Beiträge von Meer

    In deiner Schulform ist es aber höchste Eisenbahn, dass die Schüler ihre Arbeitsmittel beisammen haben, denn der potentielle Arbeitgeber wird da später vielleicht nicht so locker darüber hinwegsehen. Bei IT wird es vermutlich bei den meisten Schülern eher nicht Stift und Block sein, aber irgendein Arbeitsmittel werden die späteren Arbeitnehmer schon nutzen müssen - da ist die Phase jetzt quasi eine der letzten Möglichkeiten, noch einmal zu üben, dass man zu wichtigen Anlässen nicht gänzlich unvorbereitet kommt.

    Bei der Sache bin ich voll bei dir. Interessiert, aber tatsächlich manche KuK nicht und dann kämpft man erst recht gegen Windmühlen.

    Und bei manchen SuS fragt man sich auch, wie das 10 Jahre lang an anderen Schulen funktioniert hat.

    Ich habe inzwischen die Einstellung, dass ich allen die notwendige Unterstützung anbiete, wer es nicht möchte bzw. mein nicht nötig, ok, ich reibe mich daran nicht mehr auf. Und klar trägt digitales Arbeiten an manchen Stellen auch dazu bei, dass nichts mehr mitgeschrieben wird sondern einfach erwartet wird, man stellt alles online, auch wenn man das Gegenteil zu Beginn ankündigt. Aber auch da müssen Sie mit den Konsequenzen leben, dass Material dann nicht zu haben.

    Ehrlich gesagt, bei manchen SuS bin ich froh, wenn sie überhaupt die Zettel der letzten Stunde noch haben ;)

    Und über Stift und nen Block freue ich mich auch.

    Bei mir hätten schon mehrfach SuS die Klassenarbeit nicht ausfüllen können, hätten sich nicht noch Mitschüler:innen erbarmt und einen Stift ausgeliehen.

    Bei der Einstufung zu OBAS werden Tätigkeiten unterschiedlich anerkannt. Bei der Verbeamtung wird dann nochmal neu geschaut und meist mehr angerechnet, so die Erfahrung in unserem Kollegium.

    Naja die Lernfelder fließen ja in den IT-Berufen auch wieder in Bündelungsfächer.

    Ich habe z.B. auch keine Erfahrung im Service-Management eines Unternehmens, aber ich habe meine Alltags- und Berufserfahrung und kann, zusammen mit der Einarbeitung in ein Thema, dann durchaus Situationen konstruieren.

    Wenn man Glück hat, sind solche Lernsituationen bereits entwickelt und in der didaktischen Jahresplanung hinterlegt. An unserer Schule ist es immer noch ein Prozess. Ist viel Arbeit, aber ich mag diese Arbeit :)

    Da ist jemand, der sich an Lehrplänen und Schulbüchern entlanghangeln will, das auch so braucht und einen Schonraum für Schüler und sich selbst sucht einfach der Falsche dafür.

    Ja, definitiv, es gibt nur wenige Bücher für IT-Berufe und meiner Meinung nach eigenen sich diese auch nicht für Unterricht nach Buch. Sie eignen sich als Informationsquelle, ggf. Aufgabenpool. Die eigentlichen Lernsituationen entwickle ich dann doch lieber selbst.

    Das ist interessant mit der Ursache für diese Anfälle - ich muss sie noch mal genau fragen, aber ich meine, sie sagte, dass das im Rahmen ihrer MS auftritt.

    Ist wahrscheinlich auch für das Umfeld verständlicher und für sie leichter zu kommunizieren.

    Aber wie schon geschrieben wurde Dissoziation und auch dissoziative Krampfanfälle, Lähmungserscheinungen etc. gehören zu psychischen Erkrankungen. Sind häufig eine Begleiterkrankung. Dissoziative Krampfanfälle nach meinem Wissen Traumatisierungen.

    Bei uns müssen noch direkt nach den Weihnachtsferien die selbst stellten Abschlussprüfungen eingereicht werden. Bedeutet doppelten Spaß, so dass wir eigentlich zum Fasching nach den Halbjahreszeugnissen wieder urlaubsreif sind.

    Jep, nur haben wir an unserer Schule zwischen den Weihnachts- und Osterferien keinen zusätzlichen freien Tag (halt nur normal Wochenenden). Nix mit beweglicher Ferientag über Karneval. Ein Spaß für alle Seiten.

Werbung