Beiträge von Meer

    Ich hätte hier andere Fragen. Schule ist in vielen Teilen Stress. Diesen Stress willst du dir mit diesen Diagnosen oder Befürchtungen antun?

    Die ärztliche Untersuchung hat ja den Sinn festzustellen ob jemand körperlich und physisch dem Job gewachsen ist. Klar hat die Verbeamtung große Vorteile, gerade mit solchen Mankos.

    Abdee dieser Job ist meiner Meinung nach mit einer solchen Erkrankung auf Dauer nicht realisierbar. Da ist doch der Langzeitausfall vorprogrammiert und dann ist wieder eine Stelle besetzt.

    Kann mich da CDL nur anschließen. Ich finde das ziemlich pauschal.

    Ja, man bringt damit Vorbelastungen mit, hat aber vermutlich anders als andere KuK schon viel an sich gearbeitet und macht es ggf. auch noch weiter und kann dann evtl. berufliche Belastungssituationen in einer Therapie ansprechen, statt diese ewig mit sich rumzuschleppen.

    Abgesehen davon, Stress gibt es auch in anderen Berufen. Der Stress ist nur häufig ein anderer.

    Ob es sinnvoll ist hängt ja immer von der Ausprägung und den Einschränkungen ab.

    Ich habe sehr wenig Auswirkungen auf meinem Beruf, starke in anderen Bereichen. Mir hilft daher mein Beruf sogar sehr stabil oder stabiler zu sein. Aber die Auslöser haben bei mir auch nichts mit meinem beruflichen Umfeld zu tun. Der GdB gibt mir im beruflichen Umfeld Entlastung die gut und notwendig sind, weil mein Leben ansonsten schon recht anstrengend ist.

    Und was wohl wichtig ist, ich habe weiterhin therapeutische Unterstützung.

    Bezüglich Autismussprektrum kann und mag ich das nicht beurteilen. Da hier alles ebenfalls sehr individuell ist.

    Natürlich müssen auch bei einer Schwerbehinderung alle Diagnosen angegeben werden und auch mit einer Schwerbehinderung ist die Verbeamtung kein Selbstläufer.

    Man sollte vorhandene Berichte von Kliniken, Ärzten und Therapeuten mitnehmen. Ggf. weitere Schreiben der Behandler die sich auf die Erkrankung und die Ausübung des Zielberufes beziehen, falls dies eine positive Bewertung unterstützen kann.

    Mit GdB wird ein Sachverhalt allerdings anders bewertet und dich Chancen stehen häufig höher als ohne GdB.

    Gerade eine Diagnose wie PTBS ist sehr individuell, was z.B. auch Trigger und entsprechende Symptome angeht.

    Dann müsste man sich mal die Unterstützungssysteme in HH angucken … und in BY,

    zwei ganz unterschiedliche Systeme, in denen es aber innerhalb dieses Systems Hilfen gibt.

    HH hat mehr Stunden im GS-Bereich, als alle anderen Länder und setzt in dieser Zeit auch das Leseband um, das dann nicht aus den anderen Stunden heraus umgesetzt werden muss.

    Ich wüsste gerne, was es sonst an Möglichkeiten gibt, die zu unterstützen, die mehr Anschub und mehr Betreuung benötigen.

    Hamburg hat doch auch dieses Verfahren, dass die Kinder schon mit 4 1/2 Jahren auf ihren Entwicklungsstand untersucht werden, oder nicht?

    Spannend: Unsere Ukraine-Flüchtlinge können so etwas problemlos, scheint also ein deutsches (Bildungs-?) Problem zu sein.

    In Mathe oder auch Programmierung sind sie bei uns in der Regel auch deutlich besser.

    Die Rechtschreibung ist auch oft besser. Ja, sie machen Grammatikfehler, aber sie schreiben die Wörter teilweise besser als Muttersprachler. Wobei das bei uns für viele mit Flüchtlingsgeschichte gilt.

    Und es gibt die auch weiterhin die Leistungsstarken und ein, ich nenne es jetzt mal normales Mittelfeld, auch wenn ich den Begriff nicht mag. Die andere Gruppe scheint nur immer größer zu werden.

    Manchmal scheint es auch nur so. Teilweise lasse ich die identischen Klassenarbeiten schreiben. Manchmal ist der Schnitt schlechter, aber nicht immer.

    Und auch dabei stelle ich mir auch immer wieder die Frage wie aussagekräftig ist nun eine Klassenarbeit. Und auch, ob unsere Prüfungs- und auch Unterrichtsformate noch Zeitgemäß sind. Gleichzeitig stößt man mit gewissen Formaten immer wieder an zeitliche Begrenzungen, sei es im Unterricht oder bei sich selbst, was z.B den Bewertungsaufwand angeht.

    Interessant. Da die meisten Lehrer ihren Jahresurlaub realistisch betrachtet nur in den Sommerferien nehmen können, kann die Pflicht, Rehamaßnahmen in den Sommerferien durchzuführen, für angestellte Lehrer schonmmal nicht rechtens sein, unbezahlter Sonderurlaub für eine medizinisch notwendige Rehamaßnahme schon gar nicht (§ 9 Entgeltfortzahlungsgesetz). Für verbeamtete Lehrer vermutlich auch nicht.

    Laut § 10 Bundesurlaubsgesetz dürfen Maßnahmen der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation nicht auf den Urlaub angerechnet werden. Der Urlaubsanspruch bleibt bestehen, und der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Arbeitnehmer für die Zeit der Reha freizustellen. Eine Anrechnung auf den Erholungsurlaub wäre unzulässig. Nach der Reha steht es Arbeitnehmern sogar zu, direkt anschließend regulären Erholungsurlaub zu nehmen, um die Genesung zu unterstützen. Der Arbeitgeber darf dies nur ablehnen, falls dringende betriebliche Gründe dagegensprechen.

    Für Angestellte gilt die Regelung bezüglich der Sommerferien nicht.

    Soweit ich das lesen, kannst du deine Einsatzzwecke mit beiden Welten abdecken. Alles weitere ist vermutlich persönliche Vorliebe und ggf. auch Geldbeutel.

    Ich persönlich nutze privat Apple und bin damit mehr als zufrieden. Nutze es auch oft für schulische Zwecke, gibt so einige Features die ich unter Windows vermisse. In der Schule haben wir eine Windowswelt, geht mir regelmäßig auf die Nerven. Fängt schon mit der Dauer des ersten Zugriffs an, geht bei einem Surface mit Akkulaufzeit weiter. Ich könnte viele Aspekte finden. Aber ich weiß auch, es ist einfach persönliche Vorliebe.

    Dem würde ich mich tatsächlich anschließen.

    Dito, wobei ich mich inzwischen frage, ob der Fall Ersatzschule so wie er aktuell ist, überhaupt rechtlich sauber ist. Wenn man nichtmal die Chance hat (gesundheitlich) in die PKV zu kommen, da die Öffnungsklausel nicht gilt, ist es so gesehen nichtmal meine Entscheidung die GKV vollständig allein zu zahlen. Aber dafür müsste ich mal die Gesetzestexte genauer durchwühlen...

    https://www.welt.de/politik/deutsc…er-sterben.html


    Hätte ein islamistisches Motiv bei Kosovaren eher nicht vermutet. Die betroffene Lehrerin ist leider ein Zufallsopfer, weil keine anderen geeigneten Opfer gefunden wurden. Krass.

    Hat also diesmal nichts mit der Aufgabe als Lehrperson zu tun.

    Hoffe, dass wir so etwas bei uns nicht erleben müssen.

    Wenn man sich ein bisschen mit Extremismus und Radikalisierung von Menschen auseinandersetzt wird deutlich, dass eine islamistische Radikalisierung Menschen aller Ethnien betreffen kann.

    Meer

    Ich habe schon ein gutes Dutzend Ladekarten im Auto liegen, allerdings immer den Basistarif mit 0,-€ monatlicher Grundgebühr. Einen Ladetarif mit Grundgebühr und dann günstigerem kWh-Preis für den Urlaub abzuschließen stelle ich mir problematisch vor, weil man dann ja auf die Ladesäulen dieses einen Anbieters festgenagelt ist. Klar kann man auch mit Fremd-Karten laden, aber dank der dann anfallenden Roaming-Gebühr wird es ja nur noch teurer. Da ist es dann der Basistarif des jeweiligen Anbieters oft günstiger. Man muss aber dessen Ladekarte an Bord haben. Klar kann man auch statt der Karten sein Smartphone nutzen und den QR-Code an der Säule abscannen, allerdings werden da inzw. von Betrügern schon falsche QR-Codes aufgeklebt, um die Kunden so auf ihre Fake-Internetseiten umzuleiten und so die Kreditkartendaten zu stehlen.

    Mein absoluter Negativ-Rekord bisher waren 0,94€/kWh.

    Wir haben bei den letzten langen Fahrten geschaut, was bezüglich der Strecke und möglichen Ladestopps sinnvoll war und einmal durchgerechnet, ob sich ein Tarif lohnt. Wo es so war, haben wir dann mal nen Monatstarif abgeschlossen, normalerweise haben wir aber auch keinen.

    Laden an öffentlichen Säulen ist stark abhängig von Ladekarte/Tarif, da gibt es leider einen ziemlichen Dschungel wo man gut schauen muss.

    Hier lohnt sich ggf. für einen Urlaub mit weiterer Fahrt dann doch mal ein Ladetarif für einen Monat etc.

    Letztendlich muss das aktuell jeder für sich durchrechnen. Auch welche ggf. günstigeren Lademöglichkeiten man z.B. durch Arbeitgeber, PV etc hat.

    Mein Mann und ich können uns den Weg zurück zum Verbrenner nicht mehr vorstellen und fahren nun ein knappes halbes Jahr nur noch reine e-Fahrzeuge.

    Natürlich kann Schule das nicht allein. Ich sehe da eher eine gesellschaftliche Problematik.

    Und dazu gehört auch, wie @the yellow sun schreibt, dass viel zu viele Kinder und Jugendliche Gewalt erlebt haben oder erleben müssen und das hat Folgen. (Edit: Die für mich erstmal nichts mit Migration zu tun hat) . Wegschauen hilft da leider niemandem.

    Vielleicht läuft es bei euch überall besser, ich erlebe viel zu oft, dass einfach weggeschaut wird, weil man sich die Arbeit nicht machen will. Leider braucht man sich dann auch nicht über die Folgen wundern.

    Und bevor es jemand falsch verstehen möchte, natürlich rechtfertigt das keine entsprechenden Gewalttaten und natürlich braucht es Opferschutz.

    Allgemein müssten die Sicherheitsstandards an Schulen verschärft werden, es kann und darf nicht sein, dass Lehrkräfte Opfer von Gewalttaten am Arbeitsplatz werden. Fraglich ist eben, wie man solche Konzepte gestalten kann.

    Sicherheitsmaßnahmen gut und schön. Vielleicht wäre es viel wichtiger daran zu arbeiten, dass Kinder und Jugendliche erst gar nicht in einen solchen Zustand geraten entsprechende Gewalttaten auszuüben sich zu radikalisieren etc.

    Vielleicht sollte man sich langsam mal Gedanken machen, was man präventiv tun kann, statt hinzunehmen, dass die Gewaltbereitschaft und die allgemeine Verrohung der Gesellschaft immer weiter zunimmt.

    Der Lehrkraft, allen dort Anwesenden und dem nähren Umkreis kann man nur wünschen, dass sie mit der entsprechenden Unterstützung einen guten Weg mit dem Erlebten finden.

    Wenn kein Sperrvermerk mehr drauf ist (ich glaube nach vier oder fünf Jahren, müsste ich jetzt auch nachgucken). Können alte Prüfungen auch wieder verwendet werden. Allerdings weiß ich nicht wie das bei der FOS ist, müsst ihr da ggf. auch eine Lektüre lesen? Wurde die schon gelesen etc.

    Ich unterrichte kein Deutsch und wir haben auch "nur" zweijährige Berufsfachschule zur Fachhochschulreife.

Werbung