Beiträge von Meer

    Ich könnte mir einen dualen Master vorstellen, ähnlich wie es dies aktuell für einige Mangelfächer im BK-Bereich in NRW schon gibt. Vom ersten Semester an kann ich mir das nur schwer vorstellen. Da wird an vielen Stellen gar nicht ausreichend Fachwissen da sein, um die Inhalte überhaupt vermitteln zu können.

    Grundsätzliche denke ich eher, dass im Bereich Lehramt die Fachdidaktiken praxisorientierter arbeiten müssten.

    Ich meine, ich habe selbst einige Jahre dort gearbeitet und mit dem Blick aus der Praxis muss ich sagen, war das an vielen Stellen soweit weg von Schule. Was nicht heißt, dass didaktische Modelle, Konzepte etc. unnötig sind. Die finde ich trotzdem wichtig und haben mir persönlich auch total geholfen, Unterricht zu entwickeln. Aber genau daran fehlt es eben oft in der Lehramtsausbildung, wirklich Unterricht zu entwickeln, mit der Theorie zu arbeiten und dies auch ausprobieren zu können. Und da ist wieder das Problem von großen Vorlesungen oder Seminaren, wo eine solche Verzahnung gar nicht möglich ist. Wir haben damals in der Fachgruppe Seminare entwickelt, in denen wirklich Unterricht oder Workshops konzipiert wurden von den Studis und wir haben dann Schulklassen ins Labor eingeladen, mit denen dieses teilweise mehrfach ausprobiert werden konnte. Also reflektiert, überarbeitet etc. War viel organisatorischer Aufwand, aber die Rückmeldungen waren sehr positiv. Die Schulen hatten mal einen Einblick in Themen, die im Unterricht nicht so Platz hatten und die Studis haben ebenfalls viel mitgenommen. Aber das funktioniert eben nicht in einem Seminar mit 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

    Und irgendwie müsste auch mehr von der Praxis wieder in die Fachdidaktiken. Es gibt zwar immer ein paar Abordnungsstellen, aber nach meinem Erleben aus der Uni gibt es auch dabei wenig Raum, wirklich auch Praxis aus der Schule in die Universität zu bringen. Dafür ist die Forschung dann doch an vielen Stellen wieder ein ganz eigener Kosmos.

    Ich würde gerne manchmal beides machen, meinen alten und meinen jetzigen Job ;)

    Du sprichst selbst die Zahlen an. Wenn du sie kennst, sollte dir auch bewusst sein, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es auch hier Betroffene von solcher Gewalt gibt.

    In sofern fand ich deinen Kommentar mehr als unangebracht.

    Selbst als Angestellte Lehrkraft hat man gewisse Pflichten gegenüber dem Gesetz und muss bei Nichteinhaltung mit entsprechenden Konsequenzen leben.

    Ich habe die Aurora Polarlicht ab. Die gibt auch eine Wahrscheinlichkeit für den Standort an. Hier lag sie gestern teilweise bei 25% und ich habe wie schon im anderen Thread geschrieben welche gesehen.

    Tatsächlich sieht man die Farben besser, wenn man durch eine Kamera wie z.B. das Handy guckt.

    Sehr beeindruckend, hätte nicht gedacht, dass ich in einer hellen Stadt was davon sehen kann.

    Wir sind privat und haben auch eine Vorbereitungswoche, was ich sehr gut finde.

    Die TZ-Kräfte müssen an bestimmten Sitzungen teilnehmen, Gesamtkonferenz, Fachgruppenkonferenz... Den Rest der Zeit müssen sie sich selbstständig einteilen, entsprechend ihrer Stunden. Wenn das mal nicht klappt, gibt es tatsächlich auch immer wieder Diskussionen um das Thema Mehrarbeit, was bei uns leider nicht so wirklich gut geregelt ist. Zumindest in der Empfindung mancher TZ-KuK. Diese führen bei uns kein Zeitkonto, müssen aber auch keine Urlaubsanträge ausfüllen.

    Ich hasse das, wenn ich Zweitkorrekturen von KollegInnen machen muss, die im Zweitfach Deutsch haben - die lassen einem nicht das kleinste Komma zum anstreichen und ich muss total Korinthenkacken, um irgendwo wenigstens ein bisschen grüne Farbe unterzubringen (meist ein A), damit man sieht, dass ich zweitkorrigiert habe.

    Wo ist das Problem?

    Ich habe ein anderes Fach, aber ich mache dann Haken an die Stellen, an denen ich zustimme. In Deutsch von mir aus am Ende jeder Seite oder an Kommentare, falls es die gibt. Und unterschreibe entsprechend. Finde ich jetzt besser, als wenn ich jemandem sagen muss, sorry aber das sehe ich fachlich nicht so.

    treasure Den FQ/FI gibt es in Hessen (noch) verpflichtend in der Oberstufe bei deutschsprachigen Fächern, also sowohl in Deutsch- als auch in z.B. PoWi-Klausuren werden Wörter gezählt und unter Einbezug sämtlicher Fehlerarten (R,Z,Gr etc.) ermittelt, ob max 2 Punkte abgezogen werden.

    Im Fachabitur in NRW wenden wir auch den FQ an, wie beschrieben auch in anderen deutschsprachigen Fächern.

    Hallo,

    kannst du ein bisschen mehr ausführen, was technisch dabei umgesetzt werden soll? Ich bin in den Calliope mini nicht so drin. Aber wenn du ein bisschen beschreibst was im Rahmen des Babyphones von den SuS technisch gemacht werden soll fällt mir bestimmt noch was ein.

    Mir ist nämlich gerade nicht ganz klar, ob Nachrichten per Bluetooth verschickt werden oder ob es um senden und empfangen von Signalen bezüglich Sensoren und Aktoren geht die alle an einem Microcontroller angeschlossen sind.

    Wichtig wäre auch zu wissen, welche Vorkenntnisse die SuS bereits haben.

    Ich bin ganz froh über unsere Regelungen. Wir haben meist ein oder zwei Wochen wo die Stunden tatsächlich wegfallen, im Prinzip ist das die Zeit zwischen dem letzten Schultag der Fachabiturienten und dem Start eines neuen Blocks bei den dualen Klassen. Dann werden wir entsprechend neu eingeplant, die KuK mit Prüfungsfächern bekommen aber so 1-3 Entlastungsstunden bis zum Schuljahresende für die Korrektur der Prüfungen und die evtl. mündlichen Prüfungen. Für die Erstellung der FHR-Prüfungen gibt es keine extra Entlastung, ist für mich ok, weil wir ja auch meist die ein zwei Wochen haben wo die Stunden einfach so wegfallen. In dieser Zeit kann man natürlich für Vertretung herangezogen werden, aber meistens ist das auch nicht so massiv.

    Ich nutze die freien Stunden gerade für die Korrektur der IHK-Abschlussprüfungen und Dokumentationen.

    Macht der Schüler eine duale Ausbildung? Oder welchem Bildungsgang ist er zugeordnet?

    Ich würde versuchen die Inhalte auch an den Berufs- bzw. Schulabschluss zu knüpfen den er erreichen möchte.

    Vielleicht kann man auch ein bisschen zusammen schauen, was helfen kann die Aufmerksamkeit etwas zu verbessern. Da müsste man mal schauen was er schon kennt und schon probiert hat und was man ggf. noch ausprobieren kann.

    Aber wie Karl-Dieter auch schon fragt, was steht denn im Förderplan?

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