können z.B. auch die Konzentration und Aufmerksamkeit stören, die Stresstoleranz senken etc.

    Das ist sehr stark und verdient Respekt, hat aber erst mal nichts mit Resilienz zu tun. Wer eine potentiell traumatisierende Situation verarbeitet hat, kann daraus gestärkt hervorgehen, ja.

    Wer aber eine PTBS hat, hat aktuell Symptome, diese führen doch überhaupt erst zur Diagnose.

    Eine Mischung aus Risikofaktoren sorgt für eine PTBS, weswegen nicht alle Personen, die dasselbe Ereignis erleben, eine PTBS entwickeln. Manche zeigen zum Beispiel eine akute Belastungsreaktion, aka "Nervenzusammenbruch" die dann auch wieder verschwindet. Bei der PTBS werden, soweit man das im Moment erklären kann, Erinnerungen falsch abgespeichert und diese flackern plötzlich wieder auf. Da geht's aber nicht nur um Erinnerungen, sondern um einen Zustand des Wiedererlebens und weitere, oben genannte Symptome. Diese können bestehen bleiben und die Persönlichkeit verändern.

    Es ist nicht richtig, aus dem Traumaerleben eine automatisch erfolgende Stärke abbilden zu wollen. Eine Vulnerabilität ist weit wahrscheinlicher, etwa wenn andere, neue Belastungen hinzukommen, die man dann eben nicht so wegsteckt, wie eine völlig gesunde und ggf. resiliente Person.

    Edit: und hier sollten wir auch daran denken, dass wir unterrichten. SuS haben keinen Anspruch auf gesunde Lehrkräfte, aber zu unseren Aufgaben gehören nunmal zum großen Teil solche, bei denen man psychische Merkmale benötigt, wie Aufmerksamkeit, Präsenz, Geduld, emotionales Feedback bei gleichzeitiger Abgrenzung.

    Ich mag nicht belehren, aber es ist einfach falsch, dass Erinnerungen bei einer PTBS falsch abgespeichert werden. Korrekt wäre, dass diese nicht als zusammenhängende Erinnerung abgespeichert werden.

    Ich finde es ein bisschen traurig wie hier über Menschen, auch Menschen wie ich es bin gesprochen wird. Gerade dein Edit liest sich für mich, als wäre ich ein Mensch der sich seiner Verantwortung nicht bewusst ist und auch seinen Job nicht gut machen kann. Wenn ich mir das Feedback ansehe, welches ich in meinen Jahren als Lehrkraft bekommen habe, scheine ich das aber zu können.

    Wenn ich manchmal schwierige Lebensgeschichten von SuS höre, dann kann ich mitfühlen, aber mich dort sehr gut Abgrenzen, denn das ist ihre Geschichte, nicht meine. Und ich bin oft im Gegensatz zu meinen KuK nicht so schockiert über die Dinge die es auf dieser Welt gibt und die Menschen passieren können. Ich kenne Strategien in entsprechenden Situationen und bin sogar in der Lage aus dem großen Fundus den ich selbst kennenlernen durfte Dinge an meine SuS weiter zugeben.

    Und ja, es gibt auch Menschen mit einer PTBS die nicht in der Lage sind diesen Beruf auszuführen, aber sie sind häufig zu vielen anderen Berufen auch nicht in der Lage.

    Wir wissen alle nicht, was in unserem Leben noch passiert und wie wir mit den Situationen die auf uns zukommen zurecht kommen.

    Wer mit PTBS sein Studium und insbesondere das Ref ganz gut über die Bühne bekommen hat, bringt meiner Meinung und eigenen Erfahrung nach vieles mit um den Beruf gut ausüben zu können.

    So wie Pinguin seine Frage gestellt hat, deutet für mich einiges daraufhin, dass mit den Arztberichten oder der Diagnose eine Verbeamtung nicht in Frage kommen würde. Und bei den Untersuchungen geht es doch darum den Job leisten zu können und auch die Gesundheitskosten für das Land abschätzen zu können.

    Das weiß man vorher nie.

    Ich persönlich habe nicht damit gerechnet das es klappt. Hat aber geklappt.

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