Beiträge von Meer

    Ich bin in einem anderen Bundesland und wir haben kein berufliches Gymnasium ("nur" Berufsfachschule mit Ziel Fachabitur) und Mathe gehört nicht zu meinen Fächern. Ich spreche also ggf. aus einer für dich gar nicht relevanten Perspektive und habe gerade auch eher überflogen.

    Zum Aufbau des Entwurfs möchte ich jetzt nichts sagen, weil dieser durchaus bei euch komplett anders sein kann. Z.B. hätte es bei uns auch keine Minutenangaben gegeben und einige Begrifflichkeit sind auch anders.

    Was mir fehlt und bitte schau für dich, ob dies bei euch gefordert ist, ist irgendwie der Zweck, warum die SuS das nun machen sollen. Eine Problemsituation/Ausgangssituation mit Alltags und oder möglichen beruflichen Bezügen. Die kann sich bei uns durchaus über mehrere Stunden ziehen.

    Im Entwurf schreibst du von zu erwartenden Problemen, schreibst aber nicht, wie du auf diese reagieren wirst bzw. warum du dich dennoch für dein Vorgehen entschieden hast z.B..

    Ansonsten kann ich mich den bereits genannten Aspekten anschließen.

    Das Leben ist halt nicht immer gerecht, die Welt erst recht nicht.

    Und ich kann es mir gerade nicht verkneifen zu sagen, dass ich mich hier manchmal beim Lesen frage, ob ihr keine wirklichen Probleme kennt, oder warum ihr euch an diesen Dingen wie den Familienzuschlägen aufreibt.

    Seit Corona ein verbreitetes Problem. Wir haben an der Klinikschule mittlerweile einen signifikanten Anteil an SchülerInnen, die es nicht aushalten können, wenn man sie nur anspricht oder ihre Aufschriebe anschaut. Die würden auf Nimmerwiedersehen verschwinden, wenn wir von ihnen verlangen würden, sich in der Gruppe zu äußern.

    Oh ja, nicht nur in der Klinikschule. Natürlich nicht.

    Wer bringt dann dein Kind in den KiGa? Also, selbst wenn du in der Nähe eine Schule wählst, könntest du ja sonst an keinem Tag zur ersten Stunde unterrichten, und müsstest auch entsprechend früh weg. Vollzeit geht da ja sowieso nicht. Ref kann man auch in Teilzeit machen, weiß nicht welche Variante da überhaupt die Option wäre.

    Angesichts der Betreuungszeiten, frage ich mich gerade wie du das überhaupt machen willst, egal bei welchem Weg. Und das meine ich nicht böse.

    Gesangslehrkräfte bieten auch oft Stimmtraining an.

    Mir persönlich hilft das, was ich durch das Singen in all den Jahren gelernt habe, auch in der Schule sehr.

    Ich kann total nachvollziehen, dass der Wunsch besteht, keine Leistung ohne Arbeit.

    Nur was ist mit den Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten können oder eben nicht in dem geforderten Stundenumfang? Nicht alle haben jemals soviel in z.B. die Rentenkasse eingezahlt um eine Erwerbsunfähigkeitsrente über dem Bürgergeld zu erhalten.

    Und auch gerade für diese Menschen wie auch Schülerinnen und Schüler sowie Studierende sind doch gerade Minijobs wichtig.

    Wenngleich ich es auch kritisch finde, wenn Menschen statt einen normalen Teilzeitjob diverse Minijobs haben.

    Kann ich so nicht unterschreiben. Mit meinen IT-Fächern habe ich auch ein Examen mit sehr gut abgeschlossen. Das hat bei uns im Jahrgang nicht jeder und die Verteilung war über alle Fächer ähnlich.

    Und für eine Didaktikprofessur benötigt man in Deutschland kein sehr gutes Ref, man kann von Glück sagen, wenn die Leute überhaupt Schulerfahrung haben. Ich habe lange in dem Bereich gearbeitet. Hatte lange ein schlechtes Gewissen, weil ich selbst zu dem Zeitpunkt nie in Schule war, nicht mal Lehramt studiert habe. Ich weiß heute, ich hab da nicht viel falsch gemacht und war ohne Schulerfahrung wohl dennoch näher an Schule heute als mein Vorgesetzter.

    Ich findees halt bitter nicht Urlaub für z.B. folgende Dinge nehmen zu können:

    Einschulung der eigenen Kinder
    Hochzeit von Familienangehörigen, Freunden (wo man dann z.T. also Trauzeuge eingeplant wird)
    Familienfeste generell

    Für solche oder noch andere Tage hilft es oft einfach mal mit den KuK zu reden. Unterricht zu tauschen und dadurch einen unterrichtsfreien Tag zu bekommen. An diesem kann man dann bei uns auch entsprechend frei machen. Vergleichbar mit einem Urlaubstag finde ich das eigentlich nicht, da ich meiner Unterrichtsverpflichtung ja dennoch nachkomme, nur eben an anderen Tagen. Dennoch eine gute Möglichkeit für private Veranstaltungen/Ereignisse mal einen Tag frei zu haben.

    Ich weiß von BKs in NRW, dass Sie Informatik nur noch ausschreiben, wenn sie Leute kennen die sich vermutlich bewerben. Weil ihnen der Aufwand, dass sich niemand bewirbt, oder eben nur unqualifizierte (bei meist Öffnung für OBAS) zu groß ist. Das gilt sowohl für Vertretungs- als auch normale Stellen je nach Fach.

    Unsere Schule arbeitet auch viel mit Initiativbewerbungen, sind aber Ersatzschule.

    Hallo zusammen,

    mich würde einmal interessieren, ob es hier Personen gibt, die in NRW als Beratungslehrkräfte tätig sind und die entsprechende Weiterbildung gemacht haben?

    Wenn ja, wie habt ihr die Zeit der Weiterbildung erlebt, einmal von der Arbeitsbelastung und auch von den inhaltlichen Aspekten?

    Habt ihr an eurer Schule einen Schwerpunkt in eurer Beratungstätigkeit oder geht es über verschiedene Bereiche? Gibt es weitere Beratungslehrkräfte oder "kämpft" ihr allein? Habt ihr zusätzlich Sozialarbeiter und oder Kontakte zu Beratungslehrkräften anderer Schulen?

    Grund meiner Fragen ist, dass ich schon länger mit dem Gedanken an diese Weiterbildung spiele und nun auch von der Schulleitung die Möglichkeit habe, mich im nächsten Zyklus zu bewerben.

    Viele Grüße

    Meer

    Es muss ja nichtmal immer was dramatisches sein.

    Ich finde Supervision oder Fallbesprechungen können auch bei ganz alltäglichen Situationen helfen. Und wenn es nur darum geht, wie man SuS mit bestimmten Auffälligkeiten vielleicht besser unterstützen kann oder mit externen Menschen über Grenzen und Grenzsetzungen (sowohl gegenüber SuS als auch KuK etc.) zu sprechen um sich selbst zu reflektieren und auf diesem Weg weiter zu entwickeln.

    Für mich ist das auf jeden Fall etwas anderes als eine Psychotherapie.

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